DE1065213B - - Google Patents
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- DE1065213B DE1065213B DENDAT1065213D DE1065213DA DE1065213B DE 1065213 B DE1065213 B DE 1065213B DE NDAT1065213 D DENDAT1065213 D DE NDAT1065213D DE 1065213D A DE1065213D A DE 1065213DA DE 1065213 B DE1065213 B DE 1065213B
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- Germany
- Prior art keywords
- valve
- chamber
- membrane
- cycle
- pulsator
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J5/00—Milking machines or devices
- A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
- A01J5/10—Pulsators arranged otherwise than on teat-cups
- A01J5/12—Pulsators arranged otherwise than on teat-cups with membranes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- External Artificial Organs (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
Bekannt sind Melkmaschinen mit sogenannten Zweiraummelkbechern, bei denen der Saug- und der Entlastungstakt
durch einen Kolben-, Membran- oder elektrischen Pulsator gesteuert werden.
Zwecks Beschleunigung des Melkvorganges und Erhalt der für die einzelne zu melkende Kuh geeignetesten
Pulskurve ist es bei Kolbenpulsatoren mit Schleppsclijeber bekannt, die Steuerung des zeitlichen
Verhältnisses vom Saugtakt zum Entlastungstakt durch Austausch des Schleppschiebers gegen einen
Schiel)er anderer Abmessungen zu ändern. Dagegen sind bisher Membranpulsatoren mit Steuerung des
Verhältnisses vom Saugtakt zum Entlastuiigstakt unbekannt. Hier setzt die Erfindung ein, die sich auf
einen Membranpulsator bezieht und von den bisher bekannten Megnbranpulsatoren dadurch unterscheidet,
daß eine Steuerung des Saugtaktes im Verhältnis zum Entlastuiigstakt innerhalb des gleichen Gesamttaktes
erfolgt, dessen Dauer ebenfalls je nach den Verhältnissen zeitlich geändert werden kann.
ICin derartiger Mcmbranpulsator, der in bekannter Weise ein oder mehrere Steuerglieder und eine Membrankaminer
aufweist, die durch die Membran in zwei voneinander getrennte Teilkamiiiern unterteilt ist,
welche über die Steuerglieder wahlweise unter Vakuum gesetzt und mit der AtiLlenluft verbunden
werden können, ist erfindungsgemäß vor allem dadurch gekennzeichnet, daß die Menibrankanimer ein
insbesondere regelbares Ventil aufweist zum !einlassen atmosphärischer Luft während des Saugtaktes
und damit Änderung des Zeitverhältnisses vom Saugtakt zum Entlastungstakt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist die Teilkammer, die auf der den Steuergliedern
abgewandten Seite der Membran liegt, mit dem Ventil zum Einlassen zusätzlicher atmosphärischer
Luft während des Saugtaktes versehen. Dieses Ventil ist dabei vorteilhaft als Kugelventil ausgebildet,
dessen Kugel an einer Blattfeder sitzt, die mit einem Ende an der Innenwand der Kammer befestigt
ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein quer zur Ventilbohrung verstellbarer Schieber
vorgesehen zum Regeln des Ventilhubes bzw. der Zufuhr atmosphärischer Luft.
Es ist somit auch bei Membranpulsatoren die Möglichkeit geschaffen, eine Änderung des Zeitverhältnisses
vom Saugtakt zum Entlastungstakt vorzunehmen.
Gegenüber den bekannten Kolbenpulsatoren mit Steuerung des Zeitverhältnisses mittels eines auswechselbaren
Schleppschicbcrs hat der Membranpulsator nach der Erfindung den wesentlichen Vorteil,
daß ein individuelles Melken entsprechend der Empfindlichkeit eines jeden Tieres vorgenommen werden
Anmelder:
Miele & Cie., Gütersloh (Westf.)
kann, ohne daß Teile des Pulsators ausgewechselt werden müssen. DieSteuerung kann jetzt mittels einer
Ventilschraube oder eines Ventilschiebers 111 einfacher Weise geregelt werden.
Die Erfindung ist in einem Ausfiihrungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Membraiipiilsator nach der Erfindung im Schnitt während des Saugtaktes und
Fig. 2 denselben Pulsator im Schnitt während des Entlastungstaktes.
Bei dein im Beispiel gezeigten Membianpulsator handelt es sich bis auf die noch näher zu beschreibenden
erfindungsgemäßen Abänderungen um eine an sich grundsätzlich bekannte Bauart mit zwei Steuerventilen,
von denen in der Zeichnung nur eines, nämlich das Ventil 5, erkennbar ist, dem Kanal V zum
Anschließen der Vakuumleitung, dem Kanal M zum Anschließen der Milchleitung und dem Kanal A für
die Zufuhr der atmosphärischen Luft.
Diese Bauart ist im Sinne der ICrfmdung durch das Ventil 3, 4 nebst Schieber 4o abgeändert worden, damit
während des Saugtaktes zusätzlich zum Vakuum atmosphärische Luft über dieses Ventil in die Kammer
2 einströmen kann.
Während sich nämlich bisher die Membran 1 beim Arbeiten des Pulsators in gleichmäßigem Wechsel von
einem zum anderen Totpunkt bewegte, so daß der Entlastungs- und der Saugtakt je 50% ihres Gesamthubes
betrugen, wird jetzt im Sinne der Erfindung der Kammer 2 in dem Augenblick Frischluft bzw. atmosphärische
Luft über das Kugelventil 3, 4 zugeführt, wenn über das Ventil 5 atmosphärische Luft in die
Melkbecherhülsen strömt.
Im einzelnen ist der Vorgang folgender: Nachdem das in der Kammer 2 gemäß Fig. 1 über den Kanal 8
erzeugte Vakuum eine gewisse Flöhe erreicht hat, die durch die Ausbildung des Ventils 3, 4 bestimmt ist,
strömt atmosphärische Luft über dieses Ventil in die Kammer 2. Dadurch wird der Aufbau einer be-
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Claims (5)
1. Membranpulsator mit einem oder mehreren Steuergliedern und einer Membrankammer, die
durch die Membran in zwei voneinander getrennte Teilkammern unterteilt ist, welche über die Steuerglieder
unter Vakuum gesetzt und mit der Außenluft verbunden werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membrankammer (2) ein insbesondere regelbares \^entil (3, 4, 4a) hat zum Einlassen
atmosphärischer Luft während des Saugtaktes und damit Änderung des Zeitverhältnisses vom Saugtakt
zum Entlastungstakt.
2. Membranpulsator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (2), die auf der
den Steuerventilen des Pulsators abgewandten Seite der Membran (1) liegt, ein \rentil (3, 4) zum
Zuführen von Außenluft zusätzlich zum Vakuum während des Saugtaktes aufweist.
3. Membranpulsator nach. Anspruch i bis 2, gekennzeichnet durch eine insbesondere als Schrauboder
Schieberregel vorrichtung ausgebildete Regelvorrichtung zur stufenlosen oder stufenweisen
Regelung der Luftzufuhr über das Ventil (3,4).
4. Membranpulsator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilhub oder der
Ventilbohrungsqucrschnitt des Ventils (3, 4) insbesondere mittels eines quer zur Ventilbohrung (4)
verstellbaren Schiebers (4a) regelbar ist.
5. Membranpulsator nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (3, 4) als
Kugelventil ausgebildet ist, insbesondere mit einer an einem Ende einer mit ihrem anderen Ende an
der Innenwand der Kammer (2) befestigten Blattfeder sitzenden Kugel (3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 008 954.
Deutsche Patentschrift Nr. 1 008 954.
FIierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 627/38 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065213B true DE1065213B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=591600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065213D Pending DE1065213B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065213B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2023680A1 (de) * | 1968-11-20 | 1970-08-21 | Alfa Laval Ab | |
| DE3219628A1 (de) * | 1982-05-25 | 1983-12-01 | Thomas Leslie 3056 Brunswick Victoria Seaborne | Unterdruck-pulsator fuer melkmaschinen |
-
0
- DE DENDAT1065213D patent/DE1065213B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2023680A1 (de) * | 1968-11-20 | 1970-08-21 | Alfa Laval Ab | |
| DE3219628A1 (de) * | 1982-05-25 | 1983-12-01 | Thomas Leslie 3056 Brunswick Victoria Seaborne | Unterdruck-pulsator fuer melkmaschinen |
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