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DE1068271B - Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Salzen der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Salzen der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren

Info

Publication number
DE1068271B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dioxyisophthalic
acids
halo
salts
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068271D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr. Gert Haberland WuppertatElberfeld und Dr. Werner Grab Gießen Dr. Ernst Schraufstätter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date
Publication of DE1068271B publication Critical patent/DE1068271B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids
    • C07C51/412Preparation of salts of carboxylic acids by conversion of the acids, their salts, esters or anhydrides with the same carboxylic acid part

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Salzen der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren Die 5-Chlor- und die 5-Brom-4,6-dioxyisophthalsäure sind bekannt. Zu ihrer Herstellung dient z.B. das Verfahren von F. Hemmelmayr und Th. Meyer (Monatshefte für Chemie, 46 [1925], S. 143). Eine pharmakologische oder andere medizinische bzw. biochemische Untersuchung dieser Verbindungen ist noch nicht bekanntgeworden.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man therapeutisch wirksame Salze der Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren, welche den Fettsäurestoffwechsel stark hemmen, dadurch erhält, daß man eine 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäure, deren Halogen ein Atomgewicht größer als 19 aufweist, oder deren Salze, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels, mit Calcium- oder Magnesiumhydroxyd oder einem anorganischen Calcium-oder Magnesiumsalz umsetzt. Die erhaltenen Salze weisen auch eine gute analgetische Wirkung auf und sind sehr gut verträglich. Am wirksamsten erweisen sich hierbei die 5-Jod-4,6-dioxyisophthalsäuren und deren Salze, die nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 1 047 790 hergestellt werden.
  • Die 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren selbst besitzen zwar auch schon eine günstige pharmakologische Wirkung bei geringer Toxizität, jedoch sind sie als relativ starke organische Säuren schlecht magenverträglich. Die Alkalisalze dieser Säure besitzen zwar diese unangenehme Wirkung nicht, haben jedoch den Nachteil, daß bei ihrer längeren Anwendung dem Körper beträchtliche Mengen Natrium oder Kalium zugeführt würden, was bei den zu behandelnden chronischen Stoffwechselerkrankungen unvorteilhaft wäre.
  • Alle diese Nachteile können vermieden werden, wenn man die Calcium- oder Magnesiumsalze der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren verwendet. Diese zeigen bei sehr guter Wirkung eine ausgezeichnete Verträglichkeit.
  • Einige dieser Salze haben darüber hinaus den Vorteil einer verzögerten Ausscheidung. Dies bedeutet, daß ein therapeutisch wirksamer Blutspiegel über eine längere Zeit eingehalten wird.
  • Die Herstellung der Salze erfolgt entweder durch inniges Vermischen der Säuren mit Calcium- oder Magnesiumhydroxyd, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels oder durch doppelte Umsetzung eines Salzes der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren mit Calcium- oder Magnesiumsalzen. Als Lösungsmittel wählt man vorteilhaft ein solches, aus dem das Salz auch umkristallisiert werden kann.
  • Man verwendet bevorzugt 2 Mol einer monobasischen oder 1 Mol einer dibasischen Verbindung auf 1 Mol der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäure. Man kann aber auch Salze aus 1 Mol Base und 1 Mol 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäure herstellen; diese haben jedoch den Nachteil, in wäßriger Lösung zu disproportionieren.
  • Beispiel 32 g 5-Jod-4,6-dioxyisophthalsäure werden in 80 ccm 10°/Õiger Natronlauge gelöst und mit einer Lösung von 25 g Calciumchlorid in 50 ccm Wasser versetzt. Nach dem Abkühlen wird das ausgefallene Calciumsalz der 5-Jod4,6-dioxyisophthalsäure abgesaugt und mit kaltem Wasser nachgewaschen.
  • PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Salzen der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man eine 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäure, deren Halogen ein Atomgewicht größer als 19 aufweist, oder deren Salze, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels, mit Calcium- oder Magnesiumhydroxyd oder einem anorganischen Calcium- oder Magnesiumsalz umsetzt.
DENDAT1068271D Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Salzen der 5-Halogen-4,6-dioxyisophthalsäuren Pending DE1068271B (de)

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DE1068271B true DE1068271B (de) 1959-11-05

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