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"Anzeige- und .instelleinrichtung für Register" =================================================================
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeige- und Rinstelleinrichtung für Register,
mit einer mit einem .tegi3terblatt verbindbaren Kopfleiste und daran beweglich angeordneten
Anzeige- und zinstellteilenO Bei derartigen, bekannt gewordenen Anzeige- und ainstelleinrichtungen
sind die Anzeige- und Linstellteile als sogenannte Reiter von auf die Kopfleiste
aufsteckbaren Metallteilen gebildet, die durch ihre aufzusteckende Befestigungsart
für die Lageänderung eine ungünstige Handhabung haben - für jede Zinstellung müssen
diese Teile abgenommen und am neuen Ort wieder auf die Kopfleiste
aufgesteckt
werden, was umständlich ist und die Benutzung erschwert.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anzeige- und Einstelleinrichtung
für Register zu schaffen, die mit einfach aufgebauten und leicht zu handhabenden
Anzeige- und Einstellteilen versehen ist. Die Anzeige- und Einstellteile sollen
ein schnelles und Lösearbeiten vermeidendes Einstellen ermöglichen und dabei eine
vielseitige Einstellbarkeit, insbesondere Terminüberwachung, zulassen.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung wird in der Einstellmöglichkeit
der Anzeige- una 'nstellteile in eine Anzeige stellung, eine Erledigungsstellung
und eine Reservestellung gesehen.
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Die erfindungsgemäße Einrichtung soll weiterhin kostensparend herstellbar,
dauerhaft haltbar und vielseitig verwendbar sein.
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Gemäß der Erfindung ist eine Anzeige- und Einstelleinrichtung für
Register, nach der eingangs genannten Art, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kopfleiste
mindestens ein Schieber und mindestens ein, vorzugsweise mehrere Einstecksignale
aus Kunststoff in Kopfleisten-Längsrichtung unabhängig roneinander übereinander
verschiebbar vorgesehen sind und dabei zwischen den Einstecksignalen und dem Schieber
eine als Terminstreifen, Merkstreifen o.dgl. ausgebildete, in der Kopfleiste gehaltene
Einlage angeordnet ist.
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Die Kopfleiste hat in ihrem oberen Bereich eine sich über die gesamte
Leistenlänge erstreckende, im Querschnitt U-förmig ausgebildete und mit ihrer geöffneten
U-Seite nach unten zeigende Anzeigeaufnahme, in der der Schieber und die darüber
angeordneten, durch einen Streifen der
Einlage in einer gesonderten
Führungßbahn gehaltenen Einstecksignale stufenlos verschiebbar vorgesehen sind.
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Der Schieber kann ein im Querschnitt hinterschnittenes, auf einer
?iiiirungsschiene der Kopfleiste verschiebbar gehaltenes Lager- und Griffteil und
einen daran angeordneten, in die Anzeige aufnahme einfassenden Anzeige lappen aufweisen
und jedes Einstecksignal besitzt eine in die Anzeigeaufnahme einfassende Anzeige
zunge und ein daran vorgesehenes, über den freien Rand des oberen U-Schenkels der
Anzeigeaufnshme fassendes Lager- und Griffteil; das Lager- und Griffteil jedes Einstecksignales
läßt sich mit einem U-artigen Querschnitt versehen, überfaßt eine am freien Längsrand
des Anzeigeaufnahme-U-Schenkels innenseitig vorstehende Haltewulst und hinterfaßt
mit einer im Abstand zum Lager- und Griffteil an der Anzeigezunge vorgesehenen Haltekante,
wie Herausformung, die Haltewulst.
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Der U-Steg des Lager- und Griffteiles bildet einen mit der Führungsschiene
zusammenwirkenden Anschlag für jedes teilweise aus der Aufnahme in eine Erledigungsstellung
herauzzichbare Einstecksignal.
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Die Einlage ist von einem gedoppelten, im Querschnitt U-förmig gefalteten
Streifen aus Kunststoff gebildet, der einen sich zwischen dem U-Bogen der Anzeige
aufnahme und der Führungsschiene erstreckenden Lager- und Markierungsitreifen mit
von Zahlen, Buchstaben oder Symbolen gebildeten Angaben und einen kürzeren, sich
im Bereich der Aufnahme erstreckenden, zwischen Schieber und Einstecksignalen verlaufenden
Trennstreifen bildet.
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Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den anderen Unte ransprüche
II
Der Erfindungsgegenstand erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale
der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren Kombination.
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Die erfindungsgemäße Anzeige- und Einstelleinrichtung ist in vorteilhafter
Weise mit verschiebbaren Einstecksignalen und einem Schieber ausgerüstet und die
Einstecksignale können unabhängig vom Sehieber einfach, leicht und schnell in die
gewünschte Stellung gebracht werden.
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Die Einstecksignale sind über den Sehieber hinweg verschiebbar, ohne
daß dabei die Stellung des Schiebers beeinträchtigt bzw. ein Stören in der Verschiebung
erfolgt.
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Die Einstecksignale und der Schieber sind in einer gemeinsamen Aufnahme
der Kopfleiste verschiebbar gehalten, jedoch in vorteilhafter Weise durch eine einen
Terminstreifen bildende Einlage voneinander getrennt, so daß sie jeweils in einer
eigenen Puhrungsbahn verschoben werden können, was eine Kollision zwischen Einstecksignalen
und Schieber bei der Verschiebung vermeidet.
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Die Einstecksignale und der Schieber bestehen aus Kunststoff und sind
mindestens durchscheinend, vorzugsweise durchsichtig ausgebildet, so daß in der
eingestellten Lage die Termine o.dgl. der Einlage erkennbar sind0 Werden die Einstecksignale
nicht benötigt, so lassen sich diese in einen Endbereich der Kopfleiste in ein sogenanntes,
durch den Terminstreifen gekennzeichnetes Magazin in eine Wartestellung verschieben.
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Weiterhin können die Einstecksignale nach unten verstellt werden,
was eine Anzeigestellung für die Erledigung (Terminerledigung) angibt. Dieses ist
durch einfaches Herausziehen
der Einstecksignale aus ihrer Haltestellung
möglich und die HeraußziehungsgröBe wird durch die Schieberführung begrenzet, die
gleichzeitig die teilweise herausgezogenen Einstecksignale festlegt.
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Die Anzeige- und Einstellteile lassen sich ohne Lösearbeiten schnell
durch Verschieben in die gewünschte Stellung bringen, wodurch die Handhabung der
Einrichtung wesentlich verbessert ist.
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Die erfindungsgemäße Einrichtung ist einfach und kostensparend herstellbar
und hat durch ihre vielseitige Einstellmöglichkeit ein großes Einsatzgebiet und
somit einen hohen Gebrauchswert.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung
dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Anzeige-und Einstelleinrichtung
für Register mit einer Kopfleiste und einem daran verschiebbar angeordneten Schieber
sowie mehreren verschiebbar vorgesehenen Einstecksignalen, Fig. 2 eine perspektivische
Ansicht, teilweise geschnitten, der Kopfleiste mit Schieber und Einstecksignalen,
mit einem in eine Erledigungsstellung quer zu seiner Verschieberichtung herausgezogenen
Einsteoksignal, Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Kopfleiste mit Schieber
und Einstecksignal und beide bewegungsmäßig trennenden Terminstreifen.
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Mit 10 ist eine Kopfleiste einer erfindungsgemäßen Anzeige- und Einstelleinrichtung
für Register, insbesondere Hängeregister, bezeichnet, an der mehrere bewegliche
Anzeige- und Einstellteile angeordnet sind0 Diese Anzeige- und Einstellteile sind
von mindestens einem Schieber Ii und mindestens einem, vorzugsweise mehreren Einstecksignalen
12 gebildet. Die Einstecksignale 12 liegen über dem Schieber 11 und sind unabhängig
von dem Sehieber 11 in Kopfleisten-Längsrichtung verschiebbar; der Schieber 11 ist
ebenfalls in Kopfleisten-Längsrichtung verschiebbar an der Kopfleiste 10 gehalten0
Eine als Terminstreifen, Merkstreifen o.dgl. ausgebildete
Einlage
13 erstreckt sich zwischen Schieber 11 und den darauf angeordneten Einstecksignalen
12 und trennt die Einstecksignale 12 von dem Schieber 11, so daß die Einstecksignale
12 und auch der Schieber 11 übereinander störungsfrei verschoben werden können.
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Die kopfleiste 10 bildet in ihrem oberen Bereich eine im Querschnitt
U-förmige, mit ihrer U-Öffnung nach unten gerichtete Anzeigeaufnahiiie 14, in die
der Schieber 11 mit einem Anzeigelappen 15 einfaßt In diese Anzeigeaufnahme 14 greifen
die Einstecksignale 12 mit jeweils einer Anseigesunge 16 ebenfalls hinein.
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Der Anzeigelappen 15 des Sohiebers 11 und die Anzeigezunge 16 jedes
Einstecksignales 12 sind von in der Grundform rechteckigen Streifen gebildet, die
mit ihrer größeren Rechteckausdehnung quer zur Verschieberichtung, also nach oben
zeigen, und im U-Bogenbereich der Anzeigeaufnahme 14 enden.
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Der Schieber 11 ist mit einem im Querschnitt hinterschnittenen Lager-
und Griffteil 17 auf einer Führungsschiene 18 der Kopfleiste 10 stufenlos verschiebbar
gehalten; die Führungeschiene 18 erstreckt sich im Abstand (unterhalb) der Anzeigeaufnahme
14 und hat beispielsweise einen T-förmigen Querschnitt.
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Das Lager- und Griffteil 17 des Schiebers 11 weist einen C- oder schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt auf, überfaßt den U-Querßteg der Führungsschiene 18 dreiseitig und ist
außenseitig mit Griffteilen 19, wie Griffnocken, einer geriffelten Griffläche o.dgl.,
ausgestattet.
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Der obenliegende U-Schenkel 14a der Anzeigeaufnahme 14 iet an seinem
freien Längsrand mit einer in den U-Raum
hineingerichteten, sich
über die gesamte Länge der Anzeigeaufnahme 14 erstreckenden Haltewulst 20 ausgestattet.
¢ber diesen wulstseitigen Längsrandbereich des U-Schenkels 14a greifen die Einstecksignale
12 mit Jeweils einer im Querschnitt U-artigen Lager- und Griffleiste (-teil), deren
nach oben gerichtete U-Öffnung der Randbereich des U-Schenkels 14a überfaßt.
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Eine im Abstand zum U-Steg 21a an der Anzeigezunge 16 vorgesehene,
vorzugsweise durch Herausformung gebildete Haltekante 22 liegt hinter (oberhalb)
der Haltewulst 20 und legt das Einstecksignal 12 in Höhenrichtung fest sowie bildet
mit dem im Querschnitt U-artigen Lager-und Griffteil 21 eine Führung und Rastverbindung
für das Einstecksignal 12.
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Ein nach außen über das Lager- und Griffteil 21 hinausragendes, im
Querschnitt T-förmiges Griffstück 23, ermöglicht ein Anfassen jedes Einstecksignales
12 zu dessen Verschiebung.
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Der Schieber 11 und die Einstecksignale 12 sind als einteilige Werkstücke
aus einem Kunststoff hergestellt und dabei bestehen sie aus einem mindestens durchscheinenden,
vbrzugsweise durchsichtigen Kunststoff - der Schieber 11 und die Einstecksignale
12 können farblich gleich und/ oder unterschiedlich ausgebildet sein, wobei durch
diese Farbgebung die Durchsichtigkeit der Teile 11,12 nicht beeinträchtigt wird.
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In der Anzeigeaufnahme 14 ist die Einlage 13 angeordnet, die als ein
einteiliger Streifen im Querschnitt U-förmig gebogen (gefaltet) ist und dabei einen
unteren Lager- und Narkierungsstreifen 13a sowie einen oberen rennotreifen 13b besitzt.
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Der Lager- und Markierungsstreifen 13a ist mit von Zahlen, Buchstaben
oder Symbolen gebildeten Angaben 24, wie Monat und Datum, ausgestattet, welche durch
Bedrucken, durch Prägen o.dgl. auf bzw. in dem Streifen 13a geschaffen worden sind;
diese Angaben 24 erstrecken sich auf den gesamten Höhenbereich des Streifens 13a.
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Der Streifen 13a erstreckt sich zwischen U-Bogen der Anzeige aufnahme
14 und der Führungsschiene 18 und wird dazwischen gehalten. An dem oberen, im U-Bogen
der Anzeigeaufnahme 14 liegenden Längsrand des Streifens 13a ist der Trennatreifen
13b nach unten hin abgebogen, der in seiner Höhe mindestens der Länge des U-Schenkels
14a entspricht.
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Dieser Trennstreifen 13b bildet mit der Aufnahme 14 zwei übereinanderliegende
Führungen für den Schieber 11 und die Einstecksignale 12, und zwar mit seiner Unterseite
und dem Lagerstreifen 13a einen Fhhrungsschlitz für den Schieber 11 (Anzeigelappen
15) und mit seiner Oberseite und dem U-Schenkel 14a einen Führungsschlitz für die
Einstecksignale 12 (Anzeigezungen 16), so daß durch diesen Trennstreifen 13b zwei
übereinanderliegende Führungsbahnen für den Schieber 11 und die Einstecksignale
12 geschaffen worden sind, die ein Verschieben beider Teile i1,12 gegeneinander
auf der gesamten Länge der Kopfleis-te 10 ohne gegenseitiges Stören zulassen.
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Die U-förmig gefaltete Einlagesehioht 13 erstreckt sich über die gesamte
Kopfleistenlänge und ist aus einem Kunststoff hergestellt, wobei der Lager- und
Anzeigestreifen 13a mit den Angaben 24 versehen und farblich beliebig gestaltet
sein kann und der Trennitreifen 13b mindestens durchscheinend, vorzugsweise durchsichtig
ist, so daß er nach außen nicht in Erscheinung tritt und die Angaben 24 erkennen
läßt.
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Die Kopfleiste 10 weist an ihrem unteren Ende eine im Abstand zu (unterhalb)
der Führungsschiene 18 angeordnete Befestigungsaufnahme 25, wie im Querschnitt U-förmige,
nach unten gerichtete Elemmleiste auf, in der ein Karteiblatt 26 o.dgl. lösbar festgelegt
werden kann.
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An den beiden Längenenden hat die Kopfleiste 10 im Bereich ihrer Klemmaufnahme
25 jeweils eine Ausnehmung, die eine Einhängeaufnahme 27 für die lösbare Festlegung
der Kopfleiste 10 auf Registersohienen bildet.
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Die Kopfleiste 10 ist als einteiliges Werkstück aus einem Kunststoff
hergestellt und besteht in bevorzugter Weise aus einem mindestens durchscheinenden,
vorzugsweise durchsichtigen Eunststoff.
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Der Schieber 11 ist unabhängig von den Einstecksignalen 12 auf der
gesamten Länge der Kopfleiste 10 verschiebbar und entsprechend den Angaben 24 einstellbar,
da er in einer eigenen Führungsbahn (13a,13b) lagert; Die Einstecksignale 12 sind
ebenfalls auf der gesamten Länge der Kopfleiste 10 entsprechend den Angaben 24 durch
Verschieben einstellbar und sie werden dabei nicht durch den Schieber 11 gehindert,
da sie in einer eigenen Fuhrungsbahn (t3b,14a) lagern und über den Schieber 11 hinweg
geschoben werden können.
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Weiterhin sind die Einstecksignale 12 quer zu ihrer Verschieberichtung
in eine Erledigungsstellung bewegbar und werden dabei teilweise aus der Aufnahme
14 herausgezogen.
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Durch einen Zug an ihrem Griff- und Lagerteil 21 in Anzeigezungen-Längsrichtung
kann jedes Einstecksignal 12 nach unten bewegt werden, wobei die Haltekante 22 unter
der Haltewulst 20 hindurohrastet.
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Die Verschiebung der Einstecksignale 12 nach unten erfolgt soweit,
bis das Lager- und Griffteil 21 gegen die Fuhrungsschiene 18 anstößt - hierbei schlägt
der U-Steg 21a gegen den oberen Rand der i?iihrungsschiene 18 und somit ist ein
weiteres Herausziehen begrenzt. In der herausgezogenen, in Fig. 2 durch das linke
Einstecksignal 12 gekennzeichneten Stellung liegt die Haltekante 22 im Abstand unterhalb
des U-Schenkels 14a und das Lager-und Griffstück 21 faßt mit der Griffleiste 23
über die PW2rungsschiene 18.
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Die Kopfleiste 10 ist im Querschnitt in bevorzugter Weise stumpfwinklig
gebogen ausgebildet, so daß der obere, den Anzeigebereich ergebende Leistenteil
14 gegenüber dem unteren, das Karteiblatt 26 haltenden leistenteil 25 in der Ieisten-Gebrauchestellung
schräg nach oben und hinten geneigt und somit günstig einsehbar ist0