DE1064559B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung von WechselspannungsimpulsenInfo
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- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/78—Generating a single train of pulses having a predetermined pattern, e.g. a predetermined number
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- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
- H03K3/30—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator
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Description
Wechselspannungsimpulse können bekanntlich unter anderem mit einer Schwingschaltung erzeugt werden,
deren Eingang von der Ausgangsspannung eines Multivibrators im entsprechenden Rhythmus getastet wird.
Derartige Schaltungen sind, mit Verstärkerröhren und mit Transistoren bestückt, bekannt. Bei Gitterbzw.
Basistastung muß die vom Multivibrator zu überwindende Sperrspannung so hoch und konstant sein,
daß die Röhre bzw. der Transistor der Schwingschaltung in den Impulspausen sicher gesperrt ist. Die etwa
erforderliche Gitter- bzw. Basisvorspannung kann deshalb nicht automatisch erzeugt werden, sondern
wird in der Regel einer gesonderten Spannungsquelle entnommen. Bei einer Anordnung mit Transistoren in
Emitterschaltung tritt der weitere Nachteil hinzu, daß der Eingangswiderstand der zu schaltenden Stufe
sehr niederohmig und aussteuerungsabhängig ist. Er ist vergleichsweise um mehrere Größenordnungen
kleiner als bei einer entsprechenden Röhrenschaltung und ändert sich dazu beim Übergang vom gesperrten
zum geöffneten Zustand der Transistorstufe. Dies führt in Rückwirkung auf den Multivibrator zu Änderungen
der Impulsfolgen.
Es sind auch Anordnungen denkbar, bei denen der Multivibrator eine Röhren- oder Transistorstufe nicht
im Gitter- bzw. Basiskreis, sondern im Anoden- bzw. Kollektorkreis schaltet. In diesem Fall muß der Multivibrator
die gesamte Gleichstromleistung der Taststufe und die an seinem Arbeitswiderstand entstehende
Verlustleistung aufbringen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch eine Schaltung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen
mit einem selbstschwingenden Multivibrator, dessen einer Arbeitswiderstand durch einen selbsterregten
oder fremdgesteuerten Wechselspannungsgenerator ersetzt ist, indem seine Anschlußpunkte mit
den Speisepunkten des Generators verbunden sind. Die Schaltung eignet sich besonders für Transistoren
als aktive Schaltelemente, kann aber ebenso mit Röhren oder gemischt bestückt sein.
Es ist bereits eine Anordnung bekannt zur Modulation elektrischer Schwingungen, bei der in den Emitterkreis
eines als selbst- oder fremderregte Hochfrequenzstufe arbeitenden Transistors die Basis-Kollektor-Strecke
eines weiteren Transistors eingeschaltet ist, dessen Eingangskreis an der Modulationsspannung liegt.
In einer anderen bekannten Schaltung ist die eine Röhrenstufe eines Multivibrators sowohl kathodenals
auch anodenseitig mit abgestimmten Schwingungskreisen versehen. Diese werden durch die Gleichstromstöße
des Multivibrators zu Schwingungen mit hohen Spannungsspitzen angestoßen. Die Anordnung dient
dazu, lineare Sägezahnspannungen verschiedener Polarität und hoher Amplitude zu liefern.
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Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen
Anmelder:
Süddeutsche Telefon-App ar ate-, Kabel- und Drahtwerke A. G., TE KA DE, Nürnberg, Allersberger Str. 185
Dipl.-Ing. Luitfried Schmidt, Bamberg, ist als Erfinder genannt worden
Für die Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen sind beide Schaltungen nicht geeignet.
Die Erfindung und ihre Einzelheiten werden an einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Abb. 1
und 2 näher erläutert: In Abb. 1 stellen Trsl und Trs 2 die beiden Transistoren des selbstschwingenden
Multivibrators dar. i?4 bedeutet den Arbeitswiderstand von Trs 1, während die selbsterregte Oszillatorschaltung
mit dem Transistor Trs 3 an Stelle des anderen Arbeitswiderstandes des Multivibrators im
Kollektor des zweiten Transistors Trs2 liegt. Die Speisepunkte für die Oszillatorstufe — Emitteranschluß
und kollektorfernes Ende der' Hauptwicklung des Übertragers Ül — sind mit den Anschlußpunkten
— Kollektor des Transistors Trs 2 und Minuspol der Stromversorgung — verbunden, an
denen üblicherweise der Arbeitswiderstand der zweiten Multivibratorstufe liegt. Die beiden Transistoren
Trs 2 und Trs 3 sind damit bezüglich ihrer Kollektorbetriebsspannungen
hintereinandergeschaltet. Das Wechselspannungssignal wird in bekannter Weise, z. B. durch eine induktive Rückkopplungsschaltung mit
dem Übertrager Ü1 und dem Kondensator C 3 erzeugt. Der Widerstand R 3 bestimmt den Rückkopplungsgrad. Über eine dritte Wicklung von Ül wird das
getastete Wechselspannungssignal ausgekoppelt. Mit der Kombination R2, C2 kann in üblicher Weise die
Impulsdauer und mit Rl, Cl die Länge der Pause eingestellt werden.
Im Beispiel der Abb. 2 tritt an Stelle des selbsterregten Oszillators eine fremdgesteuerte Verstärkerstufe.
Trjl und Trs 2 stellen wieder die beiden Transistoren des selbstschwingenden Multivibrators dar.
i?4 ist der Kollektorwiderstand von Trs 1, während als Kollektorwiderstand von Trs2 die Verstärker-
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Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen mit einem selbstschwingenden
Multivibrator, dadurch gekennzeichnet, daß dessen einer Arbeitswiderstand durch einen selbsterregten oder fremdgesteuerten
Wechselspannungsgenerator ersetzt ist, indem seine Anschlußpunkte mit den Speisepunkten des
Generators verbunden sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als aktive Schaltelemente
Röhren, Transistoren oder eine Kombination beider verwendet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsdauer
und Impulspausen in bekannter Weise durch die Kondensator-Widerstands-Kombination (R2, C2 bzw. Rl, Cl) des Multivibrators einstellbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 553 752;
Deutsche Patentanmeldung S 37 563 VIIIa/21 a1, (bekanntgemacht am 14. 4. 1955).
USA.-Patentschrift Nr. 2 553 752;
Deutsche Patentanmeldung S 37 563 VIIIa/21 a1, (bekanntgemacht am 14. 4. 1955).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 610/264 8.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57626A DE1064559B (de) | 1958-03-29 | 1958-03-29 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57626A DE1064559B (de) | 1958-03-29 | 1958-03-29 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064559B true DE1064559B (de) | 1959-09-03 |
Family
ID=7491968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57626A Pending DE1064559B (de) | 1958-03-29 | 1958-03-29 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wechselspannungsimpulsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064559B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087182B (de) * | 1959-04-15 | 1960-08-18 | Telefunken Gmbh | Hochfrequenz-Tastschaltung |
| DE1260556B (de) * | 1959-08-05 | 1968-02-08 | Ibm | Schaltung zur Realisierung logischer Funktionen und Verfahren zur Abstimmung der Oszillatorfrequenz dieser Schaltung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2553752A (en) * | 1947-04-15 | 1951-05-22 | Bell Telephone Labor Inc | Combined multivibrator and sweep circuit |
-
1958
- 1958-03-29 DE DES57626A patent/DE1064559B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2553752A (en) * | 1947-04-15 | 1951-05-22 | Bell Telephone Labor Inc | Combined multivibrator and sweep circuit |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087182B (de) * | 1959-04-15 | 1960-08-18 | Telefunken Gmbh | Hochfrequenz-Tastschaltung |
| DE1260556B (de) * | 1959-08-05 | 1968-02-08 | Ibm | Schaltung zur Realisierung logischer Funktionen und Verfahren zur Abstimmung der Oszillatorfrequenz dieser Schaltung |
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