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DE1071898B - - Google Patents

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DE1071898B
DE1071898B DENDAT1071898D DE1071898DA DE1071898B DE 1071898 B DE1071898 B DE 1071898B DE NDAT1071898 D DENDAT1071898 D DE NDAT1071898D DE 1071898D A DE1071898D A DE 1071898DA DE 1071898 B DE1071898 B DE 1071898B
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DE
Germany
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blood
adjacent
troughs
disks
sickle
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Pending
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DENDAT1071898D
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Publication of DE1071898B publication Critical patent/DE1071898B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/14Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis
    • A61M1/32Oxygenators without membranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F29/00Mixers with rotating receptacles
    • B01F29/60Mixers with rotating receptacles rotating about a horizontal or inclined axis, e.g. drum mixers
    • B01F29/63Mixers with rotating receptacles rotating about a horizontal or inclined axis, e.g. drum mixers with fixed bars, i.e. stationary, or fixed on the receptacle
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S128/00Surgery
    • Y10S128/03Heart-lung
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S261/00Gas and liquid contact apparatus
    • Y10S261/28Blood oxygenators

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur innigen Mischung von Blut mit Sauerstoff, die aus einem drehbaren Rohr mit zur Horizontalen geneigten Achse besteht, durch welches das Blut und der Sauerstoff im Gegenstrom hindurchgeführt werden.
Um am Herzen eines Patienten bei im wesentlichen blutleerem Zustand Untersuchungen oder chirurgische Eingriffe vornehmen zu können, hat man vorgeschlagen, das Herz und die Lungen durch Blutentnahme aus der Vene des Patienten und Einführung in die Arterie zu umgehen, wobei in die Umgehungsleitung eine Vorrichtung zwischengeschaltet wird, welche das Blut mit Sauerstoff versorgt und es in angemessenem Maße dem Körper wieder zuführt.
Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen zur Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff das Blut in einen dünnen Film ausgebreitet und dann mit Sauerstoff überflutet wird. Eine dieser Vorrichtungen besteht im wesentlichen aus vier bis sechs feststehenden^MeLjülsieben, auf die das Bjut auf Grund der ao 'Schwerkraft tröpfelt, wodurch sich auf den isieBen ein BlutnTm bildet. Durch diesen Film wird Luft bzw. Sauerstoff hindurchgeführt. Diese Maschine wies sehr starke Mangel auf, insofern, als sie zur Inbetriebnahme mindestens 2 bis 3 1 Blut benötigte und as es erforderlich war, näcK3em die Siebe einmal mit Blut bedeckt waren, eine konstante Blutzirkulation und damit den Film auf den Sieben aufrechtzuerhalten. Weiterhin ist diese Maschine sehr kompliziert und außerordentlich teuer herzustellen.
Eine weitere Vorrichtung zur Anreicherung von Blut mit Sauerstoff arbeitete derart, daß zunächst in das durchströmende Blut Sauerstoffblasen eingeführt und diese vor Verlassen der Vorrichtung wieder aus dem Blut entfernt wurden. Auch diese Vorrichtung konnte aber nicht zufriedenstellend arbeiten, da sie einerseits nur eine begrenzte Leistungsfähigkeit aufwies und somit hauptsächlich für Kinder und auch dann nur für kurze Zeiten geeignet war. Die Verwendung einer derartigen Vorrichtung brachte immer besonders große Gefahren mit sich, weil es vorkommen konnte, daß die Blasen aus dem Blut nicht vollständig entfernt waren. Sie gelangten in die Blutbahnen des behandelten Patienten, so daß mit den ernstesten, meist also mit tödlichen Konsequenzen einer Luftembolie gerechnet werden mußte.
Weiterhin erfüllten beide bekannten Vorrichtungen nicht und/oder nur unzureichend die Forderung auf vorsichtige behutsame Behandlung des durchgesetzten Blutstromes. Bekanntlich besteht Blut im wesentlichen so aus einer Unzahl von Zellen bzw. Teilchen, die in einer Flüssigkeit schweben. Diese Zellen weisen empfindliche Membranwände auf, welche durch rauhe Behandlung, plötzliche Druckänderungen, Schäumen Vorriditung zur innigen Mischung
von Blut mit Sauerstoff '
Anmelder:
National Research !·
Development Corporation, ■
London
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Bibrach, Patentanwalt, Göttingen, Groner Str. 35
Beanspruchte Priorität: ι Großbritannien vom 3. Januar 1952
Denis Graham Melrose, London,
ist als Erfinder genannt worden
usw. außerordentlich leicht beschädigt werden. Werden aber mehr Zellen beschädigt, als von deöi Körper aus dem Blutstrom ausgeschieden und durch neue ersetzt werden können, so ist auch hier mit ernsten Konsequenzen zu rechnen.
Außerdem bestand bei den bekannten Vorrichtungen beim Durchsatz des Blutes die Gefahr von Hämolyse und Schäumen.
Durch die Erfindung werden die Mangel der bekannten Vorrichtungen behoben und die an sie gestellten Forderungen, also Vermeidung vofl Hämolyse und Schäumen sowie behutsame Behandlung des durchsetzten Blutes, erfüllt, indem eine Vorrichtung zur innigen Mischung von Blut mit Saueitstoff zur Anwendung kommt, die aus einem drehbaren Rohr mit zur Horizontalen geneigten Achse zurl Anwendung kommt, durch welches das Blut und der Sauerstoff im Gegenstrom hindurchführen. Eijfindungsgemäß ist dabei der Innenraum des Rohres in aufeinanderfolgende zylindrische Zonen aufgekeilt, die jeweils an ihren Enden mit zylinderförm. gen und koaxial zum Rohr angeordneten Fenstern abi chließen, wobei die Zonen exzentrisch zu den Fenstern liegen, einen größeren Durchmesser als die Fenster aufweisen und die Exzentrizität jeder Zone zu der def angrenzenden Zone in einem Winkel versetzt ist, so daß auf jeder Seite eines jeden Fensters sichelförmige Mulden gebildet werden. Dabei ist der Mindestabstand einer
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Innenfläche einer Zone von der Achse gleich dem Radius eines jeden Fensters, so daß die inneren Umfangsflächen benachbarter Fenster und Zonen an einer Stelle der Zone tangential zueinander liegen.
Weiterhin enthält das Rohr eine Vielzahl von dicht S passenden Ringen mit zentraler öffnung sowie eine Vielzahl von dicht passenden Scheiben mit exzentrisch angeordneter öffnung in abwechselnder Reihenfolge von Ring und Scheibe fest arieinandergepreßt, wobei jeweils mehrere aufeinanderfolgende Scheiben je eine Gruppe bilden, in der die Scheiben gleiche Lage besitzen und die Exzentrizität der aneinandergrenzenden Scheibenjyruppen um einen gewissen Winkel versetzt ist.
Dabei besitzt die zentrale öffnung der Ringe eine solche Größe, daß die Ringe einseitig über die benachbarten Scheiben vorstehen, wodurch innerhalb jeder Scheibengruppe eine Anzahl sichelförmiger Mulden in gleicher Lage gebildet werden, wobei die Mulden der einen Scheibengruppe mit ihrem tiefsten Punkt gegenüber den Mulden der benachbarten Scheibengruppe. um einen gewissen Winkel versetzt sind.
Mit besonderem Vorteil ist die Exzentrizität des einen zylindrischen Hohlraumes bzw. der sichelförmigen Muldensätze gegenüber derjenigen des angrenzenden zylindrischen Hohlraumes bzw. gegenüber dem angrenzenden sichelförmigen Muldensatz um 180° versetzt.
Eine vorzugsweise anzuwendende Ausführung^- form der Erfindung wird, unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen, nachstehend !geschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Blut-Oxygenators und
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des rechten Endes des Apparates;
Fig. 3 stellt eine Seitenansicht eines Ringes dar. der Bestandteil des Oxygenators ist;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch IV-IV der Fig. 3:
Fig. 5 stellt die Seitenansicht durch eine Scheibe dar, von denen mehrere im Oxygenator enthalten sind;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch VI-VI der Fig. 5;
Fig. 7 zeigt eine Ansicht eines Ringes und einer Scheibe, die. mit ihren Oixrrflächeti auf einanderliegen:
Fig. 8 zeigt einen Schnitt VTII-VIII der Fig. 7;
Fig. 9 zeigt ein vergrößertes Schnittbild durch einen Teil des in Fig. 1 dargestellten Oxygenators;
Fig. 10 zeigt einen Schnitt durch X-X der Fig. 9.
Fig. 1.1 einen Schnitt durch XI-Xl der Fig. 9, und
Fig. 12 stellt ein Kreislaufschema dar. das den Apparat zur Kontrolle des in Fig. 1 dargestellten Oxygenators zeigt.
Der in den Fig. 1 bis 11 dargestellte Apparat besteht aus einem transparenten Zylinder 20, der 76 cm lang ist und einen Innendurchmesser von 20,3 cm aufweist. Er ist aus einem Material hergestellt, das leicht sterilisiert werden kann, beispielsweise aus gepreßtem Nylon. An seinen beiden Enden wird er durch Platten 21 und 22 mit einer zentrisch angeordneten öffnung und einem Außendurchmesser von 25,4 cm verschlossen. Die Verschlußplatten ruhen auf zwei Rollenpa-aren 23, 24 und 25, wobei der Zylinder zur Horizontalen in einem spitzen Winkel von 5° geneigt ist.
Au der linken Verschlußplatte 21 ist in gewissem Abstand und parallel zu ihr eine Antriebsscheibe 26 befestigt, die einen Teil eines stufenlos regelbaren Reibradantriebes bildet, dessen anderes Rad 27 mittels einer von Hand betätigten Spindel 29 auf seiner Welle 28 auf und nieder bewegt werden kann.
Die Spindel wird in einem Auge 30 geführt, welches das Reibrad 27 aufnimmt. Das Reibrad 27 wird durch Keilnuten auf der Welle 28 geführt, die über einen Schneckentrieb 31 an ihrem unteren Ende durch einen Klein-Elektromotor angetrieben wird. Der Motor kann beispielsweise eine Leistung von Vso PS bei 960 U/min aufweisen, und die Umdrehungsgeschwindigkeit des Zylinders 20 kann zwischen 24 und 120 U/min verstellt werden, dadurch, daß das Reibrad 27 in bezug auf die Antriebsscheibe 26 radial verschoben werden kann.
Innerhalb des Zylinders 20 ist eine Vielzahl von Nylonplatten fest angebracht und so angeordnet, daß ihre öffnungen einen Kanal von einem zum anderen Ende des Zylinders bilden. Die beiden Plattenarten sind sich in etwa ähnlich und wechselweise über die Länge des Zylinders angeordnet. Die beiden Plattenarten werden zur besseren Unterscheidung nachstehend »Ringe« (von denen 77 vorhanden sein können) und »Scheiben« (von denen 76 vorhanden sein können) genannt.
Ein Ring 33 ist in Fig. 3 und 4 im einzelnen dargestellt. Er ist rund und sein Außendurchmesser so, daß sich ein Gleitsitz im Zylinder 20 ergibt. Er hat eine zentrische öffnung oder Fenster 34 mit 11,1 cm Durchmesser und ist 1 mm stark. Er weist ferner acht gleichwinklig angeordnete Löcher 35 auf.
Jede Scheibe 36 (Fig. 5 und 6) ist in ihrer Form ähnlich einem Ring, nur daß sie 8 mm stark ist und eine kreisrunde öffnung 37 von 13,6 cm Durchmesser aufweist, deren Mittelpunkt um 2,54 cm exzentrisch ist.
Wie schon erwähnt, sind diese Ringe und Scheiben wechselweise im Zylinder 20 angeordnet, und Fig. 7 und 8 zeigen einen Ring und Scheibe, wie sie im Zylinder sitzen, wobei die Scheibe vor dem Ring in Fig. 7 angebracht ist. Bei einer solchen Anordnung sieht man, daß sie eine sichelförmige Ausbuchtung 38 bilden, welche bei Anbringung eines weiteren Ringes auf der anderen Seite der Scheibe in eine sichelförmige Mulde verwandelt wird, wie es bei 39 A oder 39 B in Fig. 9 gezeigt ist.
Die Ringe und Scheiben sind ferner über die Länge des Zylinders 20 wechselweise, in Gruppen zweier verschiedener Ausführungsarten angeordnet. Eine Gruppe besteht aus fünf Ringen und fünf Scheiben, wobei die tiefste Stelle der sichelförmigen Mulden 39.4, wie in der Ansicht der Fig. 10 gezeigt, steht. Die andere Gruppe besteht aus fünf Ringen und fünf Scheiben, wobei die tiefste Stelle der Mulden (39B in Fig. 9) so steht, wie die Ansicht in Fig. It zeigt.
Die Ringe und Scheiben werden in dieser Weise auf vier verchromte Stahlstangen, wie bei 40 und 41 in Fig. 1 dargestellt, geschoben und mittels vier Muttern (42, 43, 44 und 45 in Fig. 2) so fest angezogen, daß sie gegen Flüssigkeiten abdichten. Sie werden dann nach Entfernung des Verschlußdeckels 22 in den Zylinder 40 auf vier andere verchromte Stahlstangen 46, 47, 48 und 49 geschoben, worauf der Verschlußdeckel 22 auf diese vier Stangen gesetzt und mit Hilfe von Muttern fest an das Zylinderende geschraubt wird.
Der Verschlußdeckel 22 hat eine Öffnung 50, durch die eine Einlaßleitung Sl für das Blut geführt wird, die im hinteren oder oberen Ende des Oxygenators mündet, eine Auslaßleitung 52, ebenfalls für Blut, die im vorderen Teil des Zylinders beginnt, eine Auslaßleitung 53 für Sauerstoff und eine Leitung 54, mit deren Hilfe der Blutstand im Zylinder gemessen werden kann.
Der linke Verschlußdeckel 21 hat ebenfalle eine öffnung, durch die eine Leitung 55 geführt ist, welche Sauerstoff in den Zylinder fördert.
Es ist ersichtlich, daß der Zylinder, die Ringe, Scheiben und Leitungen zur Reinigung vollständig abgenommen werden können.
Der Zylinder, die Ringe und Scheiben bilden so zusammen eine Art länglicher Hülse, deren Achse gegenüber der Horizontalen schräg gestellt ist und durch die das Blut abwärts fließt, während Sauerstoff gegen den Strom über die Oberfläche des Blutes geführt wird.
Der oben beschriebene Apparat wird folgendermaßen angewendet:
j Der Motor 32 wird in Gang gesetzt, um die Reibräder 27 und 26 anzutreiben, die ihrerseits den Zylinder 20 mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 50 U/min drehen. Venöses Blut wird durch den Einlaß 51 in den Zylinder geleitet und fließt verhältnismäßig langsam abwärts in das linke Ende des Zylinders, von wo aus es durch die Auslaßleitung 52 herausgepumpt wird. Gleichzeitig flutet durch die Leitungen 55 und 53 entgegen dem Blutstrom ständig Sauerstoff.
-. Tropft Blut in dein Augenblick in den Oxygenator, wenn eine Gruppe von sichelförmigen Mulden 39 B unmittelbar oberhalb des Endes der Einlaßleitung 51 steht, wie in Fig. 11 und im rechten Ende nach Fig. 9 gezeigt ist, so fällt das Blut auf eine annähernd zylindrische Fläche und ist auf Grund seiner Schwere bestrebt, nach der angrenzenden Gruppe sichelförmiger Mulden 39Λ zu fließen, welche so wie in Fig. 10 und im linken Ende nach Fig. 9 dargestellt stehen. Bevor jedoch das Blut tatsächlich von einer Gruppe zur anderen fließen kanu, hat der Zylinder 20 mehrere Umdrehungen gemacht. Trotzdem wird das Blut immer das Bestreben haben, von rechts nach links durch den Zylinder zu fließen. Jedesmal, wenn das Blut in einer Gruppe Mulden 39 A ruht, werden die beiden Seiten eines jeden dünnen Ringes 33 und die Böden der Mulden zwischen diesen Ringen mit Blut überzogen, und ein dünner Film wird durch die Umdrehungen des Zylinders in die Stellung 395 und wieder herunter getragen. Auf diese Weise bleibt ein dünner Blutfilm mit dem Sauerstoff iti Berührung in einem Maße, daß bei maximaler Umdrehungszahl des Zylinders sich eine Fläche von 120 m2 ergibt.
Das Blut wird auf diese Weise dauernd in einen Film ausgebreitet, in den Sauerstoff strom getragen und dann in eine. Lache zurückgeführt, die in den sichelförmigen Mulden 39^4 Hegt. Gleichzeitig wird jede in der Stellung 39 A verbleibende Lache wechselweise gehoben, um auf eine zylindrische Oberfläche, dargestellt am rechten Ende der Fig. 9, zu gelangen und wird dann in eine Mulde gesenkt, wobei das Blut gleichzeitig mit diesem kontinuierlichem Takt der Bildung eines Films und des Zurückfließen* in eine Lache durch den Zylinder fließt. Die verschiedenen Lachen einer Gruppe werden daher abwechselnd ge-I ildet und entleert in wechselnder Folge, und die Tatsache, daß aneinandergrenzende Gruppen um 180° versetzt sind, stellt sicher, daß bei dev Bildung von Lachen in einer Gruppe sie in die angrenzende Gruppe entleert werden.
Die vorliegende Erfindung weist verschiedene Vorteile gegenüber bekannten Apparaten für den gleichen Zweck auf, von denen einer darin liegt, daß die Verwendung von Platten mit Kanten vermieden wird, die bei hoher Geschwindigkeit durch das Blut schneiden, und zwar in einer zu den Kanten querliegenden Richtung, wodurch das Blut beschädigt wird. Man kann sehen, daß bei dem beschriebenen Apparat nur die Kanten der Ringe und nicht nur mit einer verhältnismäßig niedrigen Geschwindigkeit, sondern auch S in einer damit annähernd parallelen Richtung sich durch das Blut bewegen, wodurch eine Beschädigung des Blutes verhindert wird.
Ferner wird nur eine geringere Menge ,Blut (annähernd 5O°/o weniger) benötigt, um den Oxygenator
ίο so zu fällen, wie es für seine Arbeit erfordlerlich ist; eine bessere Mischung des Blutes wird erreicht; die gesamte filmbildende Oberfläche des Apparates kommt, unabhängig von der Blutdurchflußmenge, in gegebener Zeit zur Ausnutzung, und die Kapazität den Maschine ist größer.
Ein Apparat zur Kontrolle des Blutdurchflusses durch den Oxygenator ist in Fig. 12 dargestellt.
Der Patient ist bei 56 angenommen. Die Venenseiten und die Arterienseiten sind links b*w. rechts
ao dargestellt. :
Aus der Vene des Patienten wird mittels einer von einem Motor 58 angetriebenen Pumpe 57 ;unter der Überwachung eines Kontrollorgans 59. das von Hand und automatisch betätigt werden kann und das dem
«5 Motor 58 unabhängig von der Leitungsspannung Strom zuführt, Blut entnommen. Die Stromzufuhr kann festgelegt werden, entweder durch Handeinstellung 60 oder durch elektrische Signale, wie sie noch beschrieben werden. ι
So Die Pumpe 57 fördert das Blut vom Patienten in den Oxygenator 20, der mit dem in Fig. 1 bis 11 dargestellten identisch sein kann. :
Das wieder mit Sauerstoff angereicherte Blut wird aus dem Zylinder 20 gezogen und in die Arterie des Patienten durch eine Pumpe 61 zurückgeführt, deren Druck von einem elektromagnetischen Manometer 62 registriert wird, während ein ähnliches Manometer 63 die durch die Pumpe 57 hervorgerufene Saugwirkung anzeigt.
Ein Blutstandanzeiger 64 registriert ständig den Blutstand im Zylinder 20 und gibt Signale ab, wenn dieser durch Steigen oder Fallen die Gefahrengrenze erreicht.
Die Pumpe 61 wird unter Ütawachung eines Kontrollgerätes 66, welches ähnlich dem bei 59 dargestellten ist, das eine Handeinstellung 67 aufweist, von einem Motor 65 angetrieben.
Die Mischer 68 und 69 sind von Elektronenröhren betätigte Einheiten, welche die Signale von den Manometern vereinigen und Hauptsignale an die Elektronen-Kontrollgeräte 59 und 66 und an Alarmvorrichtungen 70 und 71 abgeben, die ständig brennende grüne Lampen und rote Blinklampen" und' Summer aufweisen, um je nach Wunsch sichtbare' und/oder hörbare Warnzeichen l>ei vorliegenden oder sich nähernden Gefahren abzugeben.
Das Verhältnis, in dem das Blut dem Patienten entzogen und ihm wieder zugeführt wird, d.h..das Verhältnis, in dem es den Zylinder 20 durchfließt, soll normalerweise konstant gehalten werden, und ein großer Teil der Funktionen der Kontrollorgane stellt dies sicher. ·■——■· t
Ein Beispiel für die Anwendungsart dieser Kontrollorgane ist folgendes:
Angenommen, die Leistung der Pumpe 57 fällt ab. Dann sorgt das Kontrollorgan 59 für eine Erhöhung. Ist diese Erhöhung jedoch noch immer unzureichend, tritt ein Warnzeichen bei 70 in Tätigkeit, so daß dann Abhilfe auf verschiedene Art geschaffen werden kann.
So kann beispielsweise der Mischer 68 auf ß9 arbei-
ten, um die Leistung der Pumpe 61 über das Kontrollorgan 66 und Motor 65 zu reduzieren, bis die Blutverhältnisse an den gegenüberliegenden Enden des Oxygenators wieder ausgeglichen sind. Als Alternative kann das Kontrollorgan von Hand betätigt werden, bis die gewünschte Funktion erreicht ist, worauf dann die automatische Betätigung wieder eingestellt werden kann.
Allgemein gesehen, sollte das Kontrollorgan von größter Anpassungsfähigkeit sein, so daß bei einem Wechsel bei einem dieser Faktoren der eine oder alle anderen entweder automatisch oder von Hand zum Ausgleich geregelt werden ,können.
Falls gewünscht, kann eine Umleitung 73 vorgesehen werden, mittels derer eine salzhaltige Lösung kontinuierlich durch den Zylinder 20 zirkuliert und Luftblasen in den verschiedenen Leitungen an die Atmosphäre abgegeben werden können, um sie von der Arterie des Patienten fernzuhalten.
Ein Reservoir kann in beliebiger Lage, wie bei- ao spielsweise bei 72, angeordnet werden, aus dem Vorratsblut zur Auffüllung des Kreislaufes entnommen werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: »5
    1: Vorrichtung zur innigen Mischung von Blut mit Sauerstoff, bestehend aus einem drehbaren Rohr mit einer zur Horizontalen geneigten Achse, durch welches das Blut und der Sauerstoff im Gegenstrom hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Rohres (20) in aufeinanderfolgende zylindrische Zonen, die jeweils an ihren Enden mit zylinderförmigen und koaxial zum Rohr angeordneten Fenstern (34) abschließen, aufgeteilt ist, wobei die Zonen exzentrisch zu den Fenstern liegen, einen größeren Durchmesser als die Fenster aufweisen und die Exzentrizität jeder Zone zu der der angrenzenden Zone in einem Winkel versetzt ist, so daß auf jeder Seite eines jeden Fensters sichelförmige Mulden (39 A, 39 B) gebildet werden.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mindestabstand einer Innenfläche einer Zone von der Achse gleich dem Radius eines jeden Fensters ist, so daß die inneren Umfangsnächen benachbarter Fenster und Zonen an einer Stelle der Zone tangential zueinander liegen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr eine Vielzahl von dicht passenden Ringen (33) mit zentraler Öffnung (34) und eine Vielzahl von dicht passenden Scheiben (36) mit exzentrisch angeordneter Öffnung (38) in abwechselnder Reihenfolge von Ring (33) und Scheibe (36) fest aneinandergepreßt enthält, wobei jeweils mehrere aufeinanderfolgende Scheiben je eine Gruppe bilden, in der die Scheiben gleiche Lage besitzen und die Exzentrizität der aneinandergrenzenden Scheibengruppen um einen gewissen Winkel versetzt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Öffnung (34) der Ringe (33) eine solche Größe besitzt, daß die Ringe einseitig über die benachbarten Scheiben (36) vorstehen, wodurch innerhalb jeder Scheibengruppe eine Anzahl sichelförmiger Mulden (39 A, 39 B) in gleicher Lage gebildet werden, wobei die Mulden der einen Scheibengruppe mit ihrem tiefsten Punkte gegenüber den Mulden der benachbarten Scheibengruppe um einen gewissen Winkel versetzt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität des einen zylindrischen Hohlraumes bzw. der sichelförmigen Muldensätze gegenüber derjenigen des angrenzenden zylindrischen Hohlraumes bzw. gegenüber dem angrenzenden sichelförmigen Muldensatz um 180° versetzt ist. .
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 276 119, 352 657,
    625, 707 789;
    französische Patentschriften Nr. 526 991, 546 947, 840.
    Hierzu !Blatt Zeichnungen
    ©909 690/29 12.59
DENDAT1071898D 1952-01-03 Pending DE1071898B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB286/52A GB727141A (en) 1952-01-03 1952-01-03 Improved apparatus for mixing liquids and gases

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US (1) US2721732A (de)
DE (1) DE1071898B (de)
FR (1) FR1072596A (de)
GB (1) GB727141A (de)
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