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DE1070857B - - Google Patents

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Publication number
DE1070857B
DE1070857B DENDAT1070857D DE1070857DA DE1070857B DE 1070857 B DE1070857 B DE 1070857B DE NDAT1070857 D DENDAT1070857 D DE NDAT1070857D DE 1070857D A DE1070857D A DE 1070857DA DE 1070857 B DE1070857 B DE 1070857B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
columns
tab
tabulator
arithmetic
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070857D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1070857B publication Critical patent/DE1070857B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Steuern des Papierwagens einer mit Tabulator versehenen, insbesondere elektrisch ■ angetriebenen Buchungsmaschine.
Mit einem Tabulator versehene bekannte Buchungsmaschinen verwenden zum Anhalten des Papierwagens Anschläge, sogenannte Reiter, die längs einer Steuerbahn fest oder auswechselbar angeordnet sind und beispielsweise von der Tastatur aus gesetzt und gelöscht werden können. Die Reiter stehen mit Tabulatormessern in Wirkverbindung, die in einem im Maschinengestell ruhenden Gehäuse vertikal verschiebbar angeordnet und in der gehobenen Stellung (Arbeitsstellung) beim Anschlagen an gesetzte Reiter den Wagen an der gewünschten Stelle hemmen und dann wieder freigeben. Solche Tabulatormesser werden meist rein mechanisch betätigt bzw. gestellt, im gehobenen Zustand fixiert und nach der Arretierung des Wagens beim Anschlagen des Reiters wieder abgestreift.
Es sind auch schon Maschinen bekannt, deren Tastatur über einen Motor, S ehalt magneten oder ähnliche Hilfsvorrichtungen 'auf _die_Schaltmesser .des
Tabulators einwirktjxlci^es können mittels der Tasta- j tür s'cKaltbare Elektromagneten vorgesehen sein, die die Tabulatorstangen mit einer motorisch angetriebenen Walze koppeln, um dann von dieser in die Arbeitslage gehoben zu werden.
Die bekannten Tabulatoreinrichtungen haben den Nachteil, daß vor oder nach dem Tabulieren irgendwelche Arbeitsvorgänge, z. B. ein Rechenvorgang, abgewartet oder irgendwelche Zwischenstellungen des Papierwagens unerwünscht angesteuert werden müssen, was Zeitverlust bzw. geringere Leistungsfähigkeit bedeutet und auch einen erhöhten Verschleiß bzw. eine kürzere Lebensdauer der Maschine zur Folge haben kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Tabulator mindestens teilweise selbsttätig in Abhängigkeit von einem Rechenwerk und/oder von der Stellung des Papierwagens steuerbar ist. Dabei können zwei Gruppen von Reitern vorgesehen sein, von denen eine. Gruppe Klartext- und Rechenspalten und eine andere Gruppe nur Rechenspalten ein und derselben Buchungszeile des zu beschriftenden Papierbogens zugeordnet sind und jede Reitergruppe mit je einem elektromagnetisch betätigten Tabulatormesser in Wirkverbindung steht, dessen Elektromagneten teils mittels einer von Hand bedienbaren Tabuiatortaste und teils durch Kommandos des automatisch wirkenden Organs steuerbar sind. Besonders zweckmäßig ist es, zwei Gruppen von Reitern vorzusehen, von denen die der Tabulatorumsteuerung
für Buchungsmaschine
Anmelder:
Max Grundig,
Fürth (Bay.), Kurgartenstr. 37
Martin Hebel, Hechendorf (Pilsensee),
ist als Erfinder genannt worden
einen Bahn am Anfang von Klartextspalten und jener Rechenspalten, die innerhalb einer normalen Buchungszeile benötigt werden, und die der anderen Bahn am Anfang jener Rechenspalten sitzen, die bei einem automatischen Arbeitsvorgang, z- B. Niederschrift von Zwischen- und Endsummen oder Generallöschung, anzusteuern sind. Eine vorteilhafte Bauart besteht weiter darin, daß die Tabulatortaste mit den zum Ansteuern sämtlicher Spalten dienenden Reitern, das automatisch auf den Tabulator wirkende Organ (z. B. das Rechenwerk) aber nur mit einem Teil der zum Ansteuern der Rechenspalten dienenden Reiter in Wirkverbindung steht. Es ist außerdem von Vorteil, den Tabulatormessern, beeinflußt durch die Tabulatortaste, das Ansteuern eines jeden Spalteneingangs in der Weise zu ermöglichen, daß von einer Steuerschienenbahn des Papierwagens aus eine automatische, z. B. mittels Relais bewirkte Umsteuerung der Magneten der Tabulatormesser erfolgt, wenn der Wagen von einer Klartext- in eine Rechenspalte übergeht, und umgekehrt. Im übrigen können auch Schaltmittel vorgesehen sein, die in den Rechenspalten mittels Impulsen des Rechenwerkes öd. dgl. die Tabulatormesser derart steuern, daß der Wagen jeweils vorzugsweise unter Überspringung von Spalten am Anfang der nächsten, im Rahmen der Buchungsaufgabe benötigten Rechenspalte stoppbar ist, oder es können weitere Schaltmittel vorhanden sein, z. B. Generallöschtaste, Totaltaste, Subtotaltaste und von diesen steuerbare Relais, die bei Generallöschung oder Niederschrift von Zwischen- oder Endsummen eine Betätigung der Tabulatormesser derart bewirken, daß der Wagen unter Überspringen aller nicht benötigten Spalten (z. B. Klartextspalten) nur jene selbsttätig ansteuert in denen Rechen- und Schreibvorgänge durchzuführen sind.
Die erfindungsgemäße Einrichtung gewährleistet folgende Vorteile: . . ..,.'.. ......
909 688/216
W- ■' 3 '. .■■■■, ■ ■ . 4 ■■■-
1. Die Bedienung der Tabulatortaste bietet die e2) und den 2. Tabulatormagneten / mit der Pol-Möglichkeit, im Zusammenhang mit den Reiter- leitung L stromleitend verbunden, so daß entweder bahnen jede Spalte anzusteuern. Dabei wird von der eine oder der andere Tabulatormagnet über die der Stenerschienenbahn eine Umsteuerung der die genannten Kontakte hinweg mit der Tabulatortaste Tabulatormesser betätigenden Kopplungsorgane 5 steuerbar ist. Dabei ist das Relais G über den spalderart vorgenommen, daß beim Übergang von den tenabhängig gesteuerten (an der Steuerschiene des Klartext- zu den Rechenspalten statt des Tabu- Papierwagens vorgesehenen) Kontakt G, das Relais C latormessers der einen Bahn dasjenige der. anderen über die Subtotaltaste B und das. Relais E über die Bahn wirksam wird. Generallöschtaste D der Maschine an die Erde bzw. . 2. In der normalen Buchungszeile wird jeweils zur io Polleitung L angeschlossen. Die Tasten· B, D bzw. Einstellung der Klartextspalte die Tabulatortaste Relais C, E und deren Kontakte C1, C2 bzw. ev e2 bezusammen mit dem einen Tabulatormesser wirk- einfmssen die Tabulatormagneten H, J in gleicher sam, während in den Rechenspalten der Wagen Weise. Diese Magneten sind aber auch vom Rechenselbsttätig auf Grund von aus den Rechenwerken werk K aus steuerbar, das einerseits mit der Erde 13 od. dgl. gelieferten Kommandos (z. B. Impulsen) 15 und andererseits über die Leitung 14 entweder über die benötigte folgende Rechenspalte ansteuert. Der die Ruheseiten der Kontakte g, c,„ e, mit dem 1. Tabu-Einlauf des Wagens in die erste Rechenspalte er- latormagneten H oder über die Ärbeitsseiten der Konfolgt mittels der Tabulatortaste, und bei speichern- takte g, C2, e2 mit dem 2. Tabulatormagneten 7 strom-.-■ der Tastung wird nach vollzogenem Speichervor- leitend verbunden ist. Die Wirkungsweise der Schalgang ebenfalls selbsttätig die nächste Rechenspalte 20 tung nach Fig. 1 wird später im Zusammenhang mit angesteuert, d.h., nachdem eine Spalte von Hand den Fig. 2 und 3 näher beschrieben,
gebucht ist, läuft der Wagen automatisch weiter. Die Tabelle nach Fig. 2 ist in Horizontalreihen r 3. In jenen Buchungszeilen, in denen, die Buchungs- (Bahnen) und Vertikalreihen (Spalten) aufgeteilt. I maschine selbsttätig Buchungsvorgänge, z. B. Links vor den Horizontalreihen stehen die Bezeich-S Generallöschung, Niederschrift von Zwischen-und 35 nungen H, J und G. Davon bedeutet auch hier -. Endsummen, vollzieht, bewirkt der Tabulator, daß wiederum H einen Magneten für die Betätigung ; der Wagen unter Überspringen aller nicht benötig- des ersten Tabulatormessers (1. Tabulatormagnet), j ten Spalten mittels aus den Rechenwerken geliefer- / einen Magneten für die Betätigung des zweiten j ter Kommandos zusammen mit dem den Vorgang Tabulatormessers (2. Tabulatormagnet) und G ein j einleitenden Tastenanschlag jene Spalte selbst- 30 spaltenabhängig gesteuertes Relais (Spaltenrelais für 5 tätig ansteuert, in denen die Buchungsvorgänge Rechnen).
j abgewickelt und niedergeschrieben werden, d.h., Am Kopf der Tabelle befinden sich die »Klartext- * mit einem einzigen Tastenanschlag kann ein ge- spalten« 1 bis 4 und die »Rechenspalten« 5 bis 12, samter Buchungsvorgang ausgelöst und programm- d. h. insgesamt zwölf Spalten, die z. B. entsprechend mäßig durchgeführt werden. 35 einem Journalbogen folgendes bedeuten: 1 Datum. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs- 2 Kontonummer, 3 Tagebuchblatt, 4 Buchungstext, beispiel der Erfindung. Es zeigt 5 Abzüge, 6 Umsatzbelastung, 7 Umsatzgutschrift, Fig. leine prinzipielle Schaltung, insbesondere für 8 Alter Saldo, 9 Neuer Saldo, 10 bis 12 »Aufteilung«. die Steuerung elektromagnetisch einstellbarer Tabu- Sämtliche Spalten zusammen entsprechen einer latormesser, 4° Buchungszeile. Das gleiche gilt für die beiden Fig. 2 eine Tabelle, die die entsprechend den Spal- . darunterliegenden Horizontalreihen, von denen die ten eines Buchungsformulars gesetzten Steuerreiter erste dem 1. Tabulatormagneten H und die zweite dem bzw. die durch diese verursachten Stoppstellungen des 2. Tabulatormagneten / zugeordnet ist. Die in diesen Papierwagens veranschaulicht, und Reihen eingezeichneten senkrechten dicken Striche Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einzelner 45 deuten je einen Tabulatorreiter Ir bzw. IL an, d.h., Bauteile der Maschine, insbesondere der Tabuliervor- der Papierwagen der Maschine wird beim jeweiligen richtung in Rückansicht. Ansprechen des Magneten// in den Spalten 1 bis 5 In den einzelnen Figuren sind gleiche Teile weit- und 9 bis 12 sowie beim jeweiligen Ansprechen des gehend mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und Magneten/ in den Spalten! und 5 bis 12 gestoppt, zwar bedeutet in Fig. 1: A eine Tabulatortaste, B eine 50 Die genaue Wirkungsweise einschließlich derjenigen Subtotaltaste, C ein Subtotalrelais, D eine General- des Relais G, das erst dann anspricht, wenn der löschtaste, E ein Generallöschrelais, F einen spalten- Papierwagen die Klartextspalten 1 bis 4 durchlaufen abhängig, d.h. von der Steuerschiene des Papier- hat und das — angedeutet durch den dicken lioriwagens der Maschine gesteuerten Kontakt, G ein zontalen Strich bzw. Stromimpuls 15 — in dieser spaltenabhängig gesteuertes Relais (Spaltenrelais für 55 Lage bleibt, bis der Wagen die Rechenspalten 5 bis 12 Rechnen), H einen Magneten für die Betätigung passiert hat, wird ebenfalls später, und zwar im Zueines (ersten) Tabulatormessers (1. Tabulatormagnet), sammenhang mit den Fig. 1 und 3 näher beschrieben, /einen Magneten für die Betätigung eines (zweiten) Bei der schaubildlichen Darstellung nach Fig. 3 Tabulatormessers (2. Tabulatormagnet), K ein trägt der Papierwagen 16 der Maschine die Steuer-Rechenwerk der Maschine, L eine Polleitung, cx einen 60 schiene 17 mit zwei Reitern In IIr, deren Anschlagersten Kontakt des Relais C, C2 einen zweiten Kontakt nasen I/, II/ derart gegeneinander versetzt sind, daß des Relais C, ex einen ersten Kontakt des Relais E, sie beim Bewegen des Wagens die beiden nebeneint\, einen zweiten Kontakt des Relais £ und g einen anderliegenden (strichpunktiert angedeuteten) Arbeits-Kontakt des Relais G. bereiche bzw. »Bahnen« I, II bestreichen. Unterhalb Bei der Schaltung nach Fig. 1 ist die Tabulator- 65 der beiden Anschlagnasen befindet sich je ein Tabutaste-4 einerseits über die Ruheseite der Kontakte cv latormesser I„„ TIn,, die ebenso wie die Anschlagnasen C1 der Relais C, E mit der Erde 13 und andererseits der Reiter gegeneinander versetzt, in der üblichen über die Ruheseiten der Umschaltkontakteg2, c2, e2 der Weise ausgebildet und in einem Schlitz 18 des Tabu-Relais G, C, E und den 1. Tabulatormagneten H bzw. latorgehäuses 18 gelagert und senkrecht geführt, jeüber die Arbeitsseiten der genannten Kontakte (g2, C2, 70 doch mit dem Anker 20 bzw. 21 des Elektro-
magneten// bzw. J verbunden sind. Der 1. Magnet// befindet sich in der Arbeitslage, der 2. Magnet /dagegen in der Ruhelage. Die beiden keilförmigen, unterhalb des Keils stufenförmig abgesetzten Köpfe 22 der Tabulatormesser Tn,, ILn nehmen deshalb gegenüber ihrem Durchtrittsschlitz 18 im Tabulatorgehäuse eine unterschiedliche Lage ein. Der Kopf des 1. Messers ruht bzw. »hängt« auf der Deckfläche des Tabulatorgehäuses, der Kopf des 2. Messers dagegen berührt mit seiner obersten Kante der Keilfläche den Durchtrittsschlitz 18. Beide Messer stehen dabei unter dem Einfluß je einer Blattfeder 23, deren oberes Ende am Tabulatorgehäuse befestigt ist und deren unteres Ende am Tabulatormesser \m bzw. IIm lose anliegt, so daß beim Hochgehen des Messers in die Arbeitslage oder Abstreifen des Messers durch den Reiter Ir bzw. IIr zwecks Rückführung .des Messers in die Ruhelage, jeweils die Kraft der Blattfeder überwunden werden muß.
Die Anzahl der Steuerreiter Ir, IIr wird entsprechend der Buchungsaufgabe bzw. dem Steuerprogramm gewählt, d. h., sie beträgt bei einem der Fig. 2 entsprechenden Buchungsformular siebzehn Stück. Rechts oberhalb der Steuerschiene (Fig. 3) ist noch die spaltenabhängig steuerbare Kontaktfeder F angedeutet, die mit einer Nase 17' der Steuerschiene zusammenarbeitet.
Die Wirkungsweise der einzelnen Teile der Einrichtung nach Fig. 3 wird anschließend in Verbindung mit derjenigen der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Einzelteile beschrieben, wobei folgende drei Fälle unterschieden werden:
1. Es muß jede Spalte 1 bis 12 (Fig. 2) mit der Tabulatortaste A (Fig. 1) angesteuert werden. In den Klartextspalten 1 bis 4 kommt das Relais H zum Ansprechen, in den Rechenspalten 5 bis 12 wird — ausgehend von der Steuerschiene 17 das Papienvagens 16 — das Spaltenrelais G erregt, das mittels seines Wechselkontaktes g den Tabulatormagneten H an die Tabulatortaste anschließt. Da die dem Tabulatormagneten H zugeordneten Reiter Ir (/7-Reiter) auf jeden Fall am Anfang der Klartextspalten und die dem Tabulatormagneten / zugeordneten Reiter IIr (/-Reiter) mindestens am Anfang jeder Rechenspalte sitzen, können somit alle Spalten angesteuert werden. Das muß jedoch nicht immer sein, z. B. dann nicht, wenn (abweichend von der Fig. 2) beim Betrieb mit dem Tabulatormagneten / z. B. jeweils eine Buchungsspalte ausgelassen werden soll, weil deren Längssummenbetrag beim Rechnen der »Subtotalsumme« nicht benötigt wird.
In diesem ersten Fall steht z. B. der Papierwagen 16 am Anfang der betreffenden Buchungszeile des zu beschriftenden Formulars. Beim Be- dienen der Tabulartortaste A (Fig. 1) wird über die Ruheseiten der Kontaktkette C1, ev co, e0 der 1. Tabulatormagnet H erregt. Man kann nun mit dieser Taste und diesem Tabulatormagneten den Wagen so lange von Spalte zu Spalte springen lassen, bis die Rechenspalten erreicht sind, d.h. (beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2) die Spalte 5. Dann steuert der Kontakt F das Relais G automatisch in Abhängigkeit von der Wagenstellung auf den vom 2. Tabulatormagneten / durchführbaren Betrieb um, d. h., man kann nun mit der gleichen Tabulatortaste A den Wagen von Rechenspalte zu Rechenspalte steuern.
2. Am Ende des automatischen R;chenvorganges liefert das Rechenwerk K (Fig. 1) einen Impuls, der über die Ruheseite der Kontakte c„ «■, dwi !.Tabulatormagneten/-/ erregt. Dadurch sp^ir^t der Papierwagen über nicht benötigte Buchungspalten 6 bis 8 hinweg in jene, die jeweils nU nächste angesteuert werden muß, d. h., d-'e dem 1. Tabulatormagneten zugeordneten Reiter t (Fig. 2) sitzen in jenen Spalten, die in der Buchungszeile jeweils zur Wirkung kommen müssen (z.B. Spalte 9 »Alter Saldo« und Spalte 10 »Neuer Saldo«). Die automatisch überspringbaren Rechenspalten 6 bis 8 können aber einzeln mittelder Tabulatortaste A und des 2. Tabulatormagneten / angesteuert werden, und zwar über du-Arbeitsseite des Kontaktes g, dessen Relais G jtnach der Buchungsaufgabe, automatisch in Abhängigkeit von der Wagenstellung anspricht (vt;i. auch die Tabulatorreiter II,. und den horizontalen dicken Strich 15 in Fig. 2, der einen Impuls bzw. das Ansprechen des Relais G veranschaulicht).
In diesem zweiten Fall befindet sich somit der Papierwagen in einer Rechenspalte. Es wird ein Zahlenwert getastet, geschrieben und gerechnet: nach Beendigung des Rechenvorganges liefert das Rechenwerk K (Fig. 1) einen Schlußimpuls über die Ruheseite der Kontakte c„ e2 zum 1. Tabulatormagneten H. Beim normalen Buchungsvorgang werden die Tasten B oder D nicht bedient, d. h„ die Relais C oder E erhalten keine Spannung, und ihre Kontakte cv ev c.„ e0 bleiben in der Ruhelage. und der Betrieb mit dem 1. Tabulatormagneten H bleibt somit aufrechterhalten.
Die Subtotaltaste B oder die Generallöschtaste D (Fig. 1) wird bedient. In diesem Fall wird ein automatischer Vorgang ausgelöst, wobei das Relais C oder E anspricht und mit seinem Kontakt C1 oder et die Tabulatortaste A unwirksam macht und mit seinem Kontakt C9 oder e, den automatisch vom Rechenwerk K gelieferten Impuls auf den 2. Tabulatormagneten / umschaltet, d. h., beim Subtotal- oder Generallöschbetrieb arbeitet nur dieser Tabulatormagnet, und der Wagen'-wird in jeder Rechenspalte 1 bis 12 gestoppt, und zwar durch die Tabulatorreiter IL (Fig. 2), da beim Subtotal- oder Generallöschbetrieb sämtliche Längssummen gerechnet und geschrieben werden müssen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Tabulatorumsteuerung für elektrisch angetriebene Buchungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabulator (Im, IIm) mindestens teilweise selbsttätig in Abhängigkeit von einem Rechenwerk (K) und/oder von der Stellung des Papierwagens (16) steuerbar ist und daß vorzugsweise zwei Gruppen von Reitern vorgesehen sind, von denen eine Gruppe (Ir) Klartext- und Rechenspalten (1 bis 12) und eine andere Gruppe (IIr) nur Rechenspalten (5 bis 12) ein und derselben Buchungszeile des zu beschriftenden Papierbogen* zugeordnet sind und jede Reitergruppe mit je einem elektromagnetisch betätigten Tabulatormesser (Im, IIm) in Wirkverbindung steht, dessen Elektromagneten (H, J) teils mittels einer von Hand bedienbaren Tabulatortaste (A) und teil= durch Kommandos des automatisch wirkenden Organs (K) steuerbar sind.
2. Tabulatorumsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den zwei Gruppen von Reitern (L, II,.) die der einen Bahn (I) am Anfang von Klartextspalten (1 bis 4) und jener
Rechenspalten (5, 9 bis 12), die innerhalb einer normalen Buchungszeile (I bzw. II) benötigt werden und die der anderen Bahn (II) am Anfang jener Rechenspalten sitzen (5 bis 12), die bei einem automatischen Arbeitsvorgang (z. B. Niederschrift von Zwischen- und Endsummen oder Generallöschung) anzusteuern sind.
3. Tabulatorumsteuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Tabulator (Im, IIm) einwirkende Tabulatortaste (A) mit den zum Ansteuern sämtlicher Spalten dienenden Reitern (Ir, IIr) und das automatisch auf den Tabulator wirkende Organ (z. B. Rechenwerk K) nur mit einem Teil (5, 9 bis 12) der zum Ansteuern der Rechenspalten (5 bis 12) dienenden Reiter (In IIr) in Wirkverbindung steht.
4. Tabulatorumsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabulatormesser (Im, IIm) unter dem Einfluß der Tabulatortaste (A) das Ansteuern eines jeden Spalteneingangs (1 bis 12) in der Weise ermöglichen, daß von der Bahn einer Steuerschiene (17) des Papierwagens (16) aus eine automatische z. B. mittels Relais (G) bewirkte Umsteuerung der Magneten (H, J) der Tabulatormesser (Im, IIm) erfolgt, wenn der Wagen von einer Klartextspalte (1 bis 4) in eine Rechenspalte (5 bis 12) übergeht, und umgekehrt.
5. Tabulatorumsteuerung· nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (G, g) vorgesehen sind, die in. den Rechenspalten (5 bis 12) mittels Impulse des Rechenwerkes (K) die Tabulatormesser (lm, IIm) derart steuern, daß der Wagen (16) jeweils vorzugsweise unter Überspringung von Spalten (6 bis 8) am Anfang der nächsten, im Rahmen der Buchungsaufgabe benötigten Rechenspalte (9) stoppbar ist.
6. Tabulatorumsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel, z. B. Generallöschtaste, Totaltaste, Subtotaltaste (B, D) und von diesen steuerbare Relais (C, E), vorgesehen sind, die bei Generallöschung oder Niederschrift von Zwischen- und Endsummen eine Betätigung der Tabulatormesser (lm, IIm) derart bewirken, daß der Wagen (16) unter Überspringen aller nicht benötigten Spalten (z. B. Klartextspalten 3, 4) nur jene (5, 9 bis 12) selbsttätig ansteuert, in denen mindestens Rechenvorgänge durchzuführen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224962B (de) * 1961-10-07 1966-09-15 Grundig Max Elektromagnetische Steuerung fuer den teilweisen Wagenruecklauf von Fakturier- oder aehnlichen Maschinen
DE1253935B (de) * 1961-03-07 1967-11-09 Olympia Werke Ag Elektrische Wagenfunktionssteuerung fuer Buchungsmaschinenkombinationen

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DE1253935B (de) * 1961-03-07 1967-11-09 Olympia Werke Ag Elektrische Wagenfunktionssteuerung fuer Buchungsmaschinenkombinationen
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