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DE1069857B - - Google Patents

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Publication number
DE1069857B
DE1069857B DENDAT1069857D DE1069857DA DE1069857B DE 1069857 B DE1069857 B DE 1069857B DE NDAT1069857 D DENDAT1069857 D DE NDAT1069857D DE 1069857D A DE1069857D A DE 1069857DA DE 1069857 B DE1069857 B DE 1069857B
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
control
heat transfer
heat
temperature sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069857D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069857B publication Critical patent/DE1069857B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/13Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures
    • G05D23/1306Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids
    • G05D23/132Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilanordnung zur Regelung eines Wärmeübertragungsmittels, insbesondere für die Speisung eines Wärmeaustauschers bei Klimatisierungsanlagen für Heiz- und Kühlbetrieb.
Bei derartigen Wärmeaustauschern, die im Sommer zur Kühlung und im Winter zur Erwärmung von Räumen dienen, besteht die Aufgabe, die Menge eines dem Wärmeaustauscher zuströmenden Wärmeübertragungsmittels mit Hilfe einer Ventilanordnung zu regeln, vorzugsweise automatisch seitens eines im betreffenden Raum angeordneten Temperaturmeßgerätes, aber auch von Hand. Hierbei tritt das bekannte Problem auf, daß ein der Regelung dienendes Ventil bei Kühlbetrieb im offenen Zustand die maximale Kühlung ergibt, also beim Zudrehen eine Erhöhung der Raumtemperatur zur Folge hat. Dagegen bewirkt beim Heizbetrieb das offene Ventil die maximale Erwärmung des Raumes und das Zudrehen desselben eine Erniedrigung der Raumtemperatur. Bei einem handbedienten Ventil muß also für den Kühlbetrieb die eine Pfeilrichtung »wärmer« und für den Heizbetrieb entweder die entgegengesetzte Pfeilrichtung oder bei gleichbleibender Pfeilrichtung die Beschriftung »kälter« vorgesehen werden. Führt diese Notwendigkeit der Umkehrung der Regelrichtung bei Handbedienung bereits zu einer Bedienungsunsicherheit, so kann ein derartiges Ventil für die automatische Regelung seitens eines Temperaturfühlers im Raum überhaupt nicht verwendet werden, da dessen Regelrichtung nicht umkehrbar ist und entweder nur für den Heizbetrieb oder nur für den Kühlbetrieb richtig ist.
Zur Lösung dieses Problems ist bereits vorgeschlagen worden, die Strömungsrichtung des Wärmeaustauschmittels beim Übergang von der einen zur anderen Betriebsart umzukehren, zwei miteinander gekoppelte, gegenläufig wirkende Regelventile vorzusehen und durch richtungsabhängige Rückschlagventile jeder Strömungsrichtung ein bestimmtes der beiden Regelventile zuzuordnen. Dieses Regelverfahren stellt zwar eine Lösung des genannten Problems dar, bedingt aber einen nicht unerheblichen Leitungs- und Ventilaufwand an der Pumpeinrichtung für das Wärmeübertragungsmittel. Es ist viel zweckmäßiger, die Strömungsrichtung beim Übergang vom Kühlauf den Heizbetrieb nicht umstellen zu müssen.
Es ist naheliegend, einen besonderen Temperaturfühler im Zufluß zu der aus zwei gegenläufig wirkenden Ventilen bestehenden Regelanordnung vorzusehen, der beim Übergang vom Kühl- zum Heizbetrieb durch den Temperaturunterschied des Wärmeübertragungsmittels die Umschaltung vom einen auf das andere der beiden miteinander gekoppelten Regelventile bewirkt. Hiernach arbeitende Regeleinrichtungen sind auch Einrichtung
zum selbsttätigen Steuern eines Ventils,
insbesondere zur Speisung
eines Wärmeaustauschers
für Heiz- und Kühlbetrieb
bei Klimatisierungsanlagen
Anmelder:
LUWA A. G., Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. Ε. Hoffmann, Patentanwalt, München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität: Schweiz vom 14. März 1955
bereits bekanntgeworden, beispielsweise als Doppelventil ausgebildet, mit einem im Ventilgehäuse längsbeweglichen doppelseitig wirkenden Ventilorgan und einem relativ zu demselben und zum Ventilgehäuse längsbeweglichen doppelseitigen Ventilsitzkörper. Hierbei ist das Ventilorgan und der Ventilsitzkörper durch je ein eigenes temperaturabhängiges Steuerglied in Gegenrichtung längs der gemeinsamen Achse verschiebbar, und das erste Steuerglied wirkt mit einem außerhalb der Ventilanordnung befindlichen Temperaturfühler zusammen.
Beim Betrieb derartiger Ventilanordnungen zeigt sich aber als Mangel, daß beispielsweise bei der Regelung eines Heizmediums dann, wenn das Ventil ganz geschlossen wird, eine rasche Abkühlung des im Ventilkörper befindlichen Mediums erfolgt, was eine Falscheinstellung des von der Temperatur des Mediums abhängigen Steuergliedes bewirkt. Man hat bereits versucht, diesen Mangel dadurch zu beheben, daß der Temperaturfühler für das zu regelnde Medium im Hauptströmungsweg desselben angeordnet wird, wobei in Strömungsrichtung nach dem Temperaturfühler eine Abzweigleitung vorgesehen wird, die auch bei
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ganz geschlossenem Ventil einen wenn auch schwachen Strom des Mediums am Temperaturfühler ergibt. Bei einer solchen Ventilanordnung arbeitet zwar die Steuerung der Ventilanordnung einwandfrei, jedoch wurde als nachteilig festgestellt, daß der unmittelbar im Hauptströmungsweg des Mediums befindliche Temperaturfühler den freien Strömungsquerschnitt stark einengt und auch auf Stöße und heftige Strömung in unerwünschter Weise reagiert.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer derartigen Ventilanordnung unter Beibehaltung der ein wandfreien Steuerung aber Vermeidung der geschilderten Nachteile. Die Ventilanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Steuerglied samt seinem Temperaturfühler außerhalb des Hauptströmungsweges für das zu regelnde Wärmeübertragungsmittel in einem am Ventileingang abzweigenden, nicht geregelten Umgehungsweg für das Wärmeübertragungsmittel gelegen ist.
Die Erfindung ist in einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Fig. 1 bis 3 näher beschrieben. Hiervon zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Ventilanordnung in schematischer Wiedergabe,
Fig. 2 und 3 je einen Längsschnitt durch weitere Ausführungsbeispiele der Ventilanordnung.
Das Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung nach Fig. 1 besteht aus drei Hauptteilen,' einem Ventilgehäuse 1, von angenähert zylindrischer Gestalt, einem zweiteiligen Ventilsitzkörper 2 und 3, der innerhalb des zylindrischen Hohlraumes 4 im Ventilgehäuse 1 zwischen den Anschlägen 5 und 6 längsverschiebbar ist, und einem Ventilteller 7, der an den Haltestiften 8 und 9 befestigt und samt diesen in den hohlen Ventilsitzkörper 2, 3 zwischen den beiden ringförmigen Ventilsitzen 10 bzw. 11 in axialer Richtung verschiebbar ist. Der zylindrische Hohlraum 4 im Ventilkörper 1, der zweiteilige Ventilsitzkörper 2, 3 und der Ventilteller 7 samt den Haltestiften 8, 9 sind koaxial zur gemeinsamen Mittelachse angeordnet.
Das Ventilgehäuse 1 besitzt einen Eingangsstutzen 13, der über die Bohrungen 14 bzw. 15 mit einem unteren bzw. oberen Ringkanal 16 bzw. 17 in der Innenwandung des zylindrischen Hohlraumes 4 in Verbindung steht. Ferner ist ein Austrittsstutzen 18 vorhanden, der in den zylindrischen Hohlraum 4 einmündet, und zwar etwa in der Mitte zwischen dem unteren und dem oberen Ventilsitzkörperteil 2 bzw. 3. Innerhalb des Ventilgehäuses 1 führt ferner ein enger Kanal 19 von der Bohrung 14 zu einer unterhalb des Hohlraumes 4 angeordneten, eine Fortsetzung desselben bildenden Kammer 20. Diese Kammer ist mit einem durch das Ventilgehäuse 1 hindurchführenden Überlauf 21 versehen und umschließt einen Temperaturfühler 22 bekannter Bauart, der durch eine Druckfeder 23 gegen einige seitliche Haltestege 24 gepreßt wird. Der abhängig von der Temperatur mehr oder weniger weit aus dem Temperaturfühler 22 herausragende Steuerstutzen 25 drückt mit dem Bolzen 26 gegen den unteren Teil 2 des Ventilsitzkörpers. Der Steuerstutzen 25 ist in Fig. 1 in der dem maximalen Vorschub h entsprechenden Stellung wiedergegeben, also für den Fall, daß durch dsn Umgehungsweg 19 und die Kammer 20 das beim Heizbetrieb verwendete Wärmeübertragungsmittel, etwa Heißwasser, strömt. Der Temperaturfühler 22 ist derart ausgebildet, daß bei einem Ubertragungsmittelstrom, wie er für den Kühlbetrieb vorgesehen ist, also etwa bei einem Kaltwasserstrom durch die Kammer 20, der Steuerstutzen
25 bis zum WertZi = O zurückgezogen wird, ein Umschalt Vorgang, der nicht kontinuierlich erfolgt, sondern bei einer bestimmten Temperatur mit einer Verstellung von Itmax bis h = 0 vor sich geht.
Der am Steuerstutzen 25 des Temperaturfühlers 22 anliegende untere Teil 2 des Ventilsitzkörpers ist über die Stifte 27 starr mit dem oberen Teil 3 verbunden. Der untere Ventilsitzkörper 2 ist becherartig ausgestaltet, und in seinen Innenraum 28 münden mehrere
ίο Radialkanäle 29. In der gezeichneten Stellung des zweiteiligen Ventilsitzkörpers 2, 3, in welcher der Oberteil 3 am Anschlag 6 anliegt, stellen die Radialkanäle 29 eine Verbindung des Innenraums 28 mit dem Ringkanal 16 im Ventilgehäuse 1, also mit dem Eintrittsstutzen 13 her. Die dem Oberteil 3 des Ventilkörpers zugekehrte Mündung des Innenraums 28 ist längs ihres Randes als Ventilsitz 10 ausgebildet. Der Oberteil 3 ist ebenfalls becherartig ausgebildet, und in seinen Innenraum 30 münden die Radialkanäle 31, die aber in der gezeichneten Stellung keine Verbindung mit dem Ringkanal 17 in der Innen wandung des Hohlraums 4 besitzen. Die Mündung des Innenraums 30 ist dem Ventilsitzkörperunterteil 2 zugekehrt, und ihr Rand ist als Ventilsitz 11 ausgebildet.
*5 Im Zwischenraum zwischen den einander zugekehrten Auflageflächen der Ventilsitze 10 und 11 kann der Ventilteller 7 bewegt werden. Der Abstand der Ventilsitze 10 und 11 ist um die Dicke des Ventiltellers 7 größer als der Steuerweg h des Steuer-Stutzens 25, also entspricht die maximal mögliche Axialverschiebung des Ventiltellers 7 genau dem maximalen Steuerweg h des Temperaturfühlers 22 bzw. dessen Steuerglied 25.
Der axiale Abstand der Ringkanäle 16 und 17 ist geringer als der axiale Abstand der Radialkanäle 29 und 31, weshalb immer nur entweder die Radialkanäle 29 dem Ringkanal 16 oder die Radialkanäle 31 dem Ringkanal 17 gegenüberstehen. Der erste Fall ist in Fig. 1 dargestellt und ergibt sich dann, wenn der Oberteil 3 des Ventilsitzkörpers am Anschlag 6 anliegt, also bei maximalem Vorschub des Steuerstutzens 25 (Heizbetrieb). Weist dagegen der Vorschub desselben den Wert h = 0 auf (Kühlbetrieb), so liegt der Unterteil 2 des Ventilsitzkörpers am Anschlag 5, und die Radialkanäle 31 stellen eine Verbindung des Innenraums 30 mit dem Ringkanal 17 und über die Bohrung 15 mit dem Einlaßstutzen 13 des Ventilgehäuses her.
Im obersten Teil des zylindrischen Hohlraums 4 befindet sich eine Druckfeder 32, die ständig den zweiteiligen Ventilsitzkörper 2, 3 gegen den Bolzen
26 am Steuerstutzen 25 des Temperaturfühlers 22 drückt. Dadurch ist die Gewähr gegeben, daß der Ventilsitzkörper 2, 3 allen Längenänderungen des Steuerstutzens 25 folgt.
Die Lage des Ventiltellers 7 zwischen den Ventilsitzen 10 und 11 wird einerseits durch die Druckfeder 33 bestimmt, die gegen eine Scheibe 34 am Haltestift 8 drückt und bestrebt ist, den Haltestift 8 nach oben zu schieben, also den Ventilteller 7 an den oberen Ventilsitz 11 zu drücken. Wie weit aber der Ventilteller 7 in dieser Richtung verschiebbar ist, bestimmt der Haltestift 9, der durch den Oberteil 3 des Ventilsitzkörpers hindurch bis in ein Federrohr 35 hineinragt, das sich in einer im oberen Halsteil des Ventilgehäuses 1 ausgesparten Druckkammer 36 befindet. Federrohr und Druckkammer bilden ein weiteres Steuerglied. Das Federrohr 35 schließt die Druckkammer 36 gegen den zylindrischen Hohlraum 4 im Ventilgehäuse 1 ab, und ein zweites Federrohr 37, das
einen Druckkolben 38 trägt, bildet den oberen Abschluß der Druckkammer 36. Uber die Bohrung 39 und die Leitung 40 ist die mit einer Steuerflüssigkeit gefüllte Druckkammer 36 an einem außerhalb gelegenen Temperaturfühler 41 angeschlossen. Da der Druckkolben 38 über den Gewindebolzen 42 gegen den Haltebügel 43 abgestützt ist; wird bei einer Volumenänderung des Temperaturfühlers 41 durch die Steuerflüssigkreit in der Druckkammer 36 das Federrohr 35 mehr oder weniger stark in axialer Richtung zusammengedrückt, also der an der oberen Abschlußplatte des Federrohres 35 anliegende Haltestift 9 längs der Mittelachse verschoben. Beim Ansteigen der Temperatur in der Umgebung des Fühlers 41 erfolgt ein Zusammenpressen des Federrohres 35 und eine Verschiebung des am Haltestift 9 befestigten Ventiltellers 7 in Richtung auf den Ventilsitz 10. Da der Haltestift 9 an der oberen Abschlußplatte des Federrohres 35 nicht befestigt ist, sondern nur anliegt, und auch das untere Ende des Haltestiftes 8 in einer Bohrung 44 im Unterteil 2 des Ventilsitzkörpers längsverschiebbar gelagert ist, kann der Ventilteller 7, wenn er sich beispielsweise in der in Fig. 1 gezeichneten Lage befindet, bei einer Axialverschiebung des zweiteiligen Ventilsitzkörpers 2, 3 nach unten mitgenommen werden. Außer durch den Temperaturfühler 41 kann das Federrohr 35 auch durch Drehen der Handbedienungswelle 45 beeinflußt werden, da hierbei der am Federrohr 37 befestigte Druckkolben 38 durch den Gewindebolzen 42 in axialer Richtung verschoben wird. Falls erwünscht, kann auch nur eine Handbedienung vorgesehen und auf den Temperaturfühler 41 ganz verzichtet werden.
Die in Fig. 1 angegebene Lage der Ventilanordnung und die in der Beschreibung verwendeten Bezeichnungen »oben« und »unten« stellen natürlich keine Einschränkung der Gebrauchslage der Ventilanordnung dar.
Bei einer derartigen, für automatische Regelung vorgesehenen Ventilanordnung mit zwei temperaturabhängigen Steuergliedern, von denen das eine von der Temperatur des zu regelnden Heiz- oder Kühlmittelstroms abhängig ist, während das andere von einem Temperaturfühler beeinflußt wird, der beispielsweise die Temperatur in einem zu klimatisierenden Raum überwacht, muß jede ungewollte Rückwirkung vom einen auf das andere Steuerglied vermieden werden. Also darf beispielsweise keinesfalls das durch die Ventilanordnung strömende und das eine Steuerglied beeinflussende Heizmittel auch das zweite vom außerhalb gelegenen Raumtemperaturfühler abhängige zweite Steuerglied beeinflussen. Wegen der engen Nachbarschaft der temperaturabhängigen Glieder können bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung nach Fig. 1 im praktischen Betrieb unerwünschte Rückwirkungen dieser Art eintreten.
Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 2 und 3 ermöglichen die Vermeidung dieses Nachteils und weisen einen wenigstens gegenüber dem Ventilgehäuse wärmeisolierben Einbau des Einsteilgliedes für die Verschiebung des Regelorgans auf.
Die Ventilanordnung nach Fig. 2 besteht aus dem Gehäusemittelteil 50 und dem mittels der Überwurfmutter 51 daran befestigten Gehäusebodenteil 52. Innerhalb des zylindrischen Hohlraums des Mittelteils 50 ist der zweiteilige Ventilsitzkörper 54, 55 längsverschiebbar zwischen den Anschlagstutzen 56 und 57 angeordnet sowie ein Ventilteller 58, der an den Haltestiften 59 und 60 befestigt ist und relativ zu dem
A^entilsitzkörper 54, 55 zwischen den ringförmigen Ventilsitzen 61 bzw. 62 in axialer Richtung verschiebbar ist.
Der Eingangsstutzen 63 ist über die Durchlässe 64 und 65 mit den Ringkanälen 66 bzw. 67 verbunden, während der Austrittsstutzen 68 in den zylindrischen Hohlraum 69 einmündet, der nur über die hohlen Teile 54 bzw. 55 des Ventilsitzkörpers mit den Ringkanälen 66 bzw. 67 in Verbindung steht. Der Ringkanal 66
ίο steht über den engen Durchlaß 70 mit der Kammer 71 in Verbindung, die vom Gehäusebodenteil 52 gebildet wird. Die Kammer 71 besitzt einen Ablaufstutzen 72, bildet also zusammen mit dem Durchlaß 70 einen Umgehungsweg für das zu regelnde Wärmeübertragungsmittel, und umschließt den Temperaturfühler 73, der durch die Druckfeder 74 mit dem am Steuerstutzen 75 befestigten Bolzen 76 gegen einen Steg 77 gedrückt wird, der sich seinerseits mittels der relativ zum Anschlagstutzen 56 axial verschiebbaren, durchbrochenen Steuerhülse 78 gegen den Unterteil 54 des Ventilsitzkörpers abstützt. Dieser untere Teil 54 des Ventilsitzkörpers ist über die Stifte 79 starr mit dem Oberteil 55 verbunden, so daß in der gezeichneten Stellung — die sich bei stark expandiertem Temperaturfühler 73, also bei Heizmittelzufluß über den Stutzen 63 einstellt — der Ventilkolbenoberteil 55 gegen den oberen Anschlagstutzen 57 gedrückt wird. Damit ist die Verbindung zwischen dem oberen Ringkanal 67 und dem Innenraum des Ventilsitzkörpers verschlossen, während der untere Ringkanal 66 über den hohlen Unterteil 54 mit dem Raum 69 und dem Abflußstutzen 68 verbunden ist. Die Dimensionierung des zweiteiligen Ventilsitzkörpers 54, 55 samt dem Ventilteller 58 und dem Temperaturfühler 73 ist bereits oben an Hand von Fig. 1 ausführlich beschrieben.
Falls erwünscht, kann natürlich an Stelle des Ablaufstutzens 72 auch ein enger, in den Austrittsstutzen 68 mündender Kanal vorgesehen werden.
Die Lage des Ventiltellers 58 zwischen den beiden Ventilsitzen 61 und 62 des zweiteiligen Ventilsitzkörpers 54, 55 wird einerseits durch die sich gegen den Anschlagstutzen 56 abstützende Druckfeder 80 und andererseits durch den auf das Federrohr 81 und den Stift 60 lastenden Druck der Steuerflüssigkeit in der Steuerkammer 82 bestimmt, die über die Leitung 83 mit einem außerhalb angeordneten Temperaturfühler verbunden ist. Die Steuerkammer 82 wird durch den Innenraum der Büchse 84 und ein zweites Federrohr 85 gebildet, das seinerseits von dem zur Handregelung dienenden Druckkolben 86 abgeschlossen ist. Die Büchse 84 ist mittels einer Uberwurfmutter 87 am Gehäusemittelteil 50 befestigt.
Es ist ersichtlich, daß das aus der Steuerkammer 82 und den beiden Federrohren 81, 85 bestehende Einstellglied zur Verschiebung des Regelorgans, also hier des Ventiltellers 58 am Stift 60, nur dann fehlerfrei arbeiten kann, wenn der Druck in der Steuerkammer 82 tatsächlich nur von dem an der Leitung 83 angeschlossenen Temperaturfühler bestimmt wird.
Dies ist aber — wie die Erfahrung an derartigen Ventilanordnungen erwiesen hat — nur dann der Fall, «wenn die Steuerkammer 82 wenigstens gegenüber dem Gehäuse 50 gut wärmeisoliert ist, denn das üblicherweise aus Metall bestehende Ventilgehäuse nimmt im Betrieb rasch die Temperatur des durch die Ventilanordnung fließenden Wärmeübertragungsmittels an und überträgt dieselbe bei fehlender Wärmeisolierung auf das EinStellglied, was zu Fehleinstellungen desselben führt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird deshalb die Büchse 84 aus einem

Claims (5)

schlecht wärmeleitenden Material hergestellt, etwa aus Bakelit oder anderem Kunststoff. Auch die Überwurfmutter 87 besteht vorteilhafterweise aus einem wärmeisolierenden Material. Um die Wärmeübertragung seitens des den Ventilteller 58 tragenden Stiftes 60 zu vermindern, ist es zweckmäßig, denselben wenigstens an dem Ende, das dem EinstellgHed zugekehrt ist, aus schlecht wärmeleitendem Material herzustellen, etwa aus Porzellan oder Kunstharz. Die Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel für einen wärmeisolierten Einbau des EinStellgliedes, von dem hier nur das Federrohr 81 gezeichnet ist. Der Gehäusemittelteil 50 trägt hier am oberen, dem Einstellglied zugekehrten Ende einen Flansch 87, der zur Befestigung des Gegenflansches 88 mittels der Schrauhen 89 dient. Der Flansch 88 ist an der die Steuerkammer umschließenden Büchse 84 angebracht, die ihrerseits auf einer Abstandhülse 90 ruht, die, wie dargestellt, mit Kühlrippen versehen sein kann. Zwischen der Mündung des Gehäuseoberteils 50 und dem unteren Rand der Abstandhülse 90 ist ein Isolierzwischenstück 91 eingespannt, das einen Wärmefluß zwischen diesen beiden Bauteilen und damit zwischen dem Ventilgehäuse 50 und dem Einstellglied weitgehend verhindert. Wird auch hier die Büchse 84 aus as schlecht wärmeleitendem Material hergestellt, so wird die Isolierung des Steuergliedes noch verbessert. Auch die Erschwerung einer Wärmeübertragung durch die Schrauben 89, etwa mittels entsprechender Isolier-Unterlagscheiben und Isolier-Uberzüge, ist von Vorteil, ebenso die Verwendung von Flanschringen 87 bzw. 88 aus Kunststoff, etwa Bakelit. Der in den Anschlagstutzen 57 ragende Hals des Isolierstücks 91 kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem Außengewinde versehen sein, das in ein Innengewinde im Anschlagstutzen 57 eingeschraubt ist. Durch Verdrehung des Isolierstücks 91 kann dann der Anschlagstutzen 57 zwecks genauer Einstellung in axialer Richtung verschoben werden. Zur Verminderung der Wärmeübertragung über den Stift 60 des Regelorgans ist derselbe über ein schlecht wärmeleitendes Verbindungsstück 92. beispielsweise mit einer Einschnürung oder aus geeignetem Material, mit dem am Steuerglied befestigten Stift 93 verbunden. Patentansprüche:
1. Einrichtung zum selbsttätigen Steuern eines Ventils, insbesondere zur Speisung eines Wärmeaustauschers für Heiz- und Kühlbetrieb bei Klimatisierungsanlagen, mit einem Doppelventil aus einem im Ventilgehäuse längsbeweglichen doppelseitig wirkenden Ventilorgan und einem relativ zu demselben und zum Ventilgehäuse längsbeweglichen doppelseitigen Ventilsitzkörper, wobei das Ventilorgan und der Ventilsitzkörper durch je ein eigenes temperaturabhängiges Steuerglied in Gegenrichtung längs der gemeinsamen Achse verschiebbar ist und das erste Steuerglied mit einem in dem zu beeinflussenden Raum befindlichen Temperaturfühler zusammenwirkt, während das zweite Steuerglied von einem innerhalb des Ventilgehäuses in einem Strömungsweg des zu regelnden Wärmeübertragungsmittels gelegenen zweiten Temperaturfühler betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Steuerglied samt seinem Temperaturfühler (22, 25 bzw. 73, 75) außerhalb des Hauptströmungsweges für das zu regelnde Wärmeübertragungsmittel in einem am Ventileingang abzweigenden, nicht geregelten Umgehungsweg für das Wärmeübertragungsmittel gelegen ist (Fig. 1 bzw. 2).
2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umgehungsweg zu einem eigenen Ausgang am Ventilgehäuse führt.
3. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umgehungsweg am Ventilausgang in den Hauptströmungsweg einmündet.
4. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steuerglied (35, 36 bzw. 81, 82) im Ventilgehäuse wärmeisoliert eingebaut ist (Fig. 1 bzw. 2).
5. Ventilanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steuerglied gegenüber dem von ihm zu betätigenden Ventilteil wärmeisoliert ist (Fig. 3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 463 598, 2 463 599, 600, 2 495 226, 2 539 194, 2 575 100, 2 631 781.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 909 650/123 11.59
DENDAT1069857D Pending DE1069857B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069857B true DE1069857B (de) 1959-11-26

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069857D Pending DE1069857B (de)

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DE (1) DE1069857B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266945B (de) * 1964-01-23 1968-04-25 Kosmos Armaturen Und Appbau Fr Ventil zur Regelung der Durchflussmenge von Kalt- oder Warmwasser fuer Klimatruhen od. dgl.
DE3416096A1 (de) * 1983-05-03 1985-01-17 Günter Dipl.-Ing. 3013 Barsinghausen Oberjatzas Vorrichtung zur elektrisch leistungsarm steuerbaren einzelabschaltung von heizkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1266945B (de) * 1964-01-23 1968-04-25 Kosmos Armaturen Und Appbau Fr Ventil zur Regelung der Durchflussmenge von Kalt- oder Warmwasser fuer Klimatruhen od. dgl.
DE3416096A1 (de) * 1983-05-03 1985-01-17 Günter Dipl.-Ing. 3013 Barsinghausen Oberjatzas Vorrichtung zur elektrisch leistungsarm steuerbaren einzelabschaltung von heizkoerpern

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