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DE1068444B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1068444B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
flaps
wall
cap
dispenser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068444D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068444B publication Critical patent/DE1068444B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/42Closures with filling and discharging, or with discharging, devices with pads or like contents-applying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausgeben und Auftragen von flüssigem Material Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausgeben und Auftragen von flüssigem Material und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Ausgeben und Auftragen von Haarbehandlungsmittel auf das Haar.
  • Bei Vorrichtungen dieser Art ist es bekannt, eine Pumpe auf eine Vorratsflasche aufzusetzen, eine bestimmte Menge anzusaugen und diese Menge dann abzugeben. Auch die Verwendung eines Balges zu diesem Zweck ist bekannt. Ebenso sind gebohrte Zähne bekannt.
  • Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen zum Ausgeben und Auftragen eines flüssigen Materials aus einem Behälter kennzeichnet sich die Erfindung durch eine zusammenpreßbare Kammer mit einem Einlaßende, das mit dem Behälter verbunden werden kann, und mit einem Auslaßende mit einem Ausgeber, wobei diese Enden durch eine biegsame federnde Wand verbunden sind, die einen Baig bildet, der durch seine innewohnende Biegsamkeit und Federung in eine ausgedehnte Stellung geschoben wird und durch Einwirkung von Außendruck in eine Faltstellung zusammengedrückt werden kann, und wobei der Einlaß ein Rückschlagventil aufweist, das für gewöhnlich in Offenstellung gedrängt wird und das beim Beginn des Zusammendrückens des Balges durch die Wand in Schließstellung bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Ausführung der Ausgabevorrichtung auf einem üblichen Flüssigkeitsbehälter, Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Ausführung, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 ein Teilschnitt der auf einen Behälter aufgesetzten Ausgabevorrichtung mit dem Ausgeber in seiner ausgedehnten Normalstellung, Fig. 6 ein Teilschnitt mit dem Ausgeber am Beginn seines Zusammendrückzyklus, Fig. 7 ein Teilschnitt des Ausgebers in seiner völlig zusammengedrückten Stellung, Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 5 mit dem Ventil in Offenstellung, und Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 7 mit dem Ventil in Schließstellung.
  • Die Ausgabevorrichtung wird auf irgendeinen beliebigen üblichen Behälter, z. B. Flasche 10, aufgesetzt, die beispielsweise mit einem Schraubgewinde am Flaschenhals versehen ist. Die Ausgabevorrichtung wird auf den Flaschenhals der Flasche 10 mittels einer Kappe 12 aufgeschraubt, die ein entsprechendes Innengewinde trägt. Gewünschtenfalls können natürlich auch andere Verbindungen zwischen Flasche 10. und Kappe 12 verwendet werden, beispielsweise eine Klemmverbindung. Kappe 12 weist an ihrer oberen Seite eine Öffnung 14 auf. Eine Ansstoßkammer mit einer zusammendrückbaren biegsamen nachgiebig federnden Balgwand 16 ist auf der Kappe 12 angeordnet und steht mit dem Innenraum der Kappe über die in der oberen Seite der Kappe befindliche Öffnung in Verbindung. Die Balgwand 16 ragt von der Kappe 12 nach oben, wenn die Ausgabevorrichtung nicht verwendet wird (Fig. 1). Die Balgwand 16 wird für gewöhnlich in dieser ausgedehnten Stellung durch die ihr innewohnende Biegsamkeit und Elastizität gedrängt (Fig. 1 und 5), kann jedoch durch Drücken gegen die Kappe 12 (Fig. 6 und 7) zusammengepreßt werden. Auf dem Außenende der Balgwand 16 ist ein im allgemeinen zylindrischer offener Sockel 18 angeordnet, der eine Auslaßscheibe 20 aufnimmt und hält.
  • Sockel 18 hat an seiner äußeren Randkante eine nach innen gerichtete Lippe 22, die in eine in der Wand der Auslaßscheibe 70 vorhandene Ringnut eingreift.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführung hat die Auslaßscheibe mehrere kleine Öffnungen 24, 24, die einen Abstand voneinander haben und aus denen der flüssige Inhalt des Aùsstoßkammersockels ausgegeben werden kann. Auf der Außenfläche der Scheibe 20 befindet sich nahe jeder Öffnung 24 ein ungefähr kegelförmiger Vorsprung 26, der auf einer Seite eine Rinne 28 hat, die mit der Öffnung 24 ausgerichtet ist .(Fig. 2, 3 und 4).
  • Ein Rückschlagventil 30, das aus vier radial nach innen gerichteten, ungefähr drei eckigen biegsamen Klappen 32, 32 besteht, ist innerhalb des Einlasses der Ausstoßkammer angeordnet und ist an der Balgwand 16 nahe der Kappe 12 befestigt. Die Klappen 32, 32 werden für gewöhnlich in Offenstellung (Fig. 5 und 8) gedrängt. Die Klappen 32 sind so angeordnet, daß sie in eine ungefähr waagerechte Stellung (Fig. 6, 7 und 9), in der sie aneinanderliegen und den Einlaßkanal völlig abschließen, gedrängt werden, wenn am Beginn des Zusammendrückens der Balgwand 16 ein Druck auf die Klappen zur Einwirkung gebracht wird.
  • Die Klappen 32 sind an ihren Randkanten miteinander verbunden und sind kegelförmig (Fig. 5) ausgeführt, wobei die Randkante der Balgwand 16 an der äußeren Kegelfläche zwischen Scheitel oder Spitze und Grundfläche des Kegels angreift. Die Klappen 32 bestehen aus einem biegsamen, federnd nachgiebigen zusammenpreßbaren kautschukartigen Material und können leichter in die in Fig. 6, 7 und 9 dargestellte Schließstellung gebogen werden als die Balgwand 16.
  • Vorzugsweise sind Klappen 32, Balgwand 16 und Auslaßscheihensockel 18 einstückig aus einem einzigen kautschukartigen Material hergestellt. In diesem Fall ist die Wandstärke der Klappen 32 geringer als die Wandstärke der Balgwand 16, damit beim Beginn des Zusammendrückens der Balgwand 16 ein einwandfreies Biegen der Klappen 32 in Schließstellung erfolgt, ehe diese Balgwand 16 zu weit zusammengedrückt worden ist (Fig. 6).
  • Zur Benutzung der Ausgabevorrichtung wird das gewünschte flüssige Material in den Behälter gefüllt, und die Ausgabevorrichtung wird auf den Behälterhals in der in Fig. 1 dargestellten Weise aufgebracht.
  • Behälter und Ausgabevorrichtung werden dann in umgekehrter Stellung gebracht, und die Auslaßscheibe 20 wird gegen das Haar, das beispielsweise die Form einer Wickellocke hat, gedrückt, so daß die Vorsprünge 26 zwischen die einzelnen Haarsträhnen gedrückt werden und die Haarlocke öffnen. Bei diesem Arbeitsbeginn fließt das flüssige Behandlungsmaterial über die Öffnung 14 in Kappe 12 und über das Ventil 30, so daß der Innenraum der Ausstoßkammer bis zur Auslaßscheihe 20 (Fig. 5) gefüllt wird. Bei weiter fortgesetztem sanftem Drücken der Ausgabevorrichtung an das Haar überträgt die Balgwand 16 diesen Druck auf die Wand von Ventil 30, so daß die Klappen 32 in die in Fig. 6 dargestellte Schließstellung gedrückt werden. Bei weiter fortgesetztem Druck gegen das Haar wird die Balgwand 16, die steifer als die Wände der Klappen 32 ist, in die in Fig. 7 dargestellte Faltstellung zusammengedrückt. Dieses Zusammendrücken wird von einer Verkleinerung des Volumens der Ausstoßkammer begleitet. Da das Ventil 30 beim Zusammendrücken der Balgwand 16 geschlossen ist, wird das in der Ausstoßkammer eingeschlossene flüs sige Material unter Druck über die Öffnungen 24, 24 und längs der Rillen 28, 28 nach außen in das Innere der Haarlocke zwischen die einzelnen Haarsträhnen gepreßt. Nach Aufhören des Druckes nimmt die Ausgahevorrichtung wieder die in Fig. 5 dargestellte Stellung ein, worauf der Arbeitsvorgang wiederholt werden kann Zahl, Größe, Stellung und Abstand der Öffnungen 24> 24 und der Vorsprünge 26, 26 können je nach der Art und der Viskosität des auszugebenden Haarbehandlungsmaterials wunschgemäß geändert werden.
  • Kappe 12 und Auslaßscheibe 20 können gewünschtenfalls mit dem übrigen Teil der Ausgabevorrichtung aus einem Stück hergestellt werden. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführung bestehen diese Teile aus einem verhältnismäßig harten starren Kunststoff, z. B. Polystyrol, einem wärmehärtbaren Kunstharz od. dgl., während Ventil 30, Balgwand 16 und Sockel 18 aus einem kautschukartigen federnden nachgiebigen Material hergestellt sind.
  • Es sind zwar bestimmte Ausführungen dargestellt und beschrieben, doch ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungen begrenzt, die im Rahmen der Patentansprüche geändert werden können.
  • PATENTANSPRttCHE: 1. Ausgabevorrichtung zum Ausgeben und Auftragen von flüssigem Material aus einem Behälter, gekennzeichnet durch eine zusammenpreßbare Kammer mit einem Einlaß ende, das mit dem Behälter (10) verbunden werden kann, und mit einem Auslaßende mit dem Ausgeber, wobei diese Enden durch eine biegsame federnde Wand (16) verbunden sind, die einen Balg bildet, der durch seine innewohnende Biegsamkeit und Federung in eine ausgedehnte Stellung geschoben wird und durch Einwirkung von Außendruck in eine Faltstellung zusammengedrückt werden kann, und wobei der Einlaß ein Rückschlagventil (30) aufweist, das für gewöhnlich in Offenstellung gedrängt wird und das heim Beginn des Zusammendrückens des Balges durch die Wand (16) in Schließstellung bewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 in Form einer Kappe (12), die auf den Behälter (10) aufgesetzt werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (30) mehrere biegsame federnde radial gerichtete Klappen (32) aufweist, die für gewöhnlich in Offenstellung gedrängt werden und die durch das Zusammendrücken des Balges (16) in Schließstellung bewegt werden, wobei die Biegsamkeit der Klappen (32) größer als die Biegsamkeit des Balges (16) ist, so daß die Klappen (32) heim Beginn des Zusammendrückens des Balges in Schließstellung bewegt werden.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß aus einer im allgemeinen flachen Scheibe (20) besteht, die mehrere kleine, auf Abstand stehende Öffnungen (24) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 942 161.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1 015 995, 1 040 204.
DENDAT1068444D Pending DE1068444B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068444B true DE1068444B (de) 1959-11-05

Family

ID=593771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068444D Pending DE1068444B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1068444B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143981B (de) * 1961-01-25 1963-02-21 Knomark Inc A New York Corp Vorrichtung zum Auftragen und Verteilen abgemessener Teilmengen von fliessfaehigen Stoffen, wie Schuhcreme, Tinte od. dgl.
DE1181873B (de) * 1959-12-28 1964-11-19 Johnson & Son Inc S C Vorrichtung zur Abgabe von fluessigen Medien, insbesondere Schuhpflegemittel

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942161C (de) * 1953-11-24 1956-04-26 Koepa Koelner Parfuemerie Apot Behaeltnis mit eingesetzter Kolbenpumpe zum Abgeben einstellbarer Fluessigkeitsmengen
DE1015995B (de) 1954-08-31 1957-09-19 Gillette Co Ausgeber fuer fliessbare Pulver oder Fluessigkeiten
DE1040204B (de) 1956-12-28 1958-10-02 Wella Ag Abfuellvorrichtung

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