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DE1035155B - Verfahren zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Salzen der 4,6-Dioxyisophthalsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Salzen der 4,6-Dioxyisophthalsaeure

Info

Publication number
DE1035155B
DE1035155B DEF22415A DEF0022415A DE1035155B DE 1035155 B DE1035155 B DE 1035155B DE F22415 A DEF22415 A DE F22415A DE F0022415 A DEF0022415 A DE F0022415A DE 1035155 B DE1035155 B DE 1035155B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
dioxyisophthalic
preparation
therapeutically useful
salts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF22415A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Schraufstaetter
Dr Med Werner Grab
Dr Gert Haberland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF22415A priority Critical patent/DE1035155B/de
Publication of DE1035155B publication Critical patent/DE1035155B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C65/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C65/01Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups
    • C07C65/03Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups monocyclic and having all hydroxy or O-metal groups bound to the ring
    • C07C65/05Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups monocyclic and having all hydroxy or O-metal groups bound to the ring o-Hydroxy carboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Salzen der 4,6-Dioxyisophthalsäure Die 4,6-Dioxyisophthalsäure ist bekannt. Zur Herstellung dieser Verbindung eignet sich z. B. das Verfahren von M. Pant litschka und H. Benger (Monatshefte für Chemie, 81, 293 [1950j). Eine pharmakologische oder andere medizinfsche bzw. biiochemische Untersuchung dieser Verbindung ist noch nicht bekanntgeworden.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden. daß man therapeutisch verwendbare Salze der 4,6-Dioxyisophthalsäure mit guter antiarthritischer und antiartheriosklerotischer Wirkung bei ausgezeichneter Verträglichkeit erhält. wenn man auf 4,6-Dioxyisophthalsäure, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels, eine nicht toxische organische Base einwirken läßt.
  • Die4,6-Dioxyisophthalsäure selbst besitzt zwar auch schon eine günstige pharmakologische Wirkung bei geringer Toxizität, jedoch ist sie als relativ starke organische Säure schlecht magenverträglich. Die Alkalisalze dieser Säure besitzen zwar diese unangenehme Wirkung nicht, haben jedoch den Nachteil, daß bei ihrer längeren Anwendung dem Körper heträchtliche Mengen NaH-- oder K+-1onen zugeführt würden. was bei den zu behandelnden chronischen Stoffwechselerkrankungen unvorteilhaft wäre.
  • Alle diese Nachteile können vermieden werden wenn man die Salze der 4,6-Dioxyisophthalsäure mit nicht toxischen organischen Basen verwendet. Diese zeigeil bei sehr guter Wirkung eine ausgezeichnete Verträglichkeit. Darüber hinaus haben sie z. B. den Vorteil einer verzögerten Ausscheidung. Dies bedeutet. daß ein therapeutisch wirksamer Blutspiegel fieber eine längere Zeit eingehalten wird.
  • Als nicht toxische Basen eignen sich insbesondere die Alkanolamine, wie Äthanolamin, Diäthanolamin, Aminozuckerderivate, wie Glukosamin. Methvlglukamin, oder cyclische Basen, wie Morpholin. Piperazin.
  • Die Herstellung der Salze milt der 4.6-Dioxyisophthalsäure erfolgt entweder durch inniges Vermischen der Komponenten, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels oder durch doppelte Umsetzung eines Salzes der A,6-Dioxvisophthalsäure mit Salzen der Basen. Als Lösungsmittel wählt man vorteilhaft ein solches, aus dem das Salz auch umkristallisiert werden kann.
  • Man verwendet bevorzugt 2 Mol einer monobasischen oder 1 Mol einer dihasischen Verbindung auf 1 Mol der 4,6-Dioxyisophthalsäure. Man kann aber auch Salze aus 1 Mol Base und 1 Mol A,6-Dioxyisophthalsäure herstellen; diese haben jedoch den Nachteil. in wäß riger Lösung freie 4,6-Dioxyi sophthal säure abzuscheiden.
  • In allen Fällen erhält man Ausbeuten von 80 bis 90 0/o, bezogen auf eingesetzte 4,6-Dioxyisophthalsäure.
  • Beispiel 1 19,8 g 4,6-Dioxyisophthalsäure und 24 g Diäthanolamin werden am Wasserbad unter Rühren geschmolzen. Nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol schmilzt das Bis-diäthanolaminsalz der 4,6-Dioxyisophthalsäure bei 1080 C.
  • Beispiel 2 19,8 g 4,6-Dioxyisophthalsäure werden in 400 ccm Alkohol suspendiert. mit 18 g Morpholin versetzt und zum Sieden erhitzt. Man filtriert heiß ab und läßt kristallisieren. Das so gewonnene Di-morpholinat der 4,6-Dioxyisophthalsäure schmilzt bei 1930 C unter Zersetzung.
  • Beispiel 3 19.8 g 4,6-Dioxyisophthalsäure werden in 50ccm Alkohol suspendiert und mit einer Lösung von 6,3 g Äthylendiamin in 150 ccm Wasser versetzt. Man erhitzt zum Sieden, filtriert ab und läßt kristallisieren.
  • Das so erhaltende Äthylendiaminsalz der 4,6-Dioxyisophthaisäure schmilzt hei 2280 C unter Zersetzung.
  • Beispiel 4 19,8 g 4,6-Dioxyisophthalsäure werden in 50 ccm Alkohol suspendiert und mit einer Lösung von 20 g Piperazinhexahydrat in 50 ccm Wasser versetzt. Man löst heiß und läßt dann das Piperazinsalz der 4,6-Dioxyisophthalsäure auskristallisieren. Es schmilzt bei 2140 C unter Zersetzung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von therapeutisch venvendharen Salzen der 4.6-Dioxyisophthalsäu.re' dadurch gekennzeichnet, daß man auf 4,6-Dioxyisophthalsäure, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels. eine nicht toxische organische Base einwirken läßt.
DEF22415A 1957-02-22 1957-02-22 Verfahren zur Herstellung von therapeutisch verwendbaren Salzen der 4,6-Dioxyisophthalsaeure Pending DE1035155B (de)

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