DE1065020B - Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnungzur
Zählung von abgehenden und ankommenden Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen.
Anordnungen zur Zählung abgehender und ankommender Verbindungen, d. h. Zählung an der anrufenden
sowie an der angerufenen Leitung, sind mehrfach bekannt, so z. B. durch die österreichischen Patentschriften
118 524, 121 818, 121 433, 125 582, 131 948, 152 698, deutsche Patentschrift 533 054, britische
Patentschrift 329 684. Die bekannten Anordnungen zeigen meist Zählung der abgehenden wie ankommenden
Verbindungen durch ein und denselben Zählet an der Anschlußleitung, aber auch durch zwei Zähler
getrennt für abgehenden und ankommenden Verkehr (z. B. britisches Patent 329 684, Fig. 1). Bei allen bekannten
Anordnungen sind die Zähler fest in die den Anschlußleitungen zugeordneten Teilnehmerschaltungen
im Amt eingebaut, d. h. aber, daß sich nachträglich die Forderung der beiderseitigen Zählung in bestehenden
Anlagen mit einseitiger Zählung nur durch erhebliche Änderungen und Eingriffe in diebestehende
Teilnehmerschaltung erfüllen läßt. Außerdem müssen die Änderungen noch verschieden sein, je nach Art
des Vorwahlorgans, ob Anrufsucher oder Vorwähler.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Zählung abgehender und ankommender
Verbindungen zu schaffen, welche universell für alle Anschlußleitungen brauchbar ist, gleichgültig, ob
es sich um Leitungen handelt, die an Vorwähler-Leitungswähler- oder an Anrufsucher-Leitungswählersätze
angeschlossen sind. Die Anordnung soll sich auch nachträglich ohne Eingriffe oder Änderungen
bestehender Teilnehmerschaltungen anbringen lassen. Gemäß der Erfindung wird dies erreicht durch
einen Satz von Schaltmitteln, welcher in gleicher Weise an bestehende Teilnehmerschaltungen sowohl
von Vorwähler-Leitungswählersätzen als auch von Anrufsucher-Leitungswählersätzen angeschaltet werden
kann und dessen Relais abhängig vom Zustand der durch abgehende Verbindungen belegten Vorwahlorgane
oder im ankommenden Verkehr abhängig vom Zustand des belegenden Leitungswählers und einem
aus diesem gegebenen Kennzeichen die verschiedenen Zähler für abgehende oder ankommende Verbindungen
einschalten.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung besteht der Schaltungssatz aus zwei Relais, von welchen das
eine lediglich den Zustand der Anschluß leitung überwacht,
während das zweite Relais die Richtung der jeweiligen Verbindung feststellt. Dabei wird nach
einer weiteren Ausbildung der Erfindung das zweite Relais im ankommenden Verkehr durch ein aus dem
Leitungswähler gegebenes, vorübergehendes Kenn-Anordnung zur Messung der Zahl
und gegebenenfalls Dauer abgehender
und ankommender Verbindungen
in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Paul Gonschior, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zeichen beeinflußt, vorzugsweise durch den Wechselstrom des ersten Rufes.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar
Fig. 1 eine Ausführung für Vorwähler-Leitungswähler,
Fig. 2 eine Ausführung für Anrufsucher-Leitungswähler.
Der erfindungsgemäße Schaltsatz 5" ist in beiden
Fällen der gleiche. Er wird, wie z. B. in Fig. 1 angedeutet, mit Hilfe eines Steckers Λ und einer Klinke
dreipolig an die beiden Sprechadern und die Prüfader im Amt angeschaltet; diese Leitungen sind in der
üblichen Weise mit einem Ausgang des Leitungs-Wählers sowie des Anrufsuchers oder einem Ausgang
des Leitungswählers und dem Eingang eines Vorwählers verbunden.
Fig. 3 zeigt die Zusammenfassung der Zähleinrichtungen mehrerer Leitungen einer Leitungsgruppe, z. B.
den Leitungen eines Sammelanschlußbereiches mit beispielsweise zehn Leitungen, zu einem gemeinsamen
Gerät, in welchem ein gemeinsamer Zähler nur den Zustand »Alle Leitungen besetzt« anzeigt.
In Fig. 4 ist die Hintereinanderschaltung mehrerer,
z. B. zweier Geräte für eine Leitungsgruppe gemäß Fig. 3 dargestellt, bei welchen die Zählung des » AlIe-Leitungen-besetzt«-Zustandes
für beide Leitungsgruppen mit Hilfe nur des gemeinsamen Zählers des zweiten Gerätes erfolgt.
An Hand der Fig. 1 sei der erfindungsgemäße Schaltsatz £" und seine Wirkungsweise bei Anwendung
auf einen Vorwähler-Leitungswählersatz im einzelnen beschrieben. In der Figur links oben ist eine
Teilnehmerstelle Tn angedeutet, welche über eine
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zweiadrige Teilnehmerleitung TL mit dem Amt verbunden ist. Die Teilnehmerleitung ist im Amt, wie
bekannt, an einen Ausgang des rechts oben in der Figur angedeuteten Leitungswählers LW und parallel
dazu an den Eingang eines links unten angedeuteten Vorwählers VW geführt. Der Relaissatz 51
wird im Amt dreipolig mit Hilfe von Stecker und Klinke an die beiden Sprechadern a, b und an die
Prüfader c angeschaltet. Das hochohmige Relais A des Schaltsatzes, an die Prüf ader angeschaltet, spricht
bei freier Anschlußleitung in folgendem Stromkreis an:
1. +, A, GrX, c-Ader, trc, r, c-Arm (VW in Nullstellung),
TI, TII, d-Arm (VW in Nullstellung, —.
Prüf relais T des Vorwählers spricht in diesem Stromkreis nicht an. Relais A des Schaltsatzes 6* legt
durch seine Kontakte aX, a2 Relais B an die beiden Sprechadern an. In einer Graetz-Vollweggleichrichterschaltung
liegend kann Relais B auf Wechselstrom ansprechen. Relais B wird jedoch bei freier Anschlußleitung
nicht erregt. Die Zustandskombination der beiden Relais »Relais A erregt, Relais B nicht erregt«
hat, da Kontakt α 3 offen ist, daher keine Auswirkung auf die Zähler.
Wird nunmehr z. B. durch Abnehmen des Hörers an der Teilnehmerstelle Tn und die dabei geschlossene
Schleife eine abgehende Verbindung eingeleitet, so spricht in bekannter Weise das Anrufrelais R des
\rorwählers über die Teilnehmerschleife an, welches
daraufhin den Vorwähler zum Anlaufen bringt. Der Vorwähler geht dabei aus der Nullstellung heraus
und prüft auf die nächste freie Leitung zu einem Gruppenwähler, wobei sein Relais T anspricht und
den Wähler stillsetzt. Sowie der Vorwähler aus der Nullstellung herausdreht, kommt Relais A des Schaltsatzes
S zum Abfall (vgl. Stromlauf 1). Relais A fällt infolge des parallel geschalteten Kondensators C1 in
Reihe mit Widerstand WiI über Kontakt 54 verzögert
ab. Die beiden Relais A und B sind somit abgefallen. Dieser Zustand kennzeichnet die Einschaltung
des Zählers Zb für abgehende Verbindungen:
2. +, Taste TT (umgelegt), aZ, Gr2, b2, Wi2, Zb, -.
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Dieser Zähler zählt die Belegung der Leitung TL in abgehender Richtung. Über Kontakt zb 2 und einen
Zeitschaltkontakt, z. B. Kontakt 1 see, wird der Zähler Za eingeschaltet und in folgendem Stromkreis während
der Dauer der Verbindung betätigt:
3. +, lsec, zb2, Za, —.
Dieser Zähler mißt die Dauer der abgehenden Belegung der Leitung.
Wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auflegt, wird die Verbindung in bekannter Weise ausgelöst.
Der Vorwähler kehrt in die Ruhelage zurück; damit ist der Ruhezustand wiederhergestellt. Relais A
des Schaltsatzes spricht über die c-Ader zum Vorwähler wieder an (vgl. Stromlauf 1), es unterbricht
den Stromkreis für den Zähler Zb; Zähler Zb unterbricht
den Stromkreis für Zähler Za.
Wird die Anschlußleitung TL im ankommenden \*erkehr durch den Leitungswähler LW belegt, so
wird beim Aufprüfen auf die freie Leitung das Prüfrelais P des Leitungswählers gegen das Prüf relais T
des Vorwählers über die c-Ader in der üblichen Weise erregt. Dabei wird die (nicht gezeigte) hochohmige
Wicklung des Prüf relais P über Kontakt pX kurzgeschlossen, so daß im Prüfkreis nur die gezeigte niederohmige
Wicklung P liegt. Relais A des Schaltsatzes S wird durch Erde an der c-Ader im Leitungswähler
und die niederohmige Wicklung P kurzgeschlossen
und zum Abfall gebracht. Relais A fällt verzögert ab. Nach dem Ansprechen des Relais P wird aus dem
Leitungswähler der Rufstrom des ersten Rufs in der üblichen Weise zum gewünschten Teilnehmer gesandt.
Da parallel zur Teilnehmerleitung Relais B an den beiden Sprechadern liegt, wird Relais B während der
Abfallzeit des Relais A durch diesen Rufstrom erregt:
4. +, RSM (Rufgenerator), p2, Yl, a-Arm (LW),
tra, al, Bl, C2, a2, trb, b-Avm (LW), YIl, -, +■
Relais B spricht an und hält sich nach Abfall des Relais A örtlich über eine Zweitwicklung:
5. +, TT, a3, bl,Bll, -.
Relais B hebt durch Öffnung des Kontaktes b 4 die Abfalldämpfung des Relais A auf, so daß dieses nunmehr
schnell abfällt. Im Leitungswähler spricht, nachdem der gerufene Teilnehmer Tn abgehoben hat, das
Speisebrückenrelais Y an und schaltet in bekannter Weise den Rufstrom ab. Im Relaissatz 5* bewirkt der
Relaiszustand »Relais A abgefallen, Relais B erregt« die Einschaltung des Zählers Zc für ankommende Belegung:
6. +, TT, aZ, Gr2, bZ, Wi3, Zc, -.
Dieser Zähler zählt die Belegung der Leitung TL in ankommender Richtung. Er schaltet anschließend den
Zähler Zd ein:
7. +, Xsee, sc2, Zd, -.
Dieser Zähler mißt die Dauer der ankommenden Belegungen.
Wenn nach Beendigung des Gesprächs der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auflegt, kommen in
bekannter Weise im Leitungswähler LW die Relais Y und P zum Abfall. Der Kurzschluß des Relais A des
Schaltsatzes 5 wird wieder aufgehoben. Relais A kommt zum Ansprechen über die c-Ader zum Vorwähler.
Es unterbricht den Haltekreis des Relais B, womit auch die Zähler Zc, Zd zum Abfall kommen.
Nunmehr ist durch den Zustand »Relais A erregt, Relais B abgefallen« der Zustand »Anschlußleitung
frei« wiederhergestellt.
In Fig. 2 sind für die gleichen Schaltelemente die gleichen Bezugszeichen gewählt. So sind insbesondere
die teilnehmereigenen Relais der Teilnehmerschaltung des Anrufsuchers AS ebenfalls mit R und T bezeichnet.
Links in der Figur sind wiederum der Teilnehmer Tn und die Teilnehmerleitung TL zu erkennen und
rechts oben der Leitungswähler LW, links unten in der Figur der Anrufsucher AS. Der Schaltsatz S ist
an die Leitung angeschaltet. Relais A liegt an der c-Ader und wird in diesem Fall über die teilnehmereigenen
Relais R, T erregt:
8. +, A, GrX, Rl, T, -.
Die Relais R und T sprechen in diesem Stromkreis jedoch nicht an. Relais B wird zwar an die Sprechadern
angelegt, jedoch nicht erregt. Der Zustand »Relais A erregt, Relais B nicht erregt« kennzeichnet
die freie Teilnehmerleitung. Es ist dabei keiner der Zähler eingeschaltet.
Wird die Anschlußleitung TL durch den Teilnehmer abgehend belegt, so wird in bekannter Weise der Anrufsucher
angereizt. Er sucht die anrufende Leitung.
Sowie er diese findet, spricht im Anrufsucher ein nicht
gezeigtes Prüfrelais an, welches über seinen Kontakt pAS die c-Ader zur Teilnehmerschaltung an Erde legt,
um das Relais T zu erregen, welches die Leitung freischaltet.
Gleichzeitig wird Relais A kurzgeschlossen und zum Abfall gebracht. Der Zustand »Relais A
und B abgefallen« bewirkt wiederum im Schaltsatz S die Einschaltung des Zählers Zb für abgehende Belegungen.
Gleichzeitig wird der die Belegungsdauer messende Zähler Za eingeschaltet. In Reihe mit dem
Zähler Zb kann- ein Summenzähler (Erlangmeter ErI 1)
liegen, der zweckmäßig für mehrere Leitungen gemeinsam vorgesehen ist. Bei der Auslösung der Verbindung
durch den anrufenden Teilnehmer kommen im Anrufsucher das Speisebrückenrelais Sp und das nicht gezeigte
Prüfrelais zum Abfall. Dadurch wird der Kurzschluß für das Relais A des Schaltsatzes 5" aufgehoben.
Relais A spricht wieder an. Damit ist der Zustand »Anschlußleitung frei« wiederhergestellt.
Wird die Teilnehmerleitung im ankommenden Verkehr vom Leitungswähler LW aus belegt, so>
spricht das Prüfrelais P des Leitungswählers über den c-Arm
zu den teilnehmereigenen Relais R, T der Teilnehmerschaltung an. Relais A des Schaltsatzes vS" wird über
Erde und die niederohmige Wicklung des Prüf relais P im Leitungswähler kurzgeschlossen und zum Abfall
gebracht. Relais B liegt noch während der Abfallzeit des Relais A an den Sprechadern. Es wird wiederum
durch den Rufstrom erregt und hält sich anschließend örtlich über seine zweite Wicklung. Durch den Relaiszustand
»Relais A abgefallen, Relais B erregt« werden wieder die Zähler Zc und Zd für ankommende Belegungen
erregt. In Reihe mit dem Zähler Zc kann wiederum ein Summenzähler BrI 2 liegen.
Bei der Auslösung seitens des angerufenen Teilnehmers wird im Leitungswähler durch Abfall des
Prüfrelais P die Erde von der Prüf ader weggenommen und damit der Kurzschluß des Relais A aufgehoben.
Relais A spricht über die teilnehmereigenen Relais wieder an, Relais B kommt zum Abfall. Damit ist der
Zustand »gekennzeichnet durch die freie Teilnehmerleitung« wiederhergestellt.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei welcher nicht nur der Belegungszustand der einzelnen Leitungen durch
die Zähler gemessen wird, sondern auch der Belegtzustand einer ganzen Leitungsgruppe. Zu diesem
Zweck dient der gemeinsame Zähler GS, an welchen über einen z. B. von Hand einstellbaren Schrittschalter
DS die Kontakte der Zähler der einzelnen Leitungen hintereinander in einer Kettenschaltung
geführt sind. Angenommen ist, daß der Besetztzustand von zehn Leitungen gezählt wird. Diese Anordnung
ist zweckmäßig für eine Gruppe zusammengehöriger Leitungen, z. B. sogenannte Sammelanschlüsse. Wenn
alle Leitungen eines solchen Sammelanschlusses besetzt sind, sei es in abgehender oder ankommender
Richtung, muß der Schalter DS auf Stellung 10 gebracht sein, der Zähler GS ist dann in folgendem
Stromkreis eingeschaltet:
9. +, Tv2 (Tastenkontakt), zcl (ankommend belegt),
zb2 (abgehend belegt), ... zb 10 (abgehend
belegt), DS, (10), Tastenkontakt Tv3, GS, —.
Der gemeinsame Zähler GS kann wiederum zweckmäßig über seinen Kontakt gs und Sekundenschalter
1 see den Zähler GZ einschalten, welcher die Zeitdauer
mißt, während der die gesamte Leitungsgruppe belegt ist.
Je nach der Anzahl der durch einen gemeinsamen Zähler zu überwachenden Leitungen muß der Schrittschalter
DS auf den entsprechenden Kontakt geführt und mit dem entsprechenden Abzweig der Kontaktkette
verbunden werden. Sind z. B. nur die zwei ersten Leitungen gemeinsam durch den Zähler GS zu überwachen,
so ist der Schrittschalter DS auf Schritt 2 einzustellen und dieser Schritt, wie strichliert angedeutet,
mit dem Abzweig 2 der Kontaktkette zu verbinden, welche nur die Kontakte der Zähler der ersten
beiden Leitungen enthält.
In der Schaltung ist noch bemerkenswert eine Umschaltetaste TV1 welche es erlaubt, mehrere derartige
gleiche Geräte hintereinanderzuschalten.
In Fig. 4 ist eine derartige Hintereinanderschaltung zweier solcher Geräte Gert und Ger2 angedeutet.
Selbstverständlich können erforderlichenfalls auch mehr als zwei solche Geräte hintereinandergeschaltet
werden. In beiden Geräten müssen zu diesem Zweck die Tasten TV umgelegt sein. Außerdem muß in dem
ersten Gerät an den Anschluß G 2 Erde angelegt sein, während in dem zweiten Gerät von dem Anschlußpunkt
G 3 eine Verbindung k (punktiert angedeutet) zum Zähler GS dieses Gerätes geführt sein muß. Es
kommt dann, wenn alle Leitungen beider Leitungsgruppen besetzt sind, folgender Stromkreis zustande:
10. Erde, Leitung η (gestrichelt), G2, Tv 1, sei,
ze 2... ze 10, DS, (10), Tv 4, Gl, Verbindung χ
von Gerl zu Ger 2, Anschluß Gl, Tv 4, DS, (10),
sclO . . . zcl, TvI, Anschlußpunkt G2, Verbindung
f, Verbindungspunkt G 3, Verbindung k, GS2, -.
Dabei ist der Einfachheit halber angenommen, daß sämtliche Leitungen der beiden Leitungsgruppen ankommend
belegt sind.
Claims (13)
1. Anordnung und Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender
Verbindungen durch zwei jeweils den Anschlußleitungen zugeordnete Zähler oder Meßgeräte, in
Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch einen Satz von Schaltmitteln
(A, B), welcher in gleicher Weise an bestehende
Teilnehmerschaltungen sowohl von Vorwähler-Leitungswählersätzen als auch von Anrufsucher-Leitungswählersätzen
angeschaltet werden kann und dessen Relais abhängig vom Zustand der durch abgehende Verbindungen belegten Vorwahlorgane
oder im ankommenden Verkehr abhängig vom Zustand des belegenden Leitungswählers und einem
aus diesem gegebenen Kennzeichen die verschiedenen Zähler (Zb, Zc) für abgehende oder ankommende
Verbindungen einschalten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (A) des Relaissatzes
unabhängig von der Verkehrsrichtung der jeweiligen Verbindungen lediglich den Zustand der Anschlußleitung
(frei oder besetzt) überwacht, während das zweite Relais (B) abhängig vom Zustand
des Vorwahlorgans oder den aus dem Leitungswähler gegebenen Kennzeichen die Richtung der
jeweiligen Verbindung (abgehend oder ankommend) feststellt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Zustandskombinationen
der beiden Relais derart ausgewertet werden, daß bei abgehend belegter Leitung der eine
(Zb), bei ankommend belegter Leitung ein zweiter Zähler (Zc) eingeschaltet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zustand der Anschlußleitung
überwachende Relais (A) an eine Hilfsader, vorzugsweise Prüfader (c), der Teilnehmerschaltung
angeschaltet wird.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Relais (A) als hochohmiges
Relais ausgebildet ist und bei freier Anschlußleitung über die teilnehmereigenen Relais
erregt wird, ohne diese zu beeinflussen, dagegen bei abgehender und ankommender Belegung der
Leitung zum Abfall kommt.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zustand der
Anschlußleitung überwachende Relais (A) bei seiner Erregung das zweite Relais (B) an die Leitung,
vorzugsweise dessen Sprechadern, anlegt, und letzteres lediglich bei ankommenden Verbindungen
durch ein nach dem Freiprüfen des Leitungswählers auf die Anschlußleitung an diesem
gegebenes, vorübergehendes Kennzeichen, vorzugsweise den Wechselstrom des ersten Rufes,
erregt wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zustand der Teilnehmerleitung
überwachende Relais (A) bei ankommender Belegung der Anschlußleitung über
Sperrpotential an der Prüfader aus dem Leitungswähler zum Abfall gebracht wird, jedoch infolge
Abfallverzögerung das zweite Relais (B) eine hinreichend lange Prüfzeit am Leitungswähleranschluß
angeschaltet bleibt, um auf diesem Weg, durch den Rufstrom angereizt, nach Öffnung des
Anreizkreises sich örtlich zu halten.
8. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die die abgehenden oder
ankommenden Belegungen zählenden Zähler (Zb bzw. Zc) einen zweiten, die Dauer der Belegung
zählenden Zähler (Za, Zd) einschalten.
9. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den die Zahl der
Belegungen zählenden Zähler (Zb, Zc) Summenzähler (Erlangmeter ErIl1 Er 12) geschaltet sind,
welche mehreren Anschlußleitungen gemeinsam zugeordnet sind.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß einer Gruppe von
Anschlußleitungen, insbesondere den Leitungen eines Sammelanschlußbereiches, ein gemeinsamer
Zähler (GS) zugeordnet ist, der, gesteuert von den Belegungszählern der einzelnen Anschlußleitungen,
nur den Besetztzustand aller Leitungen der Gruppe anzeigt.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakte (zcl, zc2 . .. ze 10
bzw. zbl, zb2...zb 10) der betätigten Zähler der Leitungen einer Gruppe in Kettenschaltung an den
gemeinsamen Zähler (GS) geführt sind.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 10 und 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Zähler über einen Schrittschalter (DS) je nach Bedarf
wahlweise an Abzweige der Kontaktkette geführt ist, welche eine unterschiedliche Zahl von in
Reihe geschalteten Zählerkontakten enthalten.
13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Umschaltkontakten
(TvI... TvIV) die Kettenschaltung der Zählerkontakte einer Leitungsgruppe von ihrem
zugeordneten gemeinsamen Zähler abgetrennt und über entsprechende Verbindungen in Reihe mit
der Kettenschaltung der Zählerkontakte einer anderen Leitungsgruppe (oder mehrerer Leitungsgruppen) zu dessen nunmehr beide Leitungsgruppen gemeinsam messenden Zähler geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 406 309.
Deutsche Patentschrift Nr. 406 309.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 627/106 9.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57383A DE1065020B (de) | 1958-03-17 | 1958-03-17 | Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57383A DE1065020B (de) | 1958-03-17 | 1958-03-17 | Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065020B true DE1065020B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=7491779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57383A Pending DE1065020B (de) | 1958-03-17 | 1958-03-17 | Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065020B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221688B (de) * | 1964-02-03 | 1966-07-28 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur richtungsabhaengigen Registrierung von Belegungen in Fernmelde-, insbesondere Fernschreibvermittlungsanlagen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE406309C (de) * | 1924-11-18 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Verkehrsbeobachtung in Fernsprechanlagen |
-
1958
- 1958-03-17 DE DES57383A patent/DE1065020B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE406309C (de) * | 1924-11-18 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Verkehrsbeobachtung in Fernsprechanlagen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221688B (de) * | 1964-02-03 | 1966-07-28 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur richtungsabhaengigen Registrierung von Belegungen in Fernmelde-, insbesondere Fernschreibvermittlungsanlagen |
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