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DE1068458B - Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen Erwärmen eines bandförmigen Werkstücks, z. B. zutn Vulkanisieren eines Gummibandes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen Erwärmen eines bandförmigen Werkstücks, z. B. zutn Vulkanisieren eines Gummibandes

Info

Publication number
DE1068458B
DE1068458B DENDAT1068458D DE1068458DA DE1068458B DE 1068458 B DE1068458 B DE 1068458B DE NDAT1068458 D DENDAT1068458 D DE NDAT1068458D DE 1068458D A DE1068458D A DE 1068458DA DE 1068458 B DE1068458 B DE 1068458B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
roller
pressure
temperature
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068458D
Other languages
English (en)
Inventor
Leif Erik Roland Soderberg und Axel Emil Bergström Lidingo Johan Eric Haiden Westberg (Schweden)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Svenska AB Gasaccumulator
Original Assignee
Svenska AB Gasaccumulator
Publication date
Publication of DE1068458B publication Critical patent/DE1068458B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C35/00Heating, cooling or curing, e.g. crosslinking or vulcanising; Apparatus therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei einem bekannten Vulkanisierverfahren wird das bandförmige Werkstück zusammen mit einem zur Wärmeerzeugung angeordneten Band auf eine Rolle gewickelt, die in einem Behälter angeordnet ist, wonach ein Überdruck im Behälter erzeugt wird unter gleichzeitiger Wärmeerzeugung durch das zusammen mit dem Werkstück aufgewickelte Band.
Es hat sich herausgestellt, daß es bei diesem Verfahren mit Schwierigkeiten verbunden ist, der Neigung zur Blasenbildung im Werkstück während des Erwärmens entgegenzuwirken.
Die vorliegende Erfindung schlägt ein Verfahren zum gleichförmigen Erwärmen eines bandförmigen Werkstücks unter gleichzeitiger Druckausübung, z. B. zum Vulkanisieren eines Gummibandes, vor, bei dem das Werkstück in einer Mehrzahl von aufeinanderliegenden Schichten zusammen mit einem zur Wärmeerzeugung angeordneten Band auf eine Rolle gewickelt wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle mit dem darauf gewickelten Werkstück und dem Band in Rotation versetzt wird, während gleichzeitig dem Band Wärme zugeführt wird und zumindest eine Druckrolle zur Ausübung eines Druckes auf das Werkstück gegen die Rolle angepreßt wird.
Die Verwendung einer Druckrolle zum Anpressen gegen ein zu vulkanisierendes Gummiband, das über eine Vulkanisiertrommel läuft, ist zwar an und für sich bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren läuft das Werkstück über die Trommel zwischen dieser und einem Spannband, das zum Ausüben eines genügenden Druckes zur Unterdrückung der Blasenbildung dienen soll. Die wesentliche Aufgabe der Druckrolle besteht dabei in der Ausübung eines zusätzlichen Druckes auf das Werkstück, bevor dieses von der Heiztrommel abläuft, und die Druckrolle ist zu diesem Zweck an einem Punkt des Trommelumkreises angebracht, wo die Neigung zur Blasenbildung am größten ist, so daß an diesem Punkt ein höherer Druck vorhanden ist, als mit dem Spannband allein ohne Überlastung desselben ausgeübt werden kann.
Gegenüber diesem bekannten Verfahren zeichnet sich das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß die Aufwicklung des Werkstücks in mehreren aufeinanderliegenden Schichten zusammen mit einem Wärmeband erfolgt, wobei auf die Verwendung eines Spannbandes ganz verzichtet wird und die ganze Druckwirkung statt dessen mittels einer oder mehrerer Druckrollen zustande kommt.
Durch die Erfindung erreicht man einen wesentlichen Vorteil dadurch, daß das Werkstück beim Walzen auch in erwärmtem Zustand gedehnt wird, wobei die am meisten belasteten Fasern desselben verlängert werden und die Faserbeanspruchung ausgeglichen wird. Diese Einwirkung kann durch Abbrem-Verfahren und Vorrichtung
zum gleichförmigen Erwärmen
eines bandförmigen Werkstücks,
z. B. zum Vulkanisieren
eines Gummibandes
Anmelder:
Svenska Aktiebolaget Gasaccumulator,
Lidingö (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 9. Oktober 1956
Johan Eric Haiden Westberg,
Leif Eric Roland Soderberg
und Axel Emil Bergström, Lidingö (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
sen der Druckrolle verstärkt werden. Ein in dieser Weise hergestelltes Erzeugnis wird daher wesentlich kräftiger, als wenn die Herstellung nach anderen bekannten Verfahren durchgeführt wird. In einem Fall wurde z. B. ein Wert der Zugfestigkeit eines neoprenimprägnierten Nylongewebes, das nach der Erfindung vulkanisiert wurde, erhalten, der mit 28°/o den für dasselbe Gewebe beim Vulkanisieren nach einem bekannten Verfahren erhaltenen Wert überstieg.
Die Erfindung ermöglicht auch eine einfache Lösung des Problems der Stromzufuhr zum Wärmeband während der Bewegung desselben. Dadurch, daß die beiden Enden des Bandes isolationsfrei ausgebildet werden sowie daß die Rolle und die Druckrolle aus Metall und mit guter Kontaktfähigkeit ausgebildet werden, kann die Druckrolle und die Rolle zum Aufwickeln der Stromzufuhr zu dem Band dienen. Durch das Anpressen der Druckrolle gegen die Hauptrolle wird ein befriedigender Stromübergang herbeigeführt.
Ein zusätzliches Problem, dessen Lösung in einfacher Weise durch die Erfindung erleichtert wird, besteht in der Messung der Temperatur des Werkstücks ohne Heranziehen eines temperaturempfindlichen Or-
909 647/395

Claims (7)

gans, das im Werkstück einen Einschnitt erzeugen muß. Zur Messung der Temperatur wird vorteilhafterweise der Widerstand des Wärmebandes beim Beginnen des Verfahrens ermittelt, wenn das Band eine bekannte Temperatur hat. Da die Widerstandserhöhung des Bandes als Funktion der Temperatur bekannt ist, kann man durch Messung des Widerstandes feststellen, welche Temperatur vorhanden ist und eine entsprechende Regelung der Wärmezufuhr vornehmen. Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden im Anschluß an die Fig. 1 und 2 erläutert, von denen die Fig. 1 eine Endansicht und die Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit dem bandförmigen Werkstück in aufgewickeltem Zustand darstellt. In den Figuren bezeichnet 1 die Hauptrolle, auf die das Werkstück 2 und das Wärmeband 3 gewickelt werden. Gegen die in dieser Weise erhaltene Rolle werden Druckrollen 4 mittels pneumatischer Druckzylinder 5 und Hebeln 6 gepreßt. Die Rollen sind von einer Isolierhülle 7 umgeben, deren Luft mittels Wärmekörpern 8 und Ventilatoren 9 bei derselben Temperatur wie das Wärmeband gehalten wird. Zu den Rollen 1 und 4 wird Strom mittels Schleifkontakten 10 und 11 zugeführt, und der Widerstand des Bandes wird mit einem Meßinstrument 12 gemessen. Ein Treibgerät 13 zum Antrieb der Hauptrolle kann mit Bezug auf Geschwindigkeit und Richtung eingestellt werden. Die Druckrollen können durch Bremsvorrichtungen 14 mit einstellbarem Bremsmoment gebremst werden. Beim Beginn eines Arbeitsverlaufs werden das Werkstück und das Widerstandsband auf die Rolle 1 gewickelt, während die Druckrollen 4 gegen die so gebildete Rolle gepreßt werden. Wenn das Werkstück aufgewickelt ist, wird die Hülle 7 abgeschlossen, und Strom wird sowohl dem Band3 wie dem Widerstand 8 zugeführt. Das Instrument 12 gibt laufend Aufschluß über die Temperatur der Rolle, und der Strom durch den Widerstand 8 wird so eingestellt, daß die Lufttemperatur innerhalb der Hülle ungefähr denselben Wert erreicht. Wenn die beabsichtigte Arbeitstemperatur erreicht ist, wird die Stromzufuhr zum Band unterbrochen, und den Widerständen 8 wird danach nur so viel Strom zugeführt, daß die Lufttemperatur im Kasten beibehalten wird. Nach beendigter Wärmebehandlung werden das bandförmige Werkstück und das Wärmeband unter gleichzeitiger Kühlung auf verschiedene Rollen abgewickelt. Der Druck, der von den Druckrollen während des Arbeitsverlaufs ausgeübt wird, sollte für verschiedene Materialien des Werkstücks verschiedene Werte haben und kann durch Regelung des den Zylindern 5 zugeführten Drucks geändert werden. Wenn eine außergewöhnliche Streckung des Materials erwünscht ist, werden die Bremsen 14 angezogen. Patentansprüche:
1. Verfahren zum gleichförmigen Erwärmen eines bandförmigen Werkstücks unter gleichzeitiger Druckausübung, z. B. zum Vulkanisieren eines Gummibandes, bei dem das Werkstück in einer Mehrzahl von aufeinanderliegenden Schichten zusammen mit einem zur Wärmeerzeugung angeordneten Band auf eine Rolle gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle mit dem daraufgewickelten Werkstück und dem Band in Rotation versetzt wird, während gleichzeitig dem Band Wärme zugeführt wird und zumindest eine Druckrolle zur Ausübung eines Druckes auf das Werkstück gegen die Rolle angepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle in einem Raum eingeschlossen ist, dessen Temperatur in nahe Übereinstimmung mit der für das Werkstück während des Erwärmens erwünschten Temperatur geregelt werden kann.
3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einer drehbaren Rolle zum Aufwickeln eines bandförmigen Werkstücks und einem zur Wärmeerzeugung angeordneten Band zum Aufwickeln auf die Rolle zusammen mit dem Werkstück in einer Mehrzahl von aufeinanderliegenden Schichten, gekennzeichnet durch zumindest eine Druckrolle sowie durch Mittel zum Anpressen derselben gegen das Werkstück während der Rotation der drehbaren Rolle.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle mit Bremsvorrichtungen versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Band Widerstände enthält, deren eines Ende in Kontakt mit der Rolle gebracht werden kann, während das andere Ende eine das Werkstück umgebende leitende Kontaktfläche bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Druckrolle elektrisch leitend und mit Stromzufuhrorganen versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 und 6, gekennzeichnet durch Mittel zur Überwachung des elektrischen Widerstandes des Bandes.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 670 568;
USA.-Patentschrift Nr. 1 081 330.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 909 647/395 10.59
DENDAT1068458D Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen Erwärmen eines bandförmigen Werkstücks, z. B. zutn Vulkanisieren eines Gummibandes Pending DE1068458B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068458B true DE1068458B (de) 1959-11-05

Family

ID=593784

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068458D Pending DE1068458B (de) Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen Erwärmen eines bandförmigen Werkstücks, z. B. zutn Vulkanisieren eines Gummibandes

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DE (1) DE1068458B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239981B (de) * 1963-04-19 1967-05-03 Continental Gummi Werke Ag Transportband oder Antriebsriemen
USB329612I5 (de) * 1969-07-17 1975-01-28

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1081330A (en) * 1905-03-03 1913-12-16 Raymond B Price Apparatus for vulcanizing rubber.
DE670568C (de) * 1934-12-04 1939-01-20 Boston Woven Hose And Rubber C Vulkanisieren von Kautschukbahnen

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