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DE1071545B - Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse - Google Patents

Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse

Info

Publication number
DE1071545B
DE1071545B DENDAT1071545D DE1071545DA DE1071545B DE 1071545 B DE1071545 B DE 1071545B DE NDAT1071545 D DENDAT1071545 D DE NDAT1071545D DE 1071545D A DE1071545D A DE 1071545DA DE 1071545 B DE1071545 B DE 1071545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
transformer
current
receiving arrangement
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071545D
Other languages
English (en)
Inventor
München Horst Kerner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1071545B publication Critical patent/DE1071545B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/26Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying pulse repetition frequency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse, die zur Übertragung von Meßwerten über größere Entfernungen nach dem Impulsfrequenzverfahren dienen. Hierbei ist die Frequenz der Impulse (z. B. von 5 bis 15 Hz) ein Maß für die Intensität des zu übertragenden Meßwertes. Die Impulse können einem als Träger dienenden tonfrequenten oder 50periodigen Wechselstrom auf moduliert sein oder auch in Form von Gleichstrom- öder Doppelstromtastung vorliegen. Am Empfangsort muß ein zur Impulsfrequenz proportionaler Gleichstrom erzeugt werden, der auf ein Anzeige- oder Registriergerät gegeben wird.
Es ist eine derartige Empfangsanordnung bekannt, bei der das Anzeigegerät in Reihe mit einer Gleich-Spannungsquelle an zwei hintereinandergeschaltete,' im Takt der Empfangsfrequenz abwechselnd überbrückte Kondensatoren angeschlossen ist. Die ab- \vechselnde Überbrückung wird durch den Ümschaltekontakt eines mit den Impulsen beaufschlagten Relais besorgt. Der Strom, der über das Anzeigeinstrument fließt, ist ein Maß für die Impulsfrequenz und. damit für die Größe des Meßwertes. Um die empfindlichen Kontakte nicht allzusehr zu belasten, sind in den Überbrückungsleitungen Schutzwiderstände angeordnet.
Häufig ist eine laufende Aufzeichnung der Meßgrößen erforderlich. Der Leistungsbedarf eines Tintenschreibers ist aber zu groß, als daß er von der beschriebenen Schaltung ohne Überlastung gedeckt werden könnte. Deshalb ist eine Verstärkung, des Kondensatormeßstromes in einem Gleichstrom-Kompensationsverstärker notwendig. Derartige. Kompensationsverstärker sind kompliziert und teuer. Außerdem ist das erforderliche Empfangsrelais auch bei sorgfältigster Ausführung nicht unbedingt zuverlässig und benötigt eine laufende Wartung, um einen Ausfall im vielleicht entscheidenden Augenblick vorzubeugen.
Bei Frequenzmeßeinrichtungen nach dem Konclensatorumladeverfahren ist es bekannt, den Relaiskontakt durch zwei mit den beiden galvanisch getrennten Sekundärwicklungen eines Transformators verbundene Transistoren zu ersetzen, die im Takt der zu messenden Frequenz abwechselnd stromdurchlassend und stromsperrend sind. Auch hier ist aber zum Anschluß eines Registriergerätes ein Kompensationsverstärker erforderlich. Ferner muß normalerweise ein Gegentaktvorverstärker vorhanden sein.
Die Einführung von Transistoren statt des Relais im Impulsfrequenzverfahren stößt wegen der steilen Impulsflanken insbesondere am Ende der Impulse (Hiiitcrflanko) auf Schwierigkeiten. Man hat: verschiedene Lösungen ausprobiert, ist aber bisher nur Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse
Anmelder:
Horst Kerner, München 55, Konrad-Dreher-Str. 28
Horst Kerner, München, ist als Erfinder genannt worden
mit mehr oder weniger komplizierteren Schaltungen zu brauchbaren Resultaten gelangt.
Die Erfindung gestattet die Überwindung dieser Schwierigkeiten. Die erfindungsgemäße Empfangsänordnung für Fernmeßimpulse ■; zum ■ direkten Anschluß eines Tintenschreibers, der in Reihe mit einer Gleichspannungsquelle an zwei hintereinandergeschalteten, im Takt der Empfangsfrequenz durch an die Sekundärwicklungen eines Übertragers angeschlossene Transistoren abwechselnd überbrückten Kondensatoren liegt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die mit' den umzuformenden Impulsen beaufschlagte Primärwicklung des Übertragers durch ein i?C-Glied überbrückt ist, das so bemessen ist, daß es Überspannungen an der Impulshinterflanke unterdrückt und daß die Zeitkonstante der Übertragerwicklung in der Größenordnung der Pulsperiode liegt.
In der erfindungsgemäßen Anordnung wird jeder Transistor abwechselnd zur Ladung des einen und zur Entladung des anderen Kondensators verwendet. Man kann so eine erheblich höhere Leistung ohne Überlastung der Transistoren erzielen.
Die störenden Impulsverzerrungen, die bisher eine Anwendung dieser Schaltung unmöglich machten, werden durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen unterdrückt. Es empfiehlt sich, in an sich bekannter Weise den Ruhestrom des Anzeigeinstrumentes bei derjenigen Impulsfrequenz, welche dem Meßwert Null entspricht, durch eine Kompensationsschaltung zu unterdrücken.
Stehen die Impulse in Gleichstrom- oder Doppelstromtastung zur Verfügung, so reicht ihre Intensität meist aus, um unmittelbar an den Eingang des Übertragers gelegt zu werden. Handelt es sich dagegen um Wechselstromimpulse, so müssen sie vorher demoduL Ii(Tt und verstärkt werden. Letzteres geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die durch das RC-GVicd
überbrückte Primärwicklung des Übertragers in Reihe mit einem durch die Impulse abwechselnd geöffneten und gesperrten elektronischen Schalter an eine konstante Gleichspannung angeschlossen ist. Vorzugsweise ist der elektronische Schalter als Transistor in Emitterschaltung ausgebildet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. ■ Die ankommenden Wechselstromimpulse werden über die Klemmen 1 und 2 dem Anpassungsübertrager Ül zugeführt. Nach Gleichrichtung durch die Dioden D1 und D 2 und Glättung mittels des Kondensators Cl beaufschlagen sie die Basis eines Transistors Tl, dessen Emitter mit der Klemme 3 verbunden ist, während der Kollektor an die Primärwicklung eines Übertragers Ü2 angeschlossen ist. Die andere Seite der Primärwicklung ist mit der Klemme 4 verbunden. An den Klemmen 3 und 4 liegt eine Gleichspannung U von z. B. 24 Volt.
Die Betriebswerte sind so gewählt, daß die demodulierten Impulse den Transistor T1 öffnen, während er in der Impulspause gesperrt ist. Um den Transistor genügend durchzusteuern und andererseits seine Überlastung zu vermeiden, sollte der Pegel der an 1 und 2 liegenden Impulsspannung bei Tonfrequenz zwischen — IN und +3 N liegen. Bei 50-Hz-Tastung ist die untere Grenze 0 N.
Der Transistor T1 wird also beaufschlagt, daß er nicht als Verstärker, sondern als Schalter wirkt. Hierdurch kann er bei einer zulässigen Verlustleistung von 50 mW eine Leistung von etwa 350 mW steuern, ohne überlastet z,u werden. Die Größe der Steuerspannung hat, wenn sie in den angegebenen Grenzen bleibt, keinen Einfluß auf den Ausgangsstrom. Dagegen soll die Welligkeit der Hilfsspannung U nicht mehr als etwa 0,5% betragen.
Stehen die Impulse in. Gleichstrom- oder Doppelstromtastung zur Verfügung, so ist eine Verstärkung im allgemeinen unnötig, und die Impulse können über die Klemmen 4 und 5 unmittelbar an die Primärwicklung des Übertragers Ü2 gelegt werden.
In der Primärwicklung hat die im Takt der Impulse entstehende und verschwindende Spannung ein An- und Abschwellen des Stromes zur Folge. Die wechselnde Erregung des Übertragers verursacht Induktionsspannungen in den Sekundärwicklungen. Um Spannungsspitzen am Ende der Impulse infolge der steilen Impulsflanke zu verhindern, ist die Primärwicklung durch ein i?C-Glied aus dem Kondensator C 4 und dem Widerstand Rl überbrückt.
Die in den Sekundärwicklungen induzierten Spannungen werden so an die Transistoren T 2 und T 3 geführt, daß wechselnd mit den Impulsen je ein Transistor geöffnet und einer gesperrt wird. Sind z. B. die Induktionsspannungen so gepolt, daß T 2 geöffnet und T 3 gesperrt ist, so lädt sich C 3 über T 2 und das Meßinstrument / auf die Speisespannung UM auf. Es fließt ein Stromstoß durch /, dessen Ladung nur durch die Größen Um und C 3 bestimmt ist, wenn die Öffnungszeit von T 2 genügend groß gegen die Zeitkonstante des Ladevorgangs ist. Hierzu hat es sich als wesentlich erwiesen, daß die Zeitkonstante der Übertragerwicklung in der Größenordnung der Pulsperiode liegt. Bei einer Pulsfrequenz zwischen 5 und 15 Hz soll die Zeitkonstante z. B. etwa 0,10 bis 0,15 Sekunden betragen.
Kehrt nun die Induktionsspannung ihre Richtung um, so wird T 3 geöffnet und T 2 gesperrt. C 3 entlädt sich über TZ, und C 2 wird über Γ 3 und I aufgeladen, Fs fließt somit nach Beginn und Ende jedes Impulses ein genau definierter Stromstoß durch das Instrument /, wobei Konstanz von UM, C 2 und C 3 und genügend große Öffnungszeit der Transistoren vorausgesetzt ist. Der arithmetische Mittelwert des Stromes in dem Anzeigeinstrument / ist dann genau der Impulsfrequenz proportional.
Der am inneren Widerstand Ri des Anzeigeinstruments entstehende Spannungsabfall (geglättet durch den Kondensator C 5) führt allerdings zu einer gewissen Verfälschung der an den Klemmen 6 und 7 wirksamen Spannung. Die dadurch entstehende Nichtlinearität zwischen der Impulsfrequenz und dem Meßstrom ist aber praktisch vernachlässigbar, wenn der Widerstand R1 bei der Eichung des Gerätes berücksichtigt wird.
Die konstante Spannung Uk und der Widerstand Rk haben die Aufgabe, in bekannter Weise dem durch das Instrument / fließenden Strom einen konstanten Gleichstrom gegenzuschalten, um bei einer bestimmten Impulsfrequenz, welche z. B. dem Nullwert einer fernübertragenen Meßgröße entspricht, den Ausgangsstrom Null zu erhalten.
Die Verwendung von Transistoren an Stelle des bisher benutzten Wechselkontaktes eines Relais erspart jegliche Wartungsarbeit. Durch Einsatz handelsüblicher Siliziumtransistoren mit einer maximal zulässigen Kollektorspannung von 75 Volt und einer Verlustleistung von 660 mW ist es möglich, das Gerät mit einem Ausgangsstrom bis 1OmA bei einer Frequenz von 15 Hz (Nullpunkt 5 Hz) auszulegen. . Hierdurch kann ohne Zwischenschaltung eines Gleichstromverstärkers ein Tintenschreiber (registrierendes Drehspulinstrument) angeschlossen werden. Bei geringeren Ansprüchen an die Linearität des Meßstromes können auch zwei oder drei Tintenschreiber angeschlossen werden. Die Abweichung von der Linearität beträgt bei einer Eichung von 0 bis 10 mA (Vollausschlag) für Frequenzen von 5 bis 15 Hz, Spannungen UM = 70 Volt und Uk40 Volt und einem Innenwiderstand Ri = 500 Ohm (was etwa zwei Tintenschreibern entspricht) erst ±0,75%.
Die Schaltung ist im Gegensatz zu den bekannten Transistorschaltungen zur Frequenzmessung bemerkenswert temperaturunempfindlich. Im Bereich von 0° bis 100° C hat die Temperatur keinen merklichen Einfluß auf den Meßstrom. Der auf ± 10° C bezogene Temperaturfehler beträgt nur etwa 0,025 Promille. Die Temperaturabhängigkeit der eingangs geschilderten bekannten Transistorschaltung ist wesentlich größer.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse zum direkten Anschluß eines Tintenschreibers,
der in Reihe mit einer Gleichspannungsquelle an zwei hintereinandergeschalteten, im Takt der Empfangsfrequenz durch an die Sekundärwicklungen eines Übertragers angeschlossene Transistoren abwechselnd überbrückten Kondensatoren .·■: Hegt, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den
umzuformenden Impulsen beaufschlagte Primärwicklung des Übertragers (Ü2) durch ein RC-Glied (Rl, C4) überbrückt ist, das so bemessen ist, daß es Überspannungen an der Impulshinterflanke unterdrückt und daß die Zeitkonstante der Übertragerwicklung in der Größenordnung der Pulsperiode liegt.
2. Empfangsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstrom im
DENDAT1071545D Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse Pending DE1071545B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1071545B true DE1071545B (de) 1959-12-17

Family

ID=596202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071545D Pending DE1071545B (de) Empfangsanordnung für Fernmeßimpulse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1071545B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144837B (de) * 1960-08-13 1963-03-07 Hartmann & Braun Ag Schaltungsanordnung zum Umwandeln einer einem elektrischen Messwert entsprechenden Folge von elektrischen Impulsen in einen einem Kennwert der Folge proportionalen Gleichstrom
DE2846583A1 (de) * 1978-10-26 1980-04-30 Nord Micro Elektronik Feinmech Uebertrageranordnung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144837B (de) * 1960-08-13 1963-03-07 Hartmann & Braun Ag Schaltungsanordnung zum Umwandeln einer einem elektrischen Messwert entsprechenden Folge von elektrischen Impulsen in einen einem Kennwert der Folge proportionalen Gleichstrom
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