DE1068764B - - Google Patents
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- DE1068764B DE1068764B DENDAT1068764D DE1068764DA DE1068764B DE 1068764 B DE1068764 B DE 1068764B DE NDAT1068764 D DENDAT1068764 D DE NDAT1068764D DE 1068764D A DE1068764D A DE 1068764DA DE 1068764 B DE1068764 B DE 1068764B
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04W—WIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
- H04W88/00—Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
- H04W88/02—Terminal devices
- H04W88/022—Selective call receivers
- H04W88/025—Selective call decoders
- H04W88/027—Selective call decoders using frequency address codes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Mobile Radio Communication Systems (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Empfangen eines aus Frequenzkombinationen
bestehenden Selektivrufsignals, bei der die Rufauslösung durch eine Summe von tonfrequenten
Selektivruf spannungen über einen Diskriminator auf eine aus Schaltröhren bestehende Auswerteeinrichtung
erfolgt, die" stets dann arbeitet, wenn alle Selektivrufspannungen nach Frequenz und Mindestamplitude
an den Schaltröhren richtig einlaufen.
Vor allem bei der Anwendung von Funknachrichtenübertragttng zwischen einer ortsfesten und mehreren
ortsbeweglichen Stationen wird häufig ein Selektivruf ijeiiötigt, um eine bestimmte ortsbewegliche Station
anzurufen. Es ist bereits bekannt, Selektivrufzeichen aus einzelnen Ruffrequenzen zu verwenden, wobei
durch einen in den Rufstromkreis eingeschalteten, polarisierenden Widerstand, z. B. eine Röhre, erreicht
wird, daß an eine Leitung zwei verschieden polarisierte Empfangseinrichtungen angeschlossen und durch
Ümpolen der Gleichspannung auf der Sendeseite gerufen werden können.
In vielen Fällen besteht das Selektivrufsignal aus einer Summe mehrerer Wechselspannungen, z. B. Tonfrequenzspannungen,
verschiedener Frequenz. Die Rufauslösung durch das Selektivrufsignal soll nur dann erfolgen, wenn diese Wechselspannungen gleichzeitig
mindestens mit einer bestimmten Mindestämplitude auftreten.
Es ist auch bekannt, zur Auswertung von aus mehreren Frequenzen bestehenden Selektivrufsignalen
Koinzidenzschaltungen zu verwenden, indem z. B. die Ruffrequenzen nach Aufteilung in Frequenzgruppen
einer entsprechenden Anzahl Resonanzrelais zugeführt werden, deren Kontakte innerhalb des Rufstromkreises
in Reihe geschaltet sind. Der Rufstromkreis ist nur dann geschlossen, wenn alle Resonanzrelais gleichzeitig
erregt sind. Derartige Schaltungen haben den Nachteil, daß sie einen großen Aufwand an teueren
Resonanzrelais erfordern, da jeder Ruf frequenz eines Selektivrufsignals ein eigenes Resonanzrelais zugeordnet
werden muß, und daß die Resonanzrelais einer starken Abnutzung unterliegen.
Gemäß der Erfindung wird die Auswertung von aus mehreren Rüffrequenzen bestehenden Selektivrufsignalen
unter Vermeidung der angeführten Nachteile und weitgehender Reduzierung des Aufwandes dadurch
erreicht, daß zu Gruppen zusammengefaßte einzelne Selektivruf spannungen über vorgeschaltete frequenzunterscheidende
Glieder paarweise als die Summe aus einer Tonfrequenz-Wechselspannung und einer gleichgerichteten Tonfrequenzspannung jeweils
einem von mehreren getrennten Gittern einer einzigen als Auswerteeinrichtung wirkenden Schaltröhre zugeführt
sind, deren Zündung nur dann erfolgt, wenn
Schaltungsanordnung zum Empfangen
eines aus Frequenzkombinationen
bestehenden Selektivrufsignals
eines aus Frequenzkombinationen
bestehenden Selektivrufsignals
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Ing. Hans-Jörg Tafel, München-Solln,
ist als Erfinder genannt worden
die Selektivruf spannungen an sämtlichen Gittern gleichzeitig die vorbestimmten Mindestsummenwerte
erreichen.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden die Wechselspannungen durch Brückenschaltungen
mit Resonanzgliedern aus dem Selektivrufsignal ausgesiebt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend beschriebenen Zeichnungen.
Fig. 1 stellt ein als Schaltröhre verwendbares Zweigitter-Stromtor dar, dessen Zündcharakteristik in
Fig. 2 wiedergegeben ist;
Fig. 2 wiedergegeben ist;
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung, ohne daß die
Erfindung hierauf beschränkt sein soll.
Das in Fig. 1 dargestellte Zweigitter-Stromtor enthält die KathodeK, die Anödet und die beiden
Steuergitter Gl und G 2.
Fig. 2 gibt die zugehörige Kennlinie des Zündbereichs wieder, und zwar abhängig von den an den
Steuergittern Gl und G2 liegenden Spannungen. Durch die schraffierte Linie ist der Zündbereich des
Stromtores gegenüber dem Bereich abgegrenzt, in dem das Stromtor nicht zünden kann. Durch geeignete
Gittervorspannung der beiden Gitter G1 und G 2 kann der Arbeitspunkt z. B. an die Stelle P außerhalb des
Zündbereichs gelegt werden. Um das Stromtor von diesem Arbeitspunkt aus zur Zündung zu bringen,
sind an den Gittern Gl und G2 Spannungen erforderlich, die den Arbeitspunkt in den durch die schraffierte
Linie abgrenzenden Bereich verlagern. Ein Beispiel dieser Arbeitspunktverschiebung wird im folgenden
noch beschrieben werden.
909- 648/81
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zum Empfangen eines aus Frequenzkombinationen bestehenden Selektivrufsignals,
bei der die Rufauslösung durch eine Summe von tonfrequenten Selektivrufspannungen
über einen Diskriminator auf eine aus Schaltröhren bestehende Auswerteeinrichtung erfolgt,
die stets dann arbeitet, wenn alle Selektivrufspannungen nach Frequenz und Mindestamplitude an
den Schaltröhren richtig einlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß zu Gruppen zusammengefaßte
einzelne Selektivruf spannungen über vorgeschaltete frequenzunterscheidende Glieder (12) paarweise
als die Summe aus einer Tonfrequenz-Wechselspannung und einer gleichgerichteten Tonfrequenzspannung
jeweils einem von mehreren getrennten Gittern (Gl, G2) einer einzigen als
Aus Werteeinrichtung wirkenden Schaltröhre (25) zugeführt sind, deren Zündung nur dann erfolgt,
wenn die Selektivruf spannungen an sämtlichen Gittern (Gl, G2) gleichzeitig die vorbestimmten
Mindestsummenwerte erreichen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines
Zweigitter-Stromtores als Schaltröhre die Selektivrufspannungen in zwei Gruppen aufgeteilt sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwei Selektivrufspannungen
enthaltende Gruppe aus der Summe einer Tonfrequenz-Wechselspannung und einer durch die Gleichrichtung einer zweiten Tonfrequenz-Wechselspannung
gewonnenen Gleichspannung gebildet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonfrequenz-Wechselspannungen
durch Brückenschaltungen mit Resonanzgliedern aus dem Selektivrufsignal ausgesiebt
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 894 852, 935 554;
deutsche Patentanmeldung Nr. L 12015 VIIIa/21 a3 (bekanntgemacht am 1. 7. 1954).
Deutsche Patentschriften Nr. 894 852, 935 554;
deutsche Patentanmeldung Nr. L 12015 VIIIa/21 a3 (bekanntgemacht am 1. 7. 1954).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 648/81 Jl
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068764B true DE1068764B (de) | 1959-11-12 |
Family
ID=594037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068764D Pending DE1068764B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1068764B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1214743B (de) * | 1963-02-23 | 1966-04-21 | Tekade Fernmeldeapp Ges Mit Be | Schaltungsanordnung zur Auswertung von Mehrfrequenz-Kodezeichen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| DE1255704B (de) * | 1962-05-21 | 1967-12-07 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen |
| DE1268180B (de) * | 1962-09-18 | 1968-05-16 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen zum UEbertragen von Sonderzeichen |
| DE1286582B (de) * | 1966-10-12 | 1969-01-09 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Brueckenschaltung zum Empfang von Selektivrufsignalen |
| DE1290563B (de) * | 1963-07-16 | 1969-03-13 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit einem asynchronen Kombinationsvielfach |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894852C (de) * | 1941-03-07 | 1953-10-29 | Int Standard Electric Corp | Signalisierungseinrichtung in einer elektrischen Fernmeldeanlage |
| DE935554C (de) * | 1953-06-03 | 1955-11-24 | Automatic Elect Lab | Selektive Rufschaltanordnung, insbesondere fuer Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen |
-
0
- DE DENDAT1068764D patent/DE1068764B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894852C (de) * | 1941-03-07 | 1953-10-29 | Int Standard Electric Corp | Signalisierungseinrichtung in einer elektrischen Fernmeldeanlage |
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