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DE1069456B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069456B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toothed disk
baffle plate
rotating
handwheel
axially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069456D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069456B publication Critical patent/DE1069456B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • B02C7/04Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with concentric circles of intermeshing teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Das Hauptpatent 1056 457 betrifft eine Zahnscheibenmühle, bei welcher auf der Stirnfläche einer rotierenden Zahnscheibe Prallkörper angeordnet sind und die rotierende Zahnscheibe mit den Prallkörpern gegen Zerkleinerungselemente einer feststehenden Zahnscheibe arbeitet. Die Zahnscheibenmühle nach dem Hauptpatent ist dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch und achsengleich ein Prallteller angeordnet ist, der in bezug auf die rotierende Zahnscheibe gleichläufig mit unterschiedlicher Drehzahl oder gegenläufig mit gleicher oder unterschiedlicher Drehzahl einerseits gegen Zerkleinerungselemente der feststehenden, andererseits aber auch gegen Zerkleinerungselemente der rotierenden Zahnscheibe arbeitet.
Zur genauen Einstellung des gewünschten Mahlfeinheitsgrades kann die rotierende Zahnscheibe mittels an sich bekannter Versteilvorrichtungen axial verschoben werden. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung. Diese besteht darin, daß der rotierende Prallteller durch an sich bekannte Mittel verstellbar ist. Dadurch ist es möglich, in Fällen, in denen eine einregelbare Vorzerkleinerung erwünscht ist, vor allem z. B., wenn hartes Material vor Zugang zu den Zähnen der Mahlscheiben in ein je Härte vorgearbeitetes, mehr oder weniger grobkörniges Material übergeführt werden soll, die zusammenwirkenden Mahlscheibenzähne zu entlasten, aber andererseits ihre Energie auszunutzen.
Eine Verschiebung der rotierenden Zahnscheibe in axialer Richtung würde dies nicht ermöglichen, weil hierdurch der Zwischenraum zwischen den Zerkleinerungselementen der feststehenden Zahnscheibe und den Zerkleinerungselementen des rotierenden Pralltellers unverändert bliebe und damit zu groß wäre, um vorzerkleinertes Material zwischen die Zahnscheiben zu bringen, vielmehr würde durch zu grobstückiges Gut der anschließende Mahlprozeß z. B. bis zur Überführung in Pulver zuviel Zeit in Anspruch nehmen, abgesehen von den bereits erwähnten Nachteilen einer zu großen Belastung und mitunter sogar Gefährdung der Zähne.
Die rotierende Scheibe kann mit dem Prallteller gemeinsam axial verschiebbar angeordnet sein, der rotierende Prallteller kann auch unabhängig von der rotierenden Zahnscheibe axial verstellbar sein. Die axiale Verstellung des Pralltellers erfolgt zweckmäßig mittels Handrad, das auf der Prall tellerwelle drehbar, aber axial verschiebbar angeordnet ist und mit einem am Mühlengehäuse vorgesehenen Gewinde zusammenarbeitet.
VerStelleinrichtungen für die rotierende Zahnscheibe bei Zahnscheibenmühlen, die mittels Handrädern betätigt werden, sind bekannt, und zwar insbesondere, um damit auch während des Betriebes den Zahnscheibenmühle
Zusatz zum Patent 1 056 457
Anmelder:
Condux-Werk Herbert A. Merges Κ. G.,
ίο Wolfgang bei Hanau
Herbert A. Merges, Wolfgang bei Hanau, ist als Erfinder genannt worden
Abstand gegeneinanderarbeitender Zahnscheiben einstellen zu können.
Durch die erfindungsgemäß mögliche Verstellbarkeit von Prallteller und Zahnscheibe kann man je nach Abmessung und Beschaffenheit des zu verarbeitenden Gutes sowohl in der Arbeitsstufe der Vorzerkleinerung den Zerkleinerungsgrad zwischen Prallteller und Zahnscheibe feinstufig einstellen, ohne dabei die Mahlfeinheit zwischen den eigentlichen Mahlscheiben zu beeinflussen, wie auch andererseits die Mahlfeinheit ohne Änderung des Vorzerkleinerungsgrades ändern.
Bei einer \rerstellung des Pralltellers zugleich mit der rotierenden Zahnscheibe mittels eines Handrades ordnet man zweckmäßig das Handrad auf der hohlen Antriebswelle für die Zahnscheibe drehbar, aber axial unverschiebbar an.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt die Schnittdarstellung der Zahnscheibenmühle mit einer Verstellvorrichtung zur unabhängigen Verstellung von Zahnscheibe und Prallteller;
Fig. 2 zeigt die Schnittdarstellung der Verstellvorrichtung mit gemeinsamer Verstellung von Zahnscheibe und Prallteller.
Die Zahnscheibenmühle besteht aus dem Gehäuse 1, in welchem die feststehende Zahnscheibe 2 mit Zerkleinerungselementen 3, die rotierende Zahnscheibe 4 mit Zerkleinerungselementen 5 und der Hohlwelle 6 sowie der rotierende Prallteller 7 mit Zerkleinerungselementen 8 und 9 und der Welle 10 gelagert sind, ferner aus der Verstellvorrichtung zur gemeinsamen oder voneinander unabhängigen Verstellung von Zahnscheibe 4 und Prallteller 7.
Zur axialen Verstellung der rotierenden Zahnscheibe 4 dient ein Handrad 11 mit Gewinde 12, das mittels Sprengringen auf der Hohlwelle 6 der Zahn-
909 649/241

Claims (4)

i 069 scheibe 4 angeordnet ist. Die axiale Verstellung des innerhalb der Lagerung der Zahnscheibe 4 angeordneten rotierenden Pralltellers 7 erfolgt gleichfalls durch ein Handrad 13 mit Gewinde 14, welches auf der Welle 10 des Pralltellers 7 mittels Sprengringen gelagert ist. Mit 15 sind die Haltebügel für die Pralltellerverstellung bezeichnet. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, können die rotierende Zahnscheibe 4 und der rotierende Prallteller 7 auch gemeinsam axial durch ein Handrad 16 mit Gewinde 17, das wiederum mit Sprengringen auf der Hohlwelle 6 der Zahnscheibe 4 angeordnet ist, verschoben werden. Die Wirkungsweise dieser Verstellvorrichtung ist folgende: Bei Verarbeitung von insbesondere harten Stoffen ist es zweckmäßig, daß das Material durch die Zerkleinerungselemente 3 der feststehenden Zahnscheibe 2 und durch die Zerkleinerungselemente 8 und 9 des rotierenden Pralltellers 7 bereits derart vorzerkleinert wird, daß es bereits als grobkörniges Material zwischen die Zähne der feststehenden und rotierenden Zahnscheibe gelangt. Um diesen Vorzerkleinerungsgrad zu erreichen und die Zahnscheiben nicht mit grobstückigem Material zu belasten, wird der Prallteller 7 durch Betätigung des Handrades 13 in Verbindung mit der Welle 10 axial verschoben, so daß sich der Zwischenraum zwischen den Zerkleinerungselementen des Pralltellers 7 und der feststehenden Zahnscheibe 2 verringert. Andererseits können durch axiales Verschieben der rotierenden Zahnscheibe 4 mittels des Handrades 11 die Zähne der umlaufenden Zahnscheibe 4, je nach dem gewünschten Feinheitsgrad des Materials, z. B. feinkörnig oder pulverförmig, mehr oder weniger zu den Zähnen der feststehenden Zahnscheibe 2 hinbewegt werden. Es hat sich nun gezeigt, daß es in bestimmten Fällen zweckmäßig ist, die Verstellung der Zahnscheibe gemeinsam mit der Verstellung des Pralltellers vorzunehmen. Die zentrisch in der Hohlwelle 6 der rotierenden Zahnscheibe 4 angeordnete Welle 10 des rotierenden Pralltellers 7 wird bei Betätigung des Handrades 16, welches auf dem Außenumfang der Hohlwelle 6 angreift, gemeinsam mit der Hohlwelle 6 in axialer Richtung verschoben, wobei je nach dem erforderlichen Bearbeitungsgrad der Abstand zwischen den Zerkleinerungselementen 9 des Pralltellers 7 und den Zähnen der Zahnscheibe 4 einerseits und den Zerkleinerungselementen 3 und den Zähnen der feststehenden Zahnscheibe 2 andererseits mehr oder weniger verkleinert wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß durch gemeinsames Verschieben von Prallteller und Zahnscheibe in der Vorzerkleinerungsstufe ein genügend aufgeschlossenes Material entsteht, das nunmehr zwischen den Zähnen der Mahlscheiben bearbeitet wird und als feingemahlenes Gut die Maschine verläßt. Patentansprüche:
1. Zahnscheibenmühle mit einem zentrisch und achsengleich in der rotierenden Zahnscheibe angeordneten Prallteller, der in bezug auf die rotierende Zahnscheibe gleichläufig mit unterschiedlicher Drehzahl rotiert und einerseits gegen Zerkleinerungselemente der feststehenden Zahnscheibe und andererseits gegen Zerkleinerungselemente der rotierenden Zahnscheibe arbeitet, wobei die rotierende Zahnscheibe axial verschiebbar ist, nach Patent 1 0S6 457, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Prallteller (7) durch an sich bekannte Mittel (13, 14) axial verstellbar ist.
2. Zahnscheibenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Prallteller (7) unabhängig von der rotierenden Zahnscheibe (4) axial verstellbar ist.
3. Zahnscheibenmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verstellung des Pralltellers (7) mittels eines an sich bekannten Handrades (13) erfolgt, das auf der Pralltellerwelle (10) drehbar, aber axial unverschiebbar angeordnet ist und mit einem am Mühlengehäuse vorgesehenen Gewinde (14) zusammenarbeitet.
4. Zahnscheibenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Verstellung des Pralltellers (7) mit der rotierenden Zahnscheibe (4) durch ein Handrad (11) erfolgt, das auf der hohlen Antriebswelle (6) für die Zahnscheibe drehbar, aber axial unverschiebbar angeordnet ist und mit einem am Mühlengehäuse vorgesehenen Gewinde (12) zusammenarbeitet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 875 603, 936 243.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/241 11.59
DENDAT1069456D Pending DE1069456B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069456B true DE1069456B (de) 1959-11-19

Family

ID=594567

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069456D Pending DE1069456B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1069456B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182043B (de) * 1959-12-15 1964-11-19 Supraton Clemens Auer Deutsche Vorrichtung zur Nassaufbereitung von Faserstoff fuer die Herstellung von Papier

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875603C (de) * 1950-08-15 1953-05-04 Otto Kaiser Vorrichtung zur Herstellung von Loesungen, Emulsionen und zur Zerkleinerung fester Bestandteile in Fluessigkeiten
DE936243C (de) * 1937-09-30 1955-12-07 Condux Werk Kuehlvorrichtung fuer Mahlscheiben od. dgl.

Patent Citations (2)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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