DE1065592B - Lastmagnet - Google Patents
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F7/02—Permanent magnets [PM]
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Description
DEUTSCHES
Lastmagnete besitzen üblicherweise einen Elektromagnet und bedürfen daher nicht nur der Stromzuführung
und entsprechender Anschlußkabel sowie häufig noch besonderer Umformer oder Gleichrichter
zur Erzeugung des erforderlichen Gleichstromes aus dem heute zumeist gebräuchlichen Wechselstrom, sondern
auch eines Schaltwerkes zum Ein- und Ausschalten, um dadurch die Last nach Bedarf zu halten oder
fallen zu lassen. Allerdings ist es bei magnetischen Spannvorrichtungen auch bekannt, mit gleitenden
oder drehbaren Dauermagneten zu arbeiten, wobei diese Magnete von Hand über einen Handgriff zwischen
zwei Stellungen hin und her bewegt werden, wodurch an der Haltefläche der Spannvorrichtung
eine magnetische Kraft wirksam oder aber durch Ablenkung des Magnetfeldes vom Werkstück gleichsam
abgeschaltet wird. Das gleiche Prinzip ist auch bei Lastmagneten bekannt, welche in dieser Ausführung
einer magnetischen Spannvorrichtung ähneln, deren Haltefläche nach unten gekehrt ist, wobei jedoch ebenfalls
eine Bedienung von Hand erforderlich ist, um den oder die Dauermagnete derart zu bewegen, daß
die Last festgehalten oder fallen gelassen wird.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Lastmagnet, bei dem die Tragkraft durch Dauermagnete
erzeugt wird, so auszubilden, daß ohne Bedienung der Dauermagnete von Hand das Aufnehmen
und Fallenlassen der Last möglich ist.
Die Erfindung betrifft einen Lastmagnet, in welchem die Tragkraft durch Teile aus permanentmagnetischem
Material erzeugt wird, welche bewegt werden können, um je nach ihrer Lage die Last festzuhalten oder loszulassen,
und besteht darin, daß eine vertikal bewegliche Aufhängevorrichtung, die beim Anheben des
Lastmagnets durch einen Kran od. dgl. begrenzt herausgezogen wird, sowie eine Klinkensperre od. dgl.
vorgesehen ist, welche bei vertikaler Bewegung der Aufhängevorrichtung so betätigt wird, daß sie das
permanentmagnetische System bei den Hebevorgängen des Lastmagnets von einer Auflage weg einmal in eine
Stellung bringt, in der eine ferromagnetische Last an der Haltefläche des Lastmagnets festgehalten wird,
und dann in eine zweite Stellung, in der die Last von der Haltefläche losgelassen wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Kraftlinien in
einen solchen Magnetkreis abgelenkt werden, der die Halteflächen ausschließt, wenn das permanentmagnetische
System durch die Zusammenarbeit der Aufhängevorrichtung mit der Klinkensperre in die Stellung
gebracht wird, in der die Last losgelassen wird.
Wenn der Magnet mit der Aufhängevorrichtung an ein Hebewerk, z. B. an einen Kran oder an einen
Flaschenzug, angehängt ist und auf eine Last herunter-Lastmagnet
Anmelder:
James Neill & Co. Ltd.,
Sheffield (Großbritannien)
Sheffield (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr.-Ing. H. Idel
und Dipl.-Phys. Dr. W. Andxejewski, Patentanwälte,
Essen, Kettwiger Str. 36
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 26. Januar 1956
Großbritannien vom 26. Januar 1956
William Leslie Bower, Sheffield (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gelassen wird, die mit dem Lastmagnet angehoben werden soll, so bewegt sich bei dem beschriebenen
Aufbau die Aufhängevorrichtung zur Haltefläche abwärts, wenn bei Einleiten dieser Bewegung zwecks
Hebung einer ferromagnetischen Last das permanentmagnetische System in der Stellung ist, in der die
Last von der Haltefläche losgelassen wird.
Ein Aufwärtsziehen an der Aufhängevorrichtung veranlaßt die Bewegung des permanentmagnetischen
Systems in den magnetischen Kreis zwischen den beiden Polstücken und der Last, um die Last durch magnetische
Anziehung zu halten. Die Aufhängevorrichtung bewegt sich dabei bis zu der obersten Grenze
ihres Verschiebeweges, so daß eine weitere Aufwärtsbewegung der Aufhängevorrichtung den Lastmagnet
und die angezogene Last anhebt.
Ein vollständiges Absenken des Lastmagnets mit angezogener Last bis zu einer Auflage läßt die Aufhängevorrichtung
sich abwärts zur Haltefläche bewegen, so daß ein erneuter Aufwärtszug der Aufhängevorrichtung
das permanentmagnetische System außerhalb des magnetischen Kreises aus Polstücken der
Haltefläche und Last bewegt und die Last losgelassen wird.
Die Haltefläche, die von den beiden Polstücken, die durch nichtferromagnetisches Material getrennt sind,
gebildet wird, kann so geformt sein wie die zu hebende ferromagnetische Last. So könnte z. B. die Fläche für
ebene Blöcke, Rohblöcke oder Tafeln eben sein, wodurch ein sehr wirksamer Kontakt zwischen Haltefläche
und zu hebendem Material verwirklicht wird.
909 628/98
Jedoch ist ein mit einer ebenen Haltefläche vorgesehener Lastmagnet ebenso zum Heben von Lasten
mit nicht ebenen Flächen geeignet. Im allgemeinen empfiehlt es sich, daß die Haltefläche kreisförmig ausgebildet
ist und ihre Polstücke konzentrisch zueinander angeordnet sind.
Das permanentmagnetische System umgibt zweckmäßig einen zentralen Kern, dessen Ende ein von dem
ringförmigen Polstück umgebendes Polstück bildet. Das Gehäuse des Lastmagnets nach der Erfindung besteht
vorzugsweise aus magnetischpermeablem Material, welches zum Weiterleiten des magnetischen
Flusses geeignet ist. Das Gehäuse kann auch selbst ein Polstück der Haltefläche bilden.
Der Dauermagnet selbst besteht zweckmäßig aus einer Anzahl getrennter Magnetblöcke und ist zweckmäßig
senkrecht zur Haltefläche beweglich. Eine Bewegung der Vorrichtung bringt dabei das untere Polstück
des permanentmagnetischen Systems in einen gemeinsamen magnetischen Kreis mit den Polstücken
in der Haltefläche. Die nächste Bewegung bringt jenes Polstück wieder aus dem magnetischen Kreis mit den
Polstücken in der Haltefläche heraus und in einen Kreis ohne die Haltefläche, dem hauptsächlich das Gehäuse
angehört, hinein. Die magnetischen Kreise sind in beidenFällen durch das obere Polstück des beweglichen
Magnetsystems und das Gehäuse geschlossen. Die durch die Bewegung des permanentmagnetischen
Systems schließbaren Lücken besitzen zweckmäßig verzahnte Flächen. Die Verzahnungen vergrößern die
Querschnittsfläche des unvermeidlichen, wenn auch sehr feinen Luftspalts zwischen den Polstücken und
verkleinern so den magnetischen Widerstand des Spalts. Als Aufhängevorrichtung ist ein einfaches
Heberohr geeignet, das zentral in dem Magnetsystem angebracht sein kann und vertikal um einen begrenzten
Betrag in Achsrichtung frei gleitend gelagert ist und sich so verschiebt, wenn der Lastmagnet von einer
Auflage angehoben oder auf eine solche abgesenkt wird. Eine Tragöse am Ende des Rohres ermöglicht
es, die Vorrichtung z. B. an einem Kranhaken od. dgl. aufzuhängen.
Um die Auf- und Abwärtsbewegungen der Aufhängevorrichtung in Bewegungen des Magnetsystems
zur Schließung dem magnetischen Kreises mit den beiden Polstücken der Halteflächen oder zu dessen
öffnung umzuwandeln bzw. um ein langsames Abwärtsbewegen der Aufhängevorrichtung zuzulassen,
wenn der Lastmagnet auf eine Auflage heruntergelassen ist, können verschiedene »Einweggetriebe« oder
Klinkensperrgetriebe Verwendung finden. So ist eine Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, daß eine
Klinkensperre mit Hilfe einer Mutter, welche in ihrer Bewegung begrenzt ist, sich bewegen kann, wobei die
Sperrklinken eines Nockenringes in die Sperrasten der Mutter einrasten und so den magnetischen Kreis
des permanentmagnetischen Systems einmal über die Haltefläche führen und einmal daran vorbei. Ein anderer
Vorschlag der Erfindung geht dahin, daß die Aufhängevorrichtung eine Zahnstange aufweist, welche
über ein Ritzel und eine Klinkensperre eine Welle auf der ein oder mehrere Exzenter oder Kurbeln sitzen,
verdreht, wodurch der magnetische Kreis des permanentmagnetischen Systems einmal über die Haltefläche
geführt und einmal daran vorbeigeführt wird.
Die Aufhängevorrichtung wird dabei zum Heben einer Last zunächst bis zur obersten Stellung angehoben,
ehe der Lastmagnet selbst angehoben werden kann, und auf diesem Weg bewegt das »Einweggetriebe«
das Magnetsystem, d. h., es bringt dieses in den magnetischen Kreis mit den Halteflächenpolstükken.
Ein weiteres Anheben hebt dann Lastmagnet und zu hebendes Material, welches an den Polstücken anhaftet.
Wenn der Lastmagnet mit der Last wieder heruntergelassen wird und die Aufhängevorrichtung
in ihre niedrigste Stellung gelangt, wobei das «Einweggetriebe» einen langsamen Bewegungsablauf bewirkt,
so führt ein erneutes Anheben dazu, daß das »Einweggetriebe« das permanentmagnetische System
ίο wieder aus dem magnetischen Kreis aus Halteflächenpolstücken
und Last herausnimmt (und vorzugsweise in einen ablenkenden Kreis einschaltet), so daß die
Last nicht langer festgehalten wird, wenn der Lastmagnet weiter angehoben wird. Das Halten- und
Fallenlassen der Last ist demnach allein eine Folge des Absetzens des Lastmagnets auf eine Last bzw. auf
eine Ablage, auf der die Last abzulegen ist. Im übrigen empfiehlt sich eine Anzeigevorrichtung, an der die
jeweilige Stellung des Magnetsystems zu den PoI-stücken ablesbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen erläutert.
Die Figuren behandeln zwei verschiedene, nach der Erfindung gestaltete Lastmagnete; im einzelnen
zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen erfmdungsgemäßen Lastmagnet,
Fig. 2 einen Grundriß des Gegenstandes nach Fig. 1 mit abgenommenem Oberteil, teilweise im Schnitt
nach Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen anderen Vertikalschnitt, rechtwinklig zu dem in Fig. 1 dargestellten,
Fig. 4 eine Teilansicht aus derselben Richtung wie Fig. 3 mit angehobenem Magnet,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform, wobei auf der linken Seite das
Magnetsystem in angehobener, auf der rechten Seite das Magnetsystem in Grundstellung dargestellt ist,
Fig. 6 einen Grundriß des Gegenstandes nach Fig. 5 im Schnitt nach der Linie VI-VI bei abgenommenem
Oberteil,
Fig. 7 einen Ausschnitt des Schnittes nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 und 9 Front- und Seitenriß einer Sperrklinke und
Fig. 10 einen senkrechten Schnitt eines Nockens, wie er in den Fig. 5 bis 7 dargestellt ist.
Nach Fig. 1 besteht das Gehäuse eines Lastmagnets aus einem im allgemeinen zylindrischen unteren Teil 1
mit einem axialen Kern 2 und einem darübersitzenden, kuppeiförmigen Oberteil oder Deckel 3. Es ist unten
durch die ringförmige Bodenkante 4 begrenzt, die den äußeren Ring der Haltefläche bildet. Die Endfläche 5
des Kernes 2 und das ringförmige Polstück 6 sind die weiteren Teile der Haltefläche und liegen auf gleicher
Ebene mit der Bodenkante 4, sind aber voneinander durch zylindrische Ringe 7, 8 aus nichtferromagnetischem
Material getrennt. Die Haltefläche besteht so aus drei konzentrischen und getrennten Polstücken.
Der obere Teil des Polstückes 6 ist durch flache Ringe 9, 10 aus nichtferromagnetischem Material von
den Ansätzen 11, 12 an dem Gehäuseteil 1 bzw. dem Kern 2 getrennt. Der obere Teil des Polstückes 6 besitzt
zwischen und unter den flachen Ringen 9, 10 eine ringförmige Vertiefung 13, in der ein unteres, ringförmiges
Polstück 14 des permanentmagnetischen Systems gleitet. Die Dicke dieses Polstückes 14 ist
gleich der Tiefe der Ansätze 11, 12, und es kann gesenkt und gehoben werden. Ein ähnliches, oberes, ringförmiges
Polstück 15 gleitet zwischen den längeren
Ansätzen 16, 17 am Kopf des unteren Gehäuseteiles 1 bzw. des Kernes 2. Zwischen den unteren und oberen
Polstücken 14, 15 befindet sich ein Dauermagnet, der durch die segmentartigen aus einer hochwertigen permanentmagnetischen
Legierung bestehenden Blöcke 18 gebildet wird und zwischen den Polstücken durch Stützen 19, vorzugsweise aus nichtferromagnetischem
Material, befestigt ist. Die Stützen 19 liegen zwischen den beiden Polstücken 14, 15. Mittels zweier Tragteile
20, die auf dem oberen Polstück 15 diametral gegenüberliegend angeordnet sind, erfolgt das Heben und
Senken des Magnetsystems 18 und der Polstücke 14 und 15; außenliegende Nuten 21 in den Polstücken
(s. Fig. 3) ermöglichen das Vorbeigleiten von Luft.
Der Kern 2 hat oben eine zentrale Bohrung 22, welche eine Muffenverbindung 23 mit einem Führungsstück 24 bildet, die sich zum Scheitel des Deckels 3
erstreckt. Ein unterer Flansch 25 an dem Führungsstück ist durch Schrauben 26 an dem Kern 2 gesichert.
Das Führungsstück 24 hat eine Bohrung 22 A, die die Bohrung 22 fortsetzt. Ein Heberohr 27 mit einer
Tragöse 28 gleitet in einer Bohrung 29 des Führungsstückes 24.
Das hohle Heberohr 27 enthält eine Zugfeder 30, die am oberen Ende durch einen Bolzen 31 und am unteren
Ende durch einen Bolzen 32 in einer Bohrung 33 am Fuß des Kernes 2 gesichert ist.
Wie Fig. 3 zeigt, bildet eine Seite des Heberohres 27 eine lange Zahnstange 34, in die ein Ritzel 35 greift,
das ein inneres Sperrad 36 aufweist, welches auf horizontalen Lagern 37 in Tragstützen 38 an dem Führungsstück
24 montiert ist. Das Ritzel 35 ist ein über dem Sperrad 36 rotierender Ring mit zwei Zapfen 39,
die sich in von dem Sperrad 36 geschnittenen Bohrungen 40 in dem Ritzel35 drehen; dabei haben die Zapfen
39 Flächen 41 längs des Sperrades, welche die eigentlichen Sperrklinken bilden und in die beiden Sperrsitze
42 des Sperrades 36 fassen. Die Verbindung der Zahnstange 34 mit dem Ritzel 35 verhindert ein Verdrehen
des Heberohres 27. Jede Seite des Sperrades 36 trägt einen Kurbelzapfen 43 (s. Fig. 4), der durch
Drehung des Sperrades 36 entweder zum oberen oder unteren Totpunkt gebracht wird; die obere Stellung
ist in Fig. 4 gezeigt. Die Kurbelzapfen 43 liegen in Schlitzen 44 in den Hebeln 45, die bei 46 an den Tragstützen
38 drehbar gelagert sind und in deren Mitte bei 47 die Tragteile 20 des permanentmagnetischen
Systems ebenfalls drehbar befestigt sind. Wenn die Tragöse 28 erst heruntergedrückt und dann angehoben
(s. Fig. 4) wird, um den ganzen Lastmagnet zu heben, so bewegt sich das Heberohr 27 in dem Führungsstück
24 und dem Kern 2 nach oben, dabei wird durch die Zahnstange 34 das Ritzel 35 gedreht, die Sperrflächen
41 an den Zapfen 39 greifen in die Sperrsitze 42 ein und verdrehen das Sperrad 36 mit den Kurbelzapfen
43 um 180°. In diesem Zustand sind die beiden Hebel 45 (s. Fig. 4) angehoben und mittels der Tragteile 20
ebenfalls das ganze permanentmagnetische System 14, 15, 18 und 19.
Beim nächsten Niederdrücken und Wiederanheben der Tragöse 28 werden die Hebel 45 und das ganze
Magnetsystem in ähnlicher Weise wieder gesenkt.
Wenn das permanentmagnetische System abgesenkt ist (Fig. 1 und 3), so bewirkt die Lage des unteren
Polstückes 14 in der Vertiefung 13 die Bildung innerer
und äußerer magnetischer, einander paralleler Kreise, die, ausgehend von dem permanentmagnetischen Material
der Blöcke 18, über die Polstücke 6, weiter durch das ferromagnetische Material einer angehängten Last,
auf welcher der ganze Lastmanget aufruht, und dann
a) über die Bodenkante 4 durch den unteren Gehäuseteil 1 und
b) über das Kernende 5 durch den Kern 2
zu dem oberen Polstück 15 geschlossen werden.
Das permanentmagnetische System befindet sich somit in einer Stellung, in der durch Anheben des Lastmagnets eine ferromagnetische Last gehoben werden kann.
Das permanentmagnetische System befindet sich somit in einer Stellung, in der durch Anheben des Lastmagnets eine ferromagnetische Last gehoben werden kann.
Wenn das permanentmagnetische System in der ίο oberen Lage ist (s. Fig. 4), so ist das untere Polstück
14 von der Vertiefung 13 abgehoben, der magnetische Fluß zum Polstück 6 unterbrochen. Der innere und
äußere magnetische Parallelkreis verläuft jetzt von dem Polstück 14.
a) durch die Ansätze 11 und den unteren Gehäuseteil 1 und
b) durch die Ansätze 12 und den Kern 2
zu dem oberen Polstück 15.
zu dem oberen Polstück 15.
Der Lastmagnet ist jetzt außerstande, eine Last zu heben, und eine Last, die vorher von ihm angezogen
war, löst sich und fällt ab.
Eine Spindel 48 (Fig. 1 und 2), gelagert in einer Nabe 49 an dem Deckel 3 und in einem Lager 50, das
von dem obersten Teil des Polstückes 15 getragen wird, wird, wenn der Hebel 45 sich durch seinen
Kurbelzapf en 43 verschiebt, in Drehung versetzt. Diese Drehung kann benutzt werden, um anzuzeigen, daß
das permanentmagnetische System entweder gehoben oder gesenkt ist. Die Anordnung eines Griffes 51
(welcher abnehmbar sein kann) erlaubt eine manuelle Bewegung dieses Magnetsystems, falls gewünscht. Die
Verbindung der Spindel 48 mit dem oberen Polstück
15 durch das Lager 50 verhindert eine Drehung des Magnetsystems in bezug auf die Gehäuseteile 1, 3.
Wenn der Lastmagnet abgesetzt wird, um dabei eine Last aufzunehmen oder abzulegen, wird auch das verschiebbare
Heberohr 27 gesenkt (unterstützt durch die Zugfeder 30). Bevor der Lastmagnet gehoben werden
kann (mit oder ohne Last), muß das Heberohr 27 zuerst angehoben werden, dabei dreht sich das Sperrrad
36 um 180° und verschiebt die Hebel 45.
Wenn eine Last mit dem Absenken des Lastmagnets abgelegt wird, so befindet sich nach dem Aufsetzen der
Last das permanentmagnetische System 14, 15, 18 in seiner untersten Stellung. Der Widerstand des Gewichtes
der übrigen Teile der Vorrichtung (anfänglich unterstützt durch die noch angezogene Last) ermöglicht
es, durch ein neues Anheben der Tragöse 28 das Verschieben des Heberohres 27 durch Überwindung
der inneren magnetischen Anziehung und der mechanischen Reibung im Mechanismus zu erreichen, damit
werden die Hebel 45 bewegt und das Magnetsystem angehoben.
Wenn der Lastmagnet auf eine Last, die gehoben werden soll, heruntergelassen wird, so befindet sich
das permanentmagnetische System 14, 15, 18 in seiner gehobenen Stellung und muß mechanisch in die tiefere
Stellung gebracht werden. Das geschieht dadurch, daß die Hebel 45 durch das nächste Anheben der Tragöse
28 verschoben werden, wobei das Eigengewicht des Lastmagnets einen genügenden Widerstand besitzt,
um das Anheben des Heberohres 27 gegenüber dem Gehäuse zu sichern.
Die untere Fläche des unteren Polstückes 14 und der Boden der Vertiefung 13 können gezackt sein, und
zwar in der Art, wie es in den Fig. 5 und 7 gezeigt und weiter unten noch ausführlicher beschrieben ist.
Bei der in den Fig. 5 bis 10 gezeigten Vorrichtung
ist eine ähnliche Hebekraft wie bei der vorher beschriebenen Konstruktion erzielbar, doch ist die Vor-
richtung gedrungener und bei der Betätigung eine geringere Bewegung des Heberohres erforderlich.
Gemäß Fig. 5 bilden ein unterer Gehäuseteil 52 und ein Kern 53 mit einem in gleicher Ebene abschneidenden
ringförmigen Polstück 54 eine Haltefläche 55. Der Oberteil des Polstückes 54 ist mit konzentrischen
V-Nuten 56 gezahnt, die in die entsprechende gezahnte Unterfläche 57 des unteren Polstückes 58 eines senkrecht
verschiebbaren permanentmagnetischen Systems greifen. Das untere Polstück 58 hat eine größere Ringfläche
als das Polstück 54, es hat außerdem einen über dasselbe hinausragenden Außenrand 59. Niedere Ansätze
60, 61 an dem Gehäuseteil 52 und eine eingeschnittene Kernbüchse 62 geben einen Zwischenraum
für den größeren Durchmesser des Polstückes 58. Zylindrische Ringe 63, 64 aus nichtferromagnetischem
Material trennen das Polstück 54 von dem Kern 53 und dem Gehäuseteil 52. Permanente Magnete 65 sind
zwischen dem unteren Polstück 58 und einem oberen Polstück 66 festgespannt, wobei das letztere zwischen
langen Ansätzen 67, 68 der Kernbüchse 62 und dem Gehäuseteil 52 liegt. Die Kernbüchse 62 ist an dem
Kern 53 durch einen Ring 69 befestigt, wodurch die erforderliche volle Länge der Innenansätze 67 erreicht
wird. Ein durch den Gehäuseteil 52 hindurchgeführter Zapfen 70 sitzt in der Kerbe 71 des oberen Polstückes
66 und verhindert so eine Drehung des Magnetsystems. Das Heberohr 72 ist in einer Bohrung 73 des Kernes
53 und der Nabe 74 des Oberteiles 75 gleitbar gelagert sowie mittels eines Vorsprunges 76 der Nabe 74 und
einer Nut 77 geführt, um ein Verdrehen des Heberohres zu verhindern. Das Gleiten des Heberohres vom
Ende der Bohrung 73 nach oben wird begrenzt durch den Kragen 78, der durch den Ring 69 angehalten
wird. Ein tiefer, teilweise schraubenförmiger Schlitz 79 am Heberohr 72 überträgt eine Drehbewegung von
90° auf eine Mutter 80, die das Heberohr 72 oberhalb des Ringes 69 umgibt. Diese Mutter hat vier Sperrrasten
81 (s. Fig. 6) auf ihrem Umfang, um die Sperrklinken 82 aufzunehmen, die in teilzylindrischen Aussparungen
83 eines Nockenringes 84 gehalten sind, der die Mutter 80 umgibt. Jede Sperrklinke 82 hat eine
zentrale Kerbe 85 (s. Fig. 9), um so einen Anschlag 86 (s. Fig. 8) zu bilden, auf der das Ende eines von einer
P'eder vorgedrückten Bolzens 87 ruht. Der Nockenring 84 besitzt eine Lauffläche für Lagerkugeln 88, durch
die er mit einer Innenfläche an dem Ring 69 gelagert ist. Ein oberes Doppelkugellager 89 führt Kugeln 90,
91 in entsprechenden Bahnen der Mutter 80 und des Nockenringes 84. Eine Nut 92 (s. Fig. 10) in dem
Nockenring 84 nimmt zwei horizontale Führungsrollen 93 auf, die an Zapfen 94 an dem oberen Polstück 66
gelagert sind. Die Nut 92 hat obere und untere Raststellungen, die um 90° versetzt sind. Eine 90°-Drehung
des Nockenringes 84 beim Anheben des Rohres 80 senkt oder hebt das permanentmagnetische System.
Ein Senken des Magnetsystems schließt den magnetischen Kreis sehr wirkungsvoll durch Ineinandergreifen
der verzahnten Flächen des unteren Polstückes 58 und des Polstückes 54 (s. Fig. 5), da die vergrößerte
Kontaktfläche, die durch die Verzahnungen hervorgerufen ist, den magnetischen Widerstand
herabsetzt.
Die inneren und äußeren magnetischen Kreise werden (wie in den Fig. 1 bis 5) über die ferromagnetische
Last, den Gehäuseteil 52 und den entsprechenden Kern 53 geschlossen. Ein Anheben des Magnetsystems entfernt
diese gezahnten Flächen voneinander (s. Fig. 7), wobei die magnetischen Kreise über die Ansätze 67,
68 unmittelbar geschlossen werden.
Fig. 7 zeigt eine Nut 95 in dem unteren Polstück 58,
um eine Behinderung der Funktion durch das Zusammenpressen eingedrungener Luft zu vermeiden.
Die Kerbe 71 in dem oberen Polstück 66 dient demselben Zweck. Wenn der Lastmagnet angehoben ist,
so preßt das obere Polstück 66 eine Anzahl Federn 96 zusammen, diese drücken beim nächsten Anheben das
Magnetsystem in die untere Lage, wie sie auf der rechten Seite der Fig. 5 gezeigt ist.
ίο Einer der Führungsrollenzapfen 94 hat eine Verlängerung
97, die in das Loch 98 im Oberteil 75 hineinragt, um so die Stellung des Magnetsystems anzuzeigen.
Eine Manschette 99 (Fig. 5) verhindert das Eindringen von Fremdstoffen in die Vorrichtung.
Eine Sicherheitsmaßnahme gegen Überlastung ist leicht zu verwirklichen, indem man nämlich die Größe
der Tragöse 100 am Heberohr 72 (oder jene der Tragöse 28 in Fig. 1) so begrenzt, daß in sie nur ein
solcher Lasthaken paßt, der eine geringere Tragkraft
ao besitzt, als die Vorrichtung maximal zu heben imstande
ist.
Claims (13)
1. Lastmagnet, in welchem die Tragkraft durch Teile aus permanentmagnetischem Material erzeugt
wird, welche bewegt werden können, um je nach ihrer Lage die Last festzuhalten oder loszulassen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine vertikal bewegliche Aufhängevorrichtung (27, 28 bzw. 72, 100),
die beim Anheben des Lastmagnets durch einen Kran od. dgl. begrenzt herausgezogen wird, sowie
eine Klinkensperre (36, 41 bzw. 80, 82) od. dgl.
vorgesehen ist, welche bei vertikaler Bewegung der Aufhängevorrichtung so betätigt wird, daß sie das
permanentmagnetische System (14, 15, 18 bzw. 58, 65, 66) bei den Hebevorgängen des Lastmagnets
von einer Auflage weg einmal in eine Stellung bringt, in der eine ferromagnetische Last an der
Haltefläche (4, 5, 6 bzw. 53, 54, 55) des Lastmagnets festgehalten wird, und dann in eine zweite
Stellung, in der die Last von der Haltefläche losgelassen wird.
2. Lastmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Kraftlinien in
einen solchen Magnetkreis (14, 11, 1, 16, 15 bzw. 58, 60, 52, 68, 66) abgelenkt werden, der die Halteflächen
(4, 5, 6 bzw. 53, 54, 55) ausschließt, wenn das permanentmagnetische System (14, 15, 18 bzw.
58, 66, 65) durch die Zusammenarbeit der Aufhängevorrichtung (27, 28 bzw. 72, 100) mit der
Klinkensperre (36, 41 bzw. 80, 82) in die Stellung gebracht wird, in der die Last losgelassen wird.
3. Lastmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefläche (4, 5, 6 bzw. 53,
54, 55) eben ausgebildet ist.
4. Lastmagnet nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefläche (4, 5, 6 bzw. 53,
54, 55) kreisförmig ausgebildet ist und ihre Polstücke (4, 5, 6 bzw. 53, 54, 55) konzentrisch zueinander
angeordnet sind.
5. Lastmagnet nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das permanentmagnetische
System (14, 15, 18 bzw. 58, 65, 66) einen zentralen Kern (2 bzw. 53) umgibt, dessen Ende (5 bzw. 53)
ein von dem ringförmigen Polstück (6 bzw. 54) umgebenes Polstück bildet.
6. Lastmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1,
3 bzw. 52, 75) im wesentlichen aus magnetisch permeablem Material besteht und selbst ein Polstück
(4 bzw. 55) der Haltefläche darstellt.
7. Lastmagnet nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (18 bzw. 65)
aus einer Anzahl getrennter Magnetblöcke besteht.
8. Lastmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das permanentmagnetische System (14, 15, 18 bzw. 58, 65, 66)
senkrecht zur Haltefläche beweglich ist.
9. Lastmagnet nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die vertikale Bewegung
des permanentmagnetischen Systems (58, 65, 66) schließbaren Lücken verzahnte Flächen (56,57)
besitzen.
10. Lastmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung
(27, 28 bzw. 72, 100) aus einem einfachen Heberohr (27 bzw. 72) mit Tragöse (28 bzw. 100) besteht und um ein begrenztes Stück
vertikal frei gleitend gelagert ist.
11. Lastmagnet nach Anspruch 1 bislO, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klinkensperre (80, 81,
82) mit Hilfe einer Mutter (80), welche in ihrer Bewegung begrenzt ist, sich bewegen kann, wobei
die Sperrklinken (82) eines Nockenringes (84) in die Sperrasten (81) der Mutter (80) einrasten und
so den magnetischen Kreis des permanentmagnetischen Systems (58, 65, 66) einmal über die Haltefläche
(53, 54, 55) führen und einmal daran vorbei.
12. Lastmagnet nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (27)
eine Zahnstange (34) aufweist, welche über ein Ritzel (35) und eine Klinkensperre (41, 42) eine
Welle (36), auf der ein oder mehrere Exzenter oder Kurbeln (43) sitzen, verdreht, wodurch der magnetische
Kreis des permanentmagnetischen Systems (14, 15, 18) einmal über die Haltefläche (4, 5, 6)
geführt und einmal daran vorbeigeführt wird.
13. Lastmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Anzeigevorrichtung
aufweist und an dieser die jeweilige Stellung des permanentmagnetischen Systems (14, 15, 18 bzw. 58, 65, 66) zu den Polstücken (6
bzw. 54) ablesbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 750 523;
britische Patentschrift Nr. 509 225.
Deutsche Patentschrift Nr. 750 523;
britische Patentschrift Nr. 509 225.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
. 909 628/98 9.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065592B true DE1065592B (de) | 1959-09-17 |
Family
ID=591897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065592D Pending DE1065592B (de) | Lastmagnet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065592B (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165224B (de) | 1960-02-12 | 1964-03-12 | Walker O S Co Inc | Dauermagnethebevorrichtung |
| DE1172823B (de) | 1959-09-22 | 1964-06-25 | Commissariat Energie Atomique | Lasthebe-Elektromagnet mit dichtem Gehaeuse, insbesondere zum Bewegen von Stangen in Schwimmbeckenreaktoren |
| DE1173627B (de) | 1962-03-03 | 1964-07-09 | Krupp Ardelt Gmbh | Sicherheitseinrichtung gegen unbeabsichtigtes Laufen fuer auf Schienen fahrende Krane, Verladebruecken od. dgl. |
| DE1295729B (de) * | 1962-07-05 | 1969-05-22 | Goeppinger Magnetfabrik Carl S | Schaltbares dauermagnetisches Haftsystem |
| DE1295728B (de) * | 1964-04-07 | 1969-05-22 | Goeppinger Magnetfabrik Carl S | Schaltbares dauermagnetisches Haftsystem |
| DE2334446A1 (de) * | 1972-07-24 | 1974-02-07 | Inst Manipulacnich Dopravnich | Verfahren und vorrichtung zur sicherung beim heben, tragen und freigeben ferromagnetischer lasten und eine einrichtung dazu |
| DE4328171A1 (de) * | 1993-08-21 | 1995-02-23 | Krupp Ag Hoesch Krupp | Magnetgreifer |
-
0
- DE DENDAT1065592D patent/DE1065592B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172823B (de) | 1959-09-22 | 1964-06-25 | Commissariat Energie Atomique | Lasthebe-Elektromagnet mit dichtem Gehaeuse, insbesondere zum Bewegen von Stangen in Schwimmbeckenreaktoren |
| DE1165224B (de) | 1960-02-12 | 1964-03-12 | Walker O S Co Inc | Dauermagnethebevorrichtung |
| DE1173627B (de) | 1962-03-03 | 1964-07-09 | Krupp Ardelt Gmbh | Sicherheitseinrichtung gegen unbeabsichtigtes Laufen fuer auf Schienen fahrende Krane, Verladebruecken od. dgl. |
| DE1295729B (de) * | 1962-07-05 | 1969-05-22 | Goeppinger Magnetfabrik Carl S | Schaltbares dauermagnetisches Haftsystem |
| DE1295728B (de) * | 1964-04-07 | 1969-05-22 | Goeppinger Magnetfabrik Carl S | Schaltbares dauermagnetisches Haftsystem |
| DE2334446A1 (de) * | 1972-07-24 | 1974-02-07 | Inst Manipulacnich Dopravnich | Verfahren und vorrichtung zur sicherung beim heben, tragen und freigeben ferromagnetischer lasten und eine einrichtung dazu |
| DE4328171A1 (de) * | 1993-08-21 | 1995-02-23 | Krupp Ag Hoesch Krupp | Magnetgreifer |
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