DE1067298B - Vorrichtung zum Auspressen von Handpappe - Google Patents
Vorrichtung zum Auspressen von HandpappeInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F13/00—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
- D21F13/10—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production using board presses
- D21F13/12—Platen presses
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21J—FIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
- D21J1/00—Fibreboard
Landscapes
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Description
&ibüotiieek
Ind.
Z 5431 ΥΠ/55 d
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAOSGABEDER
AUSLEGESCHBIFT: 15. 0 KTO B E R 1959
Handpappen werden bekanntlich im Gegensatz zu Maschinenpappen diskontinuierlich hergestellt und erfordern bisher sehr viel Handarbeit. Dieses Herstellungsverfahren
findet vor allen Dingen Anwendung bei der Fertigung von stärkeren Sorten oder Spezialpappen,
die auf Karton- oder Langsiebmaschinen nicht herstellbar sind.
Um die Handarbeit zu verringern, ist schon eine Formatwalze in der Handpappenmaschine vorgeschlagen
worden, bei der durch eine automatische Einrichtung das Abschneiden der fertigen nassen
Pappe bewirkt wird. Ein weiterer Schritt in der gleichen Richtung war die Entwicklung des Flachbahntrockners.
Eine Fließarbeit ließ sich aber auch auf diese Weise noch nicht erreichen. Wohl aber wurde
durch das Hintereinanderschalten einer Pappenmaschine mit einer selbstabschneidenden Formatwalze,
einer rotierenden Naßpresse, eines gleich breiten Trockners und einer Schneideinrichtung eine
gewisse kontinuierliche Fertigung ermöglicht. Die dabei als Ersatz für die früher übliche Stapelpresse benutzte
rotierende Naßpresse arbeitet aber nicht in jeder Beziehung gleichwertig mit der Stapelpresse.
Gerade die starken und harten Pappen aus schmierigen Stoffen, die gewöhnlich als Handpappen erzeugt
werden, und der Umstand,· daß Handpappen nicht endlos,
sondern in Formaten gefertigt werden, erhöhen die Schwierigkeiten bei dieser Art der Naßpressung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung der letztgenannten Art, bei der das Auspressen bekanntlieh
unter Hinzuziehung eines auf der Pappe liegenden Preßtuches erfolgt. Während jedoch die bekannten
Pressen dieser Art auf Grund ihrer Starrheit nicht in der Lage sind, sich der wechselnden Stärke des Pappebogens
anzupassen, wodurch der Bogen an den Stellen größerer Stärke in viel größerem Umfange gepreßt
wird: als an schwächeren Stellen, wird bei der erfindungsgemäßen
Presse dieser Nachteil dadurch vermieden, daß das druckdichte Preßtuch, der wechselnden
Stärke des Bogens sich anpassend, rückseitig auf seiner ganzen Fläche gleichmäßig durch ein hydraulisches
oder pneumatisches Druckmittel beaufschlagbar ist. So können zwei feststehende, in Abstand übereinander
angeordnete Platten vorgesehen sein, von denen' die obere das an ihren Rändern befestigte
druckdichte Preßtuch trägt, dessen Rückseite durch die Platte hindurch mit dem Druckmittel beaufschlagt
wird, derart, daß sich das Preßtuch mit seiner Unterseite von obeii her auf den Pappebogen legt und
diesen gleichmäßig auf seiner ganzen Fläche gegen die untere Platte bzw. das Transportband preßt, so
daß der Wasserüberschuß vorwiegend durch das Transportband hindurch angepreßt wird. Um eine
vorzeitige Zerstörung oder Beschädigung des Preß-Vorriditung
zum Auspressen
von Handpappe
von Handpappe
Anmelder:
J. W. Zanders,
Feinpapierfabrik G.m.b.H.,
Bergisdi Gladbach
Fritz Nebel, Bergisdi Gladbach,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tuches zu verhindern, ist der Preßraum, der zu beiden Seiten des Transportbandes durch Stützen begrenzt
ist, über welche sich die obere Platte auf die untere ■abstützt, während der Druckbeaufschlagung auch an
seinem vorderen und hinteren Ende abgeschlossen, und zwar vorzugsweise durch Stützleisten, die gelenkig
an der oberen Platte befestigt sind und bei der -Druckbeaufschlagung des Preßtuches verschwenkt
werden, bis sich bei schräger Lage ihre freien Kanten gegen die untere Platte bzw. das Transportband abstützen.
Damit ist der Preßraum, während das Preßtuch verformt wird, allseitig geschlossen. Ein Platzen
des Preßtuches ist also nicht zu befürchten. Wohl aber kann der Druck desselben gleichmäßig verteilt auf der
ganzen Fläche des in den Preßraum eingeführten Pappebogens einwirken. Der Bogen wird also, unabhängig
davon, ob er überall gleichmäßig stark oder vielleicht sogar durch Umschlagen einer Ecke irgendwo
gedoppelt ist, trotzdem überall gleichmäßig ausgepreßt, wobei das Wasser vorwiegend durch das
Transportband hindurch und durch die Durchbrechungen der unteren Preßplatte abfließt. Die Folge
davon ist eine außerordentlich wirksame Auspressung in kürzester Zeit. In der Praxis hat sich ergeben, daß
die Auspressung schneller und wirksamer vor sich geht als in der bekannten Stapelpresse.
Die beweglichen Stützleisten zur Begrenzung des Preßraumes bei der Druckbeaufschlagung des Preßtuches
werden vorteilhaft durch Federn selbsttätig in ihre abgehobene Lage zurückgezogen, sobald das
Preßtuch entlastet ist. Alsdann kann das Transportband vorgeschaltet werden, so daß der ausgepreßte
Bogen aus dem Preßraum herauskommt und gleichzeitig ein vorher aufgelegter zweiter Bogen in den
Preßraum eingeführt wird, so daß sofort mit dem
909 638/202
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Auspressen von Handpappe, bei der das Auspressen unter Hinzuziehung eines
auf dem Pappebogen liegenden Preßtuches erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das druckdichte
Preßtuch, der wechselnden Schichtstärke des Bogens sich anpassend, rückseitig auf seiner
ganzen Fläche gleichmäßig durch ein hydraulisches oder pneumatisches Druckmittel beaufschlagbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei feststehende, im Abstand übereinander
angeordnete Platten (10,11), von denen die obere (il) das an ihren Rändern befestigte druckdichte
Preßtuch (16) trägt, dessen Rückseite durch die Platte (11) hindurch mit dem Druckmittel beaufschlagt
wird, derart, daß sich das Preßtuch (16} mit seiner Unterseite von oben her auf den Pappebogen
(22) legt und diesen gleichmäßig auf seiner ganzen Fläche gegen die untere Platte (10) bzw.
das Transportband (19) preßt, so daß der Wasserüberschuß vorwiegend durch das Transportband
(19) hindurch ausgepreßt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßraum (18), der zu
beiden Seiten des Transportbandes (19) durch Stützen (12) begrenzt ist, über welche sich die
obere (11) auf die untere Platte (1) abstützt, wäh-
rend der Druckbeaufschlagung auch an seinem vorderen
und hinteren Ende abgeschlossen ist, und zwar entweder durch Stützleisten (21), die gelenkig
an der oberen Platte (11) befestigt sind und bei der Druckbeaufschlagung des Preßtuches verschwenkt
werden, bis sich bei schräger Lage ihre freien Kanten gegen die untere Platte (10) bzw.
das Transportband (19) abstützen, oder durch entsprechend geformte breite Pakete von Federlamellen,
von denen nur der äußere Rand angeklemmt ist, während der innere Rand elastisch abwärts gebogen werden kann.
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4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützleisten (21) durch
Federn in ihre abgehobene Lage zurückziehbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Saugpumpe, mit der der Raum hinter
dem Preßtuch (16) nach Beendigung des Preßvorganges in Verbindung gebracht wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Transportband
(19) und der durchbrochenen unteren Platte (10) eine saugfähige Unterlage (24), vorzugsweise aus
Schaumgummi od. dgl., angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 327 661.
Deutsche Patentschrift Nr. 327 661.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
909633/202 10.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067298B true DE1067298B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=593207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1067298D Pending DE1067298B (de) | Vorrichtung zum Auspressen von Handpappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067298B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205913B (de) * | 1963-05-29 | 1965-11-25 | Trockentechnik G M B H | Heizplatten-Vakuumtrockner fuer Flachgut |
| DE2755441A1 (de) * | 1976-12-13 | 1978-06-15 | Arnfried Meyer | Presse zum auspressen von gutposten, insbesondere von waesche |
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- DE DENDAT1067298D patent/DE1067298B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205913B (de) * | 1963-05-29 | 1965-11-25 | Trockentechnik G M B H | Heizplatten-Vakuumtrockner fuer Flachgut |
| DE2755441A1 (de) * | 1976-12-13 | 1978-06-15 | Arnfried Meyer | Presse zum auspressen von gutposten, insbesondere von waesche |
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