DE1066990B - Schiebereiter aus Kunststoff mit einer als Reiterbahn dienenden Tragschiene für Hängemappen - Google Patents
Schiebereiter aus Kunststoff mit einer als Reiterbahn dienenden Tragschiene für HängemappenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
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Description
DEUTSCHES
KLlIe
INTERNAT. KL. B 42 f
PATENTAMT
G123liVII/lle
ANMELDETAG: 25.JULI1953
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AÜSLEGESCHRIFT: 15. O KTO B E R 1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AÜSLEGESCHRIFT: 15. O KTO B E R 1959
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schiebereiter aus Kunststoff mit einer als Reiterbahn dienenden
Tragschiene für Hängemappen. Bei diesem bekannten Schiebereiter weist die Tragschiene außen einen verdickten
freien Längsrand und als Rücken einen über die zugeordnete Mappenwand greifenden, im Querschnitt
halbkreisförmigen Kopfrand als Reiterbahn auf, auf welcher der einstückige im Reiterkopf einen
Raum zum Einschieben eines Beschriftüngsstreifens aufweisende Schiebereiter mit seinem Reiterfuß geführt
wird, der mit mindestens einem über den Kopfrand nach innen greifenden· Reiterschenkel und mit
mindestens einem.."den.; verdickten freien Längsrand
der Tragschiene untergreifenden Reiterschenkel versehen
ist. Diese Schiebereiter können jedoch nicht an einer beliebigen :Stelle:auf die Tragschiene aufgesetzt
werden, sondern lassen sich nur seitlich auf diese aufschieben, so daß die Hängemäppe' hierzu abgenommen
werden muß.' '.~:Z η:^ϋ'~' y. / .'■'■"'·:
Es besteht jedoch das Bedürfnis, daß die Schiebereiter an beliebiger Stelle unmittelbar auf die-Tragschiene aufgesetzt werden können, um die Handhabung
zu vereinfachen. Dieses wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der verdickte freie Längsrand
der Tragschiene als ein Wulst mit etwa kreisförmigem Querschnitt und der an dessen Querschnittsform angepaßte, den größten Durchmesser des
Wulstes elastisch federnd hintergreifende Reiterschenkel sowie der den Hängerand übergreifende
Reiterschenkel als eine durchlaufende, spielfrei an der Tragschiene anliegende Wand ausgebildet ist, die mit
dem entsprechenden Reiterschenkel die Tragschiene ausschließlich nur im Bereich ihres halbkreisförmig
gekrümmten Rückens übergreift.
Eine für die Befestigung eines derartigen Schiebereiters vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß der
im Reiterkopf vorgesehene, im Querschnitt allseitig geschlossene Raum für einen Beschriftungsstreifen an
der dem Hängerand zugekehrten Längsseite durch die an der Tragschiene anliegende Wand begrenzt ist.
Ferner ist es möglich, daß die Rückwand des Reiterkopfes
statt als durchgehende Wand von. zwei im Bereich ihrer Längsseiten verlaufende Randstreifen
gebildet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Vorderansicht eines Schiebereiters auf der Tragschiene einer nur teilweise dargestellten
Hängemappe,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 in größerem Maßstab.
Am Hängerand jeder Mappenwand 1 einer Hängemappe ist eine Tragschiene 2 befestigt, die von einem
Falzstreifen mit zwei über die beiden Seiten des
Schiebereiter aus Kunststoff
mit einer als Reiterbahn dienenden
Tragschiene für Hängemappen
Anmelder:
Rud. Fürrer Söhne A.-G.,
Zürich (Schweiz)
Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schiffer, Patentanwalt,
Karlsruhe, Kochstr. 3 " '"-.'■
Karlsruhe, Kochstr. 3 " '"-.'■
Beanspruchte Priorität:
.Schweiz vom 6. Oktober 1952 · . ,-■■
.Schweiz vom 6. Oktober 1952 · . ,-■■
Gustav Gallusser, Berneck (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
..--"■.
Hängerandes greifenden Falzschenkeln gebildet ist. Der freie Längsrand des einen Falzschenkels ist als
Wulst 3 ausgebildet. Beim Ausführungsbeispiel ist dieser Wulst im Querschnitt etwa kreisförmig gestaltet,
doch kann auch ein ovaler Querschnitt gewählt werden. Die Tragschiene 2, deren Falzschenkel
durch einen im Querschnitt halbkreisförmigen Rücken verbunden sind, dient als Reiterbahn für Schiebereiter.
Jeder Schiebereiter hat zwei Reiterschenkel 5 und 6, die durch einen im Querschnitt halbkreisförmig
ausgebildeten, auf dem Rücken der Tragschiene aufliegenden Sattel 4 miteinander verbunden
sind. Der eine Reiterschenkel 6 erstreckt sich über die gesamte Breite des den Wulst 3 aufweisenden
Falzschenkels der Tragschiene, während der Reiterschenkel 5 lediglich den Rücken der Tragschiene bzw.
den Hängerand im Bereich seiner Bugrundung umfaßt. Der vordere längere Reiterschenkel 6 ist der Querschnittsform
des Wulstes 3 angepaßt und hintergreift elastisch federnd dessen größten Durchmesser. Die
beiden Reiterschenkel 5 und 6 sind je als durchlaufende, spielfrei an der Tragschiene anliegende
Wand ausgebildet. An dem Sattel 4 ist der Reiterkopf angeschlossen, der einen im Querschnitt allseitig geschlossenen
Raum 8 für einen Beschriftungsstreifen aufweist. Dieser Raum 8 ist von der Frontwand 7 und
der Rückwand 11 gebildet und wird an der dem Hängerand zugekehrten Längsseite durch die an der
Tragschiene 2 anliegende Wand begrenzt.
.'fifo i:;. T' 909 638765
Die Rückwand des -Reiterkopfes kann auch von, zwei lediglich im Bereich ihrer Längsseiten verlaufenden
Randstreifen 9 und 10 gebildet werden.
Zum Befestigen des Schiebereiters an der Tragschiene: 2 der Hängemappe wird so vorgegangen, daß
dieser an einer beliebigen. Stelle zunächst mit dem Sattel 4 auf den Rücken der Tragschiene 2 auf gesetzt
~und"'alsclänn der' Reiter schenkel 6 gegen den "Wulst'3
der ' Tragschiene 2 gedrückt wird, " so· daß dieser
den Wulst untergreift. Der Schiebereiter kann dann auf dem Tragst-reifen in Längsrichtung verschoben
werden, wobei eine gewünschte Stellung dadurch gesichert wird, daß eine'1 öder mehrere sich am Reiterschenkel
6 befindliche Warzen 12 in entsprechende Durchbrüche 13 der Tragschiene 2 einrasten. Die-Entfernung
des ■ Schiebereiters von der Tragschiene erfolgt durch seitliches Herausziehen.
Der Schiebereiter ■ wird aus einem elastischen
Kunststoff hergestellt, beispielsweise aus Polystyrol, der für eine 'gute Sichtbarkeit des Beschriftungs-Streifens
durchsichtig sein muß. Für Unterscheidungszwecke können verschiedenfarbige Schiebereiter verwendet
werden. Solche Schiebereiter werden in vorteilhafter Weise in Stang^niorrnlhergestellt und dann
auf die gewünschte Länge abgeschnitten,
Claims (3)
1. Schiebereiter aus Kunststoff mit einer als Reiterbahn dienenden Tragschiene für Hängemappen,
wobei die Tragschiene außen einen verdickten freien Längsrand und als Rücken einen
über die zugeordnete Mappenwand greifenden, im Querschnitt halbkreisförmigen Kopfrand als
Reiterbahn aufweist, auf welcher der einstückige . im Reiterkopf einen Raum zum Einschieben eines
Beschriftungsstreifens aufweisende Schiebereiter mit seinem Reiterfuß geführt ist, der mit mindestens
einem über den Kopfrand nach innen greifenden Reiterschenkel und mit mindestens einem den
verdickten freien Längsrand der Tragschiene untergreifenden Reiterschenkel versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der verdickte freie Längsrand der Tragschiene (2) als ein Wulst (3)
mit etwa kreisförmigem Querschnitt und der an dessen QuerschnittsfoTm angepaßte, den größten
Durchmesser des AVulstes elastisch federnd hintergreifende
Reiterschenkel (6) sowie der den Hängerand übergreifende Reiterschenkel (5) als eine
!durchlaufende, spielfrei an der Tragschiene anliegende
Wand ausgebildet ist, die mit dem entsprechenden Reiterschenkel die Tragschiene ausschließlich
nur im Bereich ihres halbkreisförmig gekrümmten Rückens übergreift.
2. Schiebereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Reiterkopf vorgesehene,
im Querschnitt allseitig geschlossene Raum (8) für einen Beschriftungsstreifen an der dem Hängerand
zugekehrten Längsseite durch die an der Tragschiene (2) anliegende Wand begrenzt ist.
3. Schiebereiter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand des
Reiterkopfes von zwei im Bereich ihrer Längsseiten· verlaufenden Randstreifen (9 und 10) gebildet
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 893 192, 808 111,
914, 692 352, 530 207;
Deutsche Patentschriften Nr. 893 192, 808 111,
914, 692 352, 530 207;
USA.-Patentschriften Nr. 2 600 825, 692 352.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 638/65 10.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066990B true DE1066990B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=592982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066990D Pending DE1066990B (de) | Schiebereiter aus Kunststoff mit einer als Reiterbahn dienenden Tragschiene für Hängemappen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066990B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161236B (de) | 1962-07-27 | 1964-01-16 | Zippel Kg Herbert | Sichtleiste aus transparentem Kunststoff fuer Registraturgegenstaende |
| DE1194367B (de) | 1960-11-11 | 1965-06-10 | Rud Fuerrer Soehne A G | Vollsichtreiter fuer Haengemappen |
| DE1209991B (de) * | 1961-12-27 | 1966-02-03 | Buerobedarf Fab F | Karteireiter |
| DE1225603B (de) | 1962-07-26 | 1966-09-29 | Walter Lennartz | Folienbahn aus Kunststoff zum Herstellen von Schriftgutbehaeltern |
-
0
- DE DENDAT1066990D patent/DE1066990B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194367B (de) | 1960-11-11 | 1965-06-10 | Rud Fuerrer Soehne A G | Vollsichtreiter fuer Haengemappen |
| DE1209991B (de) * | 1961-12-27 | 1966-02-03 | Buerobedarf Fab F | Karteireiter |
| DE1225603B (de) | 1962-07-26 | 1966-09-29 | Walter Lennartz | Folienbahn aus Kunststoff zum Herstellen von Schriftgutbehaeltern |
| DE1161236B (de) | 1962-07-27 | 1964-01-16 | Zippel Kg Herbert | Sichtleiste aus transparentem Kunststoff fuer Registraturgegenstaende |
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