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DE736871C - Bunkerverschluss, insbesondere fuer feinkoernige Gueter - Google Patents

Bunkerverschluss, insbesondere fuer feinkoernige Gueter

Info

Publication number
DE736871C
DE736871C DEW106373D DEW0106373D DE736871C DE 736871 C DE736871 C DE 736871C DE W106373 D DEW106373 D DE W106373D DE W0106373 D DEW0106373 D DE W0106373D DE 736871 C DE736871 C DE 736871C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
rotary valve
closure
fine
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW106373D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schoenert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Dinnendahl Groeppel AG filed Critical Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority to DEW106373D priority Critical patent/DE736871C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736871C publication Critical patent/DE736871C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Bunkerverschluß, insbesondere für feinkörnige Güter Die Erfindung betrifft einen Bunkerverschluß, insbesondere für Bunker, in denen feinkörniges Gut gestapelt wird. Aufgabe der Erfindung ist es, einen solchen Verschluß so auszubilden, daß praktisch eine staubdichte Entleerung des Bunkers vor sich geht und die Betätigung des Verschlusses einfach und ohne besondere Kraftaufwendung erfolgen kann.
  • Gemäß der Erfindung ist unterhalb der schlitzförmigen Austrittsöffnung des Bunkers in einer staubdicht an den Bunker angeschlossenen und mit einem Abführungsrohr in Verbindung stehenden Entleerungskammer ein muldenförmiger Drehschieber angeordnet, der sich über die Länge des Austrittsquerschnittes erstreckt und dessen konkave Fläche dem Austrittsschlitz zugekehrt ist. Der Abschluß erfolgt hierbei in der «'eise. daß sich das aus dem Austrittsschlitz des Bunkers austretende Gut auf der muldenförmigen Fläche des Drehschiebers aufböscht. Die Betätigung des Drehschiebers kann von Hand mittels eines Handrades über eine Schnecke und Schneckenrad erfolgen. Er kann aber auch mittels eines \Iotors bewegt werden.
  • Es ist bekannt, den Auslauf eines Bunkers, unter welchem eine M'iegeeinrichtung angeordnet ist, staubdicht zu umkleiden. Bei dieser und einer anderen bekannten, nicht staubdicht abgeschlossenen Ausführung zum Abschlul3 der Austrittsöffnung des Bunker findet jedoch kein Drehschieber. sondern ein SegmentschieberVerwendung. Einem solchen Segmentschieber haften verschiedene Nachteile an. Da bei einem Segmentschieber der Abschluß durch Anstauun- des Gutes im Bunkerschacht stattfindet und der Schieber bei seiner Betätigung entgegen dem auf ihm lastenden Druck des Gutes herausgeschwenkt werden mu13 bzw. beim Schließen des Verschlusses in den aus dem Bunker ausfließenden Gutstrom hineingedrückt «-erden muß, wobei jedesmal auch eine erhebliche Reibung zu überwinden ist, sind stets größere Kräfte zu seiner Betätigung erforderlich. Infolgedessen sind bei diesen bekannten Verschlüssen stets Hebel oder Gestänge erforderlich, um die für das Schließen bzw. öffnen notwendige Eiraft aufzubringen. Es kommt hinzu, d.113 derartige Segmentschieber gewöhnlich dicht unter dem Bunkerauslauf geführt sind, so daß die Gefahr besteht, daß sich Gutsteilchen zwischen dem Bunkerrand und dem Schieber festklemmen, wodurch die Betätigung des Schiebers erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht wird. Demgegenüber findet bei dem erfindungsgemäßen Drehschieber, dessen Drehpunkt unterhalb der 13tinkeröfinung liegt, der Abschluß dadurch statt. daß sich das Gut auf der muldenförtri,-en Fläche des Drehschiebers aufböscht. Das üfrnen des Verschlusses geschieht lediglich durch Abkippen des auf der Mulde aufgeböschten Gutes. das dabei über den tieferen Rand der -Mulde abfließt. Hierzu sind nur geringere Kräfte erforderlich. Es ist bei der Verwendung eines Drehschiebers geinäß der Erfindung weiterhin vorteilhaft, daß plötzlich einstürzende Brücken des Stapelgutes. die sich innerhalb des Bunkers gebildet hatten, nicht nach unten durchfallen l;ünnen. um unter starker Staubentwicklung auf dem Boden des zu füllenden Behälters aufzuschlagen, sondern diese Gutsmengen trefren stets auf eine Fläche des Drehschiebers, «-erden dort aufgelöst und iin Fall gebremst.
  • # In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Drehschieber auch mit zwei in Abstand voneinander angeordneten entgegengesetzt gekrümmten Mulden versehen werden, um ihn beidseitig verwenden zu können. Weiterhin kann die Ausbildung des Drehschiebers auch so vorgenommen werden, daß die beiden im Abstand voneinander angeordneteir gegenüberliegenden 'Mulden gleiche Krümmung erhalten. wobei dann die untere Mulde mit einem geteilten Zwischenboden in der Entleerungskammer einen zweiten zusätzlichen Abschluß bildet.
  • Auf der Zeichnun- ist dip. rrfindun,- beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Schnitt eine erste Ausführungsforin eines Bunkerverschlusses geinäß der Erfindung.
  • Abb. :! stellt eine zweite Ausführun-storin dar.
  • Abb.3 zeit einen L)rch,@-itirlic#rcm@iß der Erfindung in Ansicht. Abb. 4. bis (l zeigen verschiedene Stellungen des Drehschiebers.
  • Gemäß der Zeichnung wird der Auslauf des Bunkers t von einem Trichter 2 gebildet, der eine schlitzförmige Austrittsöffnung 3 besitzt. An das untere Ende des Bunkers i ist staubdicht die Entleerungskammer 4 angeset7t, welche in ein Ablcitungs- oder Teleskoprohr 5 übergeht.
  • Gemäß Abb. i ist unterhalb der Austrittsöfrnung 3 des Trichters 2 in der Kammer der Drehschieber 6 angeordnet. Dieser Drehschieber 6 besteht aus zwei Stirnflächen j , welche durch die muldenförmigen Flächen 8 miteinander verbunden sind ( Abb. 3. Zur Drehung des Schiebers tragen die Stirnflächen ; an ihren Außenseiten Wellenstümpfe 9, die in den Seitenwandungen der Kammer .1 staubdicht gelagert sind. Zur Betätigung des Drehschiebers 6 ist auf dem einen Wellenstumpf ati13erhalb der Kammer .1 ein Schneckenrad to an;ebracht. welches mittels der Schnecke t i durch das Handrad i= gedreht «erden kann.
  • In seiner Ruhe- oder .lbsclilulbstellung befindet sich der Drehschieber 6 in der in Abb. t dargestellten Lage, d. h. eine der muldenförmigen Flächen 8 liegt unterhalb der Austrittsöffnung 3 des Bunkers, wobei ihre konkave Fläche -dem Austrittsschlitz 3 zugekehrt ist. In dieser Lage staut sich das aus dem Schlitz 3 austretende Gut auf der Mulde S an und böscht sich hier auf, wodurch der Abschluß des Bunkers herbeigeführt wird. -Zur Entleerung des Bunkers wird nun der Drehschieber 6 mittels des Handrades 12 gedreht. Hierzu ist nur eine sehr geringe Kraft notwendig, da bereits nach einem kurzen Wege das Gut über die Karte der Mulde überfließt. wie dies die -Abb..l verarjschaulicht. wodurch eine Entlastung der -Mulde von dem darüberlagernden Druck stattfindet. Bringt man den Drehschieber dann beispielsweise in die in Abb.5 dargestellte Stellung, so findet ein dauernd gleichmäßiges Ausfließen des Gutes aus den Bunker statt. Hierbei ist von besonderer Bedeutung, daß größere Gutmengen, die durch Einbrechen von Brücken im Bunker nach unten ausfallen, durch die Mulde S abgefangen werden. Ein Zurückdrehen des Drehschiebers in die Ausführt wieder zum Abschluß clos htnikers und kann ebenfalls wie das offnen ohne grol.lcn Kraftaufwand vorgenommen werden.
  • In Abb. 2 ist eine zweite Ausführun-sforni für den Drehschieber gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar besteht hier der Drehschieber 1 j aus 7.15'C1 Mulden 14, 15, die nach cict- gleichen Seite gekrümmt sind. IIierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, zwecks Bildung eines zweiten Abschlusses die untere Mulde 1 5 mit einem Zwischenboden 16 zusammen wirken zu lassen, welcher mit einem Austrittsschlitz versehen ist, was insbesondere bei sehr feinkörnigem Gut erwünscht sein kann. Die Arbeitsweise des Drehschiebers 1 ; ist die gleiche wie diejenige des Drehschiebers 6 der Abb. r. Beide Drehschieber können auch vollständig um 9o° gedreht werden, wenn vorübergehend eine volle Durchfallöffnung erwünscht ist, wie dies die Abb.6 zeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bunkerverschluß, insbesondere für feinkörnige Güter, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der schlitzförmigen Austrittsöffnung des Bunkers in einer staubdicht an den Bunker angeschlossenen und mit einer Abführungsleitung in Verbindung stehenden Entleerungskammer ein muldenförtniger Drehschieber (6) angeordnet ist, der sich über die Län,-e des Austrittsschlitzes (3) erstreckt und dessen konkave Fläche dem Austrittsschlitz zugekehrt ist. z. Bunkerverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (6) aus zwei im Abstand voTleinander angeordneten entgegengesetzt gekrümmten Mulden (ä) besteht. 3. Bunkerverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (6) aus zwei im Abstand voneinander angeordneten gleichförmig gekrümmten Mulden besteht. wobei die untere Mulde (15) mit einem geteilten Zwischenboden (16) in der Entleerungskammer einen zweiten Abschluß bildet.
DEW106373D 1939-09-30 1939-09-30 Bunkerverschluss, insbesondere fuer feinkoernige Gueter Expired DE736871C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW106373D DE736871C (de) 1939-09-30 1939-09-30 Bunkerverschluss, insbesondere fuer feinkoernige Gueter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW106373D DE736871C (de) 1939-09-30 1939-09-30 Bunkerverschluss, insbesondere fuer feinkoernige Gueter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736871C true DE736871C (de) 1943-06-30

Family

ID=7616575

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW106373D Expired DE736871C (de) 1939-09-30 1939-09-30 Bunkerverschluss, insbesondere fuer feinkoernige Gueter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736871C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994019262A1 (en) * 1993-02-22 1994-09-01 Ethyl Corporation Angle of repose-inflatable seal valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1994019262A1 (en) * 1993-02-22 1994-09-01 Ethyl Corporation Angle of repose-inflatable seal valve

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