DE4013031A1 - Temperaturkompensierter leistungsdetektor - Google Patents
Temperaturkompensierter leistungsdetektorInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Schaltkreis zum
Detektieren elektrischer Leistung und, genauer, auf einen solchen Schaltkreis
mit Temperaturkompensation.
Es gibt viele Anwendungen, bei denen es erwünscht ist, eine Detektion
und/oder Messung elektrischer Leistung über ein breites Band,
z. B. 0,4 bis 1000 MHz, zur Verfügung zu stellen. Ein Beispiel für eine
derartige Anforderung ist die elektronische Ausrüstung zum Testen von
Radiofrequenz-(RF)-Sendern, die bei verschiedenen Frequenzen arbeiten.
Noch genauer ist es wünschenswert, die Ausgangsleistung solcher Sender
während ihrer Herstellung, ihres Betriebs und während Reparaturtests zu
messen. Darüberhinaus ist es für bei diesen Anwendungen verwendete
Leistungsdetektoren wünschenswert, daß sie in einem weiten Temperaturbereich
arbeiten, z. B. von 0-70°C.
Im Stand der Technik wurden Schaltkreise zur Leistungsdetektion
und -messung entwickelt. Einige dieser Schaltkreise umfassen eine Mehrzahl
von Komponenten, wie etwa Dioden und Operationsverstärker. Andere
Schaltkreise nach dem Stand der Technik verwenden Thermistoren.
Schaltkreise nach dem Stand der Technik mit einer größeren Zahl von
Komponenten neigen zu Zuverlässigkeitsproblemen. Darüberhinaus erfordern
einige Schaltkreisanordnungen nach dem Stand der Technik für den
Betrieb über ein breites Frequenzband zeitraubende Test- und Anpassungsverfahren,
die die Kosten erhöhen. Außerdem stellen einige Schaltkreise
aus dem Stand der Technik keine zuverlässigen Ergebnisse über
einen weiten Temperaturbereich zur Verfügung.
Infolgedessen ist es eine Aufgabe der vorliegende Erfindung,
einen temperaturkompensierten Leistungsdetektionsschaltkreis zur Verfügung
zu stellen, bei dem die Anzahl der Komponenten minimert ist und
der ein Minimum an Einstellungen erfordert.
Ein temperaturkompensierter Leistungsdetektor nach einem besonderen
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt einen Gleichrichter-,
Verstärker- und einen Temperaturkompensationsschaltkreis. Der
Gleichrichterschaltkreis hat eine vorgegebene Temperaturcharakteristik
und erzeugt ein Steuersignal mit einer Größe, die sich in unerwünschter
Weise mit der Temperatur ändert. Das Steuersignal wird in Abhängigkeit
von einem Eingangssignal mit einem zu detektierenden Leistungswert erzeugt.
Der Verstärker hat invertierende und nicht invertierende Eingänge.
Einer der Verstärkereingänge ist zur Aufnahme des Steuersignals
angeschlossen. Der Temperaturkompensationsschaltkreis erzeugt am anderen
Verstärkereingang ein Temperaturkompensationssignal. Das Kompensationssignal
besitzt eine Temperaturcharakteristik, die der vorgegebenen
Temperaturcharakteristik des Gleichrichterschaltkreises ähnlich ist. Der
Verstärker hängt von dem Kompensations- und dem Steuersignal ab, um
ein die elektrische Leistung anzeigendes Signal zu erzeugen, das eine
Größe hat, die in einem vorgegebenen Temperaturbereich im wesentlichen
konstant bleibt in Abhängigkeit vom Leistungswert des Eingangssignals,
das ebenfalls konstant bleibt.
Eine elektronische Nachschlagetabelle kann zur Kompensation der
nichtlinearen Beziehung zwischen dem aktuellen Leistungswert und der
Größe des Anzeigesignals der elektrischen Leistung zur Verfügung gestellt
werden.
Ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung kann
unter Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung und die Patentansprüche
erlangt werden, wenn diese zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen betrachtet werden.
Fig. 1 stellt ein schematisches Diagramm eines temperaturkompensierten
Leistungsdetektionsschaltkreises dar.
Fig. 2 ist ein Diagramm, das die Größe der Ausgangsspannung des
Schaltkreises aus Fig. 1 als Funktion der Eingangsleistung zeigt.
Fig. 3 zeigt einen Bereich von Charakteristiken, die die Größe der
Ausgangsspannung des Schaltkreises aus Fig. 1 als Funktion einer Temperaturänderung
für verschiedene Eingangsleistungswerte zeigt.
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das eine elektronische Nachschlagetabelle
zeigt, die verwendet wird, um die den Werte der Ausgangsspannung
des Schaltkreises aus Fig. 1 entsprechenden Leistungswerte zu bestimmen.
Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm eines elektrischen Leistungsdetektorschaltkreises
10. Die Eingangsanschlüsse 12 und 14 eines Abschwächers
16 sind mit den Ausgangsanschlüssen eines Schaltkreises zum
Erzeugen von RF-Leistung, wie etwa ein Sender, der die Leistung zur
Detektion und/oder Messung zur Verfügung stellt, verbunden. Der Abschwächer
16, der eine bekannte Anordnung haben kann, bildet eine Last
einer vorgegebenen Größe, z. B. 50 Ohm, zwischen den Anschlüssen 12 und
14. Der Abschwächer 16 kann auch geeignet sein, einen bekannten Abschwächungswert
wie etwa 24 Dezibel (dB) zur Verfügung zu stellen. Der
Ausgangsanschluß 18 des Abschwächers 16 ist über einen Gleichstrom (DC)
blockierenden Kondensator 19 mit der Kathodenelektrode 20 einer Detektierdiode
22 verbunden. Ein Anschluß eines Widerstands 23 ist mit der
Kathode 24 verbunden. Der Widerstand 23 sorgt für einen DC-Rückführweg
für die Diode 22. Eine "Heiße-Ladungsträger"-Diode kann als Diode 22
verwendet werden, um eine geringe Kapazität von etwa 0,5 Picofarad zur
Verfügung zu stellen. Folglich erzeugen "Heiße-Ladungsträger"-Dioden
größere Werte einer Serien- oder Lastimpedanz für die RF-Leistung als
andere Diodenarten mit größeren Übergangskapazitäten. Also neigen Heiße-
Ladungsträger-Dioden nicht dazu, den mit den Eingangsanschlüssen 12
und 14 verbundenen Treiberschaltkreis in unerwünschter Weise zu belasten.
Die Anode 24 der Diode 22 ist über einen Widerstand 26 mit einem
Knoten 28 verbunden. Ein Filterkondensator 30 ist zwischen dem Knoten
28 und einem negativen oder Erdpotential-Spannungsversorgungsleiter 32
angeschlossen. Ein Ausgangsanschluß 34 des Abschwächers 16 ist ebenfalls
mit einem Leiter 32 verbunden.
Ein Widerstand 35 ist zwischen dem Knoten 28 und einem Knoten 36
angeschlossen. Ein Kondensator 37 ist zwischen dem Knoten 36 und dem
Leiter 32 angeschlossen. Ein positiver Spannungsversorgungsleiter 38 ist
über einen Widerstand 40 mit dem Knoten 36 und über einen Widerstand
42 mit einem Knoten 44 verbunden. Ein Operationsverstärker 46, der ein
integrierter Schaltkreis von Motorola (MC 34 072D) mit einer bekannten
Konfiguration sein kann, ist mit einem nicht-invertierenden Eingangsanschluß
48 mit dem Knoten 36 und mit einem invertierenden Eingangsanschluß
50 mit dem Knoten 44 verbunden. Der Ausgangsanschluß 52 des
Verstärkers 46 ist mit dem Ausgangsanschluß 56 des Leistungsdetektors
10 verbunden und über einen Rückkopplungstransistor 58 mit einem Knoten
60 verbunden. Eine temperaturkompensierende Heiße-Ladungsträger-
Diode 62 umfaßt eine an den Knoten 44 angeschlossene Kathodenelektrode
66. Ein Audiofrequenz-Filterkondensator 68 ist zwischen dem Knoten 44
und dem Leiter 32 angeschlossen, und ein RF-Filterkondensator 79 ist
zwischen den Knoten 44 und 60 angeschlossen. Ein Widerstand 70 verbindet
den Knoten 60 mit dem negativen Spannungsversorgungsleiter 32, der
ebenfalls mit dem Ausgangsanschluß 72 des Leistungsdetektorschalterkreises
10 verbunden ist.
Wenn ein konstanter Betrag von elektrischer RF-Leistung zwischen
den Anschlüssen 12 und 14 angelegt ist, ist es wünschenswert, daß die
Ausgangsspannung an den Ausgangsanschlüssen ebenfalls auf einem festen
Wert bleibt, die dem konstanten Leistungswert entspricht, selbst
wenn die Temperatur der Komponenten des Schaltkreises 10 über einen
vorgegebenen Bereich wie von 0 bis 70°C schwankt. Die Temperatur dieser
Komponenten kann sich zum Beispiel aufgrund der durch den Abschwächer
dissipierten Wärme und aufgrund von Umgebungstemperaturschwankungen
ändern. Wenn sich die Temperatur der Detektierdiode 22
ändert, ändert sich ihre Übergangsspannung mit einer Rate von etwa 1
Millivolt pro °C. Diese unerwünschte Änderung in der Spannung neigt
zum Erzeugen einer entsprechenden, unerwünschten Änderung in der
Größe der an den nicht-invertierenden Eingangsanschluß 48 des Verstärkers
46 angelegten Steuerspannung. Das führt in unerwünschter Weise
dazu, daß eine Änderung der Größe der die Leistung anzeigenden Ausgangsspannung
zwischen den Ausgangsanschlüssen 56 und 72 verursacht
wird.
Die temperaturkompensierende Diode 62 ist so angeordnet, daß sie
eine entsprechende Änderung der Größe der an den invertierenden Eingang
50 des Verstärkers 46 angelegten Kompensationsspannung zur Verfügung
stellt. Als Ergebnis ermöglicht der Verstärker 46, daß sich diese
temperaturabhängigen Spannungsschwankungen im wesentlichen aufheben,
um eine leistungsanzeigende Spannung mit einem im wesentlichen kostanten
Wert zwischen den Ausgangsanschlüssen 56 und 72 zur Verfügung
zu stellen, selbst wenn sich die Temperatur der Diode 22 ändert. Um dieses
Ergebnis zu erzielen, ist es wünschenswert, daß die Dioden 22 und 62
genau übereinstimmende Charakteristiken besitzen und auf die gleichen
Arbeitspunkte auf diesen Charakteristiken vorgespannt sind. Daher ist es
wünschenswert, daß der Widerstand vom positiven Spannungsversorgungsleiter
38 über das DC-Schaltkreisbein oder -pfad in Reihe mit der
Diode 22 und einschließlich der Widerstände 40, 35, 26 und 23 in etwa
gleich ist dem Serienwiderstand mit der Diode 62 mit dem Pfad vom Leiter
38 über den Widerstand 42 und den äquivalenten Widerstand der Widerstände
58 und 70. Genauer gesagt, können die Widerstände 40 und 42
ziemlich hohe, aber gleich große Werte haben, so daß die Knoten 36 und
44 sich den Ausgangsanschlüssen von Stromquellen annähern, die die jeweiligen
Dioden 22 und 62 so vorspannen, daß sie eine niedrige Kapazität
und daher hohe Impendanzwerte haben, die nicht den Eingangsschaltkreis,
der die zu messende Leistung zur Verfügung stellt, überlasten. Die Widerstände
35, 26 und 23 können ungefähr den gleichen Wert haben wie
der äquivalente Wert der Widerstände 58 und 70 am Knoten 60. Die Widerstände
in jedem dieser Pfade sind somit so angeordnet, daß die Dioden 22
und 62 auf ungefähr die gleichen Punkte ihrer Arbeitscharakteristik eingestellt
sind. Jede Diode kann zum Beispiel leicht leitend eingestellt werden.
Während eines dynamischen Betriebs wird ein sinusförmiges oder
Wechselstrom-RF-Eingangssignal mit einem zu detektierenden oder zu
messenden Leistungswert an die Eingangsanschlüsse 12 und 14 des Abschwächers
16 angelegt und zwischen den Anschlüssen 18 und 34 entwickelt.
Der Kondensator 19 blockiert die Gleichstromkomponente des Wechselstrom-
(AC)Eingangssignals, so daß sie nicht mit der AC-Leistungsanzeige
wechselwirkt. Die Diode 22 wird durch die negativen Bereiche des
Eingangssignals in den leitenden Zustand gebracht. Die Widerstände 26 und
35 und die Kondensatoren 30 und 37 wirken zusammen, um die meisten
AC-Komponenten des durch die Diode 22 bereitgestellt, gleichgerichteten
Signals herauszufiltern. Die DC-Spannung am Knoten 80 neigt dazu, einen
Wert gleich dem Spitzenwert der RF-Spannung am Anschluß 18 minus der
Übergangsspannung (Φ) der Diode 22 zu haben. Der Widerstand neigt
dazu, die Auswirkungen des Serienwiderstands der Diode 22 aufzuheben.
Folglich wird die DC-Steuerspannung am Eingangsanschluß 48 des Verstärkers
46 zur Verfügung gestellt. Die Rückkopplungswiderstände 58 und
70, die die Verstärkung des Verstärkers bestimmen, haben üblicherweise
hohe Widerstandswerte. Die Parallelschaltung von Transistoren 58 und 70
bildet einen äquivalenten Widerstand zum Erdpotential. Wenn zum Beispiel
58 und 70 jeweils einen Widerstand von 1 Kiloohm haben, dann ist der
äquivalente Widerstand 500 Ohm, was ungefähr der Wert des Widerstands
35 sein kann. Daher ist der gesamte Widerstand vom Knoten 44 zum Erdpotential
der Diodenwiderstand 62 plus den 500 Ohm äquivalenten Widerstands
der Widerstände 58 und 70. Dieser gesamte Widerstand ist ungefähr
(nominell) gleich dem Widerstand vom Knoten 36 zum Erdpotential.
Die Widerstände 58 und 70 bestimmen die Verstärkung des Verstärkers 46
in bekannter Weise auf einen gewünschten Wert, der zum Beispiel zwischen
1 und 2 liegen kann.
Wenn man also annimmt, daß die Größe der Steuerspannung am Eingangsanschluß
48 in der Spitze V-Φ beträgt und die Größe des Eingangssignals
am invertierenden Eingangsanschluß 50-Φ beträgt und die
Verstärkung des Verstärkers 46 zwei ist, dann wird eine Spannung mit
einer Größe in der Spitze von etwa zweimal V zwischen den Ausgangsanschlüssen
56 und 72 auftreten. Die durch die Diode 62 am Anschluß 50 erzeugte
Φ-Komponente wird die unerwünschte temperaturabhängige Φ-Komponente,
die am Eingangsanschluß 48 durch die Diode 22 erzeugt wird,
aufheben. Da diese Φ-Komponenten die Hauptbeiträge zu einer Änderung
in der Ausgangsspannung im Schaltkreis 10 mit der Temperatur sind,
führt ihre Aufhebung zu einer Ausgangsspannung zwischen den Anschlüssen
56 und 72, die im wesentlichen konstant ist für konstante Leistungseingangssignale,
selbst wenn die Umgebungstemperatur zwischen 0
und 70°C schwankt.
Genauer zeigt Fig. 2 eine Ordinatenachse 80 zum Messen der Ausgangsspannung
des Verstärkers 46 zwischen den Anschlüssen 52 und 72
und eine Abszissenachse 82 zum Messen der Eingangsleistung zwischen
den Eingangsanschlüssen 12 und 14 in Dezibel über oder unter 1 Milliwatt
(dBm), um die Kurve 83 zu ergeben. Ein gegebener Eingangsleistungswert
ist durch Punkt 84 gekennzeichnet, daß bei konstanter Temperatur zwischen
den Ausgangsanschlüssen 52 und 72 eine Ausgangsspannung mit
konstantem Wert, gezeigt durch den Wert 86, erzeugen würde. Wenn der
kompensierende Effekt der Diode 62 vom Schaltkreis 10 ausgeschlossen
wäre, dann könnte eine Temperaturänderung dazu führen, daß die Ausgangsspannung
des Verstärkers 46 unerwünscht zwischen den Werten 88
und 90 schwankt, selbst wenn die durch den Punkt 84 dargestellte AC-
Eingangsleistung konstant bliebe. Ein zwischen den Ausgangsanschlüssen
56 und 72 angeschlossenes Voltmeter würde fälschlich anzeigen, daß sich
die Leistung des Eingangssignals änderte, wenn sich jedoch nur die Temperatur
der Diode 22 geändert hat.
Fig. 3 zeigt ein Diagramm mit einer Ordinatenachse 92 zum Messen
der Ausgangsspannung zwischen den Ausgangsanschlüssen 52 und 72 des
Schaltkreises und einer Abszissenachse 94, die die AC-Eingangsleistung in
dBm angeibt. Die Kurve 96 gibt die Charakteristik in einem Temperaturbereich
zwischen 0° und 70°C für einen Schaltkreis 10 mit einer Temperatur
kompensationsdiode 62 und mit Komponenten mit den in der folgenden
Tabelle gezeigten Werten an.
| Kondensatoren 19, 30, 37, 68 | |
| 0,1 Mikrofarad | |
| Widerstand 23 | 51,1 Ohm |
| Widerstand 26 | 22,1 Ohm |
| Widerstand 35 | 475 Ohm |
| Widerstände 40, 42 | 47,5 Kiloohm |
| Widerstände 58, 70 | 1000 Ohm |
| Kondensator 79 | 100 Picofarad |
Wie zuvor erwähnt, kann ein Großteil der Temperaturänderung der
Diode 22 durch den die elektrische Leistung des daran angelegten Eingangssignals
dissipierenden Abschwächers 16 verursacht werden. Daher
ist es wünschenswert, daß die Dioden 22 und 62 ungefähr in den gleichen
Wärmeflußpfaden bezüglich des Abschwächers 16 angeordnet werden, so
daß sie auf der gleichen Temperatur bleiben, so daß der Diode 62 ermöglicht
wird, die Diode 22 ziemlich genau zu kompensieren. Die Dioden 62
und 22 können zum Beispiel jeweils Motorola MMBD 501-Dioden sein.
Wie durch die Krümmung der Charakteristik 83 in Fig. 3 gezeigt,
neigt die Ausgangsspannung zwischen den Anschlüssen 56 und 72 dazu,
sich in nicht-linearer Weise mit der Eingangsleistung 82 zu ändern. Genauer,
neigt die Ausgangsspannung dazu bei niedrigeren Leistungswerten
quadratisch und bei höheren Leistungswerten linear abzuhängen. Infolgedessen
ist es bei einigen Anwendungen notwendig, eine
"Nachschlagetabelle" zur Verfügung zu stellen, so daß der korrekte Leistungswert
entsprechend einer speziellen Ausgangsspannung von der Tabelle
abgelesen werden kann. Die Tabelle kann in Form einer Liste oder
die "Nachschlagetabelle" kann in elektronischer Form bereitgestellt werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4, erhält ein Analog/Digital-(A/D) Wandlerschaltkreis
104 die analoge Ausgangsspannung des Schaltkreises 10
und wandelt sie in ein digitales Signal um, das an einen Mikroprozessor
(MPU) 106 angelegt wird. Der Schaltkreis 10 stellt, wie in Fig. 1 gezeigt,
eine Ausgangsspannung mit einem negativen Wert am Anschluß 56, der mit
dem A/D-Wandler verbunden ist, zur Verfügung. Die Polarität der Dioden
22 und 62 und die Polarität der Spannungsversorgung an den Anschlüssen
38 und 32 können umgekehrt werden, wenn eine positive Ausgangsspannung
gewünscht wird. MPU 106 legt das digitale Signal an einen
löschbaren Nur-Lesespeicher (EPROM) 108 an, der eine empirisch bestimmte
Nachschlagetabelle in bekannter Weise gespeichert hat und den
entsprechenden Leistungswert der MPU 106 zur Verfügung stellt, die
dann das geeignete digitale Signal an die Steuerungsanzeige 110 anlegt.
Falls gewünscht, kann ein beabsichtigtes Ungleichgewicht in den
zuvor beschriebenen Vorspannungspfaden für die Dioden 62 und 22 durch
Erzeugen eines geringfügig größeren Widerstands in dem einen Pfad als
in dem anderen erzeugt werden, um den Schaltkreis 10 zu ermöglichen,
ein Ausgangssignal zur Verfügung zu stellen, das unter normalen Bedingungen
im Bereich des A/D-Wandlers 104 liegt. Darüberhinaus können die
Werte der Widerstände 58 und 70 zur Anpassung der Verstärkung des
Verstärkers 46 so gewählt werden, daß die Spanne der Signalwerte zwischen
den Ausgangsanschlüssen 56 und 72 des Leistungsdetektors 10 den
Bereich des A/D-Wandlers 104 überdeckt, ihn jedoch nicht übersteuert.
Es wurde also ein temperaturkompensierter Leistungsdetektorschaltkreis
10 beschrieben, der eine minimale Anzahl von Komponenten besitzt
und der einen minimalen Aufwand an Einstellungen und Anpassungen in
einem Temperaturbereich erfordert. Der Schaltkreis arbeitet in einem
weiten Frequenzbereich zwischen 0,4 und 1000 MHz.
Während die Erfindung unter Bezugnahme auf ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel genau gezeigt und beschrieben wurde, werden Fachleute
einsehen, daß Änderungen in der Form und in Details darin auftreten
können, ohne vom Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Claims (9)
1. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
zur Erzeugung eines Ausgangssignals zum Anzeigen einer Leistung
mit einer Größe, die mit dem Wert der elektrischen Leistung eines Eingangssignals
variiert, wobei der Leistungsdetektorschaltkreis dadurch gekennzeichnet
ist:
eine Gleichrichtervorrichtung (22) mit vorgegebener Temperaturcharakteristik, wobei die Gleichrichtervorrichtung geeignet ist, ein Eingangssignal zu empfangen und ein Steuersignal zur Verfügung zu stellen, das einen Wert besitzt, der sich in unerwünschter Weise mit der Temperatur ändert;
eine Verstärkervorrichtung 46 mit einem ersten Eingangsanschluß, einem zweiten Eingangsanschluß und einem Ausgangsanschluß, wobei die Verstärkervorrichtung ermöglicht, daß die Polarität von an den ersten Eingangsanschluß angelegten Signalen unverändert bleibt, und wobei die Verstärkervorrichtung die Polarität von an den zweiten Eingangsanschluß angelegten Signalen invertiert;
einen ersten Schaltkreis (26, 35), der das Steuersignal von der Gleichrichtervorrichtung mit einem der ersten und zweiten Eingangsschlüsse der Verstärkervorrichtung verbindet;
eine Temperaturkompensationsvorrichtung (62), die ein Kompensationssignal zur Verfügung stellt, das eine Temperaturcharakteristik besitzt, die ähnlich der vorgegebenen Temperaturcharakteristik der Gleichrichtervorrichtung ist;
einen zweiten Schaltkreis, der das Kompensationssignal mit dem anderen der ersten und zweiten Eingangsanschlüsse der Verstärkervorrichtung verbindet; und
dadurch, daß die Verstärkervorrichtung von dem Steuersignal und dem Kompensationssignal abhängt, um das die Leistung anzeigende Ausgangssignal mit einem Wert zur Verfügung zu stellen, der im wesentlichen über einen bestimmten Temperaturbereich in Abhängigkeit von einem Eingangssignal mit einem Leistungswert konstanter Größe konstant bleibt.
eine Gleichrichtervorrichtung (22) mit vorgegebener Temperaturcharakteristik, wobei die Gleichrichtervorrichtung geeignet ist, ein Eingangssignal zu empfangen und ein Steuersignal zur Verfügung zu stellen, das einen Wert besitzt, der sich in unerwünschter Weise mit der Temperatur ändert;
eine Verstärkervorrichtung 46 mit einem ersten Eingangsanschluß, einem zweiten Eingangsanschluß und einem Ausgangsanschluß, wobei die Verstärkervorrichtung ermöglicht, daß die Polarität von an den ersten Eingangsanschluß angelegten Signalen unverändert bleibt, und wobei die Verstärkervorrichtung die Polarität von an den zweiten Eingangsanschluß angelegten Signalen invertiert;
einen ersten Schaltkreis (26, 35), der das Steuersignal von der Gleichrichtervorrichtung mit einem der ersten und zweiten Eingangsschlüsse der Verstärkervorrichtung verbindet;
eine Temperaturkompensationsvorrichtung (62), die ein Kompensationssignal zur Verfügung stellt, das eine Temperaturcharakteristik besitzt, die ähnlich der vorgegebenen Temperaturcharakteristik der Gleichrichtervorrichtung ist;
einen zweiten Schaltkreis, der das Kompensationssignal mit dem anderen der ersten und zweiten Eingangsanschlüsse der Verstärkervorrichtung verbindet; und
dadurch, daß die Verstärkervorrichtung von dem Steuersignal und dem Kompensationssignal abhängt, um das die Leistung anzeigende Ausgangssignal mit einem Wert zur Verfügung zu stellen, der im wesentlichen über einen bestimmten Temperaturbereich in Abhängigkeit von einem Eingangssignal mit einem Leistungswert konstanter Größe konstant bleibt.
2. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
nach Anspruch 1, der weiterhin umfaßt:
eine erste Spannungsversorgungsleitervorrichtung (38) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer ersten Polarität;
eine zweite Spannungsversorgungsleitervorrichtung (72) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer zweiten Polarität;
wobei die Gleichrichtervorrichtung eine erste elektronische Steuervorrichtung (22) mit der vorgegebenen Temperaturcharakteristik umfaßt;
einen ersten Schaltkreispfad mit der ersten elektronischen Steuervorrichtung und einer ersten Widerstandsvorrichtung (40, 35, 26, 23), die sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei die erste Widerstandsvorrichtung eine vorgegebene Größe hat, und
einen zweiten Schaltkreispfad, der sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei der zweite Schaltkreispfad eine zweite elektronische Steuervorrichtung (62) umfaßt, die eine Temperaturcharakteristik aufweist, die im wesentlichen identisch mit der Temperaturcharakteristik der ersten elektronischen Steuerungsvorrichtung ist,
und eine zweite Widerstandsvorrichtung (42, 58, 70) umfaßt, die einen Widerstand mit einer Größe besitzt, die im wesentlichen mit der ersten Widerstandsvorrichtung identisch ist, um die zweite elektronische Steuervorrichtung in die Lage zu versetzen, im wesentlichen die gleiche Temperaturcharakteristik zu haben wie die erste elektronische Steuervorrichtung.
eine erste Spannungsversorgungsleitervorrichtung (38) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer ersten Polarität;
eine zweite Spannungsversorgungsleitervorrichtung (72) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer zweiten Polarität;
wobei die Gleichrichtervorrichtung eine erste elektronische Steuervorrichtung (22) mit der vorgegebenen Temperaturcharakteristik umfaßt;
einen ersten Schaltkreispfad mit der ersten elektronischen Steuervorrichtung und einer ersten Widerstandsvorrichtung (40, 35, 26, 23), die sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei die erste Widerstandsvorrichtung eine vorgegebene Größe hat, und
einen zweiten Schaltkreispfad, der sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei der zweite Schaltkreispfad eine zweite elektronische Steuervorrichtung (62) umfaßt, die eine Temperaturcharakteristik aufweist, die im wesentlichen identisch mit der Temperaturcharakteristik der ersten elektronischen Steuerungsvorrichtung ist,
und eine zweite Widerstandsvorrichtung (42, 58, 70) umfaßt, die einen Widerstand mit einer Größe besitzt, die im wesentlichen mit der ersten Widerstandsvorrichtung identisch ist, um die zweite elektronische Steuervorrichtung in die Lage zu versetzen, im wesentlichen die gleiche Temperaturcharakteristik zu haben wie die erste elektronische Steuervorrichtung.
3. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
nach Anspruch 1, wobei die Verstärkervorrichtung ein Operationsverstärker
mit nicht-invertierenden und invertierenden Eingangsanschlüssen
ist, die jeweils den ersten und zweiten Eingangsanschlüssen entsprechen;
wobei der erste Schaltkreis das Steuersignal mit dem ersten Eingangsanschluß verbindet; und
die Widerstandsvorrichtung (58) sich zwischen dem Verstärkerausgangsanschluß und dem invertierenden Eingangsanschluß erstreckt.
wobei der erste Schaltkreis das Steuersignal mit dem ersten Eingangsanschluß verbindet; und
die Widerstandsvorrichtung (58) sich zwischen dem Verstärkerausgangsanschluß und dem invertierenden Eingangsanschluß erstreckt.
4. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
nach Anspruch 1, wobei die Geichrichtervorrichtung umfaßt:
eine erste Diode (22);
einen Gleichstromrückführpfad (40, 35, 26, 23) für die erste Diode; und
einen Kondensator (30).
eine erste Diode (22);
einen Gleichstromrückführpfad (40, 35, 26, 23) für die erste Diode; und
einen Kondensator (30).
5. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
nach Anspruch 1, wobei der erste Schaltkreis eine Widerstandsvorrichtung
(26, 35) umfaßt.
6. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
nach Anspruch 1, wobei die Größe des Leistungsanzeigesignals dazu
neigt, eine nichtlineare Beziehung zur Größe der elektrischen Leistung zu
haben und der weiterhin umfaßt:
eine mit der Verstärkervorrichtung verbundene Analog-Digitalwandlervorrichtung (104);
einen mit der Analog-Digitalwandlervorrichtung verbundenen Mikroprozessor (106);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene elektrische Speichervorrichtung (108);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene Anzeigevorrichtung (110);
wobei die elektrische Speichervorrichtung eine Nachschlagetabelle zum Interpretieren des elektrischen Leistungswertes, der einer bestimmten Größe des Leistungsanzeigesignals entspricht, umfaßt, so daß die Anzeigevorrichtung eine genaue Anzeige der Größe der elektrischen Leistung des Eingangssignals zur Verfügung stellen kann.
eine mit der Verstärkervorrichtung verbundene Analog-Digitalwandlervorrichtung (104);
einen mit der Analog-Digitalwandlervorrichtung verbundenen Mikroprozessor (106);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene elektrische Speichervorrichtung (108);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene Anzeigevorrichtung (110);
wobei die elektrische Speichervorrichtung eine Nachschlagetabelle zum Interpretieren des elektrischen Leistungswertes, der einer bestimmten Größe des Leistungsanzeigesignals entspricht, umfaßt, so daß die Anzeigevorrichtung eine genaue Anzeige der Größe der elektrischen Leistung des Eingangssignals zur Verfügung stellen kann.
7. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
zum Erzeugen eines Ausgangssignals mit einer Größe, die mit der
Größe der Leistung eines Wechselstrom-Eingangssignals variiert, wobei der
Leistungsdetektorschaltkreis in Verbindung umfaßt:
eine Gleichrichtervorrichtung mit einer ersten Diode (22) mit einer vorgegebenen Temperaturcharakteristik, wobei die Gleichrichtervorrichtung geeignet ist, ein Wechselstrom-Eingangssignal zu empfangen und ein Steuersignal mit einer Größe, die sich in unerwünschter Weise mit der Temperatur ändert, zur Verfügung zu stellen;
eine Verstärkervorrichtung (46) mit einem ersten und einem zweiten Eingangsanschluß, wobei die Verstärkervorrichtung erlaubt, daß die Polarität des an den ersten Einganganschluß angelegten Signals unverändert bleibt, während die Verstärkervorrichtung die Polarität des an den zweiten Eingangsanschluß angelegten Signals invertiert;
einen ersten Schaltkreis (26, 35), der das Steuersignal mit dem ersten Eingangsanschluß der Verstärkervorrichtung verbindet;
eine Temperaturkompensationsvorrichtung mit einer zweiten Diode (62) zum Erzeugen eines Kompensationssignals mit einer Temperaturcharakteristik, die der vorgegebenen Temperaturcharakteristik der ersten Diode ähnlich ist;
einen zweiten Schaltkreis, der das Kompensationssignal mit dem zweiten Eingangsanschluß der Verstärkervorrichtung verbindet; und
wobei die Verstärkervorrichtung (46) von dem Steuersignal und dem Kompensationssignal abhängt, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, dessen Größe im wesentlichen über einen vorgegebenen Temperaturbereich konstant bleibt in Abhängigkeit von einem Wechselstrom-Eingangssignal mit einer Leistung konstanter Größe.
eine Gleichrichtervorrichtung mit einer ersten Diode (22) mit einer vorgegebenen Temperaturcharakteristik, wobei die Gleichrichtervorrichtung geeignet ist, ein Wechselstrom-Eingangssignal zu empfangen und ein Steuersignal mit einer Größe, die sich in unerwünschter Weise mit der Temperatur ändert, zur Verfügung zu stellen;
eine Verstärkervorrichtung (46) mit einem ersten und einem zweiten Eingangsanschluß, wobei die Verstärkervorrichtung erlaubt, daß die Polarität des an den ersten Einganganschluß angelegten Signals unverändert bleibt, während die Verstärkervorrichtung die Polarität des an den zweiten Eingangsanschluß angelegten Signals invertiert;
einen ersten Schaltkreis (26, 35), der das Steuersignal mit dem ersten Eingangsanschluß der Verstärkervorrichtung verbindet;
eine Temperaturkompensationsvorrichtung mit einer zweiten Diode (62) zum Erzeugen eines Kompensationssignals mit einer Temperaturcharakteristik, die der vorgegebenen Temperaturcharakteristik der ersten Diode ähnlich ist;
einen zweiten Schaltkreis, der das Kompensationssignal mit dem zweiten Eingangsanschluß der Verstärkervorrichtung verbindet; und
wobei die Verstärkervorrichtung (46) von dem Steuersignal und dem Kompensationssignal abhängt, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, dessen Größe im wesentlichen über einen vorgegebenen Temperaturbereich konstant bleibt in Abhängigkeit von einem Wechselstrom-Eingangssignal mit einer Leistung konstanter Größe.
8. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltkreis
nach Anspruch 7, der weiterhin umfaßt:
eine erste Spannungsversorgungsleitervorrichtung (38) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer ersten Polarität;
eine zweite Spannungsversorgungsleitervorrichtung (72) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer zweiten Polarität;
einen ersten Schaltkreispfad (40, 35, 26, 23) mit der ersten Diode und einer ersten Widerstandsvorrichtung, der sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei die erste Widerstandsvorrichtung eine vorgegebene Größe hat; und
einen zweiten Schaltkreispfad, der sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei der zweite Schaltkreispfad eine zweite Diode (67) und eine zweite Widerstandsvorrichtung (38, 70, 58) umfaßt, die einen Widerstand mit einer Größe besitzt, die im wesentlichen mit der der ersten Widerstandsvorrichtung identisch ist, um die zweite Diode in die Lage zu versetzen, im wesentlichen die gleiche Temperaturcharakteristik zu haben wie die erste Diode.
eine erste Spannungsversorgungsleitervorrichtung (38) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer ersten Polarität;
eine zweite Spannungsversorgungsleitervorrichtung (72) zum Bereitstellen einer Versorgungsspannung einer zweiten Polarität;
einen ersten Schaltkreispfad (40, 35, 26, 23) mit der ersten Diode und einer ersten Widerstandsvorrichtung, der sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei die erste Widerstandsvorrichtung eine vorgegebene Größe hat; und
einen zweiten Schaltkreispfad, der sich zwischen der ersten Spannungsversorgungsleitervorrichtung und der zweiten Spannungsversorgungsleitervorrichtung erstreckt, wobei der zweite Schaltkreispfad eine zweite Diode (67) und eine zweite Widerstandsvorrichtung (38, 70, 58) umfaßt, die einen Widerstand mit einer Größe besitzt, die im wesentlichen mit der der ersten Widerstandsvorrichtung identisch ist, um die zweite Diode in die Lage zu versetzen, im wesentlichen die gleiche Temperaturcharakteristik zu haben wie die erste Diode.
9. Temperaturkompensierter elektrischer Leistungsdetektorschaltung
nach Anspruch 1, wobei die Größe des Ausgangssignals dazu neigt,
eine nichtlineare Beziehung zur Größe der elektrischen Leistung zu haben
und der weiterhin umfaßt:
eine mit der Verstärkervorrichtung verbundene Analog-Digitalwandlervorrichtung (104);
einen mit der Analog-Digitalwandlervorrichtung verbundenen Mikroprozessor (106);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene elektrische Speichervorrichtung (108);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene Anzeigevorrichtung (110);
wobei die elektrische Speichervorrichtung eine Nachschlagetabelle zum Interpretieren des elektrischen Leistungswertes, der einer bestimmten Größe des Leistungsanzeigesignals entspricht, umfaßt, so daß die Anzeigevorrichtung eine genaue Anzeige der Größe der elektrischen Leistung der Eingangssignals zur Verfügung stellen kann.
eine mit der Verstärkervorrichtung verbundene Analog-Digitalwandlervorrichtung (104);
einen mit der Analog-Digitalwandlervorrichtung verbundenen Mikroprozessor (106);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene elektrische Speichervorrichtung (108);
eine mit dem Mikroprozessor verbundene Anzeigevorrichtung (110);
wobei die elektrische Speichervorrichtung eine Nachschlagetabelle zum Interpretieren des elektrischen Leistungswertes, der einer bestimmten Größe des Leistungsanzeigesignals entspricht, umfaßt, so daß die Anzeigevorrichtung eine genaue Anzeige der Größe der elektrischen Leistung der Eingangssignals zur Verfügung stellen kann.
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| US07/294,093 US4970456A (en) | 1989-01-09 | 1989-01-09 | Temperature compensated power detector |
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