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DE1067367B - Abschlußvorrichtung an Ausläufen bei Trogförderern u. dgl - Google Patents

Abschlußvorrichtung an Ausläufen bei Trogförderern u. dgl

Info

Publication number
DE1067367B
DE1067367B DENDAT1067367D DE1067367DA DE1067367B DE 1067367 B DE1067367 B DE 1067367B DE NDAT1067367 D DENDAT1067367 D DE NDAT1067367D DE 1067367D A DE1067367D A DE 1067367DA DE 1067367 B DE1067367 B DE 1067367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flaps
outlet
closing device
trough
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1067367D
Other languages
English (en)
Inventor
Uzwil und Moritz Wäspi Oberuzwil Dipl.-Ing. F"ritz Meyer (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler AG
Original Assignee
Buehler AG
Publication date
Publication of DE1067367B publication Critical patent/DE1067367B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/78Troughs having discharge openings and closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1 067
INTERNAT. KL. B 65 g ANMELDETAG: 3. NOVEMBER 1958
BEKANNTMACHUNG
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
15.OKTOBER1959 7. APRIL 1960
STIMMT ÜBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT
1 ©67 367 (B 5095» XI / 81 e)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abschlußvorrichtung an Ausläufen von Trogförderern u. dgl. Solche Abschlußvorrichtungen, die nicht nur als Schieber, sondern auch als Klappen mit quer zur, Förderrichtung angeordneten Schwenkachsen ausgebildet sind, die mittels eines außerhalb des Troges liegenden, selbstsperrenden Hebelwerkes geschlossen werden können, sind bekannt, doch weisen die bisherigen Ausführungen einige Nachteile auf, die bei der, Erfindung behoben werden.
Der Hauptnachteil der bisherigen Ausführungsformeri solcher Abschlußvorrichtungen mit quer zur Förder richtung angeordneten Schwenkachsen besteht darin, daß sie eine verhältnismäßig große Bauhöhe erforderten, da gerade bei schnellaufenden Trogförderern die sogenannte Auslauflänge des von diesen geförderten Materials groß ist, diese aber andererseits von den geöffneten Klappen freigegeben werden muß. Mit der Klappenlänge wachsen aber auch die erforderlichen Schließkräfte, wobei gerade das restlose Schließen der Klappen oft erhebliche Kräfte erfordert, da zwischen die Klappenenden fallendes Fördergut oft zerdrückt "werden muß, um deren endgültiges Schließen zu ermöglichen. Stehen diese Kräfte nicht zur Verfügung oder führen sie zur Beschädigung oder Verformung der Klappenränder, so wird der Verschluß des Fördertroges an dieser, Stelle undicht und kann seine Aufgabe nicht mehr erfüllen. Die oft nicht zur Verfügung stehende große Bauhöhe, und schwere konstruktive Gestaltung der bisherigen Ausführungen von Abschlußvorr,ichtungen an den Ausläufen von Trogförderern od. dgl. führte zur Schaffung der erfindungsgemäßen Bauform, die sich vor allem dadurch kennzeichnet, daß die Schwenkachsen der Auslaufklappen in der För,derrichtung verlaufen und nahe bei den inneren Längskanten des Fördertroges liegen, wobei die Auslaufklappen gegen einen in der Mitte des Fördertroges verbliebenen Steg geschlossen werden. Da die Trogbreite üblicherweise in der, Regel wesentlich geringer ist als die erforderliche Auslauflänge, genügen in diesem Falle geringe Klappenbreiten und demzufolge auch wesentlich geringere Schließmomente. Trotz relativ leichter, Bauart der Auslaufklappen können aber mittels einer sinngemäßen Kniehebelübertragung durch dieselben auch große Kräfte ausgeübt und daher notfalls selbst grobstückiges Material zerdrückt werden, wodurch der jeweils sichere Abschluß der Ausläufe gewährleistet wird.
Aus der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Abschlußvorrichtung an einem Auslauf eines Trogförder,ers in schematischer Darstellung zu ersehen. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Abschlußvorrichtung an dem Auslauf eines Trogförderers,
Abschlußvorrichtung an Ausläufen
bei Trogförderern u. dgl.
Patentiert für:
Gebrüder Bühler, Uzwil (Schweiz)
Dipl.-Ing. Fritz Meyer, Uzwil,
und Moritz Wäspi, Oberuzwil (Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Auslaufklappen des Trogförderers und
Fig. 3 eine Handverstellung der Auslaufklappen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind an die Abschrägungen 1 der inneren Trogkanten 2 die Auslaufklappen 3 so angeschlossen, daß die Abschrägungen 1 die Ächshülsen 4 der Auflaufklappen 3 tangential berühren, wobei die Achsen 5 selbst parallel zur, Trogachse 6 verlaufen. Dadurch ist eine dichte Verbindung zwischen Trog und Auslaufklappe sowie eine reibungsfreie Verschwenkung der Äuslaufklappen 3 um die Achsen 5 sichergestellt.
Fig. 2 zeigt, daß die Länge der Klappen 3, in Richtung der Trogachse 6 gemessen, die Trogbreite, senkrecht zur Längsachse 6 gemessen, wesentlich übersteigt, wodurch, wie bereits ausgeführt, ein viel geringeres Schließmoment erforderlich wir,d, als es bei Auslaufklappen mit quer zur Trogachse 6 angeordneten Schwenkachsen erforderlich ist.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen, daß in der Trogmitte ein Steg 7 belassen ist, der einerseits eine Stütze und Auflage für die Kette des Trogförderers und andererseits einen Teil der Labyrinthdichtung bildet. Zu diesem Zwecke weist der Steg 7 an seiner Unterseite einen U-förmigen Querschnitt auf, in den die Taschen 8 der Deckel 3 hineinragen, die an deren Unterseiten angebracht sind und in denen sich das beim Schließen der Auslaufklappen 3 nach unten austretende Fördergut sammelt und, wie in Fig. 1 angedeutet, eine zusätzliche und staubdichte Abdichtung 9 bildet. Die verhältnismäßig scharfen Kanten 10 der Auslaufdeckel und 11 des Steges 7 erleichtern das Zerdrücken des beim endgültigen Schließen der Deckel zwischen sie geratenden, grobkörnigen Fördergutes, so daß ein
909 746/283
1 \J \J I
vollständiges und staubdichtes Schließen der Auslaufdeckel 3 sichergestellt ist.
Der Steg 7 bietet, wie schon erwähnt, eine sichere Führung der Kette eines Kettenförderers im Bereiche der Auslaßöffnung, wobei der Trogboden 12 konische Übergänge 22 in den Steg 7 aufweist, um ein möglichst einwandfreies Ab- und Wiederauflaufen der Querstege der Förderkette vom und auf den Trogboden 12 sicherzustellen.
Da die Ausbildung der Auslaufdeckel ein staubdichtes Schließen in jeder Weise begünstigt, kann das Schließen, wie in Fig. 3 gezeigt, von einer Handspindel aus erfolgen. Bei dieser Ausbildung sind die mit den Auslaufklappen 3 fest verbundenen Arme 13 an Schraubmuffen 14 geführt, die beim Drehen des Handrades 15 sich in Längsrichtung der Spindel 16 bewegen und das öffnen und Schließen der Klappen 3 bewerkstelligen.
Die Handversteilung kann aber auch durch eine pneumatische oder hydraulische Verstellvorrichtung ersetzt werden, die, wie Fig. 1 zeigt, aus an sich bekannten Kniehebelpaaren 17 besteht, die durch einen pneumatischen oder hydraulischen Preßzylinder 18 durchgedrückt werden. Dabei steht das eine Kniehebelpaar mit dem Kolben 19, das andere mit dem Zylinder 18 in Verbindung. Diese Anordnung ermöglicht es, beim Schließen grpße Kräfte auszuüben, wodurch selbst grobstückiges Fördergut mit Sicherheit zerquetscht und ein staubdichter Verschluß der Abschlußvorrichtung erreicht wird, der, gerade bei staubbildendem Material sehr erwünscht ist. Außerdem erfordern die längsgerichteten und daher schmalen Auslaßklappen eine geringe Bauhöhe, worin ein wesentlicher Vorteil der Konstruktion zu sehen ist.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Abschluß vorrichtung an Ausläufen von Trogförderern u. dgl. mit als Abschlußorgane für den Auslauf dienenden Schwenkklappen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (5) der Auslaufklappen (3) in der Förderrichtung verlaufen und längs der Innenkanten (1) des För,dertroges (12) angeordnet sind, wobei die Auslaufklappen gegen einen in der Mitte des Fördertroges verbliebenen Steg (7) geschlossen werden.
1 \J I
2. Abschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (7) mit den Innenkanten der Auslaufklappen (3) staubdicht abschließt.
3. Abschlußvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Steges (7) eine U-förmige Rille (20) aufweist, die zusammen mit Taschen (8) der Auslauf klappen (3), mittels des sich beim Schließen der Auslaufklappen in den Taschen ansammelnden Fördergutes, eine staubdichte Labyrinthdichtung bildet.
4. Abschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufklappen (3) an ihren inneren Längsseiten scharfe Kanten (10) aufweisen, welche zusammen mit den ebenfalls scharfen Kanten (11) des Steges
(7) das Zerdrücken grobkörnigen Fördergutes beim Schließen der Auslaufklappen erleichtern, wobei das zerdrückte Fördergut (9) in den Taschen
(8) der Auslaufklappen aufgefangen wird.
5. Abschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördertrog (2) im Bereich der, Auslaßöffnung an seinen inneren Längskanten Abschrägungen (1) aufweist, an welche sich die Achshülsen (4) der Auslaufklappen tangential berührend anschließen.
6. Abschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trogboden (12) im Bereiche der Auslaßöffnung konische Übergänge (22) in den Steg (7) aufweist.
7. Abschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßklappen (3) mit Kniehebelgestängen (17) von einem pneumatisch oder hydraulisch betätigten Preßzylinder (18) und Kolben (19) jeweils gegengleich in Offenoder. Schließstellung bewegt werden.
8. Abschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßklappen (3) mit ihnen fest verbundene Arme (13) aufweisen, die mit Schraubmuffen (14) in Wirkungsverbindung stehen, welche längsbeweglich mit einer durch eine Muffe (21) selbst an der Längsverschiebung verhinderten Schraubspindel (16) mit gegenläufigen Gewinden verbunden sind, die ihrerseits ein Handrad (15) zu ihrer Verdrehung aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1067367D Abschlußvorrichtung an Ausläufen bei Trogförderern u. dgl Pending DE1067367B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1067367B true DE1067367B (de) 1960-03-17

Family

ID=593263

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1067367D Pending DE1067367B (de) Abschlußvorrichtung an Ausläufen bei Trogförderern u. dgl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1067367B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999035066A1 (de) * 1998-01-02 1999-07-15 Bühler AG Kettenförderer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999035066A1 (de) * 1998-01-02 1999-07-15 Bühler AG Kettenförderer

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