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DE1064883B - Pendelzentrifuge - Google Patents

Pendelzentrifuge

Info

Publication number
DE1064883B
DE1064883B DES52267A DES0052267A DE1064883B DE 1064883 B DE1064883 B DE 1064883B DE S52267 A DES52267 A DE S52267A DE S0052267 A DES0052267 A DE S0052267A DE 1064883 B DE1064883 B DE 1064883B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cross member
centrifuge
drum shaft
pendulum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES52267A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Lepoutre
Auguste Gautier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raffineries & Sucreries Say So
Original Assignee
Raffineries & Sucreries Say So
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raffineries & Sucreries Say So filed Critical Raffineries & Sucreries Say So
Priority to DES52267A priority Critical patent/DE1064883B/de
Publication of DE1064883B publication Critical patent/DE1064883B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/08Skimmers or scrapers for discharging ; Regulating thereof

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

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DEUTSCHES
kl 82 b 6/01
INTERNAT. KL. B 04 b
PATENTAMT
S 52267IH/82 b
ANMELDETAG: 8. FEBRUAR 1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
AUSLEGESCHRIFT: 3. SEPTEMBER 1959
Bei bestimmten, vorzugsweise in der Zuckerindustrie verwendeten Zentrifugen wird das zu schleudernde Produkt in eine Schleudertrommel geschüttet, die man in schnelle Rotationsbewegung versetzt. Wenn das Produkt genügend geschleudert ist, entleert man die Schleudertrommel bei herabgesetzter Drehzahl, wobei die Seitenwände der Trommel mit einem Schaber abgestreift werden, der dazu in das Innere der Trommel eingeführt wird.
Bei diesem Zentrifugentyp ist der Schaber beweglieh auf einer Welle angeordnet, die auf dem unbeweglichen Zentrifugengehäuse oder auf dem Rahmen der Maschine befestigt ist. Auf diese Weise ist der Schaber während der Entleerung der Trommel festgestellt, während die Schleudertrommel selbst pendeln kann. Die Seitenwände der Trommel, die meist mit Siebgeweben belegt sind, können dabei mit dem Schaber in Berührung kommen und von diesem beschädigt werden.
Man hat diesen Nachteil durch die Wahl eines entsprechend großen Abstandes für den Schaber auszuschalten versucht. Dann kann jedoch eine ausreichende Entleerung der Schleudertrommel nicht mehr bewirkt werden.
Man hat auch bereits das Gehäuse der Zentrifuge selbst federnd in einem Gestell aufgehängt, so daß die Schleudertrommel keine Schwingungen gegenüber dem Gehäuse ausführt. Dadurch ist es möglich, die Schaber am Gehäuse selbst anzuordnen, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Trommelauskleidung besteht. Weiter ist eine Vertikalzentrifuge bekannt, bei der das Schälmesser über die ganze Trommelhöhe reicht. Bei dieser ist die das Schälmesser tragende Welle so gelagert, daß sie von der Ruhestellung in die Arbeitsstellung und umgekehrt verschwenkt werden kann und dabei zwangläufig die Pendelbewegungen der Schleudertrommel mitmacht, so daß stets eine Parallelführung der das Schälmesser tragenden Welle mit der Trommelwelle gewährleistet ist.
Die Verwendung eines sich über die ganze Trommelhöhe erstreckenden Schälmessers hat sich jedoch in einigen Fällen als nachteilig erwiesen. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen.
Ausgehend von einer Pendelzentrifuge mit einer Austragvorrichtung, die so gelagert ist, daß sie +5 zwangläufig den Pendelbewegungen der Trommelwelle folgt, besteht die Erfindung darin, daß die Austragvorrichtung axial verschiebbar ausgebildet ist. Dabei ist das Lager der Austragvorrichtung in einem Querträger angeordnet, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schaber von der Trommelwelle selbst getragen wird. Der Querträger ist mit dem in ihm angeordneten, die Trommelwelle umfassenden Lager durch eine Überlastungssicherung verbunden. Durch Pendelzentrifuge
Anmelder:
Societe
des Raffineries & Sucreries Say,
Paris
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Raymond Lepoutre und Auguste Gautier, Paris,
sind als Erfinder genannt worden
die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine einfache, unfallsichere und auch bei großen Zentrifugen ein sicheres und vollständiges Ausleeren gewährleistende Vorrichtung erhalten.
Der Querträger ist beispielsweise U-förmig ausgebildet, und der an dem Gehäuse befestigte Anschlag ist zwischen den seitlichen Kanten des U-förmigen Querträgers vorgesehen.
In der Zeichnung, die lediglich ein Beispiel darstellt, zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Zentrifuge gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine von oben gesehene Teilansicht der Zentrifuge,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-ITI in Fig. 1 und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Teil der in Fig. 1 gezeigten Zentrifuge.
Mit 1 ist eine Schleudertrommel bezeichnet, die an ihrem oberen Teil eine öffnung 1 a, an ihrem unteren Teil einen Boden 1 b, in welchem sich die öffnung 1 c befindet, und eine Seitenwand Id aufweist, welche mit einem Sieb belegt ist. Die Schleudertrommel 1 ist im Innern eines Gehäuses 2 angeordnet und mit einer Trommelwelle 3 verbunden, die ihr eine Rotationsbewegung um ihre Achse verleiht. Eine Bodenhaube 4 schließt die öffnung 1 c der Trommel und ist am Ende der Trommelwelle 3 verschiebbar angeordnet. Die Bodenhaube 4 ist mit einer Zahnstange 5 verbunden, die mit einem Ritzel 6 ineinandergreift, das von einer Handkurbel 7 gedreht wird und die Bodenhaube aus
φ 909 610/138
der in Fig. 1 in durchgehenden Linien gezeigten geschlossenen Stellung in die durch unterbrochene Linien gekennzeichnete Entleerungsstellung bringt. Die Antriebsvorrichtung der Bodenhaube 4 ist auf einem U-förmigen Querträger 8 angeordnet.
Die Verbindung des Querträgers 8 mit der Trommelwelle 3 ist auf folgende Weise hergestellt:
Die Trommelwelle 3 trägt eine Hülse 16, welche zwischen zwei Kugellagern 9 angeordnet ist. Das Lagergehäuse 17 der Kugellager ist mit dem Querträger 8 nur durch einen Überlastungsstift 18 starr verbunden. Ein Bronzering 19 ist zwischen dem Lagergehäuse 17 und dem Querträger 8 eingeschoben, damit das letztere unbeweglich bleibt, wenn das Lagergehäuse 17 von der Trommelwelle 3 mitgenommen wird, z. B. als Folge eines Festfressens des Kugellagers 9 nach Bruch des Überlastungsstiftes 18.
Das Ende des Querträgers 8, das demjenigen gegenüberliegt, welches den Mechanismus 5, 6, 7 trägt, hat die Form eines umgekehrten U und liegt über einem Bolzen 10, der mit dem Gehäuse starr verbunden und von einem Gummipuffer 11 umgeben ist. Der Bolzen 10 soll verhindern, daß der Querträger 8 infolge des Antriebes der Trommelwelle 3 rotiert. Der Durchmesser des Puffers 11 und der Abstand der vertikalen Kanten 8 a des Querträgers 8 sind dadurch gekennzeichnet, daß sie Schwingungen der Schleudertrommel 1 gegenüber dem Gehäuse 2 zulassen.
Auf dem Arm 8 b des Querträgers 8 ist eine Welle 12 angeordnet, die den Schaber 13 trägt. Die Welle 12 ist als Zahnstange ausgebildet und kann von einem Ritzel 14 und einer Handkurbel 15 derart gesteuert werden, daß sich der Schaber aus der in Fig. 1 in durchgehenden Linien angegebenen Lage in die durch gestrichelte Linien angegebene Lage bewegt.
Die Welle 12 ist mit ihren Zubehörteilen 13, 14 und 15 auf einer Scheibe angeordnet, die sich auf dem Querträger 8 dreht. Dadurch kann die Scheibe derart eingestellt werden, daß der Schaber 13 entweder in die Arbeitsstellung (gestrichelt dargestellt) oder in die Ruhestellung (ausgezogen dargestellt) gebracht wird. Eine Schraube 20 ermöglicht das Feststellen der Welle 12 in einer dieser Stellungen.
Es ergibt sich, daß durch die gewährleistete Parallelität der Wellen 3 und 12 der Schaber 13 die Schwingungen der Schleudertrommel mitmacht und ein Zerreißen der Seitenwand 1 d nicht mehr befürchtet werden muß, wenn die Schleudertrommel während des Entleerungsvorganges hin- und herschwingt.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. So könnte man auch eine Vorkehrung treffen, daß der Bruch des Überlastungsstiftes 18 die Unterbrechung des Antriebsbereiches von Trommelwelle 3 hervorruft und daß die Tätigkeit der Bodenhaube 4 und des Schabers durch automatische Steuervorrichtungen und durch Sicherheitsvorrichtungen gewährleistet wird.
Der Querträger 8 oder jeder andere Träger, welcher die gleiche Aufgabe hat, kann, anstatt vollkommen von einem der beweglichen Teile der Zentrifuge gestützt zu werden (bei der Zeichnung die Trommelwelle 3), teilweise von einem beweglichen Teil der Zentrifuge oder teilweise von einem feststehenden Teil derselben, z. B. mit Hilfe von Federn, gestützt werden, wobei die Führung stets durch den beweglichen Bestandteil erfolgt. Der Querträger 8 könnte sogar vollkommen von einem feststehenden Teil gestützt werden, wie z.B. von starr mit dem Gehäuse 2 verbundenen halbkugelförmigen Gegenhaltern, deren Mittelpunkt der Rotationsmittelpunkt des beweglichen Teiles ist, auf welchem die Enden des Querträgers 8 aufliegen wurden, wobei dasselbe auch hierbei von der Trommelwelle 3 gesteuert würde.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Pendelzentrifuge mit einer Austragvorrichtung, die so gelagert ist, daß sie zwangläufig den Pendelbewegungen der Trommelwelle folgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragvorrichtung axial verschiebbar ausgebildet ist.
2. Pendelzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager für die Austragvorrichtung in einem Querträger angeordnet ist, der drehbar, aber axial nicht verschiebbar mit der Trommelwelle verbunden ist und an einem Mitdrehen mit der Trommelwelle durch einen auf dem Zentrifugengehäuse vorgesehenen Anschlag gehindert wird.
3. Pendelzentrifuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger mit dem in ihm angeordneten, die Trommelwelle umfassenden Lager durch eine Überlastungssicherung verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 873 230;
schweizerische Patentschrift Nr. 309 651.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 610/138 8.
DES52267A 1957-02-08 1957-02-08 Pendelzentrifuge Pending DE1064883B (de)

Priority Applications (1)

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DES52267A DE1064883B (de) 1957-02-08 1957-02-08 Pendelzentrifuge

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DES52267A DE1064883B (de) 1957-02-08 1957-02-08 Pendelzentrifuge

Publications (1)

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DE1064883B true DE1064883B (de) 1959-09-03

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ID=7488636

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DES52267A Pending DE1064883B (de) 1957-02-08 1957-02-08 Pendelzentrifuge

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011026472A3 (de) * 2009-09-02 2011-04-28 Guntram Krettek Zentrifuge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873230C (de) * 1944-02-03 1953-04-13 Aeg Zentrifuge
CH309651A (de) * 1952-10-29 1955-09-15 Sumiya Shinzo Zentrifugalseparator.

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