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DE1068307B - Schaltungsanordnung zur Verhinderung der Herstellung unerlaubter Verbindungen durch Teilnehmer einer Nebenstellenanlage nach Beendigung einer ankommenden Amtsverbindung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verhinderung der Herstellung unerlaubter Verbindungen durch Teilnehmer einer Nebenstellenanlage nach Beendigung einer ankommenden Amtsverbindung

Info

Publication number
DE1068307B
DE1068307B DENDAT1068307D DE1068307DA DE1068307B DE 1068307 B DE1068307 B DE 1068307B DE NDAT1068307 D DENDAT1068307 D DE NDAT1068307D DE 1068307D A DE1068307D A DE 1068307DA DE 1068307 B DE1068307 B DE 1068307B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
exchange
connection
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068307D
Other languages
English (en)
Inventor
Großhesselohe bei München und Dipl.-Ing. Helmut Fuß München Fritz Villinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1068307B publication Critical patent/DE1068307B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

ir ' ■
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES /jförBitSk PATENTAMT
KL.21a3 36/10
INTERNAT. KL. H 04 Hl
AUSLEGESCHRIFT 1068 307
S 49488 VIIIa/21a3
ANMELDETAG: 13.JULI1956
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
5. NOVEMBER 1959
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen, welche an Ämter angeschlossen sind, deren Leitungswähler bei Schlußzeichengabe (Auflegen des Handapparates) seitens des angerufenen oder seitens beider miteinander verbundener Teilnehmer ausgelöst werden. ■
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von unerlaubten abgehenden Verbindungen seitens des in einer ankommenden Amtsverbindung angerufenen Teilnehmers der Nebenstellenanlage zu verhindern.
Es ist eine Anordnung bekannt, welche die Herstellung von nicht überwachten Amtsverbindungen seitens des in einer ankommenden Amtsverbindung angerufenen Teilnehmers verhindert. Bei einer ankommenden Amtsverbindung ist ein Mitlaufschaltwerk, welches die Herstellung von Verbindungen über ■flicht zugelassene Verkehrsrichtungen verhindert, abgeschaltet. Wenn der angerufene Teilnehmer nach Schlußzeichengabe seitens des in einer beendeten ankommenden Amtsverbindung anrufenden Teilnehmers die Auslösung des Leitungswählers durch vorübergehende Schleifenunterbrechung herbeiführt, wird flurch ein in Auswirkung dieser Schleifenunterbrechungen wirksam werdendes Steuerrelais die Schleife zum Amt für die Dauer jeder Nummernstromstoß reihe geöffnet.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß nach jeder Stromstoßgabe seitens eines in einer Amtsverbindung angerufenen Teilnehmers die Schleife der Amtsleitung Wieder geschlossen wird. Nach jeder Stromstoßgabe wird also ein Gruppenwähler im Amt belegt und dieser bei der nächsten Stromstoßgabe wieder ausgelöst.
Eine solche mehrfache unnütze Belegung eines . Gruppenwählers im Amt soll durch die Erfindung vertnieden werden und doch der Nachruf bei einer bestehenden Verbindung zur Fernbeamtin durch Wahl einer Ziffer einer angerufenen Nebenstelle möglich sein. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß durch Wahl einer Stromstoß reihe durch den vom Amt angerufenen Teilnehmer die Einschaltung eines Sperrelais zur Auslösung der bestehenden Verbindung durch Schaltmittel verhindert wird, wenn bei bestehender Verbindung zur Fernbeamtin ein Rückruf durch Nummernwahl erfolgt.
Durch die Erfindung wird verhindert, daß ein angerufener Teilnehmer einer Amtsverbindung nach Beendigung dieser Verbindung durch den anrufenden Amtsteilnehmer durch Stromstoßgabe mittels Nummernschalter oder Gabelumschalter auch den Leitungswähler auslöst, hiernach durch den Anrufzustand über die Vorwahlstufe mit einem freien Gruppenwähler verbunden wird und über die Wähler für abgehende Schaltungsanordnung zur Verhinderung der Herstellung unerlaubter Verbindungen durch Teilnehmer einer Nebenstellenanlage nach Beendigung einer ankommenden Amtsverbindung
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Fritz Villinger, Großhesselohe bei München,
und Dipl.-Ing. Helmut Fuß, München,
sind als Erfinder genannt worden
Verbindungen ungehindert Verbindungen gesperrter Verkehrsrichtungen herstellen kann. Handelt es sich jedoch um eine bestehende Verbindung zu der Fernbeamtin, so kann auch der angerufene Teilnehmer durch Betätigen des Nummernschalters einen Rückruf
zur Fernbeamtin einleiten.
Für die Einschaltung des den bestehenden Verbindungsweg über die Amtsleitung trennenden Sperrrelais zeigt die Erfindung verschiedene Wege.
Der eine dieser Wege besteht darin, daß bei Her-
stellung einer ankommenden Amtsverbindung ein Relais wirksam wird, welches ein der Amtsleitung zugeordnetes, im abgehenden Verkehr der Sperrung bestimmter Verkehrsrichtungen dienendes Mitlaufschaltwerk derart umschaltet, daß es durch von dem
angerufenen Teilnehmer ausgesandte Stromstöße eingestellt wird und daß nach Beendigung dieser Stromstoßgabe ein Sperrelais über einen besonderen Schaltarm des Mitlaufschaltwerkes eingeschaltet wird.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung entzieht
das eine ankommende Amtsverbindung kennzeichnende Relais das Sperrelais der Beeinflussung über den bei abgehenden Verbindungen die Verkehrsausscheidung bewirkenden Sperrverteiler und schaltet das Sperrelais an die Kontaktreihe des Mitlaufschalt-
werkes an, über welche nach Herstellung einer ankommenden Amtsverbindung die Überwachung erfolgt.
Um nun während einer bestehenden Fernverbindung die Abgabe von Zeichen zum Fernplatz durch
Wahl einer bestimmten Ziffer, z. B. 0, zu ermöglichen, wird das Sperrelais nur an diejenigen Bankkontakte angeschaltet, die nicht durch eine Stromstoßreihe erreicht werden, welche einer für die Zeicheneinschaltung vorgesehenen Ziffer entspricht.
Ein zweiter Weg zur Auslösung der über eine ursprünglich ankommend belegte Amtsleitung bestehenden Verbindung besteht darin, daß nach Herstellung einer ankommenden Amtsverbindung ein in Brücke zur Amtsleitung liegendes Überwachungsrelais bei der unter dem Einfluß einer Stromstoßgabe seitens des angerufenen Teilnehmers erfolgenden Abschaltung der im Leitungswähler an die Sprechadern angeschalteten Batterie abfällt und das Sperrelais einschaltet.
Ein weiterer Weg zur. Auslösung des über eine ursprünglich ankommend belegte Amtsleitung bestehenden Verbindungsweges kennzeichnet sich dadurch, daß nach ankommender Belegung einer Amtsleitung ein Signalempfänger in Brücke zur Amts- leitung geschaltet wird, daß in Auswirkung der nach Auslösung des Leitungswählers noch bestehenden Gleichstrombrücke ein abgehender Verbindungsweg hergestellt wird und daß das dann an die Amtsleitung gelegte Wählzeichen über den Signalempfänger ein die Einschaltung des Sperrelais herbeiführendes Relais betätigt.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Nur die zum Verständnis der Erfindung unbedingt erforderlichen Schaltmittel und Stromkreise sind veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel, bei welchem durch Umschalten eines Mitlaufschaltwerkes die Sperrung bei Stromstoßgabe seitens des gewählten Teilnehmers eingeleitet wird,
Fig. 2 eine Anordnung mit einem Überwachungsrelais in Brücke zur Amtsleitung, das bei Auslösung des Leitungswählers abfällt und das Sperrelais einschaltet,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel, bei welchem das nach Belegung eines ersten Gruppenwählers im Amt im Anschluß an eine von einem angerufenen Teilnehmer bewirkte Stromstoßgabe wirksam werdende Wählzeichen in einem Signalempfänger aufgenommen wird und ein Relais des letzteren die Einschaltung des Sperrelais herbeiführt.
Fig.l
Bei freier Amtsleitung AL ist in der zugehörigen Amtsübertragung AUe das Relais B angesprochen:
1. +,lar,2h,Zvl,B, -.
Die Kontakte 4 b und 5 b sind offen. Das der Amtsleitung zugeordnete Mitlaufschaltwerk befindet sich in der Ruhestellung. Die Schaltarme stehen auf den Bankkontakten 0.
Wird die Amtsübertragung AUe und damit auch die Amtsleitung vom Teilnehmer Tn belegt, so spricht im Speisestromkreis das Brückenrelais -S* an. Durch Kontakt 6 s wird das Relais Vl eingeschaltet, welches mit Kontakt 7z>l seine Wicklung I kurzschließt und dadurch verzögerten Ankerabfall erhält. Der Kontakt 8s schaltet das Relais/ in der Amtsleitung ein und dieses durch Kontakt 91 das Relais Ca. Durch Kontakt 3^1 wird Stromkreis 1 unterbrochen. Bevor das Relais B abfällt, hat das Relais Ca den Kontakt 10 ca geöffnet und den Kontakt 11 ca geschlossen. Ein Ansprechen des nur bei ankommenden Amtsverbindungen eine Funktion ausführenden Relais Ba ist verhindert.
Relais vS" hat des weiteren durch Schließen des Kontaktes 12 s in der Ader 13 einen Anreiz zum Amt weitergegeben. Dort spricht das Anrufrelais R des Vorwählers VW an und leitet in bekannter Weis? dessen Einstellung ein. Beim Auffinden eines freien ersten Gruppenwählers LGW sprechen im Prüf Stromkreis die Relais T und C 2 an. Im Vorwähler erfolgt unter Abschaltung der Anrufbrücke die Durchschaltung der Sprechadern. Im Gruppenwähler spricht darauf über die in der Amtsübertragung geschlossenen Gleichstrombrücke das Relais A 2 an.
Das Mitlaufschaltwerk der Nebenstellenanlage ist mit zwei der Überwachung von Stromstoßreihen dienenden Schaltarmen wl und w2 ausgerüstet. Über den Schaltarm w 1 werden die bei Herstellung abgehender Verbindungen vom Teilnehmer ausgesandten Stromstoß reihen und über den Schaltarm w2 werden die bei bzw. nach ankommenden Amtsverbindungen wirksam werdenden Nummernstromstöße überwacht. Die Schaltarme w 3 und w4 sind Steuerarme; an ihre Stelle könnten auch Nockenkontakte treten.
Wie die Überwachung der bei abgehenden Amtsverbindungen ausgesandten Stromstoßreihe erfolgt, ist für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung. So kann, wie es in der Zeichnung angedeutet ist, ein Sperrverteiler vorgesehen sein, der von den Bankkontakten abgehende Kennadern kaO bis kall und diese kreuzende Sperrspalten (SpS) enthält. An den Verteilerpunkten, welche Sperrzahlen entsprechen und von denen sich einer an der Kreuzung der nach Wahl einer Sperrzahl (z. B. 142) erreichten Kennader (ka7) mit der von dem zuletzt angesprochenen Kennrelais (Kn) bestimmten Sperrspalte SpSn befindet, ist die betreffende Kennader mit der Sperrspalte durch eine Brücke verbunden. Dieses ist durch einen Kreis angedeutet.
Die Einstellung des Mitlaufschaltwerks ist durch das Relais Ca vorbereitet worden. Nach dem Ansprechen des Relais / wird vor dem Ansprechen des Relais Ca das Relais E betätigt:
2. +, 14 ca, 15i, 16m, IE, -.
Relais E legt sich in einen Haltestromkreis:
3. +, 17 e, 18m, IE, -.
Durch Umlegen des Wechselkontaktes 19e/20e ist die Beeinflussung des Drehmagneten D vom Mitlaufschaltwerk durch Nummernstromstöße sichergestellt. Durch die Kontakte 21 e und 22 e ist die Einleitung von Schaltvorgängen über die Schaltarme w\ und w2 vorbereitet. Da der Kontakt 23 ba geschlossen und der Kontakt 24 δα offen ist, können Schaltvorgänge nur über den Schaltarm wl durchgeführt werden. Der Teilnehmer wählt die Kennzahl 142, welche eine Sperrzahl ist. In die durch diese Kennzahl bestimmte Verkehrsrichtung sind Verbindungen nicht zugelassen.
Die erste aus einem Stromstoß bestehende Stromstoßreihe wird wirksam.Durch den Kontakt 12 s wird dieser Nummernstromstoß auf den ersten Gruppenwähler übertragen, welcher auf die erste Dekade eingestellt wird und in dieser einen freien zweiten Gruppenwähler sucht. Gleichzeitig erfolgt die Einstellung des Mitlauf Schaltwerkes:
4. +, 25 ca, 26 i,
20 g, D
IF2, IIV2'
Das Mitlaufschaltwerk wird in die Schaltstellung 1 gebracht. Über die Kontakte 27 z/ 2 und 28 e ist die Wicklung I des Relais V2 kurzgeschlossen. Relais V2 erhält Abfallverzögerung. Die Kontakte 29w2, 30z>2,
31 ν 2, 32 ν 2 öffnen. Kontakt 33 ν 2 überbrückt den Kontakt 18 m.
Da Nummernstromstöße nicht mehr einlaufen, die Relais S und / also längere Zeit erregt bleiben, fällt das Relais V2 ab. Das Kennrelais Kl spricht an:
5. +, 35i, 23ba, 21 e, wl\l, IKl, 36u, 30z/2, II£, -.
Magneten D und dem Relais V2 dauert so lange, bis das Mitlaufschaltwerk seine Stellung 0 erreicht. Dann hält das Relais V 2 infolge Kurzschlusses seiner Wicklung I über Kontakt 2Tv2 und Schaltarm ze>3/0 seinen Anker noch kurze Zeit angezogen.
Inzwischen ist in Auswirkung der vom Kontakt 47 sp eingeleiteten Auslösung des Verbindungsweges das Relais 6* abgefallen. Es werden dadurch die anderen noch erregten Relais Vl, J, Ca, U ausgeschaltet.
Kontakt 37 k 1 überbrückt Kontakt 36 u, da das
gleichzeitig eingeschaltete Relais U nach kurzer Zeit 10 Relais B spricht über Stromkreis 1 an und kennzeichanspricht. Kontakt 38 k l_bereitet das Ansprechen des net damit die Amtsleitung AL als frei und belegungsbereit.
Es sei erwähnt, daß der Sperrmitläufer auch in anderer Art als der angedeuteten ausgebildet sein 15 kann. Das Sperrelais kann weiter auch ohne Anwen-Das Relais U legt sich mit Kontakt 41 u in einen
vom Kontakt 42 ca abhängigen Haltestromkreis und
öffnet anschließend mit Kontakt 40 m den Strom-
Kennrelais Kn vor. Das Relais 17 wird über folgenden Weg erregt:
6. +, w4/39, 29z/2, 40m, U1 —.
kreis 6. Die Kontakte 16 m, 18 m und 36 m öffnen,
dung eines Sperrverteilers in irgendeiner anderen Weise über das Mitlaufschaltwerk bei Wahl von Sperrzahlen zum Ansprechen gebracht werden.
Die freie Amtsleitung AL wird vom Leitungswähler Relais £ wird in der Wahlpause über Stromkreis 5 20 LW belegt. Der Kontakt 55 c 1, der vom nicht gezeiggehalten, ten Belegungsrelais des Leitungswählers gesteuert Die zweite aus vier Stromstößen bestehende Strom- wird, ist offen. Die Wicklung IIP ist mithin nicht stoßreihe wird wirksam. Im Amt wird der zweite kurzgeschlossen. Nach dem Ansprechen des Prüf-Gruppenwähler eingestellt, und das Mitlaufschaltwerk relais P in Reihe mit dem Trennrelais T ist die Amtswird in die Schaltstellung 5 gebracht. Der Strom- a5 leitung AL in bekannter Weise durch Schließen des kreis 5 wird unterbrochen. Relais KX hält sich über Kontaktes 56p gesperrt. Geschlossen sind weiter die eine zweite nicht gezeigte Wicklung so lange, bis ein Kontakte 57^ und 5Bp. Wenn von einem Ruf relais M anderes Kennrelais angesprochen hat. Relais £ wird des Leitungswählers der Kontakt 59 m geöffnet und über den Kontakt 33 ν 2 und seine Wicklung I ge- der Kontakt 60 m geschlossen wird, wird Rufstrom halten. Nach Aufnahme der vier Stromstöße und Ab- 30 über die Amtsleitung ausgesendet: fall des Relais V2 spricht das Kennrelais Kn an: ^ Wechselstrom(luellej 60Wj S7p> IAlj sa> 13j KOj 7. +, 35i, 23ba, 2Xe, wl/5, IKn, 3BkX, 30z/2, QIv 1, AR, 62, sb, 63al, 5Sp, +.
HE-.
Relais AR spricht auf den Rufstrom an, aber nicht
Kontakt 43 kn überbrückt Kontakt 38 k 1, denn der 35 das Relais A X1 da dessen Wicklung II über Kontakt nicht gezeigte Haltestromkreis für das Relais KX 63al kurzgeschlossen ist. Relais AR schaltet in bewird unterbrochen. Der Kontakt 44 &w schaltet die kannter Weise eine Anruf lampe am Bedienungsplatz Sperrspalte (SpS) ein. der Nebenstellenanlage ein und unterbricht durch
Die nächste Stromstoßreihe (zwei Stromstöße) be- Kontakt 1 ar den Stromkreis 1. Relais B fällt ab.
wirkt die Einstellung des dritten Grupenwählers im 40 Nunmehr spricht das Relais H an: Amt und des Mitlaufschaltwerks in die Schaltstel-
luung 7. Nach Abfall des Relais V2 spricht, da die Kennader ka 7 mit der Sperrspalte Sp Sn verbunden ist, das Sperrelais Sp an:
8. +, 35i, 23ba, 2Xe, wl/7, ka7, SpSn, 4Akn, 32z/2, Sp, -.
Mit Kontakt 45 sp legt sich das Sperrelais Sp in einen Haltestromkreis:
9. +, 46ca, 45sp, Sp, —.
13. +, 64ar, 56, H, -.
Kontakt 65 h überbrückt Kontakt 64 ar. Ferner öffnet Kontakt 2 h im Stromkreis 1.
Nach Abfall des Relais B spricht das Relais Ba an:
14. +, 46, lOca, Ba, -.
Durch Kontakt 66 ba wird ein nach Schließen des Kontaktes XX ca wirksam werdender Haltestromkreis für das Relais Ba vorbereitet. Das öffnen des Kontaktes 23 ba verhindert irgendwelche Schaltvorgänge über den Schaltarm wX, wenn später ein mit der Amtsleitung verbundener, angerufener Teilnehmer
Der Kontakt 47 sp veranlaßt in hier nicht näher interessierender Weise die Unterbrechung des Verbindungsweges. Dem anrufenden Teilnehmer wird das
Besetztzeichen gegeben, indem beispielsweise in seiner 55 Nummernstromstöße aussendet Durch Schließen des Teilnehmerschaltung der Fangzustand hergestellt wird. Kontaktes 24 ba wird eine Einschaltung des Sperr-
Das Mitlaufschaltwerk wird unmittelbar nach der
Einschaltung des Sperrelais Sp in seine Ruhelage weitergeschaltet. Der Stromkreis über die Wicklung I des Relais E ist unterbrochen, wenn der Kontakt 33 ν 2 öffnet. Das Relais E fällt ab, denn auch seine Wicklung II ist nicht eingeschaltet. Die Kontakte 19 e und 5Oe schließen. Der Drehmagnet D spricht an:
10. +, W4/39, 29z/2, 19e, D, -. Das Steuerrelais V2 wird erregt:
11. +, 5Xi, 5Oe, I V2, II V2, -.
Kontakt 29 z> 2 öffnet. Der Magneto fällt ab und
relais Sp über den Schaltarm w2 vorbereitet. Das Relais E wird eingeschaltet:
15. +, iw4/0, 676a, IE, —.
Es legt sich in den Haltestromkreis 3 und bereitet wie bei abgehenden Verbindungen die Einstellung des Mitlaufschaltwerkes vor.
Meldet sich die Beamtin, so wird in einer hier nicht interessierenden Weise eine Gleichstromschleife in Brücke zu den Sprechadern gelegt. Im Leitungswähler spricht das Relais A1 an, schaltet mit den Kontakten 70 α 1 und 71 α 1 die Sprechadern durch und veranlaßt die Ausschaltung des den Wechselkontakt
öffnet Stromkreis 11. Das Wechselspiel zwischen dem 70 59m/60m steuernden Relais. Der Kontakt 72al in
einem Kurzschlußweg fur die Wicklung II des Relais P öffnet.
Die Beamtin stellt die Verbindung mit der gewünschten Nebenstelle her. Bei Melden spricht das Relais ^ an und bewirkt die obenerwähnten Schaltvorgänge. Es sprechen an die Relais Vl, I1 Ca.
Nach Beendigung der Amtsverbindung legt der anrufende Amtsteilnehmer zuerst auf. Der Kontakt 55 el im Leitungswähler schließt. Der Leitungswähler wird aber erst nach Schlußzeichengabe des angerufenen Teilnehmers, d. h. bei Unterbrechung des Gleichstromkreises über die Amtsleitung AL, ausgelöst.
Der angerufene Teilnehmer Tn will versuchen, durch Aussendung einer Stromstoßreihe, die aus einer beliebigen Zahl Stromstöße, z. B. aus einem einzigen Stromstoß, bestehen kann, eine für ihn gesperrte Verkehrsrichtung zu erreichen, weil er bereits mit der Amtsleitung verbunden ist.
Bei einer kurzen Unterbrechung seiner Teilnehmerschleife, die mittels des Nummernschalters oder durch Tippen auf den Gabelständer gegeben werden kann, fällt das Relais 5" ab. Da der Kontakt 12 s öffnet, fällt auch Relais Al ab und schließt mit Kontakt 72al die Wicklung II des Relais P kurz. Relais P fällt ab und leitet die Auslösung des Leitungswählers ein. Bei öffnen des Kontaktes 56 p fällt auch Relais T des Vorwählers ab.
Nach dem Wiederschließen des Kontaktes 12 s besteht auf der Amtsleitung AL der Anrufzustand. Das hat zur Folge, daß der Vorwähler VW anläuft und einen freien Gruppenwähler I. GW belegt.
Jede Stromstoßgabe des Teilnehmers Tn hat eine Einstellung des Mitlaufschaltwerks zur Folge. Da das Relais £ angesprochen ist (Stromkreis 15), werden der Drehmagnet D und das Steuerrelais V 2 betätigt (Stromkreis 4). Nach Beendigung der Stromstoßgabe, es sei beispielsweise eine einzige vorübergehende Leitungsunterbrechung wirksam geworden, und Abfall des Relais V2 ist das Sperrelais Sp eingeschaltet:
16. +, 74 i, 31ü2, 22*, w2jl, 24ba, Sp, -.
Relais Sp legt sich in den Haltestromkreis 9 und veranlaßt durch Schließen des Kontaktes 47sp die Auslösung des bestehenden Verbindungsweges über die Amtsleitung AL und den Vorwähler VW.
Auch dann, wenn der Teilnehmer durch Aussendung von mehr als zehn Stromstößen, z. B. elf, eine Umgehung der Sperrung versuchen wollte, wird immer das Sperrelais über den dann erreichten und vom Schaltarm w2 belegten Bankkontakt eingeschaltet.
Bei Fernverbindungen wird am Platz der Fernbeamtin ein Flackerzeichen durch Wahl der Ziffer »0« eingeschaltet. Die zehn Stromstöße dieser Reihe bringen das Mitlaufschaltwerk in die Schaltstellung 10. Eine Einschaltung der Sperrelais Sp erfolgt aber nicht, denn der Bankkontakt 10 ist mit dem Sperrrelais Sp nicht verdrahtet.
Da nach Abfall des Relais V 2 das Relais U anspricht und den Stromkreis 9 öffnet, fällt Relais E ab. Das Mitlaufschaltwerk wird in seine Ruhelage weitergeschaltet, denn der Drehmagnet und das Steuerrelais V 2 werden abwechselnd eingeschaltet (Stromkreis 11 und 12), bis die Schaltarme des Mitlauf Schaltwerks die Stellung 0 erreichen. 6g
Wenn nach der Flackerzeichengabe zum Fernamt bei Beendigung dieser Verbindung der Teilnehmer versuchen wollte, eine Verbindung ohne Hörerauflegen einzuleiten, so erfolgt die Sperrung in der beschriebenen Weise.
Fig. 2
Bei dieser Anordnung wird durch die Stromstoßgabe seitens des in einer ankommenden Amtsverbindung angerufenen Teilnehmers nicht das Mitlaufwerk betätigt. Ein in Brücke zu den Sprechadern 13/62 der Amtsleitung gelegtes Überwachungsrelais UR schaltet durch die in Auswirkung des ersten Stromstoßes erfolgte Abschaltung der Speisebrücke im Leitungswähler bis zur Anschaltung des Anrufrelais für abgehende Verbindungen an die Sprechadern das Sperrrelais ein.
Die Überwachung der Stromstoßreihen bei abgehenden Amtsverbindungen erfolgt durch das Mitlaufschaltwerk in üblicher Weise.
Die Schaltung des Leitungswählers entspricht der in Fig. 1 gezeigten. Nach Wirksamwerden des ankommenden Amtsanrufes wird das Relais Ba wie in Fig. 1 eingeschaltet. Es schließt die Kontakte 90 ba und 91 ba. Wenn nach dem Melden des gewählten Teilnehmers die Relais 6" und / ansprechen, spricht das Relais Ca und in der Ansprechzeit dieses Relais auch das Relais UR an:
17. +, 9%, 92ca, 90ba, IUR, -.
Es öffnet den Kontakt 93 ur und schaltet seine hochohmige Wicklung II UR mittels des Kontaktes 94 ur in Brücke zu den Adern 13 und 62 der Amtsleitung. Wenn das Relais Ca anspricht, öffnet Kontakt 92 ca. Die Kontakte 95 ca und 96 ca schließen. Es ist für die Wicklung I des Relais UR ein Stromkreis hergestellt:
18. +, 97, 95ca, 9Qba, IUR, -.
Der Widerstand 97 ist so hoch, daß das Relais UR nicht erregt bleibt, wenn nur seine Wicklung I (Stromkreis 18) eingeschaltet ist. Da aber auch die Wicklung IIUR über die Adern 13 und 62 und die Wicklungen des Relais A1 im Leitungswähler Strom erhält, hält das Relais UR seinen Anker angezogen.
Der anrufende Amtsteilnehmer legt seinen Handapparat zuerst auf. Im Leitungswähler schließt der Kontakt 55el. Eine Auslösung erfolgt noch nicht. Wählt anschließend der Nebenstellenteilnehmer, ohne seinen Handapparat aufzulegen, irgendeine Ziffer, so fällt durch öffnen des Kontaktes 12 s das Brückenrelais Al im Leitungswähler ab. Die Speisebrücke wird von den Adern 13 und 62 der Amtsleitung abgeschaltet. Nach Abfall der Relais P und T ist der Anrufstromkreis über das i?-Relais des Vorwählers VW hergestellt. Zwischen der Abschaltung der Speisebrücke A1 und Anschaltung des Anrufrelais R des Vorwählers ist die Wicklung II von UR längere Zeit stromlos. Es fließt jetzt nur noch Strom über die Wicklung I UR. Infolge des hohen Widerstandes 97 kann das Relais UR seinen Anker nicht angezogen halten und fällt verzögert ab. Das Sperrelais SP wird eingeschaltet:
19. +, 96 ca, 93 ur, 91 ba, Sp, -.
Durch Schließen des Kontaktes 47 sp wird die Auslösung des Verbindungsweges eingeleitet.
Will dagegen der angerufene Teilnehmer bei bestehender Amtsverbindung einen Rückruf zur Fernbeamtin hervorrufen, so kann infolge der kurzen Stromunterbrechung und Aufrechterhaltung des Speisestromkreises im Leitungswähler das Relais UR nicht abfallen.
Fig. 3
Es sei zunächst in großen Zügen der Aufbau einer abgehenden Verbindung erläutert.

Claims (12)

  1. 9 10
    Nach dem Belegen der Amtsübertragung A Ue und Adern 13 und 62 angelegte Rufstrom das Ansprechen.
    Ansprechen des Relais 61 ist das Relais/1 über den des Anruf relais AR über folgenden Weg:
    Kontakt 8s eingeschaltet. Es legt sich in einen Halte- 24 ^ u Koa> Ro> 61vl AR> Ko^ 62
    Stromkreis:
    on j_ inn„■ ι int ™i ta 5 Dieser Rufstrom beeinflußt nicht das Relais Y des
    ZU. "T, XUUl 1, XUlCUi, Ji, '. ο· ι r·· ι ι · ι · -η ·· ι ι *
    bignalempfangers, obgleich eine Brücke zwischen den
    Solange der Kontakt 101 cal geschlossen ist, kann Adern 13 und 62 über 104cal, Koe, pr, 105ca 1
    das Relais /1 vorzeitig von der anrufenden Stelle ge- besteht.
    sandten Stromstößen nicht folgen. Durch Kontakt In der Amtsübertragung AUe werden die zu Fig. 1
    61 ν 1 wird wieder das Anruf relais AR abgeschaltet. io beschriebenen Schaltvorgänge durchgeführt. Der Kon-
    Der Kontakt 102 i 1 öffnet und verhindert eine Ein- takt 4 b schließt, so daß das Relais Ba 1 anspricht,
    schaltung des Relais Ba 1 nach Abfall des Relais B. 25 4. 4^ H6ca 102il BaI
    Durch Schließen des Kontaktes 103 il wird ein Anreiz ' ' ' '
    zum öffentlichen Amt weitergegeben. Kontakt 121 ba 1 überbrückt die Kontakte 116cal,
    15 102il. Die Kontakte 122ba 1 bzw. 123bal über-
    21. -, R (Fig. 1), ti, 13 (Fig. 3), 104cal, 103il, brücken die Kontakte 104cal bzw. lOScal. Mit den
    pr, 105cal, 62, t2, nach + (Fig. 1). Kontakten 124ba 1 und 125bal werden Stromkreise
    für die Relais Ca 1 bzw. I Sp 1 vorbereitet. Das Öffnen
    Der Vorwähler VW wird angelassen und sucht des Kontaktes 119bal verhindert eine Einschaltung
    einen freien ersten Gruppenwähler /. GW. Nach dem 20 des Antriebsmagneten D vom Mitlauf schaltwerk.
    Belegen desselben wird vom ersten Gruppenwähler Nach Wahl des gewünschten Teilnehmers und MeI-
    das Wählzeichen gesandt. Dieses Wählzeichen beein- den desselben sprechen die Relais 5 und /1 an. Relais
    flußt den Signalempfänger derart, daß das Relais Y Cal wird eingeschaltet,
    anspricht und einen Stromkreis für das Relais Ca 26. +, 126il, 124&al, ICaI, IICal, -.
    schließt. 25
    22 + 1063/ 107ba 1 108il ICaI IICaI3 - Relais Cal führt die beschriebenen Umschaltungen
    , > > > durch.
    Durch Kontakt 109 ca 1 wird die Wicklung I Ca 1 Es sei angenommen, daß nach Beendigung der kurzgeschlossen. Relais Cal erhält Abfallverzögerung Amtsverbindung der anrufende Amtsteilnehmer zuerst und bleibt während der Aussendung von Nummern- 30 auflegt. Wie zu Fig. 1 erläutert, wird der Leitungsstromstößen und vorübergehendem öffnen des Kon- wähler aber erst nach Schlußzeichengabe seitens des taktes 108j 1 angesprochen. Kontakt 110cal über- gerufenen Teilnehmers in der Nebenstellenanlage ausbrückt die Kontakte 106y und 107bal. Kontakt gelöst, wenn der Kontakt 12s die Gleichstromschleife 101 ca 1 öffnet den Haltestromkreis für das Relais /1, unterbricht. Die Auslösung des Leitungswählers erso daß dieses bei nachfolgender Stromstoßgabe die 35 folgt, wie ebenfalls zu Fig. 1 bereits erläutert ist, bei Stromstöße auf den Drehmagneten D des nicht gezeig- einer kurzen Unterbrechung der Leitungsschleife ten Schaltwerkes mittels des Kontaktes 120il (Stromstoß). Bei dem folgenden Wiederschließen des überträgt. Kontaktes 12 s ist auf der Amtsleitung AL ein dem
    Relais Cal hat weiter die Kontakte 112cal, Anrufzustand (103il geschlossen) entsprechender Zu- 113cal, 114cal und 115cal geschlossen. Nach dem 40 stand hergestellt. Der Vorwähler VW läuft an und Schließen der Kontakte 112cal und 113cal öffnen die belegt einen freien Gruppenwähler. Da der Kontakt Kontakte 104ca 1 und 105cal. Es öffnet weiter der 119bal offen ist, können bei dem gegebenen Betriebs-Kontakt 116cal. fall Stromstöße nicht auf den Drehmagneten D des
    Der Signalempfänger SE ist abgeschaltet. Die Mitlaufschaltwerkes einwirken. Nach Belegen des
    Gleichstrombrücke zwischen den Adern der Amtslei- 45 ersten Gruppenwählers wird an diesen das Wähl-
    tung verläuft dann von der Ader 13 über die Kontakte zeichen angelegt. Dieses Wählzeichen beeinflußt den
    112cal, 12s, Übertragerwicklungen, Kontakt 113cal Signalempfänger SE, denn zwischen den Adern 13
    zur Ader 62. Durch impulsweises öffnen des Kon- und 62 besteht folgende Brücke:
    taktes 12 j werden Nummernstromstöße zum ersten nn Λο 1OO, Λ Λη~ ·Λ . 1o,t Λ c~
    Gruppenwähler weitergegeben. Wahrend dieser Strom- 50
    stoßgabe wird bei dem impulsweisen Abfall des Re- Relais Y spricht an. Sperrelais Sp 1 wird ein-
    lais/1 auch das Umsteuerrelais V3 und der Dreh- geschaltet:
    magnet D des Mitlauf Schaltwerkes betätigt. 2q 4. ing v 105 hai
    2_ in 1 118«1, 115c«l, IF3, II VZ 55 Relais Sp 1 legt sich in einen Haltestromkreis:
    Ca ' 1196el, 120il, D ' ~ 29. +, 114cal, 130^1, IlSpl, -.
    Durch Schließen des Kontaktes 121 ν 3 erhält das Der Kontakt 47spl schließt. Die Auslösung des
    Relais V 3 Abfallverzögerung. Nach Beendigung der über die Amtsleitung AL und den Vorwähler im Amt
    Stromstoßgabe und längerem Erregtsein der Relais S 60 bestehenden Verbindungsweges wird eingeleitet,
    und /1 erfolgen Umsteuerungen in der Kontroll- Während des Bestehens einer Amtsverbindung
    einrichtung der Amtsleitung und im Gruppen- wirkte sich eine Impulsgabe seitens des angerufenen
    wähler. Teilnehmers auf das Sperrelais nicht aus, da gemäß
    Bei Wahl der Kennzahl einer nicht zugelassenen vorstehenden Ausführungen Relais Y über den Signal-Verkehrsrichtung wird in irgendeiner beliebigen, 65 empfänger nicht betätigt wird,
    nicht gezeigten Weise das Sperrelais Sp 1 zum Ansprechen gebracht. Patentansprüche^
    Bei Belegung der Amtsleitung AL durch den Leitungswähler LW (Fig. 1) zwecks Herstellung einer 1. Schaltungsanordnung zur Verhinderung der ankommenden Amtsverbindung bewirkt der an die 70 Herstellung unerlaubter Verbindungen durch Teil-
    nehmer einer Nebenstellenanlage nach Beendigung einer ankommenden Amtsverbindung und Rückruf über die bestehende Verbindung mit der Fernbeamtiii, dadurch vgekennzeichnet, daß durch Wahl einer Stromstoß reihe durch den vom Amt angerufenen Teilnehmer der Nebenstellenanlage die Einschaltung eines Sperrelais zur Auslösung der bestehenden Verbindung durch Schaltmittel (Stellung 10 des Sperrmitläufers in Fig. 1, Relais UR in Fig. 2, Relais F in Fig. 3) verhindert wird, wenn bei bestehender Verbindung zur Fernbeamtin ein Rückruf durch Nummernwahl erfolgt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer ankommenden Amtsverbindung ein Relais (Ba in Fig. 1) wirksam wird, welches ein der Amtsleitung zugeordnetes, im abgehenden Verkehr der Sperrung bestimmter Verkehrsrichtungen dienendes Mitlaufschaltwerk derart umschaltet, daß es durch die nachfolgend von dem gewählten Teilnehmer ausgesandten Stromstöße eingestellt wird und nach Beendigung dieser Stromstoßgabe das Sperrelais (Sp) über einen besonderen Schaltarm (w2) des Mitlaufschaltwerks anspricht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine ankommende Amtsverbindung kennzeichnende Relais (Ba) das Sperrelais (Sp) der Beeinflussung über einen bei abgehenden Verbindungen die Verkehrsausscheidung (Freizahlen, Sperrzahlen) bewirkenden Sperrverteiler entzieht und es an die Kontaktreihe des Mitlaufschaltwerks anschaltet, über welche nach Herstellung einer ankommenden Amtsverbindung die Überwachung erfolgt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelais (Sp) an diejenigen von dem besonderen Schaltarm (w2) des Mitlauf Schaltwerks erreichbaren Bankkontakte (1 bis 9, 11) angeschaltet wird, die nicht durch eine Zahl Stromstöße (zehn) erreicht werden, welche zur Auslösung eines Zeichens (Flackerzeichen) während einer Fernverbindung ausgesendet werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Mitlaufschaltwerks durch eine der Abgabe eines Zeichens während einer Fernverbindung dienenden Stromstoßreihe (zehn Stromstöße) das Mitlaufschaltwerk selbsttätig in seine Ruhelage weiterläuft.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herstellung einer ankommenden Amtsverbindung ein in Brücke zur Amtsleitung (AL) liegendes Überwachungsrelais (II UR in Fig. 2) durch die von der Stromstoßgäbe seitens des angerufenen Teilnehmers und der " Beendigung der Verbindung durch den Anrufenden abhängige Abschaltung der Speisebrücke im Leitungswähler (LW) abfällt und das Sperrelais (Sp) einschaltet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer Amtsverbindung ein deren ankommende Richtung kennzeichnendes Relais (Ba) die Einschaltung des Überwachungsrelais (UR) vorbereitet, welches bei Melden des gewählten Teilnehmers anspricht und eine zweite hochohmige Wicklung (II) in Brücke zur Amtsleitung (AL) schaltet.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in Brücke zur Amtsleitung liegende Wicklung (II) des Überwachungsrelais (UR) einen so hohen Widerstand hat, daß das nur über diese Wicklung (II) eingeschaltete Brückenrelais (Al) des Leitungswählers (LlV) Fehlstrom hat und das Überwachungsrelais (UR) nur bei längerem öffnen des Schleifenstromkreises über die Speisebrücke (Al) des Leitungswählers (LW) abfällt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach ankommender Belegung einer Amtsleitung (AL) ein Signalempfänger (SE in Fig. 3) zwischen die Sperradern (13 und 62) geschaltet wird (122 bal, 123 bal), daß in Auswirkung der nach Auslösung des Leitungswählers noch bestehenden Gleichstrombrücke (112 ca 1, 12 s, 113 ca 1) ein abgehender Verbindungsweg (VW, I. GW) hergestellt wird und daß das dann an die Amtsleitung gelegte Wählzeichen über den Signalempfänger (SE) ein die Einschaltung des Sperrelais (SpI) herbeiführendes Relais (F) betätigt (Fig. 3).
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein die ankommende Richtung einer Amtsverbindung kennzeichnendes Relais (Bal) den Signalempfänger (SE) einschaltet (122 bal, 123 bal).
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Sperrelais (ISpI) durch das die ankommende Richtung der ursprünglichen Verbindung kennzeichnende Relais (Ba 1) vorbereitet (125 bal) und durch das über den Signalempfänger (SE) beeinflußte Relais (F) geschlossen wird (107 v).
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger (SE) auch bei freier Amtsleitung in Brücke zwischen den Sprechadern (13, 62) liegt und nach Anruf seitens eines Teilnehmers der Nebenstellenanlage das über den Signalempfänger bei Aufnahme des Wählzeichens beeinflußte Relais (F) die Schließung des Stromstoßkreises über die Amtsleitung veranlaßt sowie die Steuerung des Mitlauf Schaltwerkes vorbereitet.
    In Betfacht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 951 094, 903 097.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 909 647/86 10.59
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903097C (de) * 1951-10-20 1954-02-01 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen
DE951094C (de) * 1954-05-04 1956-10-25 Standard Elek K Ag Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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