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DE1266945B - Ventil zur Regelung der Durchflussmenge von Kalt- oder Warmwasser fuer Klimatruhen od. dgl. - Google Patents

Ventil zur Regelung der Durchflussmenge von Kalt- oder Warmwasser fuer Klimatruhen od. dgl.

Info

Publication number
DE1266945B
DE1266945B DEK51917A DEK0051917A DE1266945B DE 1266945 B DE1266945 B DE 1266945B DE K51917 A DEK51917 A DE K51917A DE K0051917 A DEK0051917 A DE K0051917A DE 1266945 B DE1266945 B DE 1266945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
water
sleeve
closing body
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK51917A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Seiffert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kosmos Armaturen & Appbau
Original Assignee
Kosmos Armaturen & Appbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kosmos Armaturen & Appbau filed Critical Kosmos Armaturen & Appbau
Priority to DEK51917A priority Critical patent/DE1266945B/de
Publication of DE1266945B publication Critical patent/DE1266945B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F11/00Control or safety arrangements
    • F24F11/70Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof
    • F24F11/80Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof for controlling the temperature of the supplied air
    • F24F11/83Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof for controlling the temperature of the supplied air by controlling the supply of heat-exchange fluids to heat-exchangers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Ventil zur Regelung der Durchflußmenge von Kalt- oder Warmwasser für Klimatruhen od. dgl. Bei mit Klimatruhen arbeitenden Klimaanlagen wird den Klimatruhen entweder Warm- oder Kaltwasser zur Nacherwärmung oder Nachkühlung der Primärluft zugeführt. Dabei ergibt sich die Forderung, die zugeführte Wassermenge automatisch in Abhängigkeit von der Raumtemperatur zu regeln. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil zur Regelung der Durchflußmenge von Kalt- oder Warmwasser durch Klimatruhen in Abhängigkeit von der Raumtemperatur. Bei Ventilen dieser Art muß die Regelung beim Heizen umgekehrt verlaufen wie beim Kühlen, d. h., daß der Wasserzulauf zur Klimatruhe im Heizfall bei steigender Temperatur gedrosselt werden muß, während er im Kühlfall bei sinkender Temperatur gedrosselt werden muß. Im Regelventil muß sich somit bei steigender Temperatur im Heizfall das den Wasserzulauf zur Klimatruhe regelnde Ventil schließen, während sich im Kühlfall dieses Ventil bei steigender Temperatur öffnen muß. Bei sinkender Temperatur hingegen muß sich das den Wasserzulauf zur Klimatruhe regelnde Ventil beim Heizen öffnen und beim Kühlen schließen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist es bekannt, einen vom Raumtemperaturfühler gesteuerten, doppelseitig wirkenden Schließkörper mit zwei Sitzen zusammenwirken zu lassen, wobei er in seinen zwei Endstellungen an je einem dieser beiden Sitze anliegt, und ein im Durchströrnungsweg des Wassers angeordnetes, thermostatisches Regelventil vorzusehen, welches bestimmt, ob das vom Raumtemperaturfühler gesteuerte Ventil als Schließ- oder Öffnungsventil wirkt.
  • Bei einem derartigen Regelventil ist es bekannt, die beiden mit dem vom Raumtemperaturfühler gesteuerten Schließkörper zusammenwirkenden Sitze an einem innerhalb des Gehäuses beweglich gelagerten Sitzkörper anzubringen, dessen Stellung durch das thermostatische Regelorgan, das aus zwei Federbalgen besteht, gesteuert wird. Das thermostatische Regelorgan wird bei diesen Ventilen in den beiden Endstellungen des vom Raumtemperaturfühler gesteuerten Schließkörpers nicht vom Wasser umspült. Wird in dieser Situation von Warm- auf Kaltwasser, oder umgekehrt, umgeschaltet, dann wird das thermostatische Regelorgan von dieser Veränderung nicht beeinflußt, so daß es seine vorgesehene Regeltätigkeit erst ausüben kann, wenn das umgebende, stehende Wasser sich erwärmt bzw. abgekühlt hat.
  • Den gleichen Nachteil weisen auch Regelventile anderer Art auf, die ebenfalls einen zwischen zwei Sitzen beweglichen, von einem Raumtemperaturfühler gesteuerten Schließkörper haben, sowie ein im Durchströmungsweg des Wassers angeordnetes thermostatisches Regelorgan, wobei jedoch die Ventilsitze im Ventil fest angeordnet sind. Bei diesen Ausführungsformen verbindet je einer der beiden Sitze den Wasserablauf mit je einem von zwei Kanälen, in die der Durchgang des Wassers durch das Ventil zwischen Wasserzulauf und Wasserabfluß verzweigt ist. Das thermostatische Regelorgan steuert einen Schließkörper, der mit zwei weiteren Ventilsitzen zusammenwirkt, von denen je einer in je einem der beiden Kanäle angeordnet ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Regelventile der zuletzt erwähnten Art, und es liegt ihr die Aufgabe zugrunde, zu gewährleisten, daß das thermostatische Regelorgan beim Umschalten von Kalt- auf Warmwasser oder umgekehrt sofort von dem Wasser beaufschlagt wird, auf das umgeschaltet worden ist, ohne daß es zur Erreichung dieses Zieles erforderlich wäre, die Strömungsrichtung im Rohrnetz umzukehren, wenn von Heiz- auf Kühlbetrieb umgeschaltet wird, oder eine zusätzliche überlaufleitung für die Beaufschlagung des Thermostaten vorzusehen.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder der beiden Kanäle zwischen den beiden in ihm vorgesehenen Ventilsitzen mit je einem Anschlußstutzen verbunden ist, der zum Anschluß an den Wärmetauscher einer Klimatruhe od. dgl. bestimmt ist, während zwei andere Anschlußstutzen, mit denen die beiden Kanäle über je einen ihrer Ventilsitze verbunden sind, zum Anschluß an eine nicht mit dem Wärmetauscher verbundene Wasserzu- und Rücklaufleitung bestimmt sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der vom Raumtemperaturfühler gesteuerte Schließkörper zwischen den beiden zulaufseitigen Ventilsitzen der beiden Kanäle angeordnet, während das thermostatische Regelorgan aus einem sich durch eine nicht mit dem Wärmetauscher zu verbindenen Ablaufkammer und die ablaufseitigen Ventilsitze hindurch erstreckenden Wärmeausdehnungskörper besteht mit zwei an seinen beiden Enden angeordneten Schließkörpern, von denen jeder mit je einem der beiden ablaufseitigen Ventilsitze der Kanäle zusammenarbeitet.
  • Der Wärmeausdehnungskörper kann von einer Hülse umgeben sein, deren eines Ende zu einem einen ringförmigen Schließkörper tragenden Rand innerhalb des einen Kanals abgebogen ist, während über das andere, geschlossene Ende der Hülse innerhalb des anderen Kanals eine Kappe gezogen sein kann, die einen mit dem anderen Ventilsitz zusammenwirkenden, ringförmigen Schließkörper trägt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Ende des Wärmeausdehnungskörpers durch eine Feder belastet, der eine Feder entgegenwirkt, die auf den vom anderen Ende des Ausdehnungskörpers getragenen Schließkörper einwirkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Schnittansicht eines Regelventils für Klimatruhen in der Stellung für Heizbetrieb, F i g. 2 eine Schnittansicht des Ventils gemäß F i g. 1 in der Stellung für Kühlbetrieb.
  • Das Gehäuse des Regelventils weist vier Anschlüsse 1, 2, 3 und 4 auf, die paarweise an einander gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses angeordnet sind. Zwei dieser Anschlüsse, nämlich die Anschlüsse 1 und 4, verbinden die Warm- bzw. Kaltwasserleitung mit dem Ventilgehäuse, wobei. der Anschluß 1 den Wasserzulauf und der Anschluß 4 den Wasserablauf bildet. Die beiden Anschlüsse 2 und 3 sind an den Wärmetauscher W angeschlossen, der schematisiert dargestellt ist.
  • Bei Heizbetrieb wird dem Anschluß 1 Warmwasser zur Nacherwärmung der Primärluft in der Klimatruhe zugeführt, während ihm bei Kühlbetrieb Kaltwasser zur Nachkühlung der Primärluft zugeführt wird. Die Durchlaufmenge des Wassers durch den Wärmetauscher W wird in Abhängigkeit von der Raumtemperatur vom Ventil geregelt. Zu diesem Zweck verzweigt sich die am Anschluß 1 angrenzende Zulaufkammer 5 innerhalb des Ventilgehäuses in zwei Kanäle 6 und 7, die zu einer vor dem Anschluß 4 liegenden Ablaufkammer 22 führen. Der Kanal 6 ist mit der Zulaufkammer 5 über eine Öffnung in einem ringförmigen Sitzkörper 8 verbunden, dessen die öffnung umgebender Sitz 9 mit der Dichtfläche 10 a eines in der Kammer 5 angeordneten, doppelseitig wirkenden Schließkörpers 10 zusammenarbeitet, dessen andere Dichtfläche 10 b mit einem Sitz 11 zusammenwirkt, der sich an einer Gehäusewand 12 befindet, die die Zulaufkammer 5 vom Kanal 7 trennt.
  • Der Schließkörper 10 ist an einer Stange 13 befestigt, die in einer Aussparung eines Verschlußstükkes 14 des Ventilgehäuses in Längsrichtung verschiebbar gelagert und von einer Feder 15 belastet ist. Die Feder 15 stützt sich einerseits gegen einen Anschlag an der Stange 13 und andererseits gegen die untere Bodenfläche der Aussparung im Verschlußstück 14 ab. Auf das obere Ende der Stange 13 wirkt eine Schubstange 16 ein, die von der Druckplatte 17 eines Federbalges 18 beaufschlagt wird. Der Federbalg 18 ist in einer Kappe 19 gelagert, die mit einer überwurfmutter auf das Verschlußstück 14 aufgeschraubt ist. Der Arbeitsraum 20 des Federbalges 18 ist mit einer Wärmeausdehnungsflüssigkeit gefüllt und ist über eine Leitung 21 mit einem Raumtemperaturfühler verbunden.
  • Wenn die Temperatur in dem zu klimatisierenden Raum einen oberen Grenzwert überschreitet, schließt sich die vom Ventilsitz 11 umgebene Öffnung infolge der Ausdehnung der Flüssigkeit im Raumtemperaturfühler, die eine Zusammendrückung des Federbalges 18 und damit ein Verschieben der Stangen 16 und 13 zum Sitz 11 hin zur Folge hat. Unterschreitet die Temperatur im Raum hingegen einen Mindestwert, dann schließt sich die vom Sitz 9 umgebene Öffnung infolge der Volumenverminderung der Flüssigkeit im Fühler und der dadurch hervorgerufenen Längenzunahme des Federbalges 18, die eine Hubbewegung der Stangen 16 und 13 bewirkt. Bei der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Stellung des Schließkörpers 10 liegt die Temperatur im zu klimatisierenden Raum innerhalb des eingestellten Sollwertbereiches.
  • Weiterhin ist im Regelventil ein thermostatisches Regelorgan eingebaut, dessen Wärmeausdehnungskörper 30 sich durch die Wasserablaufkammer 22 hindurch erstreckt. Mit einem Ende ragt dieser Ausdehnungskörper 30 durch eine Öffnung 23 in der Gehäusewand 24 zwischen der Kammer 22 und dem Kanal 6 hindurch, während das andere Ende durch eine Öffnung 25 in der Gehäusewand 26 zwischen der Kammer 22 und dem Kanal 7 hindurchgeführt ist. Die Öffnung 23 ist an der zum Kanal 6 hin gelegenen Seite von einem Ventilsitz 27 umgeben, der mit einem vom Ausdehnungskörper 30 getragenen Schließkörper 28 zusammenarbeitet, während ein am anderen Ende des Ausdehnungskörpers 30 befestigter Schließkörper 29 mit einem Sitz 31 zusammenwirkt, der die Öffnung 25 auf der Seite des Kanals 7 umgibt.
  • Der Schließkörper 28 ist durch eine Druckfeder 32 belastet, die sich gegen die Bodenfläche 33 einer Aussparung in einem Verschlußteil 34 des Gehäuses abstützt. Die Feder 32 ist bestrebt, den Schließkörper 28 gegen den Sitz 27 zu drücken. Ihr wirkt eine Druckfeder 35 entgegen, die den Ausdehnungskörper 30 belastet und die sich gegen den Boden 36 einer die Feder 35 umgebenden, in das Ventilgehäuse eingeschraubten Hülse 37 abstützt. An ihrer inneren Stirnfläche trägt die Hülse 37 einen Dichtring 38, der mit dem Schließkörper 29 zusammenwirkt und einen Endanschlag für diesen bildet. Die Feder 35 drückt von unten gegen einen am Ausdehnungskörper 30 mittels einer Schraube 39 befestigten Anschlag 40, dessen seitlich vorstehender Rand gegen einen radial nach innen vorspringenden Bund der Hülse 37 anliegt. Die Kraft der Feder 35 wirkt sich erst dann auf den Ausdehnungskörper 30 aus, wenn das Ventil 29, 31 bzw. die Öffnung 25 geschlossen ist und der Thermostat weiter erwärmt wird. Die Feder 35 dient also als übertemperatursicherung.
  • Der Schließkörper 29 wird von einer den Wärmeausdehnungskörper 30 aufnehmenden Hülse 41 getragen, deren Rand unterhalb des Sitzes 31 und im Kanal 7 nach außen abgebogen ist, so daß eine ringförmige Aufnahmerinne für den ringförmigen Schließkörper 29 gebildet ist.
  • Auf das obere, geschlossene Ende der Hülse 41 ist eine Kappe 42 aufgesetzt, die sich mit einer Schulter 43 auf der Hülse 41 abstützt und eine Kammer zur Aufnahme einer Feder 45 bildet, die sich gegen die Kappe 42 und die Hülse 41 abstützt. über die Kappe 42 ist eine weitere Kappe 44 angeordnet, deren unterer Rand so nach außen abgebogen ist, daß eine Aufnahmerinne für den ringförmigen Schließkörper 28 geschaffen ist. Die Kappe 44 ist in einem Hohlzylinder des Verschlußteiles 34 geführt.
  • Wenn der Ausdehnungskörper 30 von warmem Wasser umspült wird, dehnt er sich aus, so daß seine Länge zunimmt. Demzufolge hebt das obere Ende des Ausdehnungskörpers 30 die Hülse 41 an, so daß der Schließkörper 29 am Sitz 31 zur Anlage kommt. Gleichzeitig werden die Kappen 42 und 44 angehoben, wodurch der Schließkörper 28 vom Sitz 27 abgehoben wird und die öffnung 23 freigegeben wird.
  • Wird hingegen der Ausdehnungskörper 30 von kaltem Wasser umspült, so zieht er sich zusammen, und sein oberes Ende senkt sich. Die Kappe 44 wird dabei unter der Wirkung der Feder 32 ebenfalls nach unten abgesenkt, und der von der Kappe 44 getragene Schließkörper 28 legt sich gegen den Sitz 27 und schließt die öffnung 23. Das Verschieben der Hülse 41 nach unten hat weiter zur Folge, daß sich der Schließkörper 29 vom Sitz 31 abhebt und die Öffnung 25 freigibt.
  • Das Regelventil arbeitet wie folgt: Solange bei Heizbetrieb der Klimatruhe die Temperatur in dem zu klimatisierenden Raum noch unterhalb des eingestellten unteren Grenzwertes liegt, hält der Schließkörper 10 den Kanal 6 geschlossen, so daß dem in die Zulaufkammer 5 einströmenden Warmwasser nur der Kanal 7 über den geöffneten Ventilsitz 11 offensteht. Durch diesen Kanal 7 gelangt das Warmwasser über den Anschluß 2 in den Wärmetauscher W. Von dort fließt das Warmwasser über den Anschluß 3 in den Kanal 6 und aus diesem durch die Öffnung 23 in die Ablaufkammer 22. Dabei umspült es den Ausdehnungskörper 30 und fließt über den Anschluß 4 ab.
  • Sobald sich infolge der Nacherwärmung der Primärluft die Luft im zu klimatisierenden Raum so weit erwärmt hat, daß der untere Temperaturgrenzwert überschritten wird, gibt der Schließkörper 10 den Sitz 9 frei. Solange noch nicht ein oberer Temperaturwert überschritten ist, schließt jedoch die Dichtfläche 10 b noch nicht den Sitz 11. Bei dieser in F i g. 1 gezeigten Stellung des Schließkörpers 10 fließt nicht nur Warmwasser durch den Sitz 11 in den Wärmetauscher W und aus diesem über das Regelventil zurück in die Leitung, sondern auch noch Warmwasser durch den nunmehr geöffneten Sitz 9 in den Kanal 6 und aus diesem durch die Öffnung 23 in die Ablaufkammer 22, aus der es über den Anschluß 4 abströmt. Ein Teil des Warmwassers strömt somit bei dieser Stellung nicht durch den Wärmetauscher W, sondern auf einem im Ventil vorgesehenen Umgehungsweg unmittelbar in die Leitung zurück.
  • Wenn die Temperatur in dem zu klimatisierenden Raum bei Heizbetrieb einen oberen Grenzwert überschritten hat, wird der Schließkörper 10 auf den Ventilsitz 11 gedrückt, so daß kein Warmwasser mehr in den Wärmetauscher W gelangt. Alles Warmwasser fließt nun durch den Kanal 6 und den Anschluß 4 in die Leitung zurück.
  • Solange bei Kühlbetrieb die Temperatur im zu klimatisierenden Raum oberhalb eines oberen Grenzwertes liegt, so ist der Sitz 11 geschlossen. Das durch den Anschluß 1 einströmende Kaltwasser kann somit nur durch den Sitz 9 in den Kanal 6 gelangen, aus dem es durch den Anschluß 3 in den Wärmetauscher W gelangt. Aus dem Wärmetauscher W strömt das Kaltwasser durch den Anschluß 2 in den Kanal 7, aus dem es durch die Öffnung 25 in die Ablaufkammer 22 und über den Anschluß 4 in die Leitung gelangt. Sobald infolge der Nachkühlung der Primärluft durch das durch den Wärmetauscher W strömende Kaltwasser die Raumtemperatur so weit abgesunken ist, daß der eingestellte obere Grenzwert unterschritten wird, hebt sich der Schließkörper 10 vom Sitz 11 ab, so daß die Stellung gemäß F i g. 2 erreicht wird. Bei dieser strömt das Kaltwasser sowohl über den Sitz 9, den Kanal 6 und den Anschluß 3 durch den Wärmetauscher W, als auch über den Sitz 11, den Kanal 7, die Öffnung 25 und über die Ablaufkammer 22 und den Anschluß 4 in die Leitung ab.
  • Wenn die Temperatur im zu klimatisierenden Raum einen unteren Grenzwert unterschreitet, legt sich die Dichtfläche 10 a gegen den Sitz 9, so daß das Kaltwasser nicht mehr den Wärmetauscher W durchströmen kann, sondern nur über den Sitz 11, den Kanal 7, die Öffnung 25, die Kammer 22 und den Anschluß 4 abströmen kann.
  • Auf diese Weise stellt das Regelventil die durch den Wärmetauscher strömende Wassermenge in Abhängigkeit von der Raumtemperatur ein, wobei der Thermostat bewirkt, daß das Ventil bei steigender Raumtemperatur schließt, während es im Kühlfall als Öffnungsventil arbeitet. Durch die Umgehungsregelung wird erreicht, daß die strömende Wassermenge im Rohrnetz konstant bleibt, unabhängig davon, wieviel Wasser durch den Wärmetauscher fließt. Die Rohrnetzberechnung wird dadurch vereinfacht, und es wird eine gegenseitige Beeinflussung der Regler verhindert.
  • Der Ausdehnungskörper 30 wird dauernd von Heiz- bzw. Kühlwasser umspült, so daß er bei Heizbetrieb die in F i g. 1 und bei Kühlbetrieb die in F i g. 2 gezeigte Stellung einnimmt. Bei Heizbetrieb ist stets die öffnung 23 geöffnet und die Öffnung 25 geschlossen, während im Kühlbetrieb die Öffnung 23 geschlossen und die Öffnung 25 geöffnet ist. Die Richtung des im Rohrnetz fließenden Wassers braucht beim Umschalten von Heiz- auf Kühlbetrieb nicht umgekehrt zu werden. Das ermöglicht eine beträchtliche Verringerung des technischen Aufwandes in der Zentrale.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Ventil zur Regelung der Durchflußmenge von Kalt- oder Warmwasser in Abhängigkeit von der Raumtemperatur für Klimatruhen od. dgl. mit einem von einem Raumtemperaturfühler gesteuerten, doppelseitig wirkenden Schließkörper, der zwischen zwei Ventilsitzen beweglich ist, von denen jeder einen Wasseranschluß des Ventils mit je einem von zwei Kanälen verbindet, in die der Durchgang des Wassers durch das Ventil zwischen Wasserzulauf und Wasserablauf verzweigt ist, sowie mit einem thermostatischen Regelorgan, das einen Schließkörper steuert, der mit zwei weiteren Ventilsitzen zusammenwirkt, von denen je einer einen weiteren Wasseranschluß mit je einem der beiden Kanäle verbindet, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß jeder der beiden Kanäle (6, 7) zwischen den beiden in ihm vorgesehenen Sitzen (9, 27 bzw.11, 31) mit je einem Anschlußstutzen (2, 3) verbunden ist, der zum Anschluß an den Wärmetauscher (W) einer Klimatruhe od. dgl. bestimmt ist, während zwei andere Anschlußstutzen (1, 4), mit denen die beiden Kanäle (6, 7) über je einen ihrer Sitze (9, 11 bzw. 27, 31) verbunden sind, zum Anschluß an eine nicht mit dem Wärmetauscher (W) verbundene Wasserzu- und Rücklaufleitung bestimmt sind.
  2. 2. Regelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Raumtemperaturfühler gesteuerte Schließkörper (10) zwischen den zulaufseitigen, einander gegenüberliegenden Ventilsitzen (9, 11) der beiden Kanäle (6, 7) angeordnet ist und das thermostatische Regelorgan einen Wärmeausdehnungskörper (30) aufweist, der sich durch eine nicht mit dem Wärmetauscher (W) zu verbindende Wasserablaufkammer (22) und die ablaufseitigen Ventilsitze (27, 31) erstreckt und an seinen beiden Enden ringförmige Schließkörper (28, 29) aufweist, von denen jeder mit je einem der beiden ablaufseitigen Ventilsitze (27, 31) der Kanäle (6, 7) zusammenarbeitet.
  3. 3. Regelventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdehnungskörper (30) von einer Hülse (41) umgeben ist, deren offenes Ende innerhalb eines Kanals (7) zu einem den ringförmigen Schließkörper (29) tragenden Rand abgebogen ist, während das andere, geschlossene Ende der Hülse (41) eine Kappe (44) trägt, die innerhalb des anderen Kanals (6) den Schließkörper (28) trägt.
  4. 4. Regelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zwischen Hülse (41) und Kappe (44) angeordnete Kappe (42), die sich auf der Hülse (41) abstützt und eine Kammer zur Aufnahme einer Feder (45) bildet, die einerseits auf die Kappe (42), andererseits auf die Hülse (41) einwirkt.
  5. 5. Regelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper (28) durch eine sich zwischen ihm und einem Gehäuseteil (34) erstreckende Druckfeder (32) belastet ist.
  6. 6. Regelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdehnungskörper (30) an einem seiner Enden durch eine Druckfeder (35) belastet ist, die sich gegen einen mit dem Ventilgehäuse verbundenen Teil (36) abstützt.
  7. 7. Regelventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (35) innerhalb einer in das Ventilgehäuse eingeschraubten, durch eine Kappe (36) verschlossenen Hülse (37) angeordnet ist und gegen einen am Ausdehnungskörper (30) befestigten Anschlag (40) drückt, der mit einem seitlich vorstehenden Rand gegen einen radial nach innen vorspringenden Bund der Hülse (37) anliegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1069 857; niederländische Patentschrift Nr. 99720; USA.-Patentschriften Nr. 2 342 328, 2 447 560, 2495226, 2495272.
DEK51917A 1964-01-23 1964-01-23 Ventil zur Regelung der Durchflussmenge von Kalt- oder Warmwasser fuer Klimatruhen od. dgl. Pending DE1266945B (de)

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