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DE1065552B - Verfahren zur Herstellung von Einbrennlacken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Einbrennlacken

Info

Publication number
DE1065552B
DE1065552B DENDAT1065552D DE1065552DA DE1065552B DE 1065552 B DE1065552 B DE 1065552B DE NDAT1065552 D DENDAT1065552 D DE NDAT1065552D DE 1065552D A DE1065552D A DE 1065552DA DE 1065552 B DE1065552 B DE 1065552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resin
melamine
butanol
solution
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1065552D
Other languages
English (en)
Inventor
Hamburg-Wandsbek Dr. rer. pol. Dr. A. Peter Koch
Original Assignee
Reichhold Chemie A.G., Hamburg-Wandsbek
Publication date
Publication of DE1065552B publication Critical patent/DE1065552B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D167/00Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D167/08Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with natural resins or resin acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D161/00Coating compositions based on condensation polymers of aldehydes or ketones; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D161/20Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C09D161/32Modified amine-aldehyde condensates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

AUS
CHRIFT 1065 552
R 17837 IVc/22 h
ANMELDETAG: 25. november 1955
BEKANNTMACHUNG DEK ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUS LE GE S CHRI FT:
17. septembeä1959
Es ist bekannt, Einbrennlacke mit guten Eigenschaften dadurch zu erhalten, daß man Lösungen von Kondensationsprodukten aus Melamin und Formaldehyd, deren Kondensation in Anwesenheit von Alkoholen erfolgt ist, mit Lösungen von mit gesättigten und ungesättigten Fettsäuren modifizierten Alkydharzen mischt. Dazu ist es erforderlich, die bei der Herstellung in fester Form anfallenden Alkydharze vor dem Vermischen in aromatischen Lösungsmitteln zu lösen. Die zweite Mischungskomponente, das Melaminharz, fällt bereits wegen der Kondensation im alkoholischen Medium bei der Herstellung in Aiko holen gelöst an. Dagegen sind die für eine Kombination in Frage kommenden modifizierten Alkydharze in Alkoholen allein unlöslich, so daß sie zum Zwecke der Kombination in einem besonderen Arbeitsgang in vorwiegend aromatischen Lösungsmitteln gelöst werden müssen. Ungelöste Alkydharze sind für diese Arbeitsweise ungeeignet.
Die Kondensation bzw. Verätherung eines Melaminformaldehydkondensationsproduktes in Gegenwart von Alkoholen wird üblicherweise im sogenannten Kreislauf vorgenommen, um das mit dem Formaldehyd eingebrachte Wasser und das bei der Kondensation bzw. Verätherung der Methylolmelaminverbindungen entstandene Wasser zu entfernen; d. h., daß der Reaktionskessel mit einem absteigenden Kühler und einer geschlossenen Vorlage ausgerüstet ist, die es gestattet, die fast ausschließlich verwendeten, sich vom Butan Verfahren zur Herstellung von Einbrennlacken
Anmelder:
Reichhold Chemie A. G., Hamburg-Wandsbek, Iversstr.57
Dr. rer. pol. Dr. A. Peter Kocb, Hamburg-Wandsbek, ist als Erfinder genannt worden
nicht, da das für sie verwendete Lösungsmittel ausschließlich aus Alkoholen besteht. Um die Mischbarao keit mit nicht gelösten Alkydharzen zu ermöglichen, müßte also ein Teil der Alkohole durch gute Löser für Alkydharze ersetzt werden. Hierfür kommen in erster Linie aromatische Kohlenwasserstoffe in Frage, mit denen auch verätherte Melaminharze gut verträglich 25 sind. Erfindungsgemäß wird alkoholmodifizierten Melaminharzen im Verlaufe ihres Herstellungsverfahrens nach Bendigung der Kondensation ein Teil des angewendeten Alkohols entzogen und durch aromatische Lösungsmittel ersetzt. Das Verhältnis des verableitenden primären Alkohole vom überdestillierten 30 wendeten Alkohols zu den aromatischen Lösungsmit-
Wasser zu trennen. Dieses wird von Zeit zu Zeit abgezogen, während das jeweils verwendete Iso- oder n-Butanol kontinuierlich in den Reaktionskessel zu rückfließt. Diese Kreislaufdestillation wird eventuell im Vakuum ausgeführt, damit bestimmte Temperaturen nicht überschritten werden, um die veratherten Melaminformaldehydharze zu schonen.
Weiter liegt der Harzgehalt von Lösungen verätherter Melaminharze bei beendeter Kondensation etwa um 50fl/o, während Lösungen mit 60 oder mehr Prozent Harz erwünscht sind. Es folgt also das Einengen bzw. das Abdestillieren des Iso- oder n-Butanols unmittelbar der eigentlichen Kondensation, so daß Kondensation und Einengen als ein Arbeitsgang aufzufassen sind. Es wird also die Freiheit in der späteren Auswahl geeigneter Lösungsmittel für die Kombination von Melaminharzen mit Alkydharzen nicht durch ein besonderes Destillationsverfahren erkauft. Es wurde nun gefunden, daß man Einbrennlacke
teln soll etwa 1 : 1 betragen. Es wird also gleichzeitig durch die Aromaten ein Teil des n-Butanols ersetzt, das in den in der Ausgangslösung vorhandenen Mengen im späteren Kunstharzlack unerwünscht ist.
Die Auswahl der zur Vermischung mit veratherten Melaminharzen. geeigneten Alkydharze ist verhältnismäßig groß. Es sind dafür modifizierte Alkydharze mit hohem, mittlerem und niedrigem Fettsäuregehalt geeignet. Ungesättigte trocknende und halbtrocknende Fettsäuren werden zur Modifikation von geeigneten Alkydharzen mit hohem und vorzugsweise mittlerem ölgehalt ausgewählt. Die gesättigten natürlichen und synthetischen Fettsäuren dienen für die Gewinnung von geeigneten Alkydharzen mit niedrigem Fettsäuregehalt. Das Mischungsverhältnis von Melaminharz zu Alkydharz kann in weiten Grenzen in Abhängigkeit von dem Charakter des Alkydharzes schwanken, aber die besten Ergebnisse werden in bekannter Weise bei der Verwendung von 30 bis 40 Gewichtsteilen festem
mit besonders guten Eigenschaften erhält, wenn man 50 Melaminharz zu 70 bis 60 Gewichtsteilen lösungshinsichtlich der Lösungsmittel entsprechend zube- mittelfreiem modifiziertem Alkydharz erhalten, reitete alkoholmodifizierte Melaminharze mit lösungs- Der Vorteil des vorstehend beschriebenen Vermittelfreien Alkydharzen mischt. Die bisher bekannten fahrens besteht darin, daß neben der Einsparungeines Melaminharze eignen sich für diese Kombination Arbeitsganges eine homogene Mischung der beiden
909 628/391

Claims (1)

  1. Harzkomponenten erreicht wird und dem Verarbeiteeine .größere Freiheit in der Auswahl eeeiiineier ι-· ^unsrSmiuej oder LösunpsnmtejecmiFCi'- f-vn*-- v —
    Beispiel]
    Es wird in bekannter Weise zunächst durch alkalische Kondensation von 750 Gewichtsteilen ßö^Voigem Formaldehyd mit 183 Gewichtsteilen Melamin in Anwesenheit von 570 Gewichtsteilen n-Butanol ein Vorkondensat hergestellt, in dem etwa das Melamin als Hexamethylolmelamin vorliegt. Aus dieser Lösung wird zunächst im alkalischen Bereich durch Kreis-Iaufdestillation unter Rückführung des n-Butanols ;twa die Hälfte des anwesenden Wassers entfernt. Durch Weitererhitzen im sauren Bereich werden in gleichfalls bekannter AVeise die Methylolverbindungen des Melamins mit dem n-Butanol veräthert und gleichieitig die Kondensation zu einem Harz bewirkt. Da- >ei wird unter Fortsetzung der Kreislaufdestillation ias noch aus dem Formaldehyd vorhandene restliche Wasser und das bei der Veretherung bzw. Harz- >ildung zusätzlich entstandene Wasser entfernt. Die lach beendeter Entwässerung erhaltene Melaminharzösung mit einem Festgehalt von etwa 53 Vo in l-Butanol wird durch Vakuumdestillation auf etwa '7 bis 78*/o Harzgehalt eingeengt und durch Zugabe :iner entsprechenden Menge Toluol oder Xylol oder lines Gemisches beider auf δΟ^/ο Harzgehalt eingestellt
    Eine derartige Lösung läßt sich mit ungelösten, iventuell durch mäßiges Erwärmen verflüssigten nodifizierten ölreicheren oder ölärmeren Alkydharzen η dem meist bevorzugten Verhältnis von 30 bis 40 JewichtsteiIen festem Melaminharz (gleich 54,5 bis '3,3 Gewichtsteilen 55Vaiger Lösung) zu 70 bis 60 iewichtsteilen Alkydharz homogen vermischen. Diese Mischung kann dann im Rahmen der Verträglichkeit
    zusätzlich mi" Lösungsmitteln oder Lösungsmittelgemtscnen ?.υι άκ· zum Anreiben mit Pigmenten nöttec
    ■^{-y/. ν- ν ■ .Virejcj'- oder SjDrnzvisjv
    Sttiit zur \ envoK'uni: als hochwertige Einbrennlacke verdünnt werdet,.
    . Bei sp i ei 2
    Statt n-Butanol wie im Beispiel 1 wird tlie gleiche Menge i-Butanol zur Herstellung eines sonst aus den gleichen Mengen Melamin und Formaldehyd aufgebauten, nach demselben bekannten Verfahren kondensierten Kunstharzes verwendet. Die nach Entwässerung erhaltene Melaminharzlösung hat; einen Festgehalt von etwa 51 bis 53ϋ/α in i-Butanol und wird durch Vakuumdestillation auf etwa SOVo Harzgehalt eingedickt. Danach werden so viel Toluol, Xylol oder ein Gemisch beider oder sonstige Aromaten zugegeben und die Melaminharzlösung auf etwa δΟ^/ο Festgehalt eingestellt. Wie im Beispiel 1 erwähnt, läßt sich eine solche Lösung mit ölmodifizierten Alkydharzen weitervermischen und auf Einbrennlacke verarbeiten.
    Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Einbrennlacken auf der Grundlage von verätherten Melaminharzen und ölmodifizierten Alkydharzen, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die in Gegenwart eines Alkohols durchgeführte Kondensation des Melaminharzes ein Teil des Alkohols in geeigneter Weise entfernt und durch aromatische Lösungsmittel ersetzt und daß das lösungsmittelfreie Alkydharz mit der so erhaltenen Lösung vermischt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 218 474.
    © 909 628/391 9.59
DENDAT1065552D Verfahren zur Herstellung von Einbrennlacken Pending DE1065552B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1065552B true DE1065552B (de) 1959-09-17

Family

ID=591867

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1065552D Pending DE1065552B (de) Verfahren zur Herstellung von Einbrennlacken

Country Status (1)

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DE (1) DE1065552B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278051B (de) * 1965-02-12 1968-09-19 Reichhold Chemie Ag Verwendung von formaldehydfreien veraetherten Melaminformaldehydharzen in Kombinationmit Alkydharzen fuer Einbrennlacke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278051B (de) * 1965-02-12 1968-09-19 Reichhold Chemie Ag Verwendung von formaldehydfreien veraetherten Melaminformaldehydharzen in Kombinationmit Alkydharzen fuer Einbrennlacke

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