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DE1069979B - Drucktastenverriegelung - Google Patents

Drucktastenverriegelung

Info

Publication number
DE1069979B
DE1069979B DENDAT1069979D DE1069979DA DE1069979B DE 1069979 B DE1069979 B DE 1069979B DE NDAT1069979 D DENDAT1069979 D DE NDAT1069979D DE 1069979D A DE1069979D A DE 1069979DA DE 1069979 B DE1069979 B DE 1069979B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pushbutton
push button
lid
recess
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069979D
Other languages
English (en)
Inventor
Bünde Karl Heinz Lange (Westf.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1069979B publication Critical patent/DE1069979B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Ausführung einer lösbaren Verbindung zwischen einer Kammer und einem Deckel, z. B. bei fotografischen Kameras, sie ist jedoch nicht auf diese beschränkt, sondern kann in zahlreichen ähnlich gelagerten Fällen verwendet werden.
Bei der Konstruktion1 von fotografischen Kameras sind die verschiedensten Verriegelungsarten entwikkelt worden, die alle darauf abzielen, eine lichtsichere, lösbare Verbindung zwischen dem Kameragehäuse und der Rückwand bzw. dem Deckel zu schaffen. In den meisten Fällen erfordern die Konstruktionen eine größere Anzahl von Teilen Und damit einen beträchtlichen Fertigüngsaufwand, auch verhindern sie häufig eine symmetrische Gestaltung :der Kameraflanken. Die Er- : findung hat sich die Aufgäbe gestellt, eine neue, wirtschaftlichere Lösung zu"""bieten und eine lichtsichere und dabei leicht lösbare Verbindung zu schaffen, welche auch hinsichtlicli'der Formgestaltung befriedigt und neue Möglichkeiteri'bie'tet. Die Wahrscheinlichkeit einer unbeabsichtigten Öffnung des Deckels kann dabei mit einfachen Mitteln beliebig verringert werden.
An sich ist es bekanntgeworden, zur Schließung ,, eines Deckels eine zylindrische oder prismatische Drucktaste senkrecht zur Schließrichtung des Deckels in einer Führung verschiebbar anzuordnen und einen Kraftspeicher vorzusehen, welcher bestrebt ist, die Taste in der Verriegelungsstellung zu halten. Dabei besitzt die Drucktaste eine schiefe Ebene, durch welche sie beim Schließen des Deckels von selbst zurückweicht, um beim Erreichen der Schließstellung wieder selbsttätig in die Verriegelungsstellung vorzudringen. Nachteilig bei dieser bekannten Einrichtung ist die unsymmetrische Beanspruchung der Drucktaste und die Möglichkeit des Verkantens von Drucktaste und Deckel.
Dem Bekannten gegenüber besteht das besondere Merkmal der Erfindung darin, daß eine zylindrische prismatische Drucktaste in zwei korrespondierenden Führungsöffnungen einer an dieser Stelle doppelt ausgeführten Wand der Kammer geführt ist, in deren Zwischenraum der Deckel eingeschoben wird, wobei eine Deckelkante die Drucktaste über die schiefe Ebene verschiebt, bis die Drucktaste durch die Aussparung der Deckelkante freigegeben wird und in der geschlossenen Stellung unter Federwirkung selbsttätig in die Verriegelungsstellung springt. Durch diese Ausbildung wird einerseits der verfügbare Platz gut ausgenützt und andererseits eine symmetrische Beanspruchung der Drucktaste und ihrer beiden Führungen erzielt. Auch wird dadurch die Deckelkante besonders gut gehalten und sie und damit der Deckel gegen Verkanten geschützt.
Die Drucktaste weist eine (seitliche) Verengung ihres Querschnittes auf, die durch eine Aussparung entsteht, deren Seitenflächen derart schräg zur einge-Drucktastenverriegelung
Anmelder:
Karl Heinz Lange,
Bünde (Westf.), Strotweg 7
Karl Heinz Lange, Bünde (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
schobenen Deckelkante verlaufen, daß beim Auftreffen der Deckelkante auf die entsprechende Schrägfläche der Aussparung ein Zurückweichen der unter Federwirkung stehenden Drucktaste erfolgt Und daß die Deckelwandung eine hakenförmige Aussparung aufweist,, de.ren Eintrittsöffnung gerade denDurchgang des Rümpfquerschnittes der Drucktaste gestattet und deren erweiterte öffnung die Drucktaste mit ihrem ganzen Querschnitt durchtreten und in die Verriegelungsstellung gelangen läßt. Zur Verhinderung einer unbeabsichtigten Öffnung durch zufälligen Druck auf die Drucktaste können auch zwei oder mehr Verriegelungselemente bzw. Drucktasten vorgesehen sein, welche ein öffnen nur bei gleichzeitigem Drücken aller Elemente ermöglichen.
Die Erfindung wird an Hand der Figuren, welche ein Ausführungsbeispiel darstellen, noch näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, der erfindungsgemäßen A^erriegelungseinrichtung mit Drucktaste,
Fig. 2 einen um 90° gedrehten Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 1, "
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nachFig. 1 und 2.
Bei dem in den Figuren dargestellten Beispiel ist ein Kraftspeicher 1 in Form einer Blattfeder vorgesehen, welche die Drucktaste 2 nach oben in ihre Normallage drückt. Die im Beispiel quadratisch angenommene Drucktaste 2 (s. Fig. 3) (die aber auch rund sein kann) erhält in ihrer Bewegungsrichtung (s. Pfeil in Fig. 1 und 2) eine doppelte Führung 9, indem sie eine an dieser Stelle doppelte Wandung der Kammer 3 durchdringt, in deren Zwischenraum 4 die Deckelwandung 5 eingeführt werden kann.
In der Höhe des Zwischenraums 4 ist die Drucktaste 2 an einer Seite mit einer schrägen Aussparung 6 versehen, die so angeordnet ist, daß der Deckel 5 mit
"'·· ■· 909 650/147

Claims (6)

der Kante 10 beim Schließvorgang die Drucktaste 2 zum Niedergehen zwingt. Der Schlitz 7 im Deckel 5 ist so breit wie die Stärke der Drucktaste 2 an der Stelle der Aussparung 6. Er erweitert sich ohne Übergang zur vollen Querschnittsform der Taste 2 (im Ausführungsbeispiel ein Quadrat), so daß die Drucktaste 2, sobald der Deckel 5 die Geschlossenstellung erreicht hat, unter der Wirkung des Kraftspeichers in den erweiterten Schlitz 8 eintritt und dadurch eine sichere Zuhaltung bewirkt. Zum Öffnen des in nicht dargestellter Weise zweckmäßig unter Federspannung stehenden Deckels 5 wird die Drucktaste 2 niedergedrückt (s. Pfeil), wobei der durch die Ausnehmung 6 verringerte Querschnitt der Drucktaste 2 den Deckel 5 vorzugsweise selbsttätig wieder austreten läßt. . . Wie ersichtlich, wird durch die Erfindung das Problem eines sicheren und bequemen Kameraverschlusses auf einfache Weise gelöst. 20 I 'ATE XT Λ N Sl' K OC. HH:
1. Drucktästenverriegelung, insbesondere für Kameras, bei welcher eine zylindrische oder prismatische Drucktaste senkrecht zur Schließrichtung des Deckels einer Kammer in einer zweistelligen Führung verschiebbar angeordnet ist und unter der Wirkung eines Kräftspeichers steht, welcher bestrebt ist, die Taste in der Verriegelungsstellung zu halten, wobei die Drucktaste eine schiefe Ebene aufweist, durch welche sie beim Schließen des Deckels von selbst zurückweicht, um beim Erreichen der Geschlossenstellung selbsttätig in die Verriegelungsstellung vorzuspringen, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische oder prisma- tische Drucktaste (2) in zwei korrespondierenden Führungsöffnungen (9) einer an dieser Stelle doppelt ausgeführten Wand der Kammer (3) geführt ist, in deren Zwischenraum (4) der Deckel
(5) eingeschoben wird, wobei eine Deckelkante (10) die Drucktaste (2) über die schiefe Ebene
(6) verschiebt, bis die Drucktaste durch die Aussparung (8) der Deckelkante freigegeben wird und in der Geschlossenstellung unter Federwirkung (1) selbsttätig in die Verriegelungsstellung springt.
2. Drucktastenverriegelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (2) eine Verengung ihres Querschnittes aufweist,. die durch eine Aussparung (6) entsteht, deren Seitenflächen derart schräg zur eingeschobenen Deckelkante (10) verlaufen, daß beim Auftreffen der Deckelkante auf die entsprechende.· Schrägfläche der Aussparung (6) ein Zurückweichen der unter Federwirkung stehenden Drucktaste (2) erfolgt und daß die Deckelwandung eine hakenförmige Aussparung (7, 8) aufweist, deren Eintrittsöffnung
(7) gerade den Durchgang des Rumpfquerschnittes der Drucktaste (2) gestattet und deren erweiterte Öffnung (8) die Drucktaste mit ihrem ganzen Querschnitt durchtreten und in die Verriegelungsstellung gelangen läßt.
3. Drucktastenverriegelung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Verriegelungselemente vorgesehen sind, um ein Öffnen nur bei gleichzeitigem Drücken aller Elemente zu ermöglichen.
In Betracht gezogene Druckschriften: . Richter, v. Voss: Bauelemente der Feinmechanik, Verlag Technik, Berlin, 1952, S. 191, Bild 755, S. 286, Bild 1107, S. 293, Bild 1131.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 909 650/147 11.59
DENDAT1069979D Drucktastenverriegelung Pending DE1069979B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069979B true DE1069979B (de) 1959-11-26

Family

ID=594972

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069979D Pending DE1069979B (de) Drucktastenverriegelung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069979B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171697B (de) 1958-09-03 1964-06-04 Gauthier Gmbh A Federnde Rastkupplungsvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171697B (de) 1958-09-03 1964-06-04 Gauthier Gmbh A Federnde Rastkupplungsvorrichtung

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