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DE1779540C - Vorhangaufhänger - Google Patents

Vorhangaufhänger

Info

Publication number
DE1779540C
DE1779540C DE1779540C DE 1779540 C DE1779540 C DE 1779540C DE 1779540 C DE1779540 C DE 1779540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
hanger
transverse web
frame
horn
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Description

Die Erfindung betrifft einen Vorhangaufhängermit Falten bildenden Faltenhaltestäben, die an ihrer Wurzel parallel zur Vorbauschiene gehalten sind.
Bei geschlossenem Vorhang soll zwischen den beiden Innenrändern des Vorhangs aus ästhetischen und optischen Gründen kein Spalt bleiben. Man erreicht dies bei Innenläufer- bzw. Außenläufer-Vorhangschienen dadurch, daß'man etwa in der Mitte der Vorhangschiene Führungen vorsieht, die die Innenränder des Vorhangs auf einer kurzen Strecke parallel zueinander und hintereinander führen. Man benötigt dadurch zumindest im Überlappungsbereich zwei parallel zueinander verlaufende Führungsnuten oder Führungsschienen.
Bei Vorbauschienen steht jedoch systembedingt nur eine einzige Führungsschiene zur Verfügung, so daß die Innei<ränder des Vorhangs stumpf aufeinanderstoßen, was in der Praxis fast immer zu Spaltbildungen führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vorhangaufhänger anzugeben, mit dessen Hilfe man auch bei Vorbauschienen die beiden Innenränder eines Vorhangs überlappen kann, obwohl nur eine einzige Führungsschiene zur Verfügung steht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im in Gebrauchslage unteren Teil des Aufhängers und ' irzugsweise hinter ihm eine Zusatztragvorrichtung mit einem etwa U-förmigen Rahmen mit ihrem Quersteg betestigt ist, daß die nach oben gerichteten Schenkel der Zusa'Uragvorrichtung als Einstejkfinger ausgebildet sind und daß die durch den Rahmen definierte Ebene einen spitzen Winkel zur Vorbauschiene einnimmt.
Förderlich ist, wenn der Quersteg auf beiden Seiten über die Schenkel hinausgeht. Damit wird die überlappende Bahn noch breiter.
Zweckmäßig ist, wenn die Einsteckfinger von der Vorbauschiene einen Abstand h haben. Während Faltenhaltestäbe des Aufhängers höher als die Vorbauschiene ragen können, stören die erwähnten Einsteckfinger nicht, obwohl sie sich direkt unterhalb der Vorbauschiene befinden können.
Förderlich ist, wenn der Aufhänger als Faltengabel ausgebildet ist, die in ihrem unteren Teil zwei in die Taille der Falten hineinreichende nach hinten offene Hornhülsen aufweist, daß der Rahmen der Zusatztragvorrichtung an seinem Quersteg Hörner hat und daß diese Hörner in die Hornhülsen cinschiebbar sind. Durch eine derartige unaufwendige Konstruktion ist es möglich, grundsätzlich an allen Stellen des Vorhangs die gleichen Aufhänger /λι verwenden.
Dies erleichtert sowohl das Fassen des Vorhangs als auch die Herstellung der Aufhänger. Die Sondeibehandlung, die die Aufhänger am Ende des Vorhangs erfahren, ist dadurch minimal.
Günstig ist, wenn einer der Hörner an seinem mit dem Quersteg verbundenen Ende eine Anschlag· schulter für die zugehörige Hornhülsc aufweist. Somit hraiicht man die Aufhänger und die Zusalztragvorriehtung nur zusammenzustecken, und die Anschlagschulter gibt dann an, wie groß dw spitze Winkel ist. l'iir beide linden kann man die gleichen Vorhangniifhänger verwenden, obwohl diese einmal den spil/cn Winkel und das andere Mal den da/u komplementären spiuen Winkel /ur IUnbaustdiene bilden müssen.
Die Irfiiidung ist nachfolgend an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der einzelnen Teile eines Vorhangaufhängers samt Gleiter und gestrichelt dargestellter Vorbauschiene,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Vorhaiigaufhängers, jedoch ohne Gleiter- und Vorbauschiene,
F i g. 3 eine Draufsicht auf F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 2
ίο in vergrößerter, teilweise abgebrochener Darstellung, Fig. 5 die beiden Enden eines geschlossenen Vorhangs in der Draufsicht ohne Gleiter- und Vorbauschiene.
An einer Innenläufer-Schiene, mit deren Hilfe die Stores geführt sind, ist mittels einer Schwalbenschwanzverbindung 12 eine Vorbauschiene 13 befestigt. Deren waagrechter Tragsteg 14 erstreckt sich längs der Innenläufer-Schiene 11 und trägt an seinem freien Ende eine senkrechte pührungsrippe 16, die
ao den Tragsteg 14 sowohl unter- als auch überragt. Mit Hilfe der Führungsrippe 16 ist ein Gleiter 17 geführt, der am unteren Ende seines Stiels 18 zwei Aufhängepilze 19 trägt, d;e in Schlüsselloch-Ausnehmungen 21 zweier Zinken 22 eines Hängestabs 23 eingehängt werden können. Hierdurch kann man den Hängestab 23 gemäß F i g. 1 gegen den Uhrzeigersinn um die Aufhängepilze 19 verschwenken.
Der Fuß des Hängestabs 23 geht einstückig in einen Brückensteg 24 über, der sich in Zugrichtung des
Vorhangs erstreckt und massiv ist. Von den linken und rechten Enden des Brückenstegs 24 gehen zwei Hornhülsen 26 und 27 aus, die sich nach vorne erstrecken, gemäß F i g. 4 hohl und an ihren freien Enden 28 geschlossen sind. Fine solche Hornhülse
26, 27 ist sehr stabil und vermag ohne weiteres den Falten eine bestimmte Lage zu geben, ohne sie etwa durchzuscheuern.
Vom Brückensteg 24 gehen Einsteckfinger 29, 31, 32 und 33 aus, die in Blickrichtung der Fig. 1 gesehen schmal, in Blickrichtung auf Fig. 1 gesehen jedoch relativ breit sind und an ihrem Übergang zum Brückensteg 24 diesen zusätzlich versteifen und selbst damit einen ausgezeichneten Halt am Brückensteg 24 gewinnen.
Die außenliegenden Einsteckfinger 29 und 33 weisen noch eine Verstärkungsrippe 34, 36 auf, die den Brückensteg 24 in seinen Endbereichen zusätzlich versteifen und auch den äußeren Einsteckfingern 29, 33 zusätzliche Steifigkeit geben. Dies ist hier insofern erwünscht, als beim Zuziehen des Vorhangs nur die äußeren Einsteckfinger 29, 33 auf Biegung in Zugrichtung beansprucht werden.
Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, nimmt der Hiiiifjestab 23 zu den EinMcckfingern 29, 31, 32
und 33 einen spitzen Winkel ein. Hierdurch wird die
Bildung von Taillenfalten möglich, deren Taille sich
im Bereich der Hornhülsen 26, 27 befindet und die sich nach oben und unten erweitern.
Eine als Unförmiger Rahmen ausgebildete Zusatz-
vorrichtung 37 weist einen Quersteg 38 auf, der erheblich breiter als der Brückensteg 24 des Aufhängers 39 ist. Iin mittleren unteren Bereich des Querstegs 38 ist eine Ausnehmung 41 vorgesehen, in clic ein Schleudcrstab eingehängt werden kann,
fii Im Abstand von den Enden des Querstegs 38 erstrecken sich Rinsteckfingcr 42 und 43 nach oben, die in ihrem unteren liereich Widerhaken 44 und in ihrem oberen Hcreich Verdickungen 46 und Ver-
engungen 47 aufweisen. Hierdurch wird gewährleistet, daß Taschen von Gardinenbäntlern 48 bzw, 49 (F i g. 5) nicht in sich zusammensinken, wenn sie über die Einsteckfinger 42, 43 gestreift werden.
Vom Quersteg 38 gehen zwei Hörner Sl und 52 aus, deren Mittenabstand dem Mittenabstand der Hornhiilsen 26, 27 entspricht, und die etwas kürzer als die Hornhiilsen 26, 27 sind und einen Durchmesser haben, der etwa dem Innendurchmesser der Hornhülsen 26, 27 entspricht. Die Hörner 51, 52 können jedoch auch konisch geformt sein, so daß sie mit Preßsitz in die Hornhülsen 26, 27 eingeschoben werden können. An seinem mit dem Quersteg 38 verbundenen Ende besitzt das Horn 52 eine Anschlagscbulter53. Schiebt man die Hörner 51, 52 in die Hornhülsen 26, 27, so bewirkt die Anschlagschulter 53, daß sich der Quersteg 38 schräg zum Brückensteg 24 stellt und damit die Zusatztragvorrichtung 37 einen spitzen Winkel zur Vorbauschiene 13 einnimmt, während der Aufhänger 39 im wesentlichen ao parallel zur Vorbauschiene 13 verläuft. Gemäß F i g. 5 wird ein solcher Aufhänger 39 dazu verwendet, einen Überlappungsbereich 54 zwischen den Innenrändern zweier Vorhänge herzustellen, von dem der Übersichtlichkeit halber nur die Gardinenbänder 48, 49 gezeichnet sind. In F i g. 5 sind vier Vorhangaufhänger 56, 57, 58 und 59 erkennbar, von denen die Vorhangaufhänger 57 und 58 aus dem weiter oben beschriebenen Aufhänger 39 und der Zusatztragvorrichtung 37 bestehen.
Bei der Dekoration wird hier wie folgt verfahren: Vom Gardinenband 48 wird eine erste Tasche in den Einsteckfinger 29 des Vorhangaufhängers 56 eingehängt. Die darauffolgende fünfte Tasche wird in den Einsteckfinger 31, die darauffolgende sechste Tasche in oen Einsteckfinger 32 und die darauffolgende fünfte Tasche wird in den Einsteckfinger 33 dts Vorhangaufhängers 56 eingehängt. Es bilden sich dann die gezeichneten drei Falten.
Vom Einsteckfinger 33 aus gerechnet, wird die liebte Tasche in den Einsteckfinger 42 der Zusatz-Iragvorrichtung des Vorhangaufhängers 57 eingehängt. Die n.'..;lAte Tasche wird in den Einsteckfinger 29 des Vorhangaufhängere 57 eingehängt, und man bildet dam die gezeichneten drei Falten in der für den Vorhangaufhänger 56 beschriebenen Form. Von dem F.insteckfinger 33 des Vorhangaufhängers 57 aus gerechnet wird die fünfte Tasche in den Ein- »teckfinger 42 der Zusatztragvorrichtung 37 des Vorhangaufhängers 57 eingehängt, und zwar nachdem man das Gardinenband um den Quersteg 38 herum nach hinten geführt hat. Es entsteht dadurch eine Bahn 61, die im spitzen Winkel zur Längsrichtung der Vorbauschiene steht und nach hinten weist.
Ganz analog befestigt man das Gardinenband 49 an den Vorhangaufhiingcrn 58 und 59, wodurch eine zweite Bahn 62 geschaffen wird, die ebenfalls im spitzen Winkel zur Längsrichtung der Vorbauschiene 13, jedoch iiach vorne steht. Wie man der Fig. 5 entnehmen kann, ergibt sich eine vollkommene und sichere Überlappung. Dies ist bei dieser Art von Vorhängen auch deshalb besonders wichtig, weil Vorhänge mit VorSauschienen und Taillenfalten eine sehr anspruchsvolle Vorhangart ist, die auch auf diesem Gebiet weit überdurchschnittliche Lösungen verlangt.
Wie aus F t g. 5 weiterhin ersichtlich ist, benötigt man erfindungsgemäß nur eine Sorte von Vorlmngaufhängern 57, 58, obwohl die Bahn 61 einmal nach hinten weist und das andere Mal die Bahn 62 nach vorne weist. Trotz der guten Lösung muß der Dekorateur nur wenig umlernen, denn die Bildung der Dreier-Falten ist in allen Fällen gleich.
Lediglich in F i g. 3 wurde gezeigt, daß man den Quersteg 38 der Zusatztragvorrichtung 37 mit gestrichelt dargestellten Hörnern 63 und 64 versehen kann. Hierdurch kann man gerade im Endbereich und im Überlappungsbereich 54 anspruchsvolle Faltenbildungen erreichen. Zusätzlich kann man auch auf diese Hörner 63, 64 öd ; aber auch auf Hörner 27 und 26 Aufsteckhülsen 6b oder 67 aufstecken, damit die Hörner in gewünschter Weise verlängert werden können. Die Aufsteckhornhülsen 66 67 sind hohl und nach hinten offen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorhangaufhänger mit Falten bildenden Faltenhaltesiäben, die an ihrer Wurzel parallel zur Vorbauschiene gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß im in Gebrauchslage unteren Teil des Aufhängers (39) und vorzugsweise hinter ihm eine Zusatztragvorrichtung (37) mit einem etwa U-förmigen Rahmen mit ihrem Quersteg (38) befestigt ist, daß die nach oben gerichteten Schenkel der Zusatztragvorrichtung (37) als Einsteckfinger (42, 43) ausgebildet sind und daß die durch den Rahmen definierte Ebene ein?·; spitzen Winkel zur Vorbauschiene (13) einnimmt.
2. Vorhangaufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (38) auf beiden Seiten über die Schenkel (42, 43) hinausgeht.
3. Vorhangaufhänger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckfinger (42, 43) von der Vorbauschiene Ί3) einen Abstand haben.
4. Vorhangaufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhänger (39) als Faltengabel ausgebildet ist, die in ihrem unteren Teil zwei in die Taille der Falten hineinreichende, nach hinten offene Hornhülsen (26, 27) aufweist, daß der Rahmen der Zusatztragvorrichtung (37) an seinem Quersteg (38) Hörner (5J, 52) hat und daß diese Hörner (51, 52) in die Hornhiilsen (26, 27) einschiebbar sind.
5. Vorhangaufhänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Hör:icr(51, 52) an seinem mit dem Quersteg (38) verbundenen Ende eine Ansch!ag«,chulter (53) für die zugehörige Hornhülsc (27) aufweist.
(■>. vorhangaufhänger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen der Zusatztrugvorrichtung (37) in seinem Quersteg (38) eine Ausnehmung (41) für einen Schleuderstab od. dgl. aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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