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DE1067567B - Spritzgestelle fuer Spritzpatronen mit variablem Kaliber - Google Patents

Spritzgestelle fuer Spritzpatronen mit variablem Kaliber

Info

Publication number
DE1067567B
DE1067567B DEF27592A DEF0027592A DE1067567B DE 1067567 B DE1067567 B DE 1067567B DE F27592 A DEF27592 A DE F27592A DE F0027592 A DEF0027592 A DE F0027592A DE 1067567 B DE1067567 B DE 1067567B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
cartridges
bracket
racks
injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF27592A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Guenther Wegner
Dr Hans-Guido Weiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF27592A priority Critical patent/DE1067567B/de
Publication of DE1067567B publication Critical patent/DE1067567B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/28Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Spritzgestelle für Spritzpatronen mit variablem Kaliber Die bekannten Spritzgestelle, mit deren Hilfe Einspritzungen aus Heilmittelbebältern nach Art der Spritzpatronen, den sogenannten Zylinderampullen u. dgl., vorgenommen werden, haben im allgemeinen den Nachteil, daß ihre Anwendung nur in Verbindung mit dem zugehörigen, auf eine bestimmte Dimension festgelegten Spritzpatronentyp möglich ist. Die Einschränkung, die sich aus der Konstruktionsaft der bekannten Spritzgestelle ergibt, führt dazu, daß das vom Arzneimittelhersteller abzufüllende Heilmittelvolumen, das mit Hilfe eines bestimmten Spritzgestelles injiziert werden kann, praktisch nicht variierbar ist.
  • Es stellte sich somit die Aufgabe, ein neuartiges Spritzgestell zu entwickeln, mit dessen Hilfe Spritzpatronen variablen Kalibers bzw. unterschiedlichen Fassungsvermögens zur Injektion verwendet werden können.
  • Es wurde nun ein Spritzgestell für Spritzpatronen mit variablem Kaliber gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Spritzgestell zur Fixierung von Heilmittelbehältern einheitlicher Länge, aber unterschiedlichen Kalibers mit einem ein- oder doppelschenkligen, am Scheitelpunkt mit Schlitz oder Durchbohrung versehenen Bügel sowie vorzugsweise konzentrisch gerillter und gefedert gelagerter Bodenplatte bzw. einem vorzugsweise konzentrisch gerillten und gefedert gelagerten Teller ausgerüstet ist.
  • Es handelt sich im vorliegenden Fall um ein starrwandiges Spritzgestell aus Äletall oder Kunststoff mit einem steigbügelähnlichen Bügel oder Rahmen, wobei die Spritzpatrone nur an zwei Stellen, und zwar an ihrem vorderen und hinteren Ende, zu fixieren ist.
  • Die Seitenteile des erfindungsgemäßen Spritzgestelles sind zur Fixierung der Spritzpatrone nicht erforderlich; sie können weit auseinandergezogen sein, so daß der Durchmesser der Spritzpatrone und damit das Volumen des Heilmittels variiert werden kann.
  • Das Gerät dient somit zur Injektion von Spritzpatronen einheitlicher Länge, aber unterschiedlichen Kalibers.
  • Der gebogene Bügel des Spritzgestelles besitzt an seinem Scheitelpunkt eine kreisrunde oder ovale Durchbohrung zum Durchtritt des vorderen Endes der Spritzpatrone, die in beliebiger Weise entweder mit fest sitzender Kanüle oder mit Kanülenansatz zur Aufnahme individuell abgestimmter Inj ektionsuadeln ausgerüstet sein kann. Zur Einlage des Spritzpatronenhalses kann an Stelle der Durchbohrung auch ein Schlitz vorgesehen sein, der gegebenenfalls durch einen Riegel verschließbar ist, um ein Herausrutschen des Heilmittelbebälters aus der Fassung zu verhindern.
  • Die besagte oeffnung zum Durchtritt des vorderen Spritzpatronenendes kann an ihrer Innenseite mit einer Gummischeibe versehen sein, um einer Beschädigung des Spritzpatronenhalses vorzubeugen.
  • Zur Fixierung des rückwärtigen, mit dem Kolben verschlossenen Endes der Spritzpatrone ist -das erfin dungsgemäße Spritzgestell mit einem vorzugsweise konzentrisch gerillten und gefedert gelagerten Teller bzw. mit einer konzentrisch gerillten und gefedert gelagerten Bodenplatte ausgerüstet. Die Auswirkung des Federdruckes erfolgt in Richtung der für den Spritzpatronenhals vorgesehenen, am gebogenen Rahmen des Spritzgestelles befindlichen Durchtrittsöffnung.
  • Die Abstände der einzelnen Rillen voneinander sind so bemessen, daß sie den Durchmessern der Spritzpatronen für einen Inhalt von z. B. 1, 2, 5 und 1û ccm entsprechen. Teller bzw. Bodenplatte können mit einem ueberzug aus Gummi oder Kunststoff versehen werden, um einer eventuellen Beschädigung der Spritzpatrone vorzubeugen.
  • Die Erfindung sei an Hand der Abbildungen näher erläutert, Abb. 1 zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit einem einschenkligen Bügel, wobei die Bodenplatte gerillt und gefedert gelagert ist; Abb 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei der einschenklige Bügel in sich gefedert konstruiert ist; Abb 3 zeigt den Erfindungsgegenstand mit gefederter Bodenplatte und doppelsehenkligem Bügel; Abb. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit doppel schenkl igem Bügel, wobei die Schenkel federnd gelagert sind; Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der beide Arme des doppelscbenkligen Bügels in sich gefedert konstruiert sind.
  • In den Abbildungen bedeutet jeweils 1 den einschenkligen Bügel, der federnd angeordnet ist und die Spritzpatrone umfaßt; 2 ist ein doppelschenkliger Bügel für den gleichen Zweck; 3 bezeichnet die Bohrung zum Durchtritt und Festhalten des Kanülenansatzes der Spritzpatrone. Diese Bohrung befindet sich am Scheitelpunkt des Bügels. Die Ziffer 4 bezeichnet einen vorzugsweise gerillten Teller, auf den die Spritzpatrone zur Injektion aufgesetzt wird; 5 ist die dem gleichen Zweck dienende Bodenplatte einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung. Die Ziffer 6 bezeichnet die Federung des Tellers 4 und die Ziffer 7 die Federung des ein- bzw. doppelschenkligen Bügels; 8 sind Führungsrohre für die Schenkel des Bügels; 9 ist jeweils das Führungsrohr für den Stempel 10 des Spritzgestelles. Bei 11 befindet sich die Daumeuplatte des Spritzgestelles, während 12 die zum Aspirieren des Kolbenstopfens dienende Vorrichtung (Häkchenmechanismus) darstellt. In den Abb. 1 und 4 befindet sich bei 13 je ein Wulst, um den bzw. die Schenkel des Bügels vor einem zu weiten Einsinken in die Bodenplatte 5 am Führungsrohr 8 zu hindernis.
  • Ziffer 14 bezeichnet eine Grifffläche, an der während der Injektion Spritzpatrone und Spritzgestell durch Fingerdruck fixiert werden können, sofern dies erforderlich erscheint.
  • Die nebenstehende Tabelle gibt ein Beispiel zur Verwendungsmöglichkeit von Spritzgestellen für Spritzpatronen einheitlicher Länge, aber unterschiedlichen Kalibers. Es kann abgelesen werden, welche Innen-und Außendurchmesser der Spritzpatronen bzw. welche Rillendurchmesser der Bodenplatte oder des Tellers dem jeweils abzufüllenden Volumen der Injektionsfiüssigkeit entsprechen. Bei einer Spritzpatrone mit 2 ccm Volumen beträgt im Falle einer z. B. auf 3,2 cm festgelegten Flüssigkeitssäule der Innendurchmesser (lichte Weite) des Heilmittelbehälters = 0,9 cm und der Außendurchmesser 1,1 cm. Will man 10 ccm injizieren, so ist dies mit einer Flüssigkeitssäule von 3,2 cm, einer lichten Weite des Heilmittelbehälters von 2,0 cm und einem Außendurchmesser von 2,2 cm ohne weiteres durchführbar.
  • Entsprechend ausgebildete konzentrische Rillen in der zum Aufsetzen der Spritzampulle dienenden Unterlage (Bodenplatte bzw. Teller) erleichtern den Spritzvorgang durch Erhöhung der Standfestigkeit für den Heilmittelbehälter.
  • Die Bedeutung der Erfindung liegt in der für Spritzpatronen mlterschiedlicher Größe aufnahmefähigen Haltevorridnng des Spritzgestelles, die durch eine ein- oder doppelschenkligen im Scheitelpunkt mit Bohrung oder Schlitz versehenen Bügel sowie eine vorzugsweise konzentrisch gerillte und gefedert gelagerte Bodenplatte bzw. einen vorzugsweise konzelltrisch gerillten und gefedert gelagerten Teller charakterisiert ist. Stempel und Daumenplatte des Spritzgestelles sowie Fixierungsvorrichtung für den Gummistopfen der Spritzvorrichtung sind in bekannter Weise ausführbar.
    Innendurch- Außendurch-
    Höhe der messer des messer des
    Inhalt Flüssigkeitssäule Heilmittel- Heilmittel-
    behälters behälters
    cm3 cm3 cm cm
    1 3,2 0,63 0,83
    2 3,2 09 1,1
    5 3,2 1,4 1,6
    10 3,2 2,0 2,2
    PATENTANSPRflCHE: 1. Spritzgestell für Spritzpatronen mit variablem Kaliber, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzgestell zur Fixierung von Heilmittelbehältern einheitlicher Länge, aber unterschiedlichen Kalibers mit einem ein- oder doppelschenkligen, am Scheitelpunkt mit Schlitz oder Durchbohrung versehenen Bügel (1/2) sowie eine vorzugsweise konzentrisch gerillte Bodenplatte (5) bzw. einen vorzugsweise konzentrisch gerillten und gefedert (6) gelagerten Teller (4) ausgerüstet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ein- oder doppelschenklige Bügel (1/2) gefedert (7) gelagert ist.
DEF27592A 1959-01-29 1959-01-29 Spritzgestelle fuer Spritzpatronen mit variablem Kaliber Pending DE1067567B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF27592A DE1067567B (de) 1959-01-29 1959-01-29 Spritzgestelle fuer Spritzpatronen mit variablem Kaliber

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DEF27592A DE1067567B (de) 1959-01-29 1959-01-29 Spritzgestelle fuer Spritzpatronen mit variablem Kaliber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1067567B true DE1067567B (de) 1959-10-22

Family

ID=7092513

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF27592A Pending DE1067567B (de) 1959-01-29 1959-01-29 Spritzgestelle fuer Spritzpatronen mit variablem Kaliber

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