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DE1065073B - Verfahren zur Isolierung und Festlegung einer Laeuferwicklung fuer Elektromotoren - Google Patents

Verfahren zur Isolierung und Festlegung einer Laeuferwicklung fuer Elektromotoren

Info

Publication number
DE1065073B
DE1065073B DEB47857A DEB0047857A DE1065073B DE 1065073 B DE1065073 B DE 1065073B DE B47857 A DEB47857 A DE B47857A DE B0047857 A DEB0047857 A DE B0047857A DE 1065073 B DE1065073 B DE 1065073B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
electric motors
rotor winding
isolation
definition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB47857A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bender
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE1065073B publication Critical patent/DE1065073B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/12Impregnating, moulding insulation, heating or drying of windings, stators, rotors or machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zur Isolierung und Festlegung einer Läuferwicklung für Elektromotoren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Isolierung und Festlegung einer Läuferwicklung für Elektromotoren, bei der zur Erzielung der notwendigen elektrischen Festigkeit der Tränklack für die Wicklung in den Nuten axial von dem einen Wickelkopf aus durch die Wicklung in Längsrichtung mit dem Überdruck von einigen atü durchgepreßt wird.
  • Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, für schnellaufende Motoren den Läufer so auszubilden, daß er auch bei langem Läufer-Blechpaket eine solche mechanische und elektrische Festigkeit besitzt, daß die zerstörenden Folgen der auf die Wicklung einwirkenden Fliehkräfte unterbunden sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein schlauchartiges, aus Gummi bestehendes Gehäuse der Tränkeinrichtung mittels eines Klemmringes gegen den Eisenkörper auf der Kollektorseite gepreßt wird, so daß der Tränklack gezwungen wird, allein durch die Nuten in die Hohlräume des kollektorseitigen Wickelkopfes einzudringen.
  • Es ist an sich bekannt, die Läuferwicklung mit Hilfe von Tränklack in den Nuten zu isolieren und festzulegen, wobei auch die Wickelköpfe eine entsprechende Verfestigung gegen die Fliehkraft erfahren. Man hat auch bereits den Tränklack für die Wicklung in die Nuten axial von dem einen Wickelkopf in Längsrichtung des Läufers mit Überdruck von einigen atü bis in den anderen Wickelkopf durchgepreßt.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung wird der Läuferkörper in einem schlauchartig aus Gummi bestehendem zylindrischem Gehäuse untergebracht, das auf der Kollektorseite des Blechpakets durch einen Kniehebelverschluß oder einen Spannring gegen Druck abgesichert ist. Dabei kann das Verschlußstück in Einzelelemente kettenartig unterteilt sein. Der notwendige Überdruck an der Tränkeinrichtung wird in an sich bekannter Weise zweckmäßig durch einen Kolben in einem Zylinder erzeugt, der mit der notwendigen Menge Tränklack gefüllt ist. Der die Wicklung durchfließende Tränklack tritt dann am kollektorseitigen Wickelkopf nach außen in ein Tropfgefäß.
  • Wie dies im einzelnen gedacht ist, wird nunmehr an Hand der Zeichnungen an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Läufer in der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehenen Arbeitsstellung; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie A-B von Fig. 1.
  • Im einzelnen ist 1 der Tränklackzylinder, 2 der zugehörige Kolben. Ferner ist 3 das schlauchartige, den Läufer 4 umgebende zylindrische Gehäuse, aus Gummi bestehend, das an der Stelle 5, gegen Druck gesichert, mit dem Zylinderkörper 1 fest verbunden ist, während auf dem unteren Ende des schlauchartigen Gehäuses lösbar ein Ring 6 sitzt, der, als Spannring ausgebildet, mittels eines kniehebelartigen Verschlusses angezogen werden kann und so einen schnellen Wechsel gestattet.
  • Aus Fig. 1 ist noch das Ventil 7 ersichtlich, das den Zylinderinhalt bei niedergehendem Kolben 2 gegen den Zufluß aus einem Behälter abschließt. Bei hochgehendem Kolben lüftet sich das Ventil ? und gibt den Zufluß im Sinne der eingetragenen Pfeile 8 frei.
  • Das Tränken der Wicklung wird mit der beschriebenen Vorrichtung so lange durchgeführt, bis am Kollektor-Wickelkopf 9 die Tränkflüssigkeit in Richtung der Pfeile 10 heraustropft.
  • Ein wesentlicher Vorzug des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die so mit Tränklack unter Druck isolierte Wicklung Hohlräume vollständig vermeidet und eine wesentlich höhere Isolier- und Backfestigkeit ergibt als die bisherigen textilumsponnenen Drähte, deren Vortrocknung zudem einen großen Zeitverlust und Vergeudung von Wickelraum bedeutet.
  • Ein weiterer Vorteil besteht demgemäß darin, daß durch die Einsparung von Wickelraum viel mehr Kupfer untergebracht und somit eine Steigerung der Maschinenleistung erreicht wird.
  • Die Erfindung erschöpft sich aber keineswegs in dem beschriebenen Verfahren zur Steigerung der Isolierfestigkeit der Läuferwicklung von Universalmotoren, vielmehr bezieht sich die Erfindung auch auf eine überraschende Steigerung der mechanischen Festigkeit, was besonders für schnell laufende Läufer von großer Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Isolierung und Festlegung einer Läuferwicklung für Elektromotoren, bei der zur Erzielung der notwendigen elektrischen Festigkeit der Tränklack für die Wicklung in den Nuten axial von dem einen Wickelkopf aus durch die Wicklung in Längsrichtung mit dem Überdruck von einigen atü durchgepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein schlauchartiges, aus Gummi bestehendes Gehäuse (3) der Tränkeinrichtung mittels eines Klemmringes (6) gegen den Eisenkörper auf der Kollektorseite gepreßt wird, so daß der Tränklack gezwungen wird, allein durch die Nuten in die Hohlräume des kollektorseitigen Wickelkopfes einzudringen. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 172 554; schweizerische Patentschrift Nr. 115 169; französische Patentschrift Nr. 926 672; USA.-Patentschriften Nr. 1830 458, 2 019 064, 2 802 120; Elektrotechnik, Bd.4 (1950), S.262, 263.
DEB47857A 1958-02-15 1958-02-15 Verfahren zur Isolierung und Festlegung einer Laeuferwicklung fuer Elektromotoren Pending DE1065073B (de)

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DE1065073B true DE1065073B (de) 1959-09-10

Family

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH115169A (de) * 1925-08-17 1926-06-01 Buss Ag Vakuum- und Druck-Imprägnier- und Trocknungseinrichtung für die Wicklungen elektrischer Maschinen.
US1830458A (en) * 1930-08-18 1931-11-03 Vincent G Apple Stator with insulation inclosed winding
US2019064A (en) * 1933-12-02 1935-10-29 Herbert F Apple Armature mold
FR926672A (fr) * 1943-06-04 1947-10-08 Noyaux bobinés pour machines dynamo-électriques
AT172554B (de) * 1951-01-23 1952-09-25 Oesterreichische Elektroindust Verfahren zur Imprägnierung gewickelter Statoren elektrischer Maschinen mit geschlitzten Nuten
US2802120A (en) * 1956-03-27 1957-08-06 Gen Electric Process for bonding dynamoelectric machine coil end turns and article produced thereby

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