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DE1070603B - Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff aus Kohl'enoxyd oder kohlienoxydhaltigen Gasgemischen - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff aus Kohl'enoxyd oder kohlienoxydhaltigen Gasgemischen

Info

Publication number
DE1070603B
DE1070603B DENDAT1070603D DE1070603DA DE1070603B DE 1070603 B DE1070603 B DE 1070603B DE NDAT1070603 D DENDAT1070603 D DE NDAT1070603D DE 1070603D A DE1070603D A DE 1070603DA DE 1070603 B DE1070603 B DE 1070603B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon dioxide
copper
mixtures containing
gas mixtures
removing oxygen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070603D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwigshafen/ Rhein Dr. Max Schütze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date
Publication of DE1070603B publication Critical patent/DE1070603B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B3/00Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen
    • C01B3/50Separation of hydrogen or hydrogen containing gases from gaseous mixtures, e.g. purification
    • C01B3/56Separation of hydrogen or hydrogen containing gases from gaseous mixtures, e.g. purification by contacting with solids; Regeneration of used solids
    • C01B3/58Separation of hydrogen or hydrogen containing gases from gaseous mixtures, e.g. purification by contacting with solids; Regeneration of used solids including a catalytic reaction
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/40Carbon monoxide

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

DEUTSCHES
KL.12i 34 ^
INTERNAT. KL. C Ol
PATENTAMT
C01B -31/1»
ANMELDETAG.
B 50588 IVa/12 i
3. OKTOBER 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 10. DEZEMBER 1959
Es ist bekannt, Kupier-Eisen-Yerbindungen zur Entfernung verschiedener Verunreinigungen von Gasen zu verwenden. Es ist auch bekannt, Kupfer-Eisen-Verbindungen zur Entfernung von Sauerstoff aus kohlenoxydhaltigen Gasen heranzuziehen. Bei 5 diesen bekannten Verfahren gelingt es jedoch nicht, den Sauerstoffgehalt der zu reinigenden Gase unter die Grenze von 30 ppm zu bringen. Bei der Entfernung von Kohlenoxyd aus technischen Gasen durch Tiefkühlung mit flüssigem Stickstoff darf jedoch der Sauerstoffgehalt der zu reinigenden Gase diese Grenze nicht überschreiten, da es sonst zur Bildung explosiver Gasgemische kommt.
Es wurde nun gefunden, daß man die zur Entfernung von Sauerstoff verwendete Kupfer-Eisen-Masse beträchtlich aktivieren kann, wenn man ihr geringe Mengen Gold bzw. Goldverbindungen zugibt.
Durch den Goldzusatz wird nicht nur die Umsetzungstemperatur wesentlich herabgesetzt, sondern auch eine beträchtliche Verlängerung der Aktivität der Kupfer-Eisen-Masse erreicht. Es ist vorteilhaft, die mit Gold aktivierte Kupfer-Eisen-Masse mit Kohlenoxyd bzw. kohlenoxydhaltigen Gasgemischen vor ihrer Verwendung zu behandeln. Durch diese Vorbehandlung wird eine weitere Aktivierung erzielt. Diese Vorbehandlung kann beispielsweise so erfolgen, daß man über die Kupfer-Eisen-Masse Kohlenoxyd hinwegführt oder die Kupfer-Eisen-Masse längere Zeit, z. B. eine oder mehrere Stunden in einer Kohlenoxydatmosphäre, vorteilhaft bei geringem Überdruck. z.B. bei 30 bis 150mm Hg-Überdruck, stehenläßt. Man kann aber auch die Kupfer-Eisen-Masse mehrere Stunden mit dem zu reinigenden Gas stehenlassen.
Die Kupfer-Eisen-Masse wird im allgemeinen mit 0,1 bis 1,0 Gewichtsprozent Gold versetzt. Man kann jedoch auch größere Mengen Gold zusetzen. Ausgezeichnete Wirkungen erzielt man. wenn man zu einer Kupfer-Eisen-Nitratlösung Goldchlorid hinzufügt und die Metalle mit Soda fällt. Es ist zweckmäßig, die Fällung mit destilliertem Wasser nitratfrei zu waschen und durch Formen und Trocknen bei etwa 200° C in eine gebrauchsfertige Form zu bringen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich, Sauerstoff aus Kohlenoxyd oder kohlenoxydhaltigen Gasen bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten und schon bei Temperaturen von 0 bis 40° C, z. B. bei 25° C, bei Normaldruck zu entfernen und den Sauerstoffgehalt bis auf etwa 1 ppm herabzusetzen. Die Behandlung der Gase zur Sauerstoffentfernung kann aber auch bei jedem anderen beliebigen Druck erfolgen.
Ein weiterer Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß die zu reinigenden Gase auch von Stickstoffoxyd befreit werden.
Verfahren zur Entfernung
von Sauerstoff aus Kohlenoxyd
oder kohlenoxydhaltigen Gasgemischen
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft,
Ludwigshafen/Rhein
Dr. Max Schütze, Ludwigshafen/Rhein,
ist als Erfinder genannt worden
B e i s ρ i e 1 1
Durch Fällen einer Lösung von Eisennitrat, Kupfernitrat und Goldchlorid mit Soda. Waschen und Tablettieren wird ein Katalysator hergestellt, der 38 %> Eisen, 26°/» Kupfer und 0,5% (JoId enthält.
Leitet man über einen derartigen Katalysator ein Gasgemisch, das aus etwa 92°/o Wasserstoff, 6% Kohlenoxyd und 2% Stickstoff besteht und 450 ppm Sauerstoff enthält, mit einer Belastung von 30 0001 Gas pro Liter Katalysator in der Stunde, dann geht bei einer Reaktionstemperatur von 40° C der Sauerstoffgehalt auf 1 ppm zurück. Verwendet man dagegen einen unter den gleichen Bedingungen hergestellten Katalysator, der kein Gold enthält, dann wird auch bei 60° C der Sauerstoffgehalt nur auf 30 ppm gesenkt. Der Katalysator ermüdet aber schon nach 30 Minuten.
Beispiel 2
Man läßt zunächst den im Beispiel 1 beschriebenen Katalysator 2 Stunden lang unter einem Kohlenoxydüberdruck von 60 mm Hg bei 25° C im Reaktionsrohr stehen und schickt dann das zu reinigende Gas, das die gleiche Zusammensetzung wie im Beispiel 1 hat, mit einer Belastung von 30 000 1 Gas pro Liter Katalysator und Stunde bei 25° C über den Katalysator. Der Sauerstoff des Gasgemisches wird auch bei 25° C bis auf 1 ppm entfernt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff aus Kohlenoxyd oder kohlenoxydhaltigen Gasen mit Hilfe von Kupfer-Eisen-Massen, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Kupfer-Eisen-Masse verwendet, die geringe Mengen Gold enthält.
DENDAT1070603D Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff aus Kohl'enoxyd oder kohlienoxydhaltigen Gasgemischen Pending DE1070603B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1070603B true DE1070603B (de) 1959-12-10

Family

ID=595465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1070603D Pending DE1070603B (de) Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff aus Kohl'enoxyd oder kohlienoxydhaltigen Gasgemischen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070603B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3481987A (en) * 1967-08-14 1969-12-02 Union Oil Co Removal of oxygen impurity from carbon monoxide

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3481987A (en) * 1967-08-14 1969-12-02 Union Oil Co Removal of oxygen impurity from carbon monoxide

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