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DE60102665T2 - Führung mit halbsteifen blättern für ein rolltor mit einem flexiblen torblatt - Google Patents

Führung mit halbsteifen blättern für ein rolltor mit einem flexiblen torblatt Download PDF

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DE60102665T2
DE60102665T2 DE60102665T DE60102665T DE60102665T2 DE 60102665 T2 DE60102665 T2 DE 60102665T2 DE 60102665 T DE60102665 T DE 60102665T DE 60102665 T DE60102665 T DE 60102665T DE 60102665 T2 DE60102665 T2 DE 60102665T2
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DE
Germany
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wall
guide device
vertical wall
vertical
support
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices
    • E06B9/581Means to prevent or induce disengagement of shutter from side rails
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices
    • E06B2009/585Emergency release to prevent damage of shutter or guiding device

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  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung eines Industrietors für ein Industriegebäude mit einem flexiblen Vorhang, horizontalen Versteifungsquerträgern und Antriebsmitteln, die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung gestatten.
  • Aus der eigenen französischen Patentanmeldung Nr. 97 05305 ist eine Führungsvorrichtung bekannt, die auf jeder vertikalen und dem Industrietor gegenüberliegenden Stütze durch Gurte gebildet wird, die einander gegenüber angeordnet sind und so Schienen zur Führung des flexiblen Vorhangs und der horizontalen Versteifungsquerträger bilden.
  • Die Gurte sind gespannt und jeweils zwischen zwei an der entsprechenden Stütze befestigten Endpunkten angebracht, damit jeder Gurt unter dem Druck einer Außenkraft elastisch verformt werden und ohne Beeinträchtigung wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann.
  • Die Führungsvorrichtung und das Industrietor gemäß der vorliegenden Erfindung sollen die Gurt-Führungsvorrichtung durch Verwendung von halbstarren Stegen, die in einem Kunststoffmaterial ausgebildet sind, verbessern.
  • Die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung ist für Industrietore für ein Industriegebäude bestimmt, wobei das Tor Folgendes umfasst: vertikale und einander gegenüberliegende Stützen, einen flexiblen Vorhang, horizontale Versteifungsquerträger und Antriebsmittel, die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung gestatten, wobei jede gegenüberliegende Stütze halbstarre Stege enthält, die einander gegenüberliegend befestigt sind, um an jeder Stütze eine Führungsschiene zu bilden, wobei die Stege mindestens eine vertikale Wand aufweisen, die unter dem Druck einer Außenkraft elastisch verformt werden und ohne Beschädigung in ihre Ausgangsstellung zurückkehren kann, wobei die vertikale Wand jedes Stegs eine Verlängerung aufweist, die in Richtung der Außenseite der Stege geneigt ist, damit die Führungsschiene in ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist, wobei die Verlängerung jeder vertikalen Wand eine gewisse elastische Flexibilität aufweist, um bezüglich der Wand und der Stütze seitlich auslenken zu können.
  • Die Führungsvorrichtung weist auf vorteilhafte Weise einen Steg auf, der eine erste vertikale Wand enthält, die durch einen Flügel mit einer zweiten vertikalen Wand verbunden ist.
  • Die Führungsvorrichtung kann einen Steg aufweisen, der Wände enthält, die in einer vertikalen Ebene, die senkrecht zu der die Anlagefläche der vertikalen Stütze des Tors enthaltenden Ebene verläuft, angeordnet sind.
  • Die Führungsvorrichtung kann einen Steg aufweisen, der eine Wand mit bezüglich des Flügels und der Anlagefläche der Stütze gekrümmtem oder geneigtem Profil enthält, um eine Führungsschiene mit aufgeweitetem Profil zu bilden.
  • Die Führungsvorrichtung kann einen Steg aufweisen, der außerhalb des Profils und über die gesamte Höhe der Wände Lippen enthält, die jeweils an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und dem Flügel angeordnet sind, um eine Dichtheit zwischen den Stegen und der Anlagefläche der Stütze des Tors zu gewährleisten.
  • Die Führungsvorrichtung kann einen Steg aufweisen, der Lippen enthält, die durch Coextrusion aus einem sich von dem Kunststoffmaterial der Stege unterscheidenden Kunststoffmaterial am Profil der Stege angebracht sind.
  • Die Führungsvorrichtung kann einen Steg aufweisen, der eine erste vertikale Wand enthält, die breiter ist als die zweite vertikale Wand.
  • Die Führungsvorrichtung kann eine Verlängerung aufweisen, die sich über dem letzten Befestigungspunkt jedes Stegs an der Anlagefläche jeder Stütze befindet.
  • Das Industrietor für ein Industriegebäude gemäß der vorliegenden Erfindung enthält vertikale und einander gegenüberliegende Stützen, einen flexiblen Vorhang, horizontale Versteifungsquerträger und Antriebsmittel, die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung gestatten, halbstarre Stege, die einander gegenüberliegend befestigt sind, um an jeder Stütze eine Führungsschiene für den flexiblen Vorhang und die horizontalen Querträger zu bilden, wobei die Stege mindestens eine vertikale Wand aufweisen, die unter dem Druck einer Außenkraft elastisch verformt werden und ohne Beschädigung in ihre Ausgangsstellung zurückkehren kann, wobei die vertikale Wand jedes Stegs eine Verlängerung aufweist, die in Richtung der Außenseite der Stege geneigt ist, damit die Führungsschiene in ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist, wobei die Verlängerung jeder vertikalen Wand eine gewisse elastische Flexibilität aufweist, um bezüglich der Wand und der Stütze seitlich auslenken zu können.
  • Das Industrietor für ein Industriegebäude kann einen Steg aufweisen, der eine erste vertikale Wand enthält, die durch einen Flügel mit einer zweiten vertikalen Wand verbunden ist.
  • Das Industrietor kann einen Steg aufweisen, der Wände enthält, die in einer vertikalen Ebene, die senkrecht zu der den Flügel und die Anlagefläche der vertikalen Stütze des Tors enthaltenden Ebene verläuft, angeordnet sind.
  • Das Industrietor kann einen Steg aufweisen, der eine Wand mit bezüglich des Flügels und der Anlagefläche der Stütze gekrümmtem oder geneigtem Profil enthält, um eine Führungsschiene mit aufgeweitetem Profil zu bilden.
  • Das Industrietor kann einen Steg aufweisen, der außerhalb des Profils und über die gesamte Höhe der Wände Lippen enthält, die jeweils an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und dem Flügel angeordnet sind, um eine Dichtheit zwischen den Stegen und der Anlagefläche der Stütze des Tors zu gewährleisten.
  • Das Industrietor kann einen Steg aufweisen, der eine erste vertikale Wand enthält, die breiter ist als die zweite vertikale Wand.
  • Das Industrietor kann einen Steg aufweisen, der Lippen enthält, die durch Coextrusion aus einem sich von dem Kunststoffmaterial der Stege unterscheidenden Kunststoffmaterial am Profil der Stege angebracht sind.
  • Das Industrietor kann eine Verlängerung aufweisen, die sich über dem letzten Befestigungspunkt jedes Stegs an der Anlagefläche jeder Stütze befindet.
  • Die folgende Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, die beispielhaft und nicht einschränkend gegeben werden, gestattet ein besseres Verständnis der Erfindung, ihrer Merkmale und der Vorteile, die sie liefern kann.
  • 1 ist eine Vorderansicht, die ein einen flexiblen Rollvorhang aufweisendes Tor zeigt, das mit einer Führungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung versehen ist.
  • 2a und 2b sind perspektivische Ansichten, die die halbstarren Stege der Führungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht, die das aufgeweitete Profil des oberen Teils jedes halbstarren Stegs der Führungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im Detail zeigt.
  • 4 ist eine Ansicht, die die elastische Verformung bei einer äußeren Kraft eines halbstarren Stegs der Führungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • In den 1 bis 3 wird ein Industrietor 1 dargestellt, das zwei seitliche Stützen 2 und 3 enthält, die an den vertikalen Wänden einer zu verschließenden Öffnung allgemein befestigt sind. Die einander gegenüberliegenden und vertikalen Stützen 2 und 3 sind im oberen Teil des Tons 1 durch eine Trommel 4 zum Aufwickeln eines flexiblen Vorhangs 5 miteinander verbunden.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass der flexible Vorhang 5 Hülsen 6 aufweist, in denen horizontale Verstärkungsquerträger 7 eingeführt sind, deren Enden mit einer an jeder Stütze 2 und 3 vorgesehenen Führungsvorrichtung 8 zusammenwirken.
  • Somit sind die Stützen 2 und 3 fest mit einer Führungsvorrichtung 8 verbunden, wodurch sich der flexible Vorhang 5 zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung bewegen kann.
  • Jede Führungsvorrichtung 8 weist zwei halbstarre Stege 9 und 10 auf, die einander gegenüber angeordnet sind und so an jeder Stütze 2 und 3 und über die ganze Höhe dieser Letzteren eine Schiene 11 zur Führung des Vorhangs 5 und der horizontalen Querträger 7 bilden.
  • Der Übersicht und des Verständnisses halber wird nur die an der Stütze 2 vorgesehene Führungsvorrichtung 8 beschrieben, da die an der Stütze 3 angeordnete damit identisch ist.
  • In den 2a und 2b werden die Stege 9, 10 der an der Stütze 2 vorgesehenen Führungsvorrichtung 8 gezeigt, die in einem L- oder U-förmigen Profil ausgebildet sind und ausreichende elastische Eigenschaften besitzen, so dass sie sich krümmen oder verformen können, wenn eine Außenkraft entweder an den flexiblen Vorhang 5 oder an die Führungsvorrichtung 8 angelegt wird.
  • Jeder Steg 9, 10 weist eine erste vertikale Wand 12 auf, die durch einen Flügel 14, der in einer im Wesentlichen senkrecht zu den Wänden verlaufenden Ebene angeordnet ist, mit einer zweiten vertikalen Wand 13 verbunden ist.
  • Die vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 kann in einer senkrecht zum Flügel 14 und zur Anlagefläche 19 der vertikalen Stütze 2 des Tors 1 verlaufenden Ebene angeordnet sein, dies ist aber nicht zwingend erforderlich.
  • Als Alternative kann die vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 ein bezüglich des Stegs 14 und der Anlagefläche 19 der vertikalen Stütze 2 gekrümmtes oder geneigtes Profil aufweisen.
  • Die vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 mit gekrümmtem oder geneigtem Profil ist in Richtung der vertikalen Wand 13 ausgerichtet, so dass mit der Wand 12 des anderen Stegs eine Schiene 11 mit aufgeweitetem Profil über ihre ganze Höhe definiert wird.
  • Somit wird die vertikale Wand 12 jedes Stegs 9, 10 bei ihrer Herstellung in einer Richtung gekrümmt oder geneigt, die mit der ihrer möglichen Verformung, wenn eine Außenkraft entweder an den flexiblen Vorhang 5 oder an die Führungsvorrichtung 8 angelegt wird, identisch ist.
  • Die Wand 13 ist in einer vertikalen Ebene angeordnet, die senkrecht zu der verläuft, die die Anlagefläche 19 der vertikalen Stütze 2 des Tors 1 enthält.
  • Die Stege 9 und 10 weisen außerhalb des Profils und über die ganze Höhe der Wände 12 und 13 Lippen 20 und 21 auf, die an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und des Flügels 14 angeordnet sind.
  • Die Lippen 20 und 21 gewährleisten eine Staubdichtheit zwischen den Stegen 9, 10 und der Anlagefläche 19 der Stütze 2 des Tors 1. Die Lippen 20 und 21 können durch Coextrusion aus einem anderen Kunststoffmaterial als das der Stege, das flexibler ist und eine bessere Dichtheit zwischen den Stegen und der Anlagefläche 19 der Stütze 2 gewährleistet, an dem Profil der Stege 9, 10 angebracht werden.
  • Die Stege 9 und 10 werden so an der Stütze 2 festgehalten, dass jede vertikale Wand 12 gegenüber der anderen angeordnet wird, um die Führungsschiene 11 zu bilden, während jeder Flügel 14 an die Anlagefläche 19 der Stütze kommt.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Wand 12 jedes Stegs 9, 10 bezüglich des Flügels 14 eine größere Breite aufweist als die der vertikalen Wand 13, wodurch eine bessere Führung des flexiblen Vorhangs 5 und der Querträger 7 bei Bewegungen gestattet wird.
  • Jeder Steg 9 und 10 wird in seinem oberen Teil durch eine Befestigungsachse 15, die durch einen den Flügel 14 und die Anlagefläche der Stütze durchquerenden Bolzen 16 gebildet wird, und eine mit dem Gewindeteil des Bolzens zusammenwirkende Mutter 17 festgehalten.
  • Gegenüber der Achse 15 werden die unteren Teile der Stege 9 und 10 durch eine andere Befestigungsachse 18, die mit der Achse 15 identisch ist, voneinander entfernt und an der Stütze 2 angebracht gehalten.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Anzahl von Achsen zur Befestigung der Stege 9 und 10 an der Stütze 2 in Abhängigkeit von der Höhe der Stege und der zu erhaltenen Steifigkeit der Verbindung variieren kann.
  • In 3 wird der an der vertikalen Stütze 2 befestigte obere Teil der Stege 9, 10 gezeigt, deren Wand 12 eine Verlängerung 22 besitzt, die bezüglich der Wand in nach außen jedes Stegs verlaufender Richtung geneigt ist.
  • Die Verlängerung 22 wird bei der Herstellung jedes Stegs 9, 10 erhalten, so dass die Führungsschiene 11 bei der Befestigung der Stege einander gegenüber an der Stütze 2 in ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist.
  • Somit ist jede Verlängerung 22 in Außenrichtung jedes Stegs 9, 10 bezüglich der entsprechenden Wand 12 geneigt, um die Wiedereinführung des flexiblen Vorhangs 5 nach einem Aushängen in die Führungsschiene 11 zu erleichtern.
  • Jede Verlängerung 22 weist eine gewisse elastische Flexibilität auf, um bezüglich der Wand 12 und der Stütze 2 seitlich auslenken zu können, so dass der flexible Vorhang 5 von außen nach innen der Schiene 11 eingeführt werden kann.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Verlängerung 22 eine große Länge aufweist, das heißt, je weiter sich die Verlängerung 22 über der Wand 12 erstreckt, desto größer wird ihre Flexibilität und desto stärker erleichtert sie die Wiedereinführung der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen Vorhangs in die Führungsschiene 11.
  • Die Verlängerungen 22 jeder Wand 12 befinden sich über der letzten oberen Befestigungsachse 15, wodurch jeder Steg 9, 10 an der Anlagefläche 19 der Stütze 2 des Tors 1 festgehalten werden kann.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass der Flügel 14 eine geneigte Fläche 23 aufweist, deren sich am weitesten oben befindender Teil sich auf Höhe der Verbindungslinie zwischen der Verlängerung 22 und der Wand 12 befindet.
  • Somit ist die Höhe der am untersten Teil der geneigten Fläche 23 des Flügels 14 angeschlossenen Wand 13 kleiner als die der Wand 12, wodurch das Zuführen der Elemente zur Führung des flexiblen Vorhangs 5 gegen die Verlängerung 22 erleichtert wird, wenn sich diese Letzteren außerhalb der Schiene 11 befinden.
  • Darüber hinaus verhindert die geneigte Fläche 23 ein Zerreißen und Beeinträchtigen der Elemente zur Führung des flexiblen Vorhangs 5 bei seiner Wiedereinführung in die Führungsschiene 11.
  • In 4 wird zum Beispiel die elastische Verformung der vertikalen Wand 12 bezüglich des fest mit der Stütze 2 des Stegs 9 verbundenen Flügels 14, wenn eine äußere Druckkraft an den flexiblen Vorhang 5 angelegt wird, gezeigt.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass nur die rechte, bezüglich des Flügels 14 gekrümmte oder geneigte vertikale Wand 12 über die ganze Höhe des Stegs 9 eine elastische Verformung erfährt, die in einer ähnlichen Richtung ausgerichtet ist wie die der äußeren Druckkraft.
  • Die elastische Verformung der rechten, bezüglich des Flügels 14 gekrümmten oder geneigten Wand 12 ist allgemein nach außerhalb der Schiene 11 gerichtet, um das Aushängen der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen Vorhangs 5 zu erleichtern.
  • Wenn die Wand 12 ein bezüglich des Flügels 14 gekrümmtes oder geneigtes Profil aufweist, ist die elastische Verformung in der Verlängerung des gekrümmten oder geneigten Profils ausgerichtet, um das Austreiben der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen Vorhangs 5 aus der Schiene 11 zu erleichtern.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass das für jeden Steg 9 und 10 verwendete Material eine elastische Verformung der Wand 12 unter dem Druck einer Außenkraft und ihr Zurückkehren in ihre Ausgangsstellung ohne Beeinträchtigung gestattet.
  • Dabei gestattet die elastische Verformung der Stege 9 und 10 bei zum Beispiel einer Blockierung des flexiblen Vorhangs 5 oder einem seitlichen Stoß das Aushängen der horizontalen Versteifungsquerträger 7 ohne Gefahr einer Beeinträchtigung letzterer und der Stege.
  • In jedem Fall muss die Wand 12 jedes Stegs 9, 10 in der Lage sein, sich zu verformen und eine Durchbiegung zu einem vorbestimmten Grad zu erreichen, ohne plastisch verformt zu werden. Es ist offensichtlich, dass der Grad der Durchbiegung in Abhängigkeit von den mechanischen Eigenschaften des Materials und des Profils des Stegs 9, 10 gegeben wird.
  • Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass das für die Stege 9 und 10 verwendete Material die Bildung und das Anhaften von Eis verhindern, wenn die Industrietore zur Abtrennung von Räumen eingesetzt werden, deren Innentemperatur unterschiedlich ist.
  • Zum Beispiel gehört das zur Herstellung der Stege 9 und 10 verwendete Material zur Familie der Polyethylene.
  • Es ist anzumerken, dass der Abstand zwischen den an jeder Stütze 2, 3 einander gegenüber angeordneten Stegen 9 und 10 variieren kann, um eine mehr oder weniger breite Führungsschiene 11 zu bilden.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass bei großem Abstand zwischen den Stegen 9 und 10 das Aushängen der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen Vorhangs 5 von der Schiene 11 bei Anlegen einer Außenkraft erleichtert wird.
  • Umgekehrt wird das Austreiben der horizontalen Versteifungsquerträger 7 und des flexiblen Vorhangs 5 bei Anlegen einer Außenkraft erschwert, je kleiner der Abstand zwischen den Stegen 9 und 10 der Schiene 11 ist.
  • Des Weiteren versteht sich, dass die vorangehende Beschreibung nur beispielhaft gegeben wurde und den Schutzbereich der Erfindung keineswegs beschränkt, wobei die beschriebenen Ausführungsdetails ohne Verlassen des Schutzbereichs durch beliebige andere Äquivalente ersetzt werden können.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Führung eines Industrietors (1) für ein Industriegebäude, wobei das Tor Folgendes umfasst: vertikale und einander gegenüberliegende Stützen (2, 3), einen flexiblen Vorhang (5), horizontale Versteifungsquerträger (7) und Antriebsmittel (4), die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs (5) zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung gestatten, wobei jede gegenüberliegende Stütze (2, 3) eine Führungsvorrichtung aufweist, welche halbstarre Stege (9, 10) enthält, die einander gegenüberliegend befestigt sind, um an jeder Stütze eine Führungsschiene (11) zu bilden, wobei die Stege mindestens eine vertikale Wand (12) aufweisen, die elastisch verformt wird und unter dem Druck einer Außenkraft ohne Beschädigung in ihre Ausgangsstellung zurückkehren kann, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Wand (12) jedes Stegs (9, 10) eine Verlängerung (22) aufweist, die in Richtung der Außenseite der Stege (9, 10) geneigt ist, damit die Führungsschiene (11) in ihrem oberen Teil ein kegelstumpfförmig aufgeweitetes Profil aufweist, wobei die Verlängerung (22) jeder vertikalen Wand (12) eine gewisse elastische Flexibilität aufweist, um bezüglich der Wand (12) und der Stütze (2, 3) seitlich auslenken zu können.
  2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9, 10) eine erste vertikale Wand (12) aufweist, die durch einen Flügel (14) mit einer zweiten vertikalen Wand (13) verbunden ist.
  3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9, 10) Wände (12, 13) aufweist, die in einer vertikalen Ebene, die senkrecht zu der die Anlagefläche (19) der vertikalen Stütze (2, 3) des Tors (1) enthaltenden Ebene verläuft, angeordnet sind.
  4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9, 10) eine Wand (12) mit bezüglich des Flügels (14) und der Anlagefläche (19) der Stütze (2, 3) gekrümmtem oder geneigtem Profil aufweist.
  5. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9, 10) außerhalb des Profils und über die gesamte Höhe der Wände (12, 13) Lippen (20, 21) aufweist, die jeweils an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und dem Flügel (14) angeordnet sind, um eine Dichtheit zwischen den Stegen (9, 10) und der Anlagefläche (19) der Stütze (2, 3) des Tors (1) zu gewährleisten.
  6. Führungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippen (20, 21) durch Coextrusion aus einem sich von dem Kunststoffmaterial der Stege unterscheidenden Kunststoffmaterial am Profil der Stege (9, 10) angebracht sind.
  7. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9, 10) eine erste vertikale Wand (12) aufweist, die breiter ist als die zweite vertikale Wand (13).
  8. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verlängerung (22) jeder Wand (12) über dem letzten Befestigungspunkt jedes Stegs (9, 10) an der Anlagefläche (19) jeder Stütze (2, 3) befindet.
  9. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flexibilität des seitlichen Auslenkens desto größer ist, je weiter sich die Verlängerung (22) über der Wand (12) erstreckt.
  10. Industrietor für ein Industriegebäude mit vertikalen und einander gegenüberliegenden Stützen (2, 3), einem flexiblen Vorhang (5), horizontalen Versteifungsquerträgern (7) und Antriebsmitteln (4), die das schnelle Bewegen des flexiblen Vorhangs (5) zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung gestatten, und der Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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