[go: up one dir, main page]

DE1065384B - Verfahren zur Aktivierung Platin enthaltender Katalysatoren - Google Patents

Verfahren zur Aktivierung Platin enthaltender Katalysatoren

Info

Publication number
DE1065384B
DE1065384B DENDAT1065384D DE1065384DA DE1065384B DE 1065384 B DE1065384 B DE 1065384B DE NDAT1065384 D DENDAT1065384 D DE NDAT1065384D DE 1065384D A DE1065384D A DE 1065384DA DE 1065384 B DE1065384 B DE 1065384B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
activation
preactivation
water vapor
oxygen
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1065384D
Other languages
English (en)
Inventor
Amsterdam Willem Frederik Engel (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Original Assignee
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1065384B publication Critical patent/DE1065384B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G35/00Reforming naphtha
    • C10G35/04Catalytic reforming
    • C10G35/06Catalytic reforming characterised by the catalyst used
    • C10G35/085Catalytic reforming characterised by the catalyst used containing platinum group metals or compounds thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/38Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals
    • B01J23/40Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals of the platinum group metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/90Regeneration or reactivation
    • B01J23/96Regeneration or reactivation of catalysts comprising metals, oxides or hydroxides of the noble metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J27/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • B01J27/06Halogens; Compounds thereof
    • B01J27/128Halogens; Compounds thereof with iron group metals or platinum group metals
    • B01J27/13Platinum group metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J37/00Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
    • B01J37/22Halogenating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 12 g 4/014 //
INTERNAT. KL. BOIj
N 15250 IVa/12 g
ANMELDETAG: 2 3. JUNI 1958
B EKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 17. SEPTEMBER 1959
Das Hauptpatent 1 044 045 bezieht sich auf ein Verfahren zur Aktivierung Platin enthaltender Katalysatoren, die auf Aluminiumoxyd oder einem im wesentlichen aus Aluminiumoxyd bestehenden Träger aufgebracht sind und die auf Grund ihrer Herstellungsweise bereits Chlor und/oder Fluor enthalten können, wobei man den frischen Katalysator bei Temperaturen zwischen 250 und 550° C mit einer Mischung aus Chlorwasserstoff und/oder Fluorwasserstoff oder Verbindungen, die unter diesen Reaktionsbedingungen Chlorwasserstoff oder Fluorwasserstoff bilden, sowie Wasserdampf und Sauerstoff oder einen sauer stoff haltigen Gas in Berührung bringt. Der Wasserdampf soll in mindestens 50fachem molarem Überschuß gegenüber dem Halogenwasserstoff oder den Halogenwasserstoffen vorliegen, wobei die Behandlung so lange fortgesetzt wird, bis der Katalysator sich selbst auf den gewünschten Halogengehalt eingestellt hat.
In der Hauptpatentschrift ist auch erwähnt, daß Temperaturen unterhalb 250° C zur Aktivierung ungeeignet sind, da dann derartig niedrige Halogenkonzentrationen in dem dampf- und sauerstoffhaltigen Gasgemisch erforderlich sein würden, das über die Katalysatormasse geleitet werden muß, um die ganze Masse auf den gewünschten niedrigen Halogengchalt einzustellen, so daß sich für praktische Zwecke viel zu lange ßchandlungszeiten ergeben würden. Aus diesem Grunde werden Aktivierungstemperaturen zwischen etwa 400 und 500° C angeraten.
Weitere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, daß es nichtsdestoweniger vorteilhaft ist, die Aktivierung bei Temperaturen unterhalb 250° C zu beginnen, unter der Voraussetzung, daß die Temperatur des Katalysators nachfolgend in den Bereich von 250 bis 550° C entsprechend dem- Verfahren des Hauptpatentes erhöht wird.
Es wurde nun festgestellt, daß man widerstandsfähigere Katalysatoren erhält, wenn der Aktivierung bei Temperaturen zwischen 250 und 500° C gemäß Hauptpatent 1 044 045 eine Voraktivicrung mit einer Mischung aus Chlorwasserstoff und/oder Fluorwasserstoff bzw. Verbindungen, die Chlorwasserstoff und/oder Fluorwasserstoff unter den herrschenden Reaktionsbedingungen liefern, sowie Wasserdampf und Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Gas \'orangeht, wobei der Dampf in mindestens 50fach molarem Überschuß gegenüber dem Halogenwasserstoff bzw. den Halogenwasserstoffen vorliegt, und die Voraktivicrung in einem Temperaturbereich von etwa 200 bis 225° C vorgenommen wird.
Eine mögliche Erklärung für den aufgefundenen günstigen Einfluß der Voraktivierung bei niederer Temperatur, d. h. im Bereich von etwa 200 bis 225° C, Verfahren zur Aktivierung
Platin enthaltender Katalysatoren
Zusatz zum Patent 1 044 045
Anmelder:
N. V. De Bataafsche Petroleum
Maatschappij, Den Haag
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 24. Juni 1957
Willem Frederik Engel, Amsterdam (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
scheint folgende zu sein: Unterhalb 200° C besteht der Träger eines noch nicht kalzinierten Platin-Aluminiumoxyd-Katalysators hauptsächlich aus dem Aluminiumoxyd-trihydrat (Al2O3 -SH2O). Diese Modifikation wird Bayerit genannt. Dieser Bayerit verliert chemisch gebundenes Wasser im Temperaturbereich von etwa 200 bis 225° C, und bei weiterem Erhitzen wird er in 97-Al2O3 umgewandelt (vgl. Industrial and Engineering Chemistry, 42. Jahrgang, 1950, S. 1398 bis 1403, insbesondere Fig. 6). Auf Grund dieser Hypothese kann man annnehmen, daß die größere Stabilität des erfindungsgemäß hergestellten Katalysators mit der Tatsache zusammenhängt, daß die Aktivierung bereits während dieser Dehydratisierung erfolgte. Somit wurde die Aktivierung nicht, wie im Falle des Verfahrens gemäß Hauptpatent, auf einen Katalysator angewendet, bei dem der Träger bereits zur Hauptsache oder im wesentlichen aus Al2O3 bestand, sondern die Aktivierung wurde nun auf der Stufe des Kalzinierungsvorganges vorgenommen, bei dem sich das gewünschte Aluminiumoxyd bildete.
Es ist natürlich nicht wesentlich, daß die Voraktivierung auf das Durchschreiten des Temperatur-
909 628/389
3 4
bcrcichcs von 200 bis 225° C beschränkt ist. Der un- Die zur Voraktivierung benötigte Zeit hängt von mittelbar folgende Temperaturbereich von etwa 225 den angewendeten Reaktionsbedingungen, der Zubis 250° C wird ebenfalls vorzugsweise durch- sammensetzung des Katalysators und der Art ab, bei schritten, da in dieser Temperaturzone etwa zusatz- der die nachfolgende Aktivierung bei höheren Tempelich zum Baycrit in kleinen Mengen im Träger vor- 5 raturcn gemäß dem Hauptpatent vorgenommen wird, handcncr Cibbsit (Al2O., · 1"I2O) ebenfalls in Alu- Als Regel ist eine verhältnismäßig kurze Vorminihmoxyd, d.h. in die X-Al2O3 Modifikation über- aktivierungszeitspanne ausreichend, z.B. 15 Minuten geführt wird. bis 2 Stunden.
Infolge der viel einfacheren Durchführung dieses, ^ Die erfindungsgemäß hergestellten Katalysatoren Verfahrens ist es darüber hinaus häufig ratsam, dieio besitzen anscheinend einen größeren mittleren Porcn-
Voniktivicrung nicht bei etwa 225 oder 250° C zu durchmesser als die Katalysatoren, die ausschließlich
beenden, sondern sie bis zu der Temperatur oder der bei einer hohen Temperatur gemäß Hauptpatent akti-
Anfangstcmpcratur des in dem Hauptpatent vorge- viert wurden. Die neuen Katalysatoren besitzen min-
schlagcncn Temperaturbereiches fortzusetzen, in dem destcns die gleichen, wenn nicht sogar bessere kata-
die Aktivierung bewirkt wurde. Da diese letzte 15 lytische Eigenschaften als die Katalysatoren, die nach
Aktivierung vorzugsweise zwischen etwa 400 und dem Hauptpatent hergestellt wurden. Sie zeichnen
500° C vorgenommen wird, wird die Voraktivierung sich jedoch durch eine deutlich bessere Stabilität aus.
zweckmäßig bei einer Temperatur innerhalb dieses Erfindunggemäß lassen sich daher Katalysatoren hcr-
Bcrcichcs abgebrochen. Unmittelbar danach schließt stellen, deren hohe anfängliche Aktivität weniger
sich die Aktivierung gemäß J-Iauptpatent an. 20 schnell abnimmt, als es mit den gemäß Hauptpatent
Die Voraktivicrung kann bei Temperaturen unter- hergestellten Katalysatoren der Fall ist und die somit
halb 200° C begonnen werden, in jedem Fall sollte eine beträchtlich längere Gebrauchsdaucr aufweisen,
jedoch die Anfangstcmpcratur oberhalb des Tau- Die Erfindung soll durch ein Beispiel erläutert
punkles der verwendeten Voraktivierungsmischung werden,
liegen. 25 R-I
Rrniidungsgcmäß benötigt die Voraktivicrung nicht eispic
die Anwendung derartig niedriger Halogcnkonzen- 1,190 g AlCl3 ■ 6 H2O werden in 10 1 destilliertem
trationcn und so lange Bchandlungszeiten wie bei Wasser aufgelöst und danach 3,3 g Äthylorthokicscl-
cincr Aktivierung, die ausschließlich unterhalb 250° C säure (C2H5)4SiO4 in der Lösung suspendiert. Nach
vorgenommen wird, da im Fall des neuen Vor- 30 cinstüncligcm krivftigcm Rühren wird die Flüssigkeit
aktivicrungsvcrfahrcns eine Aktivierung bei hoher schnell mit einer ausreichenden Menge einer 3°/oigen
Temperatur nachfolgt, bei der der Halogengehalt im Ammoniaklösung vermischt und der pn-VVert auf 8
Katalysator innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit gebracht. Die entstehende Fällung wurde abfiltricrt
auf den geeigneten Wert gebracht wird. und nachfolgend mit 501 'A'/oiger Ammoniaklösung
Die Voraktivicrung kann aus diesem Grunde unter 35 und 101 destilliertem Wasser gewaschen. Der Ruck-
Vcrwciiduny einer Mischung aus Chlorwasserstoff stand enthielt 70 mg hydratisicrtes ALO3-I-SiO2, be-
und/odcr Fluorwasserstoff bzw. Verbindungen, die zogen auf 1 g.
Chlorwasserstoff oder Fluorwasserstoff unter den Der p^-Wert einer Menge gewaschenem Filtcrrück-
herrschendcu Reaktionsbedingungen liefern, sowie stand, die 39,3 g Al2O3+Si O2 entsprach, wurde auf
Wasserdampf und Sauerstoff oder einem sauerstoff- 40 6 durch Zugabe von 9 ml 2n-Salzsäure eingestellt,
haltigcn Gas vorgenommen werden, wobei diese 24,8 ml einer Platinchlorwasscrstoffsäurclösung, die
Mischung die gleiche Zusammensetzung aufweist, \vic im ml 11,1mg Platin enthielt, wurden dann zu-
dicjcnige, die man im Fall der nachfolgenden Haupt- gegeben und danach Schwefelwasserstoff in die
aktivicrung verwendet. Somit läuft das Verfahren auf Lösung eingeleitet, bis deutlicher Geruch von
eine sehr einfache Durchführung hinaus. Wird die 45 Schwefelwasserstoff wahrgenommen wird. Die cnt-
Aktivicrung mit einer Mischung von Chlorwasserstoff, stehende Masse wurde auf einem Dampfbad zu einer
Wasserdampf und Sauerstoff oder einem sauerstoff- Paste eingetrocknet, die etwa 40% Trockensubstanz
haltigcn Gas durchgeführt, so werden crfindungsgc- besaß. Stränge von 2,1 mm Durchmesser wurden aus
maß sowohl die Voraktivicrung wie die Hauptaktivie- dieser Paste mit Hilfe einer Strangpresse hergestellt,
rung bei höheren Temperaturen mit der gleichen 50 diese Stränge zunächst 18 Stunden bei Zimmertcmpc-
M ischung vorgenommen, wobei das Molverhältnis von ratur und dann 10 Stunden bei 120° C getrocknet,
Dampf zu Chlorwasserstoff zwischen 100 und 2000 worauf ihr Durchmesser 1,5 mm betrug,
liegt, da die Aktivicrung gemäß Hauptpatent vor- Die bräunlichgrau aussehenden Stränge wurden in
zugsweise mit einer Mischung dieser Zusammen- Stucke von etwa 2 bis 6mm Länge zerbrochen, dann
Setzung durchgeführt wird. 55 in einem Luftstrom von 30 1 pro Stunde auf 200° C
Bei der Voraktivicrung kann man auch ein Verhält- erhitzt und bei dieser Temperatur 60 ml 0,In-SaIznis von Wasserdampf zu Chlorwasserstoff anwenden, säure je Stunde dem konstanten Luftstrom zugegeben, das größer ist als das Verhältnis, das man für die Die Temperatur wurde allmählich innerhalb 6 Stun-1 lauptaktivicrungsstufc benutzt. Obwohl man bei den auf 475° C gesteigert und bei dieser Temperatur diesem Verfahren Halogenwasserstoff einspart, wird 60 weitere 2 Stunden gehalten, nachdem die Konzcndas Verfahren allerdings etwas umständlicher. So tration der Salzsäure, die dem Luftstrom mit einer kann man z. B. während der Voraktivierung eine Gas- Geschwindigkeit von 60 ml je Stunde zugeführt mischung verwenden, die derartig wenig Chlorwasscr- wurde, auf O,2n-Salzsäure erhöht wurde. Der Katastoff enthält, daß das Verhältnis von Dampf zu lysator wurde in einem Luftstrom auf Zimmer-Chlorwasserstoff zweimal bis zehnmal größer ist als 65 temperatur abgekühlt. Die Farbe der Masse war nun im Falle der Aktivicrung bei höheren Temperaturen weiß. Berechnet auf AI2O3 enthielt der gebrauchsgemäß Hauplpalcnt, die der Voraktivicrung folgt. fertige Katalysator 0,5 Gewichtsprozent SiO2, 0,7 Ge-
Darübcr hinaus kann man die Zusammensetzung wichtsprozcnt Pt und 0,8 Gewichtsprozent Cl. Dieser der Gasmischuug während der Voraktivicrung vcrän- Katalysator wird im folgenden als Katalysator Nr. 1
eiern. 70 bezeichnet.
Auf ähnliche Weise wurde ein Katalysator λτπ 2 hergestellt, wobei man nur das Aktivierungsverfahren gemäß dem Hauptpatent anwendete. Tm Falle dieses Katalysators wurden die Stränge innerhalb 2 Stunden von Zimmertemperatur auf 475° C in einem Luftstrom von 301/Std. erhitzt, wobei man keine Salzsäure zufügte. Die Aktivierung wurde dann während Stunden bei 475° C bewirkt und in dieser Zeit 60 ml 0,2n-HCl dem konstanten Luftstrom zugegeben. Der Katalysator wird in einem Luftstrom auf Zimmertemperatur abgekühlt. Das gebrauchsfertige weiße Produkt wies die gleiche Zusammensetzung auf wie der oben beschriebene Katalysator Nr. 1.
Beide Katalysatoren wurden dann zur Reformierung eines Benzins mit einem Siedebercich von 93 bis 199° C verwendet, das zu 17 Gewichtsprozent aus Aromaten, 25 Gewichtsprozent Naphthenen und dem Rest aus Paraffinen bestand und das eine Octanzahl von 30 (Motormethode ungebleit) aufwies.
Zu diesem Zweck wurde das Benzin über den Katalysator bei 480° C und 15 Atmosphären mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 1,2 kg/1 Katalysator pro Stunde zusammen mit 1200 1 Wasserstoff pro kg Benzin geleitet, wobei der Katalysator vorher in einem Wasserstoffstrom unter Atmosphärendruck für Stunden auf 265° C erhitzt wurde und nachher bei
ίο dieser Temperatur für weitere 2 Stunden und bei einem Druck von 15 Atmosphären in Wasserstoff belassen wurde.
Die Eigenschaften der butanfreien Reformierungsprodukte, die bei der Verwendung der zwei Katalysatoren nach Versuchsdauern von 20 und 200 Stunden erhalten wurden, sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Katalysator 1
Versuchsdauer
Stunden I 200 Stunden
Octanzahl
Volumprozent
Destillat oberhalb 100° C
(ASTM Destillation)
Gewichtsprozent Aromaten
Diese Tabelle zeigt deutlich die bessere Stabilität des Katalysators Nr. 1 gegenüber dem nach dem Verfahren des Hauptpatentes aktivierten Katalysator Nr. 2.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Aktivierung Platin ,enthaltender Katalysatoren, die auf "Aluminiumoxyd oder einen Träger, der im wesentlichen aus Aluminium oxyd besteht, aufgebracht sind und der auf Grund der Hersteliungsweise bereits Chlor und/oder kann, gemäß Hauptpatent
23,5
55
83,5
21,5
51
Katalysator 2
Versuchsdauer
20 Stunden I 200 Stunden
23
54
82,5
21
49
g pp
1 044 045, dadurch gekennzeichnet, daß man vor der Aktivierung bei Temperaturen zwischen 250 und 550° C eine
Mischung
Voraktiviernng· mit pirtpr
nnd/oder Fluor-
wasserstoff bzw. Verbindungen, die Chlorwasserstoff und/oder Fluorwasserstoff unter diesen Bedingungen liefern sowie Wasserdampf und Sauerstoff ,oder einem Sauerstoff enthaltenden Gas bei e,iner niedrigeren Temperatur durchführt, wobei das Temperaturgebiet von 200 bis 225° C durchschritten wird und das Molverhältnis Wasserdampf zu Halogenwasserstoff mindestens 50 beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Voraktivierung bis zu einer Temperatur von 250° C fortgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Voraktivierung so lange fortsetzt, bis eine Temperatur erreicht wird, bei der die Hauptaktivierung bewirkt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Voraktivierung bei einer Temperatur unterhalb 200° C, jedoch oberhalb des Taupunktes der Voraktivierungsmischung beginnt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Voraktivierung und der Hauptaktivierung eine Gasmischung gleicher Zusammensetzung verwendet wird, vorzugsweise eine Mischung aus Chlorwasserstoff, Wasserdampf und Sauerstoff, bei der das molare Verhältnis von Wasserdampf zu Chlorwasserstoff zwischen 100 und 2000 liegt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Voraktivierung und Hauptaktivierung unter Verwendung von Mischungen aus Chlorwasserstoff, Wasserdampf und Sauerstoff oder Sauerstoff enthaltenden Gasen bewirkt wird, wobei das molare Verhältnis von Wasserdampf zu Chlorwasserstoff während der Voraktivierung zweimal bis zehnmal so groß wie während der Aktivierung ist.
© 909 628/389 9.59
DENDAT1065384D 1954-09-23 Verfahren zur Aktivierung Platin enthaltender Katalysatoren Pending DE1065384B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL191023 1954-09-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1065384B true DE1065384B (de) 1959-09-17

Family

ID=33432517

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1065384D Pending DE1065384B (de) 1954-09-23 Verfahren zur Aktivierung Platin enthaltender Katalysatoren
DEN11215A Pending DE1044045B (de) 1954-09-23 1955-09-21 Verfahren zum Aktivieren oder Reaktivieren von platinhaltigen Katalysatoren

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN11215A Pending DE1044045B (de) 1954-09-23 1955-09-21 Verfahren zum Aktivieren oder Reaktivieren von platinhaltigen Katalysatoren

Country Status (6)

Country Link
US (1) US2981694A (de)
BE (1) BE541465A (de)
DE (2) DE1044045B (de)
FR (2) FR1136840A (de)
GB (2) GB782787A (de)
NL (1) NL85839C (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL291099A (de) * 1962-04-04
GB1036385A (en) * 1964-06-01 1966-07-20 Exxon Research Engineering Co Reactivating hydrocarbon catalysts
US3622520A (en) * 1969-07-23 1971-11-23 Universal Oil Prod Co Regeneration of a coke-deactivated catalyst comprising a combination of platinum, rhenium, halogen and sulfur with an alumina carrier material
NL7403576A (de) * 1973-03-19 1974-09-23
FR2611739B1 (fr) * 1987-03-06 1989-07-07 Inst Francais Du Petrole Procede d'activation d'un catalyseur d'isomerisation de paraffines normales
JP5283783B2 (ja) * 2010-04-21 2013-09-04 春男 上原 レアメタル回収方法及びその装置
EP3403723A1 (de) * 2017-05-19 2018-11-21 Covestro Deutschland AG Verfahren zur regeneration eines vergifteten, ruthenium oder rutheniumverbindungen enthaltenden katalysators
CN116429698B (zh) * 2021-12-31 2025-10-03 中国石油化工股份有限公司 催化重整氢中氯化氢在线分析方法及装置

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1678627A (en) * 1925-08-03 1928-07-24 Selden Co Method of regenerating catalysts
US2246900A (en) * 1937-01-27 1941-06-24 Phillips Petroleum Co Catalytic material
US2546031A (en) * 1948-10-26 1951-03-20 Phillips Petroleum Co Regeneration of alumina-chromia catalyst
US2611736A (en) * 1948-11-16 1952-09-23 Universal Oil Prod Co Reforming process and catalyst therefor
US2606878A (en) * 1949-06-28 1952-08-12 Universal Oil Prod Co Double-calcination process of preparing an alumina-platinum-halogen catalyst
US2642384A (en) * 1949-07-22 1953-06-16 Universal Oil Prod Co Process for reforming of hydrocarbons boiling within the gasoline range utilizing a platinum-alumina-halide catalyst
US2752289A (en) * 1950-01-27 1956-06-26 Universal Oil Prod Co Conditioning catalysts employed in the reforming of hydrocarbons
US2641582A (en) * 1950-10-03 1953-06-09 Universal Oil Prod Co Regeneration of a platinumcontaining catalyst
US2785138A (en) * 1952-12-01 1957-03-12 Houdry Process Corp Preparation and regeneration of supported noble metal catalysts
BE536508A (de) * 1954-03-15
NL103804C (de) * 1955-06-27

Also Published As

Publication number Publication date
GB782787A (en) 1957-09-11
GB826448A (en) 1960-01-06
BE541465A (de)
NL85839C (de)
DE1044045B (de) 1958-11-20
FR1136840A (fr) 1957-05-20
FR73765E (fr) 1960-09-05
US2981694A (en) 1961-04-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH494733A (de) Verfahren zur Herstellung von p-Aminophenol
DE1065384B (de) Verfahren zur Aktivierung Platin enthaltender Katalysatoren
DE1000949B (de) Verfahren zum Reformieren von Benzinen oder Benzinfraktionen unter Verwendung von Katalysatoren, die Platin auf einem Traeger mit sauren Eigenschaften enthalten
DE2418499C2 (de) Verfahren zur Herstellung von α-6-Desoxytetracyclin
DE814293C (de) Verfahren zur Ausfuehrung katalytischer Reaktionen
DE3713052A1 (de) Waessrige, fluessige reaktivfarbstoff-zusammensetzung
DE2209719A1 (de) Neuer Katalysator zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, seine Herstellung und Verwendung
DE1211169B (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem Dimethylsulfoxyd
DE2454815A1 (de) Verfahren zum herstellen einer masse fuer die bildung katalytischer ueberzuege
DE1137433B (de) Verfahren zur partiellen Hydrierung von Acetylenverbindungen zu AEthylenverbindungen
DE1017311B (de) Hydroformierungskatalysator
DE972724C (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffoelen geeignetenSiliciumoxyd-Zirkonoxyd-Katalysators
DE1276032B (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexylamin
DE925347C (de) Verfahren zur Herstellung von Hexachlorcyclohexan
DE1643255C (de) Verfahren zur Herstellung von p Aminophenol
DE899501C (de) Verfahren zur Herstellung von Isopropylbenzolhydroperoxyd
DE937046C (de) Verfahren zur Umwandlung von C-Ring-Naphthenen in aromatische Kohlenwasserstoffe
DE1442832C (de) Verfahren zur Herstellung eines Hydro krackkatalysators
DE1069581B (de)
DE1242592B (de) Verfahren zur katalytischen Isomerisation von verzweigtkettigen Mono-Olefinen
DE1033193B (de) Verfahren zum katalytischen Isomerisieren von festen, Paraffin enthaltenden Kohlenwasserstoffen
DE671088C (de) Verfahren zur Herstellung von Acetaldehyd aus Acetylen
DE416982C (de) Verfahren zur Vertilgung von Wanzen
DE641190C (de) Verfahren zum Waschen und Carbonisieren von Rohwolle
DE972778C (de) Verfahren zur katalytischen Crackung von Kohlenwasserstoffoelen