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DE1065020B - Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1065020B
DE1065020B DES57383A DES0057383A DE1065020B DE 1065020 B DE1065020 B DE 1065020B DE S57383 A DES57383 A DE S57383A DE S0057383 A DES0057383 A DE S0057383A DE 1065020 B DE1065020 B DE 1065020B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
relay
arrangement according
counter
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57383A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Gonschior
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES57383A priority Critical patent/DE1065020B/de
Publication of DE1065020B publication Critical patent/DE1065020B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/36Statistical metering, e.g. recording occasions when traffic exceeds capacity of trunks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnungzur Zählung von abgehenden und ankommenden Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Anordnungen zur Zählung abgehender und ankommender Verbindungen, d. h. Zählung an der anrufenden sowie an der angerufenen Leitung, sind mehrfach bekannt, so z. B. durch die österreichischen Patentschriften 118 524, 121 818, 121 433, 125 582, 131 948, 152 698, deutsche Patentschrift 533 054, britische Patentschrift 329 684. Die bekannten Anordnungen zeigen meist Zählung der abgehenden wie ankommenden Verbindungen durch ein und denselben Zählet an der Anschlußleitung, aber auch durch zwei Zähler getrennt für abgehenden und ankommenden Verkehr (z. B. britisches Patent 329 684, Fig. 1). Bei allen bekannten Anordnungen sind die Zähler fest in die den Anschlußleitungen zugeordneten Teilnehmerschaltungen im Amt eingebaut, d. h. aber, daß sich nachträglich die Forderung der beiderseitigen Zählung in bestehenden Anlagen mit einseitiger Zählung nur durch erhebliche Änderungen und Eingriffe in diebestehende Teilnehmerschaltung erfüllen läßt. Außerdem müssen die Änderungen noch verschieden sein, je nach Art des Vorwahlorgans, ob Anrufsucher oder Vorwähler.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Zählung abgehender und ankommender Verbindungen zu schaffen, welche universell für alle Anschlußleitungen brauchbar ist, gleichgültig, ob es sich um Leitungen handelt, die an Vorwähler-Leitungswähler- oder an Anrufsucher-Leitungswählersätze angeschlossen sind. Die Anordnung soll sich auch nachträglich ohne Eingriffe oder Änderungen bestehender Teilnehmerschaltungen anbringen lassen. Gemäß der Erfindung wird dies erreicht durch einen Satz von Schaltmitteln, welcher in gleicher Weise an bestehende Teilnehmerschaltungen sowohl von Vorwähler-Leitungswählersätzen als auch von Anrufsucher-Leitungswählersätzen angeschaltet werden kann und dessen Relais abhängig vom Zustand der durch abgehende Verbindungen belegten Vorwahlorgane oder im ankommenden Verkehr abhängig vom Zustand des belegenden Leitungswählers und einem aus diesem gegebenen Kennzeichen die verschiedenen Zähler für abgehende oder ankommende Verbindungen einschalten.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung besteht der Schaltungssatz aus zwei Relais, von welchen das eine lediglich den Zustand der Anschluß leitung überwacht, während das zweite Relais die Richtung der jeweiligen Verbindung feststellt. Dabei wird nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung das zweite Relais im ankommenden Verkehr durch ein aus dem Leitungswähler gegebenes, vorübergehendes Kenn-Anordnung zur Messung der Zahl
und gegebenenfalls Dauer abgehender
und ankommender Verbindungen
in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Paul Gonschior, München,
ist als Erfinder genannt worden
zeichen beeinflußt, vorzugsweise durch den Wechselstrom des ersten Rufes.
Die Fig. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar
Fig. 1 eine Ausführung für Vorwähler-Leitungswähler,
Fig. 2 eine Ausführung für Anrufsucher-Leitungswähler.
Der erfindungsgemäße Schaltsatz 5" ist in beiden Fällen der gleiche. Er wird, wie z. B. in Fig. 1 angedeutet, mit Hilfe eines Steckers Λ und einer Klinke dreipolig an die beiden Sprechadern und die Prüfader im Amt angeschaltet; diese Leitungen sind in der üblichen Weise mit einem Ausgang des Leitungs-Wählers sowie des Anrufsuchers oder einem Ausgang des Leitungswählers und dem Eingang eines Vorwählers verbunden.
Fig. 3 zeigt die Zusammenfassung der Zähleinrichtungen mehrerer Leitungen einer Leitungsgruppe, z. B.
den Leitungen eines Sammelanschlußbereiches mit beispielsweise zehn Leitungen, zu einem gemeinsamen Gerät, in welchem ein gemeinsamer Zähler nur den Zustand »Alle Leitungen besetzt« anzeigt.
In Fig. 4 ist die Hintereinanderschaltung mehrerer,
z. B. zweier Geräte für eine Leitungsgruppe gemäß Fig. 3 dargestellt, bei welchen die Zählung des » AlIe-Leitungen-besetzt«-Zustandes für beide Leitungsgruppen mit Hilfe nur des gemeinsamen Zählers des zweiten Gerätes erfolgt.
An Hand der Fig. 1 sei der erfindungsgemäße Schaltsatz £" und seine Wirkungsweise bei Anwendung auf einen Vorwähler-Leitungswählersatz im einzelnen beschrieben. In der Figur links oben ist eine Teilnehmerstelle Tn angedeutet, welche über eine
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zweiadrige Teilnehmerleitung TL mit dem Amt verbunden ist. Die Teilnehmerleitung ist im Amt, wie bekannt, an einen Ausgang des rechts oben in der Figur angedeuteten Leitungswählers LW und parallel dazu an den Eingang eines links unten angedeuteten Vorwählers VW geführt. Der Relaissatz 51 wird im Amt dreipolig mit Hilfe von Stecker und Klinke an die beiden Sprechadern a, b und an die Prüfader c angeschaltet. Das hochohmige Relais A des Schaltsatzes, an die Prüf ader angeschaltet, spricht bei freier Anschlußleitung in folgendem Stromkreis an:
1. +, A, GrX, c-Ader, trc, r, c-Arm (VW in Nullstellung), TI, TII, d-Arm (VW in Nullstellung, —.
Prüf relais T des Vorwählers spricht in diesem Stromkreis nicht an. Relais A des Schaltsatzes 6* legt durch seine Kontakte aX, a2 Relais B an die beiden Sprechadern an. In einer Graetz-Vollweggleichrichterschaltung liegend kann Relais B auf Wechselstrom ansprechen. Relais B wird jedoch bei freier Anschlußleitung nicht erregt. Die Zustandskombination der beiden Relais »Relais A erregt, Relais B nicht erregt« hat, da Kontakt α 3 offen ist, daher keine Auswirkung auf die Zähler.
Wird nunmehr z. B. durch Abnehmen des Hörers an der Teilnehmerstelle Tn und die dabei geschlossene Schleife eine abgehende Verbindung eingeleitet, so spricht in bekannter Weise das Anrufrelais R des \rorwählers über die Teilnehmerschleife an, welches daraufhin den Vorwähler zum Anlaufen bringt. Der Vorwähler geht dabei aus der Nullstellung heraus und prüft auf die nächste freie Leitung zu einem Gruppenwähler, wobei sein Relais T anspricht und den Wähler stillsetzt. Sowie der Vorwähler aus der Nullstellung herausdreht, kommt Relais A des Schaltsatzes S zum Abfall (vgl. Stromlauf 1). Relais A fällt infolge des parallel geschalteten Kondensators C1 in Reihe mit Widerstand WiI über Kontakt 54 verzögert ab. Die beiden Relais A und B sind somit abgefallen. Dieser Zustand kennzeichnet die Einschaltung des Zählers Zb für abgehende Verbindungen:
2. +, Taste TT (umgelegt), aZ, Gr2, b2, Wi2, Zb, -.
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Dieser Zähler zählt die Belegung der Leitung TL in abgehender Richtung. Über Kontakt zb 2 und einen Zeitschaltkontakt, z. B. Kontakt 1 see, wird der Zähler Za eingeschaltet und in folgendem Stromkreis während der Dauer der Verbindung betätigt:
3. +, lsec, zb2, Za, —.
Dieser Zähler mißt die Dauer der abgehenden Belegung der Leitung.
Wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer auflegt, wird die Verbindung in bekannter Weise ausgelöst. Der Vorwähler kehrt in die Ruhelage zurück; damit ist der Ruhezustand wiederhergestellt. Relais A des Schaltsatzes spricht über die c-Ader zum Vorwähler wieder an (vgl. Stromlauf 1), es unterbricht den Stromkreis für den Zähler Zb; Zähler Zb unterbricht den Stromkreis für Zähler Za.
Wird die Anschlußleitung TL im ankommenden \*erkehr durch den Leitungswähler LW belegt, so wird beim Aufprüfen auf die freie Leitung das Prüfrelais P des Leitungswählers gegen das Prüf relais T des Vorwählers über die c-Ader in der üblichen Weise erregt. Dabei wird die (nicht gezeigte) hochohmige Wicklung des Prüf relais P über Kontakt pX kurzgeschlossen, so daß im Prüfkreis nur die gezeigte niederohmige Wicklung P liegt. Relais A des Schaltsatzes S wird durch Erde an der c-Ader im Leitungswähler und die niederohmige Wicklung P kurzgeschlossen und zum Abfall gebracht. Relais A fällt verzögert ab. Nach dem Ansprechen des Relais P wird aus dem Leitungswähler der Rufstrom des ersten Rufs in der üblichen Weise zum gewünschten Teilnehmer gesandt. Da parallel zur Teilnehmerleitung Relais B an den beiden Sprechadern liegt, wird Relais B während der Abfallzeit des Relais A durch diesen Rufstrom erregt:
4. +, RSM (Rufgenerator), p2, Yl, a-Arm (LW), tra, al, Bl, C2, a2, trb, b-Avm (LW), YIl, -, +■
Relais B spricht an und hält sich nach Abfall des Relais A örtlich über eine Zweitwicklung:
5. +, TT, a3, bl,Bll, -.
Relais B hebt durch Öffnung des Kontaktes b 4 die Abfalldämpfung des Relais A auf, so daß dieses nunmehr schnell abfällt. Im Leitungswähler spricht, nachdem der gerufene Teilnehmer Tn abgehoben hat, das Speisebrückenrelais Y an und schaltet in bekannter Weise den Rufstrom ab. Im Relaissatz 5* bewirkt der Relaiszustand »Relais A abgefallen, Relais B erregt« die Einschaltung des Zählers Zc für ankommende Belegung:
6. +, TT, aZ, Gr2, bZ, Wi3, Zc, -.
Dieser Zähler zählt die Belegung der Leitung TL in ankommender Richtung. Er schaltet anschließend den Zähler Zd ein:
7. +, Xsee, sc2, Zd, -.
Dieser Zähler mißt die Dauer der ankommenden Belegungen.
Wenn nach Beendigung des Gesprächs der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auflegt, kommen in bekannter Weise im Leitungswähler LW die Relais Y und P zum Abfall. Der Kurzschluß des Relais A des Schaltsatzes 5 wird wieder aufgehoben. Relais A kommt zum Ansprechen über die c-Ader zum Vorwähler. Es unterbricht den Haltekreis des Relais B, womit auch die Zähler Zc, Zd zum Abfall kommen. Nunmehr ist durch den Zustand »Relais A erregt, Relais B abgefallen« der Zustand »Anschlußleitung frei« wiederhergestellt.
In Fig. 2 sind für die gleichen Schaltelemente die gleichen Bezugszeichen gewählt. So sind insbesondere die teilnehmereigenen Relais der Teilnehmerschaltung des Anrufsuchers AS ebenfalls mit R und T bezeichnet. Links in der Figur sind wiederum der Teilnehmer Tn und die Teilnehmerleitung TL zu erkennen und rechts oben der Leitungswähler LW, links unten in der Figur der Anrufsucher AS. Der Schaltsatz S ist an die Leitung angeschaltet. Relais A liegt an der c-Ader und wird in diesem Fall über die teilnehmereigenen Relais R, T erregt:
8. +, A, GrX, Rl, T, -.
Die Relais R und T sprechen in diesem Stromkreis jedoch nicht an. Relais B wird zwar an die Sprechadern angelegt, jedoch nicht erregt. Der Zustand »Relais A erregt, Relais B nicht erregt« kennzeichnet die freie Teilnehmerleitung. Es ist dabei keiner der Zähler eingeschaltet.
Wird die Anschlußleitung TL durch den Teilnehmer abgehend belegt, so wird in bekannter Weise der Anrufsucher angereizt. Er sucht die anrufende Leitung.
Sowie er diese findet, spricht im Anrufsucher ein nicht gezeigtes Prüfrelais an, welches über seinen Kontakt pAS die c-Ader zur Teilnehmerschaltung an Erde legt, um das Relais T zu erregen, welches die Leitung freischaltet. Gleichzeitig wird Relais A kurzgeschlossen und zum Abfall gebracht. Der Zustand »Relais A und B abgefallen« bewirkt wiederum im Schaltsatz S die Einschaltung des Zählers Zb für abgehende Belegungen. Gleichzeitig wird der die Belegungsdauer messende Zähler Za eingeschaltet. In Reihe mit dem Zähler Zb kann- ein Summenzähler (Erlangmeter ErI 1) liegen, der zweckmäßig für mehrere Leitungen gemeinsam vorgesehen ist. Bei der Auslösung der Verbindung durch den anrufenden Teilnehmer kommen im Anrufsucher das Speisebrückenrelais Sp und das nicht gezeigte Prüfrelais zum Abfall. Dadurch wird der Kurzschluß für das Relais A des Schaltsatzes 5" aufgehoben. Relais A spricht wieder an. Damit ist der Zustand »Anschlußleitung frei« wiederhergestellt.
Wird die Teilnehmerleitung im ankommenden Verkehr vom Leitungswähler LW aus belegt, so> spricht das Prüfrelais P des Leitungswählers über den c-Arm zu den teilnehmereigenen Relais R, T der Teilnehmerschaltung an. Relais A des Schaltsatzes vS" wird über Erde und die niederohmige Wicklung des Prüf relais P im Leitungswähler kurzgeschlossen und zum Abfall gebracht. Relais B liegt noch während der Abfallzeit des Relais A an den Sprechadern. Es wird wiederum durch den Rufstrom erregt und hält sich anschließend örtlich über seine zweite Wicklung. Durch den Relaiszustand »Relais A abgefallen, Relais B erregt« werden wieder die Zähler Zc und Zd für ankommende Belegungen erregt. In Reihe mit dem Zähler Zc kann wiederum ein Summenzähler BrI 2 liegen.
Bei der Auslösung seitens des angerufenen Teilnehmers wird im Leitungswähler durch Abfall des Prüfrelais P die Erde von der Prüf ader weggenommen und damit der Kurzschluß des Relais A aufgehoben. Relais A spricht über die teilnehmereigenen Relais wieder an, Relais B kommt zum Abfall. Damit ist der Zustand »gekennzeichnet durch die freie Teilnehmerleitung« wiederhergestellt.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei welcher nicht nur der Belegungszustand der einzelnen Leitungen durch die Zähler gemessen wird, sondern auch der Belegtzustand einer ganzen Leitungsgruppe. Zu diesem Zweck dient der gemeinsame Zähler GS, an welchen über einen z. B. von Hand einstellbaren Schrittschalter DS die Kontakte der Zähler der einzelnen Leitungen hintereinander in einer Kettenschaltung geführt sind. Angenommen ist, daß der Besetztzustand von zehn Leitungen gezählt wird. Diese Anordnung ist zweckmäßig für eine Gruppe zusammengehöriger Leitungen, z. B. sogenannte Sammelanschlüsse. Wenn alle Leitungen eines solchen Sammelanschlusses besetzt sind, sei es in abgehender oder ankommender Richtung, muß der Schalter DS auf Stellung 10 gebracht sein, der Zähler GS ist dann in folgendem Stromkreis eingeschaltet:
9. +, Tv2 (Tastenkontakt), zcl (ankommend belegt), zb2 (abgehend belegt), ... zb 10 (abgehend belegt), DS, (10), Tastenkontakt Tv3, GS, —.
Der gemeinsame Zähler GS kann wiederum zweckmäßig über seinen Kontakt gs und Sekundenschalter 1 see den Zähler GZ einschalten, welcher die Zeitdauer mißt, während der die gesamte Leitungsgruppe belegt ist.
Je nach der Anzahl der durch einen gemeinsamen Zähler zu überwachenden Leitungen muß der Schrittschalter DS auf den entsprechenden Kontakt geführt und mit dem entsprechenden Abzweig der Kontaktkette verbunden werden. Sind z. B. nur die zwei ersten Leitungen gemeinsam durch den Zähler GS zu überwachen, so ist der Schrittschalter DS auf Schritt 2 einzustellen und dieser Schritt, wie strichliert angedeutet, mit dem Abzweig 2 der Kontaktkette zu verbinden, welche nur die Kontakte der Zähler der ersten beiden Leitungen enthält.
In der Schaltung ist noch bemerkenswert eine Umschaltetaste TV1 welche es erlaubt, mehrere derartige gleiche Geräte hintereinanderzuschalten.
In Fig. 4 ist eine derartige Hintereinanderschaltung zweier solcher Geräte Gert und Ger2 angedeutet. Selbstverständlich können erforderlichenfalls auch mehr als zwei solche Geräte hintereinandergeschaltet werden. In beiden Geräten müssen zu diesem Zweck die Tasten TV umgelegt sein. Außerdem muß in dem ersten Gerät an den Anschluß G 2 Erde angelegt sein, während in dem zweiten Gerät von dem Anschlußpunkt G 3 eine Verbindung k (punktiert angedeutet) zum Zähler GS dieses Gerätes geführt sein muß. Es kommt dann, wenn alle Leitungen beider Leitungsgruppen besetzt sind, folgender Stromkreis zustande:
10. Erde, Leitung η (gestrichelt), G2, Tv 1, sei, ze 2... ze 10, DS, (10), Tv 4, Gl, Verbindung χ von Gerl zu Ger 2, Anschluß Gl, Tv 4, DS, (10), sclO . . . zcl, TvI, Anschlußpunkt G2, Verbindung f, Verbindungspunkt G 3, Verbindung k, GS2, -.
Dabei ist der Einfachheit halber angenommen, daß sämtliche Leitungen der beiden Leitungsgruppen ankommend belegt sind.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Anordnung und Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen durch zwei jeweils den Anschlußleitungen zugeordnete Zähler oder Meßgeräte, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch einen Satz von Schaltmitteln (A, B), welcher in gleicher Weise an bestehende Teilnehmerschaltungen sowohl von Vorwähler-Leitungswählersätzen als auch von Anrufsucher-Leitungswählersätzen angeschaltet werden kann und dessen Relais abhängig vom Zustand der durch abgehende Verbindungen belegten Vorwahlorgane oder im ankommenden Verkehr abhängig vom Zustand des belegenden Leitungswählers und einem aus diesem gegebenen Kennzeichen die verschiedenen Zähler (Zb, Zc) für abgehende oder ankommende Verbindungen einschalten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (A) des Relaissatzes unabhängig von der Verkehrsrichtung der jeweiligen Verbindungen lediglich den Zustand der Anschlußleitung (frei oder besetzt) überwacht, während das zweite Relais (B) abhängig vom Zustand des Vorwahlorgans oder den aus dem Leitungswähler gegebenen Kennzeichen die Richtung der jeweiligen Verbindung (abgehend oder ankommend) feststellt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Zustandskombinationen der beiden Relais derart ausgewertet werden, daß bei abgehend belegter Leitung der eine (Zb), bei ankommend belegter Leitung ein zweiter Zähler (Zc) eingeschaltet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zustand der Anschlußleitung überwachende Relais (A) an eine Hilfsader, vorzugsweise Prüfader (c), der Teilnehmerschaltung angeschaltet wird.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Relais (A) als hochohmiges Relais ausgebildet ist und bei freier Anschlußleitung über die teilnehmereigenen Relais erregt wird, ohne diese zu beeinflussen, dagegen bei abgehender und ankommender Belegung der Leitung zum Abfall kommt.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zustand der Anschlußleitung überwachende Relais (A) bei seiner Erregung das zweite Relais (B) an die Leitung, vorzugsweise dessen Sprechadern, anlegt, und letzteres lediglich bei ankommenden Verbindungen durch ein nach dem Freiprüfen des Leitungswählers auf die Anschlußleitung an diesem gegebenes, vorübergehendes Kennzeichen, vorzugsweise den Wechselstrom des ersten Rufes, erregt wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zustand der Teilnehmerleitung überwachende Relais (A) bei ankommender Belegung der Anschlußleitung über Sperrpotential an der Prüfader aus dem Leitungswähler zum Abfall gebracht wird, jedoch infolge Abfallverzögerung das zweite Relais (B) eine hinreichend lange Prüfzeit am Leitungswähleranschluß angeschaltet bleibt, um auf diesem Weg, durch den Rufstrom angereizt, nach Öffnung des Anreizkreises sich örtlich zu halten.
8. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die die abgehenden oder ankommenden Belegungen zählenden Zähler (Zb bzw. Zc) einen zweiten, die Dauer der Belegung zählenden Zähler (Za, Zd) einschalten.
9. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den die Zahl der Belegungen zählenden Zähler (Zb, Zc) Summenzähler (Erlangmeter ErIl1 Er 12) geschaltet sind, welche mehreren Anschlußleitungen gemeinsam zugeordnet sind.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß einer Gruppe von Anschlußleitungen, insbesondere den Leitungen eines Sammelanschlußbereiches, ein gemeinsamer Zähler (GS) zugeordnet ist, der, gesteuert von den Belegungszählern der einzelnen Anschlußleitungen, nur den Besetztzustand aller Leitungen der Gruppe anzeigt.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (zcl, zc2 . .. ze 10 bzw. zbl, zb2...zb 10) der betätigten Zähler der Leitungen einer Gruppe in Kettenschaltung an den gemeinsamen Zähler (GS) geführt sind.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Zähler über einen Schrittschalter (DS) je nach Bedarf wahlweise an Abzweige der Kontaktkette geführt ist, welche eine unterschiedliche Zahl von in Reihe geschalteten Zählerkontakten enthalten.
13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Umschaltkontakten (TvI... TvIV) die Kettenschaltung der Zählerkontakte einer Leitungsgruppe von ihrem zugeordneten gemeinsamen Zähler abgetrennt und über entsprechende Verbindungen in Reihe mit der Kettenschaltung der Zählerkontakte einer anderen Leitungsgruppe (oder mehrerer Leitungsgruppen) zu dessen nunmehr beide Leitungsgruppen gemeinsam messenden Zähler geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 406 309.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 627/106 9.59
DES57383A 1958-03-17 1958-03-17 Anordnung zur Messung der Zahl und gegebenenfalls Dauer abgehender und ankommender Verbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1065020B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221688B (de) * 1964-02-03 1966-07-28 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur richtungsabhaengigen Registrierung von Belegungen in Fernmelde-, insbesondere Fernschreibvermittlungsanlagen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE406309C (de) * 1924-11-18 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Verkehrsbeobachtung in Fernsprechanlagen

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