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DE1067753B - Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel mit innen liegendem Klemmschloss - Google Patents

Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel mit innen liegendem Klemmschloss

Info

Publication number
DE1067753B
DE1067753B DER20050A DER0020050A DE1067753B DE 1067753 B DE1067753 B DE 1067753B DE R20050 A DER20050 A DE R20050A DE R0020050 A DER0020050 A DE R0020050A DE 1067753 B DE1067753 B DE 1067753B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
piston
rod
sleeve
pit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER20050A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER20050A priority Critical patent/DE1067753B/de
Publication of DE1067753B publication Critical patent/DE1067753B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/30Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber
    • E21D15/306Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber by means of a liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel mit innen liegendem Klemmschloß Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen hydraulischen Grubenstempel, bei welchem im Inneren des Stempels ein mechanisch arbeitendes Schloßgetriebe vorhanden ist, das den Oberstempel in der jeweils seinem Einsatzzweck entsprechend ausgezogenen Länge festlegt.
  • Bei mechanisch arbeitenden Reibungsstempeln sind Innenschlösser vorgeschlagen worden, die im wesentlichen aus zwei als Schleppkeile ausgebildeten Druckstücken und einem diese auseinandertreibenden Keilstück bestehen. Das die Druckstücke spreizende Keilstück ist hierbei mit einem im Bereich der Stempellängsachse liegenden Gestänge verbunden, welches in seiner Löse- und Klemmstellung durch einen den Stempel durchquerenden Keil betätigt wird. Je nach der Stellung dieses Treibkeiles wird hier das Gestänge angehoben oder gesenkt und somit die Spreizwirkung des die Schleppkeile betätigenden Keilstückes bestimmt. Dieses mehrteilige, innen im Stempel untergebrachte Schloßgetriebe ergibt den Vorteil, daß das gesamte Klemmschloss gegen Verschmutzungen und äußere Einflüsse geschützt im Stempel untergebracht werden kann. Neben diesem vorerwähnten Vorteil sind noch eine Reihe anderer vorteilhafter Merkmale dieses bekannten Innenschlosses vorhanden, die jedoch dadurch eingeschränkt werden, daß zur Betätigung des Gestänges ein von Hand anschlagbarer Treibkeil verwendet wird.
  • Zur Vermeidung dieses noch vorhandenen Nachteiles wurde daher vorgeschlagen, dieses das Schloßgetriebe betätigende Gestänge hydraulisch oder pneumatisch zu beaufschlagen, und zwar so, daß das freie Ende des Gestänges mit einem Kolben in Verbindung steht, der seinerseits in einen Druckraum eingeführt wird. Durch diesen Vorschlag ist es möglich geworden, derartige Stempel mit Innenschlössern schneller und gleichmäßiger zu setzen und vor allem das Spannmittel des Schloßgetriebes von Beschädigungen durch äußere Einflüsse oder Lockerungen durch diese unabhängig zu machen. Bei diesem zuletzt genannten Vorschlag ist es jedoch erforderlich, den Oberstempel aus dem Unterstempel zunächst von Hand auf die etwa in Frage kommende Ausziehlänge herauszuziehen und dem Oberstempel dann durch eine an sich bekannte Setzvorrichtung die entsprechende Vorspannung gegen das Hangende zu erteilen, denn das hydraulisch beaufschlagbare Gestänge führt hier lediglich einen kurzen Hub aus, der gerade so bemessen ist, daß die entsprechenden Schloßkräfte erreicht werden können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Grubenstempel zu schaffen, bei dem das innenliegende Schloßgetriebe durch eine mittels eines flüssigen Druckmittels beaufschlagbare Stange gespannt wird und bei dem das hier vorhandene flüssige Druckmittel gleichzeitig zum Ausfahren des Stempeloberteiles verwendet wird.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, die Stange, welche an ihrem unteren Ende den von dem flüssigen Druckmittel beaufschlagbaren Kolben trägt, in einer Hülse zu führen, deren untere Kante die Aufwärtsbewegung des Kolbens dann beendet und begrenzt, wenn der vom oberen Ende der Kolbenstange getragene Konus die Spreizbacken, welche gegebenenfalls als Schleppkeile ausgebildet sein können, gegen die Innenwandung des als Mantelrohr ausgebildeten Oberstempels gedrückt hat, wobei die den Anschlag für den Kolben bildende Hülse in Längsachsenrichtung des Stempels bewegbar im Stempelinneren gelagert und geführt ist.
  • Das äußere Mantelrohr des Stempels, welches als Ober- oder Unterstempel ausgebildet werden und dienen kann, ist an seiner Innenwandung vorteilhaft mit einer Verzahnung oder Anschlägen ausgerüstet, in welche die entsprechend ausgebildeten Außenflächen der Druckstücke eingreifen. Der Außenstempel ist nach erfolgtem Aufsetzen des Kolbens an der die Stange umgebenden Hülse und Eingreifen der Druckstücke in die Innenwandung des Außenstempels über die Hülse und die Stange sowie die Druckstücke bei weiterer Beaufschlagung des Kolbens am Innenstempel abhebbar geführt.
  • Die die Stange umgebende Hülse ist durch eine oder mehrere Brücken, die im Unterstempel oder dessen Verlängerung fest oder bewegbar angeordnet sind, gehalten und geführt. Das äußere Mantelrohr kann nach dem Vorschlag aus nach bekanntem Verfahren hergestellten spiralnahtgeschweißten Rohren bestehen, wobei die Schweißnähte mit geringer Steigung geschweißt sind. Dieses Mantelrohr bietet einen größeren Widerstand gegen äußere Einflüsse.
  • Ein nach dem Erfindungsvorschlag ausgebildeter Grubenstempel ergibt gegenüber dem Vorbekannten den Vorteil, daß er bei gleichzeitiger hydraulischer Verspannung des Schloßgetriebes hydraulisch gesetzt «-erden kann und dem ausfahrenden Stempelteil auf bwdraulischem Wege ferner die erforderliche Vorspannung erteilt wird. Bei Undichtwerden der mit flüssigem Druckmittel betriebenen Stempelteile und Absinken des verstellbar geführten Stempelteiles ergibt sich ferner der Vorteil, daß dann die Stange mit dem Kolben am Boden des Druckraumes aufgesetzt wird und somit das Schloßgetriebe gespannt bleibt, so daß der eventuell schadhaft gewordene hydraulische Stempel gleichzeitig als mechanischer Reibungsstempel seine Funktion weiter erfüllen kann.
  • ach dem Erfindungsvorschlag wird also hier ein kombinierter, mit flüssigem Druckmittel arbeitender Reibungsstempel mit Klemmschloß vorgeschlagen.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In dem Unterstempe14 ist im unteren Tei14' das mit flüssigem Druckmittel betriebene Aggregat 10 untergebracht, wobei hier entweder die Pumpe eingebaut ist oder aber das Aggregat zum Anschluß an eine Druckleitung oder ansetzbare Pumpe eingerichtet ist. Oberhalb dieses das Pumpenaggregat und den Vorratsraum enthaltenden Teiles 4' des Unterstempels 4 ist in diesem ein Druckraum 9 vorgesehen. Der Unterstempel 4 besitzt einen weit in den Außenstempel 1 eingreifenden, hochgezogenen, verlängerten Teil, der vorteilhaft rohrförmigen Querschnitt besitzt. In diesem hochgezogenen Teil des Innen-oder Unterstempels 4 sind feste oder bewegbare Brücken als Führung für eine mantelrohrähnlich ausgebildete Hülse 13 vorgesehen. In dieser Hülse 13 ist die Stange 7 für das Schloßgetriebe gelagert und geführt. Am unteren Ende trägt diese Stange 7 den Kolben 8, und am Kopfende ist an der Stange 7 ein als Spreizkeil wirkender Konus 6 vorgesehen, durch welchen die Druckstücke 5 gegen die Innenwandung des als Mantelrohr ausgebildeten Außen- bzw. Oberstempels 1 gedrückt werden. Diese Druckstücke 5 können entweder als Schleppkeile ausgebildet werden oder aber mit verzahnten Druckflächen versehen sein, wobei diese Verzahnung in entsprechende Anschläge oder eine Gegenverzahnung in der Innenfläche des Außenstempels 1 eingreift. Die Druckstücke 5 sind hier zwischen brückenartigen, am oberen Ende des Unterstempels 4 vorgesehenen Schloßbändern 3 bewegbar gelagert und abgestützt. Die Kopfplatte ist mit 2 und die Fußplatte mit 11 bezeichnet.
  • Zwischen den im Unterstempel 4 angeordneten Brücken kann gegebenenfalls eine diese auf Abstand haltende Feder eingeschaltet werden. Gleichzeitig kann zwischen der Stange 7 und der diese umgebende Hülse 13 eine weitere Feder eingeschaltet werden.
  • Dieser nach dem Vorschlag ausgebildete Stempel arbeitet nun in folgender Weise: Der Ober- oder Außenstempel 1, welcher gleichzeitig Mantelrohr ist, wird auf die gewünschte Einsatzlänge ausgezogen und dann das mit flüssigem Druckmittel betriebene Aggregat 10 in Tätigkeit gesetzt. Die in den Druckraum 9 eindringende Druckflüssigkeit beaufschlagt den Kolben 8 und hebt somit den als Spreizkeil dienenden Konus 6 gegen die Federwirkung an, so daß die Druckstücke 5 gegen die Innenwandung des Außenstempels 1 gedrückt werden. Das aus den Druckstücken 5 und dem Konus 6 bestehende Schloßgetriebe ist nunmehr gespannt. Bei weiterer Beaufschlagung des Kolbens 8 wird die Stange 7 in ihrer als Führung dienenden Hülse 13 nach oben gedrückt, bis die Unterkante 14 der Hülse 13 die Aufwärtsbewegung der Stange 7 dadurch begrenzt, daß sie auf einen Anschlag der Oberfläche des Kolbens 8 aufsetzt. Der Kolben 8 hebt nunmehr gleichzeitig die Stange 7 und die Hülse 13 an, und das gespannte Schloßgetriebe drückt infolge der Haftung der Druckstücke 5 an der Innenwandung des Außenstempels 1 diesen gegen das Hangende, bis der Stempel die gewünschte Vorspannung erreicht hat. Beim Rauben des Stempels wird das nach Beendigung des Setzvorganges geschlossene Ventil geöffnet, und das Druckmittel fließt aus dem Druckraum 9 ab. Die zwischen den Brücken der die Stange 7 umgebenden Hülse 13 eingeschaltete Feder drückt nunmehr die Hülse 13 gleichzeitig in ihre Ausgangsstellung, bis sich der Kolben 8 von der Unterkante 14 der Hülse 13 löst. Anschließend tritt die zwischen Hülse 13 und Kolben 8 eingeschaltete Feder in Funktion und drückt den Kolben 8 mit der Stange 7 in seine Ausgangsstellung, so daß der Konus 6 aus seiner Spreizstellung ausgerückt wird und sich die Druckstückes vom Außenstempel 1 lösen können.
  • Tritt nun wider Erwarten ein Schadhaftwerden der mit flüssigem Druckmittel betriebenen Stempelteile ein, so wird nach Abfallen des Druckes die Hülse 13 auf den Kolben 8 anschlagen und der Kolben 8 seinerseits wiederum an Anschlägen im Druckraum 9 festgelegt werden, so daß nach einem bestimmten Einsinkweg sich das aus dem Konus 6 und den Druckstücken 5 bestehende Innenschloß selbsttätig spannt und somit der Stempel als mechanischer Reibungsstempel weiterhin seine Funktion erfüllt.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, einen so ausgebildeten Stempel nicht nur hydraulisch, sondern auch pneumatisch oder kombiniert pneumatisch-hydraulisch auszubilden. Ferner ist es im Sonderfalle möglich, das das Schloßgetriebe betätigende, mit flüssigem Druckmittel arbeitende Aggregat 10 unterhalb der Kopfplatte 2 im Bereich der Schloßbänder 3 etwa in den mit 12 bezeichneten Druckräumen unterzubringen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRCCHE: 1. Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel, bei dem im Inneren des Stempels ein den Oberstempel klemmendes Gestänge mit einem Schloßgetriebe vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (7), welche an ihrem unteren Ende den durch ein flüssiges Druckmittel beaufschlagbaren Kolben (8) trägt, in einer Hülse (13) geführt ist, deren untere Kante (14) die Aufwärtsbewegung des Kolbens (8) dann beendet und begrenzt, wenn der vom oberen Ende der Stange (7) getragene Konus (6) die Spreizbacken (5) gegen die Innenwandung des als Mantelrohr ausgebildeten Oberstempels gedrückt hat, wobei die den Anschlag für den Kolben (8) bildende Hülse (13) in Längsachsenrichtung des Stempels bewegbar im Stempelinneren gelagert ist.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Ober- oder Außenstempel bildende Mantelrohr an seiner Innenwandung eine Verzahnung der Anschläge besitzt, in welche die entsprechend ausgebildeten Außenflächen der Druckstücke (5) eingreifen.
  3. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenstempel (1) nach erfolgtem Aufsetzen des Kolbens (8) an der die Stange (7) umgebenden Hülse (13) und Eingreifen der Druckstücke (5) in die Innenwandung des Außenstempels (1) über die Hülse (13) und die Stange (7) sowie die Druckstücke (5) bei weiterer Beaufschlagung des Kolbens (8) am Innenstempel (4) anhebbar geführt ist.
  4. 4. Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stange (7) umgebende Hülse (13) durch eine im Unterstempel (4) oder dessen Verlängerung (4') angeordnete feste oder bewegbare Brücke gehalten und geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811 107.
DER20050A 1956-11-21 1956-11-21 Mehrteiliger hydraulischer Grubenstempel mit innen liegendem Klemmschloss Pending DE1067753B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200774B (de) * 1963-06-29 1965-09-16 Walter Thomas Hydraulisch zu setzender und zu verspannender Grubenstempel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811107C (de) * 1950-01-17 1951-08-16 Beschlagfabrik Benninghoven Grubenstempel, bestehend aus zwei ineinanderschiebbaren Rohren

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811107C (de) * 1950-01-17 1951-08-16 Beschlagfabrik Benninghoven Grubenstempel, bestehend aus zwei ineinanderschiebbaren Rohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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