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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung eines
Industrietors für
ein Industriegebäude
mit einem flexiblen Vorhang, horizontalen Versteifungsquerträgern und
Antriebsmitteln, die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs
zwischen einer Schließstellung
und einer Öffnungsstellung
gestatten.
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Aus
der eigenen französischen
Patentanmeldung Nr. 97 05305 ist eine Führungsvorrichtung bekannt,
die auf jeder vertikalen und dem Industrietor gegenüberliegenden
Stütze
durch Gurte gebildet wird, die einander gegenüber angeordnet sind und so Schienen
zur Führung
des flexiblen Vorhangs und der horizontalen Versteifungsquerträger bilden.
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Die
Gurte sind gespannt und jeweils zwischen zwei an der entsprechenden
Stütze
befestigten Endpunkten angebracht, damit jeder Gurt unter dem Druck
einer Außenkraft
elastisch verformt werden und ohne Beeinträchtigung wieder in seine Ausgangsstellung
zurückkehren
kann.
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Die
Führungsvorrichtung
und das Industrietor gemäß der vorliegenden
Erfindung sollen die Gurt-Führungsvorrichtung
durch Verwendung von halbstarren Stegen, die in einem Kunststoffmaterial ausgebildet
sind, verbessern.
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Die
erfindungsgemäße Führungsvorrichtung ist
für Industrietore
für ein
Industriegebäude
bestimmt, wobei das Tor Folgendes umfasst: vertikale und einander
gegenüberliegende
Stützen,
einen flexiblen Vorhang, horizontale Versteifungsquerträger und
Antriebsmittel, die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs
zwischen einer Schließstellung
und einer Öffnungsstellung
gestatten, wobei jede gegenüberliegende
Stütze
halbstarre Stege enthält,
die einander gegenüberliegend
befestigt sind, um an jeder Stütze
eine Führungsschiene
zu bilden, wobei die Stege mindestens eine vertikale Wand aufweisen, die
unter dem Druck einer Außenkraft
elastisch verformt werden und ohne Beschädigung in ihre Ausgangsstellung
zurückkehren
kann, wobei die vertikale Wand jedes Stegs eine Verlängerung
aufweist, die in Richtung der Außenseite der Stege geneigt
ist, damit die Führungsschiene
in ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist,
wobei die Verlängerung
jeder vertikalen Wand eine gewisse elastische Flexibilität aufweist,
um bezüglich
der Wand und der Stütze
seitlich auslenken zu können.
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Die
Führungsvorrichtung
weist auf vorteilhafte Weise einen Steg auf, der eine erste vertikale Wand
enthält,
die durch einen Flügel
mit einer zweiten vertikalen Wand verbunden ist.
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Die
Führungsvorrichtung
kann einen Steg aufweisen, der Wände
enthält,
die in einer vertikalen Ebene, die senkrecht zu der die Anlagefläche der vertikalen
Stütze
des Tors enthaltenden Ebene verläuft,
angeordnet sind.
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Die
Führungsvorrichtung
kann einen Steg aufweisen, der eine Wand mit bezüglich des Flügels und
der Anlagefläche
der Stütze
gekrümmtem
oder geneigtem Profil enthält,
um eine Führungsschiene mit
aufgeweitetem Profil zu bilden.
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Die
Führungsvorrichtung
kann einen Steg aufweisen, der außerhalb des Profils und über die
gesamte Höhe
der Wände
Lippen enthält,
die jeweils an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und dem
Flügel
angeordnet sind, um eine Dichtheit zwischen den Stegen und der Anlagefläche der
Stütze des
Tors zu gewährleisten.
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Die
Führungsvorrichtung
kann einen Steg aufweisen, der Lippen enthält, die durch Coextrusion aus
einem sich von dem Kunststoffmaterial der Stege unterscheidenden
Kunststoffmaterial am Profil der Stege angebracht sind.
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Die
Führungsvorrichtung
kann einen Steg aufweisen, der eine erste vertikale Wand enthält, die breiter
ist als die zweite vertikale Wand.
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Die
Führungsvorrichtung
kann eine Verlängerung
aufweisen, die sich über
dem letzten Befestigungspunkt jedes Stegs an der Anlagefläche jeder Stütze befindet.
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Das
Industrietor für
ein Industriegebäude
gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
vertikale und einander gegenüberliegende
Stützen,
einen flexiblen Vorhang, horizontale Versteifungsquerträger und
Antriebsmittel, die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs
zwischen einer Schließstellung
und einer Öffnungsstellung
gestatten, halbstarre Stege, die einander gegenüberliegend befestigt sind,
um an jeder Stütze
eine Führungsschiene
für den
flexiblen Vorhang und die horizontalen Querträger zu bilden, wobei die Stege
mindestens eine vertikale Wand aufweisen, die unter dem Druck einer
Außenkraft
elastisch verformt werden und ohne Beschädigung in ihre Ausgangsstellung
zurückkehren
kann, wobei die vertikale Wand jedes Stegs eine Verlängerung
aufweist, die in Richtung der Außenseite der Stege geneigt
ist, damit die Führungsschiene
in ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist,
wobei die Verlängerung
jeder vertikalen Wand eine gewisse elastische Flexibilität aufweist,
um bezüglich der
Wand und der Stütze
seitlich auslenken zu können.
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Das
Industrietor für
ein Industriegebäude kann
einen Steg aufweisen, der eine erste vertikale Wand enthält, die
durch einen Flügel
mit einer zweiten vertikalen Wand verbunden ist.
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Das
Industrietor kann einen Steg aufweisen, der Wände enthält, die in einer vertikalen
Ebene, die senkrecht zu der den Flügel und die Anlagefläche der vertikalen Stütze des
Tors enthaltenden Ebene verläuft,
angeordnet sind.
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Das
Industrietor kann einen Steg aufweisen, der eine Wand mit bezüglich des
Flügels
und der Anlagefläche
der Stütze
gekrümmtem
oder geneigtem Profil enthält,
um eine Führungsschiene
mit aufgeweitetem Profil zu bilden.
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Das
Industrietor kann einen Steg aufweisen, der außerhalb des Profils und über die
gesamte Höhe der
Wände Lippen
enthält,
die jeweils an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und
dem Flügel angeordnet
sind, um eine Dichtheit zwischen den Stegen und der Anlagefläche der
Stütze
des Tors zu gewährleisten.
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Das
Industrietor kann einen Steg aufweisen, der eine erste vertikale
Wand enthält,
die breiter ist als die zweite vertikale Wand.
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Das
Industrietor kann einen Steg aufweisen, der Lippen enthält, die
durch Coextrusion aus einem sich von dem Kunststoffmaterial der
Stege unterscheidenden Kunststoffmaterial am Profil der Stege angebracht
sind.
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Das
Industrietor kann eine Verlängerung
aufweisen, die sich über
dem letzten Befestigungspunkt jedes Stegs an der Anlagefläche jeder
Stütze
befindet.
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Die
folgende Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen,
die beispielhaft und nicht einschränkend gegeben werden, gestattet ein
besseres Verständnis
der Erfindung, ihrer Merkmale und der Vorteile, die sie liefern
kann.
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1 ist eine Vorderansicht,
die ein einen flexiblen Rollvorhang aufweisendes Tor zeigt, das
mit einer Führungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung
versehen ist.
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2a und 2b sind perspektivische Ansichten, die
die halbstarren Stege der Führungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen.
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3 ist eine perspektivische
Ansicht, die das aufgeweitete Profil des oberen Teils jedes halbstarren
Stegs der Führungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung im Detail zeigt.
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4 ist eine Ansicht, die
die elastische Verformung bei einer äußeren Kraft eines halbstarren Stegs
der Führungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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In
den 1 bis 3 wird ein Industrietor 1 dargestellt,
das zwei seitliche Stützen 2 und 3 enthält, die
an den vertikalen Wänden
einer zu verschließenden Öffnung allgemein
befestigt sind. Die einander gegenüberliegenden und vertikalen
Stützen 2 und 3 sind
im oberen Teil des Tons 1 durch eine Trommel 4 zum
Aufwickeln eines flexiblen Vorhangs 5 miteinander verbunden.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass der flexible Vorhang 5 Hülsen 6 aufweist,
in denen horizontale Verstärkungsquerträger 7 eingeführt sind,
deren Enden mit einer an jeder Stütze 2 und 3 vorgesehenen Führungsvorrichtung 8 zusammenwirken.
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Somit
sind die Stützen 2 und 3 fest
mit einer Führungsvorrichtung 8 verbunden,
wodurch sich der flexible Vorhang 5 zwischen einer Schließstellung und
einer Öffnungsstellung
bewegen kann.
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Jede
Führungsvorrichtung 8 weist
zwei halbstarre Stege 9 und 10 auf, die einander
gegenüber angeordnet
sind und so an jeder Stütze 2 und 3 und über die
ganze Höhe
dieser Letzteren eine Schiene 11 zur Führung des Vorhangs 5 und
der horizontalen Querträger 7 bilden.
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Der Übersicht
und des Verständnisses
halber wird nur die an der Stütze 2 vorgesehene
Führungsvorrichtung 8 beschrieben,
da die an der Stütze 3 angeordnete
damit identisch ist.
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In
den 2a und 2b werden die Stege 9, 10 der
an der Stütze 2 vorgesehenen
Führungsvorrichtung 8 gezeigt,
die in einem L- oder U-förmigen
Profil ausgebildet sind und ausreichende elastische Eigenschaften
besitzen, so dass sie sich krümmen
oder verformen können,
wenn eine Außenkraft
entweder an den flexiblen Vorhang 5 oder an die Führungsvorrichtung 8 angelegt
wird.
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Jeder
Steg 9, 10 weist eine erste vertikale Wand 12 auf,
die durch einen Flügel 14,
der in einer im Wesentlichen senkrecht zu den Wänden verlaufenden Ebene angeordnet
ist, mit einer zweiten vertikalen Wand 13 verbunden ist.
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Die
vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 kann in
einer senkrecht zum Flügel 14 und
zur Anlagefläche 19 der
vertikalen Stütze 2 des
Tors 1 verlaufenden Ebene angeordnet sein, dies ist aber
nicht zwingend erforderlich.
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Als
Alternative kann die vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 ein
bezüglich
des Stegs 14 und der Anlagefläche 19 der vertikalen
Stütze 2 gekrümmtes oder
geneigtes Profil aufweisen.
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Die
vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 mit gekrümmtem oder
geneigtem Profil ist in Richtung der vertikalen Wand 13 ausgerichtet,
so dass mit der Wand 12 des anderen Stegs eine Schiene 11 mit
aufgeweitetem Profil über
ihre ganze Höhe
definiert wird.
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Somit
wird die vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 bei
ihrer Herstellung in einer Richtung gekrümmt oder geneigt, die mit der
ihrer möglichen
Verformung, wenn eine Außenkraft
entweder an den flexiblen Vorhang 5 oder an die Führungsvorrichtung 8 angelegt
wird, identisch ist.
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Die
Wand 13 ist in einer vertikalen Ebene angeordnet, die senkrecht
zu der verläuft,
die die Anlagefläche 19 der
vertikalen Stütze 2 des
Tors 1 enthält.
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Die
Stege 9 und 10 weisen außerhalb des Profils und über die
ganze Höhe
der Wände 12 und 13 Lippen 20 und 21 auf,
die an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und des Flügels 14 angeordnet
sind.
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Die
Lippen 20 und 21 gewährleisten eine Staubdichtheit
zwischen den Stegen 9, 10 und der Anlagefläche 19 der
Stütze 2 des
Tors 1. Die Lippen 20 und 21 können durch
Coextrusion aus einem anderen Kunststoffmaterial als das der Stege,
das flexibler ist und eine bessere Dichtheit zwischen den Stegen
und der Anlagefläche 19 der
Stütze 2 gewährleistet,
an dem Profil der Stege 9, 10 angebracht werden.
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Die
Stege 9 und 10 werden so an der Stütze 2 festgehalten,
dass jede vertikale Wand 12 gegenüber der anderen angeordnet
wird, um die Führungsschiene 11 zu
bilden, während
jeder Flügel 14 an
die Anlagefläche 19 der
Stütze
kommt.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die Wand 12 jedes Stegs 9, 10 bezüglich des
Flügels 14 eine größere Breite
aufweist als die der vertikalen Wand 13, wodurch eine bessere
Führung
des flexiblen Vorhangs 5 und der Querträger 7 bei Bewegungen
gestattet wird.
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Jeder
Steg 9 und 10 wird in seinem oberen Teil durch
eine Befestigungsachse 15, die durch einen den Flügel 14 und
die Anlagefläche
der Stütze durchquerenden
Bolzen 16 gebildet wird, und eine mit dem Gewindeteil des
Bolzens zusammenwirkende Mutter 17 festgehalten.
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Gegenüber der
Achse 15 werden die unteren Teile der Stege 9 und 10 durch
eine andere Befestigungsachse 18, die mit der Achse 15 identisch
ist, voneinander entfernt und an der Stütze 2 angebracht gehalten.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die Anzahl von Achsen zur Befestigung
der Stege 9 und 10 an der Stütze 2 in Abhängigkeit
von der Höhe
der Stege und der zu erhaltenen Steifigkeit der Verbindung variieren
kann.
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In 3 wird der an der vertikalen
Stütze 2 befestigte
obere Teil der Stege 9, 10 gezeigt, deren Wand 12 eine
Verlängerung 22 besitzt,
die bezüglich der
Wand in nach außen
jedes Stegs verlaufender Richtung geneigt ist.
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Die
Verlängerung 22 wird
bei der Herstellung jedes Stegs 9, 10 erhalten,
so dass die Führungsschiene 11 bei
der Befestigung der Stege einander gegenüber an der Stütze 2 in
ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist.
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Somit
ist jede Verlängerung 22 in
Außenrichtung
jedes Stegs 9, 10 bezüglich der entsprechenden Wand 12 geneigt,
um die Wiedereinführung
des flexiblen Vorhangs 5 nach einem Aushängen in
die Führungsschiene 11 zu
erleichtern.
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Jede
Verlängerung 22 weist
eine gewisse elastische Flexibilität auf, um bezüglich der
Wand 12 und der Stütze 2 seitlich
auslenken zu können,
so dass der flexible Vorhang 5 von außen nach innen der Schiene 11 eingeführt werden
kann.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die Verlängerung 22 eine große Länge aufweist,
das heißt,
je weiter sich die Verlängerung 22 über der
Wand 12 erstreckt, desto größer wird ihre Flexibilität und desto stärker erleichtert
sie die Wiedereinführung
der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen Vorhangs
in die Führungsschiene 11.
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Die
Verlängerungen 22 jeder
Wand 12 befinden sich über
der letzten oberen Befestigungsachse 15, wodurch jeder
Steg 9, 10 an der Anlagefläche 19 der Stütze 2 des
Tors 1 festgehalten werden kann.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass der Flügel 14 eine geneigte
Fläche 23 aufweist,
deren sich am weitesten oben befindender Teil sich auf Höhe der Verbindungslinie
zwischen der Verlängerung 22 und der
Wand 12 befindet.
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Somit
ist die Höhe
der am untersten Teil der geneigten Fläche 23 des Flügels 14 angeschlossenen
Wand 13 kleiner als die der Wand 12, wodurch das
Zuführen
der Elemente zur Führung
des flexiblen Vorhangs 5 gegen die Verlängerung 22 erleichtert wird,
wenn sich diese Letzteren außerhalb
der Schiene 11 befinden.
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Darüber hinaus
verhindert die geneigte Fläche 23 ein
Zerreißen
und Beeinträchtigen
der Elemente zur Führung
des flexiblen Vorhangs 5 bei seiner Wiedereinführung in
die Führungsschiene 11.
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In 4 wird zum Beispiel die
elastische Verformung der vertikalen Wand 12 bezüglich des fest
mit der Stütze 2 des
Stegs 9 verbundenen Flügels 14,
wenn eine äußere Druckkraft
an den flexiblen Vorhang 5 angelegt wird, gezeigt.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass nur die rechte, bezüglich des Flügels 14 gekrümmte oder
geneigte vertikale Wand 12 über die ganze Höhe des Stegs 9 eine
elastische Verformung erfährt,
die in einer ähnlichen
Richtung ausgerichtet ist wie die der äußeren Druckkraft.
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Die
elastische Verformung der rechten, bezüglich des Flügels 14 gekrümmten oder
geneigten Wand 12 ist allgemein nach außerhalb der Schiene 11 gerichtet,
um das Aushängen
der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen
Vorhangs 5 zu erleichtern.
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Wenn
die Wand 12 ein bezüglich
des Flügels 14 gekrümmtes oder
geneigtes Profil aufweist, ist die elastische Verformung in der
Verlängerung
des gekrümmten
oder geneigten Profils ausgerichtet, um das Austreiben der horizontalen
Versteifungsquerträger 7 und
des flexiblen Vorhangs 5 aus der Schiene 11 zu
erleichtern.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass das für jeden Steg 9 und 10 verwendete
Material eine elastische Verformung der Wand 12 unter dem
Druck einer Außenkraft
und ihr Zurückkehren
in ihre Ausgangsstellung ohne Beeinträchtigung gestattet.
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Dabei
gestattet die elastische Verformung der Stege 9 und 10 bei
zum Beispiel einer Blockierung des flexiblen Vorhangs 5 oder
einem seitlichen Stoß das
Aushängen
der horizontalen Versteifungsquerträger 7 ohne Gefahr
einer Beeinträchtigung letzterer
und der Stege.
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In
jedem Fall muss die Wand 12 jedes Stegs 9, 10 in
der Lage sein, sich zu verformen und eine Durchbiegung zu einem
vorbestimmten Grad zu erreichen, ohne plastisch verformt zu werden.
Es ist offensichtlich, dass der Grad der Durchbiegung in Abhängigkeit
von den mechanischen Eigenschaften des Materials und des Profils
des Stegs 9, 10 gegeben wird.
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Des
Weiteren sei darauf hingewiesen, dass das für die Stege 9 und 10 verwendete
Material die Bildung und das Anhaften von Eis verhindern, wenn die
Industrietore zur Abtrennung von Räumen eingesetzt werden, deren
Innentemperatur unterschiedlich ist.
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Zum
Beispiel gehört
das zur Herstellung der Stege 9 und 10 verwendete
Material zur Familie der Polyethylene.
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Es
ist anzumerken, dass der Abstand zwischen den an jeder Stütze 2, 3 einander
gegenüber angeordneten
Stegen 9 und 10 variieren kann, um eine mehr oder
weniger breite Führungsschiene 11 zu
bilden.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass bei großem Abstand zwischen den Stegen 9 und 10 das
Aushängen
der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen
Vorhangs 5 von der Schiene 11 bei Anlegen einer
Außenkraft
erleichtert wird.
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Umgekehrt
wird das Austreiben der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und
des flexiblen Vorhangs 5 bei Anlegen einer Außenkraft
erschwert, je kleiner der Abstand zwischen den Stegen 9 und 10 der
Schiene 11 ist.
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Des
Weiteren versteht sich, dass die vorangehende Beschreibung nur beispielhaft
gegeben wurde und den Schutzbereich der Erfindung keineswegs beschränkt, wobei
die beschriebenen Ausführungsdetails
ohne Verlassen des Schutzbereichs durch beliebige andere Äquivalente
ersetzt werden können.