DE1063926B - Vorrichtung zum Schutz eines Schlosseingerichtes gegen Eindringen von Feuchtigkeit in Schloesser von Kraftfahrzeugtueren - Google Patents
Vorrichtung zum Schutz eines Schlosseingerichtes gegen Eindringen von Feuchtigkeit in Schloesser von KraftfahrzeugtuerenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B77/00—Vehicle locks characterised by special functions or purposes
- E05B77/34—Protection against weather or dirt, e.g. against water ingress
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz eines Schloßeingerichtes gegen Eindringen von
Feuchtigkeit in Schlösser von Kraftfahrzeugtüren.
Bei einer bekannten Konstruktion wird das Innere eines Zylinderschlosses gegen Feuchtigkeit geschützt,
indem die Schlüsseleinführung durch eine geschlitzte Gummiplatte abgedeckt ist. Der Schlitz ist dabei normalerweise
geschlossen, seine Seitenwände werden jedoch beim Einführen eines Schlüssels seitlich weggedrängt
und geben so den Durchgang frei.
Eine derartige Einführung ist zwar geeignet, das Eindringen von Feuchtigkeit von außen zu verhindern,
das Schloß ist aber nach wie vor gegen Wasser, welches etwa durch die Fensterdichtung eindringt,
ungeschützt.
Es ist weiter bekannt, bei Briefkästen ein Vorhängeschloß oder aber auch eine Schlüsseleinführung
eines eingebauten Schlosses durch eine Schürze aus einem flexiblen, wasserdichten Material abzudecken,
welche frei hängend die Schlüsseleinführung bzw. das Vorhängeschloß übergreift.
Gemäß der Erfindung werden die innerhalb der Türwände auf den Schloßblechschenkeln des Schlosses
angeordneten Teile von einem flexiblen, wasserdichten Beutel eingeschlossen, der vorzugsweise nach
unten offen ist. Die Betätigungsstangen, die Falle und die sonstigen Schloßteile sind dabei zweckmäßig
durch öffnungen in dem Beutel nach außen geführt.
Durch den Beutel gemäß der Erfindung wird sichergestellt, daß auch bei starkem Wassereintritt in
das Türinnere die Schloßteile trocken bleiben. Er kann bei jedem Schloß unabhängig von seiner Ausbildung
leicht angebracht werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargelegt und im nachstehenden im einzelnen
an Hand dieser Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht eines Kraftfahrzeuges und veranschaulicht eine Vordertür mit eingebautem Türschloß,
Fig. 2 einen Teilschmtt und veranschaulicht den Einbau des Schlosses in der in Fig. 1 dargestellten
Tür,
Fig. 3 einen Teilschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1 und veranschaulicht die öffnung zwischen den Tür- +5
blechen, durch die das Fenster hindurchgeht,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer flexiblen, wasserdichten Hülle und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung, teilweise im Schnitt, des aus der Tür ausgebauten Schlosses.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Automobil 6 veranschaulicht mit einer Vordertür 7, die in üblicher
Weise an ihrer Vorderkante angeschlagen ist, und mit einer Hintertür 8, die mit ihrer Vorderkante an dem
Vorrichtung
zum Schutz eines Schloßeingerichtes
gegen Eindringen von Feuchtigkeit
in Schlösser von Kraftfahrzeugtüren
zum Schutz eines Schloßeingerichtes
gegen Eindringen von Feuchtigkeit
in Schlösser von Kraftfahrzeugtüren
Anmelder:
General Motors Corporation,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
General Motors Corporation,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore und Dipl.-Ing. H. Gralks, Patentanwälte,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Januar 1956
V. St. v. Amerika vom 16. Januar 1956
Robert M. Fox, Detroit, Mich.,
und Russell A. Grout, Royal Oak, Mich. (V. St. A/
sind als Erfinder aenannt worden
und Russell A. Grout, Royal Oak, Mich. (V. St. A/
sind als Erfinder aenannt worden
Wagenkastenpfosten 9 angeschlagen ist, der in der Gürtellinie des Fahrzeuges endet. Die Vordertür har.
ein Schloß, welches als Ganzes mit 10 bezeichnet ist, und ebenso ist in der Hintertür ein ähnliches Schloß
eingebaut, welches nicht dargestellt ist. Die Vordertür hat ein Fenster 12, das in Fig. 1 in geschlossener Stellung
veranschaulicht ist und das durch eine zwischen den oberen Kanten der inneren und äußeren Türbleche
15 und 16 liegende Öffnung 14 abgesenkt werden kann (s. Fig. 3).
Wie in den Fig. 1 und 5 veranschaulicht, ist das Schloß in einem flexiblen, wasserdichten Beutel 20
enthalten, der aus einem transparenten Kunststoff hergestellt und an seinem unteren Ende offen ist. Das
vordere Türschloß und der flexible Beutel sind in Fig. 5 aus der Tür herausgenommen veranschaulicht.
Wie diese Figur zeigt, hat das Schloß 10 einen rechtwinkligen Rahmen mit einem Schenkel 24, der beim
Einbau des Schlosses in die Tür in einer Ebene liegt, die ungefähr parallel zur Türanschlagkante liegt, und
einem Schenkel 26, der beim Einbau des Schlosses parallel zum inneren Türblech liegt. Der Schenkel 24
ist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, an der Türanschlagkante 27 mit den Schrauben25 befestigt. Die den Verschluß
bewirkenden Teile einschließlich der Falle 28 und des Nockenrades 30 sind drehbar in dem Schenkel
24 montiert, wobei Falle und Nockenrad auf einem
S09 603/50
1
drehbaren Bolzen 32 befestigt sind. Das äußere Ende dieses Bolzens ist in der Außenwandung 34 a des
Fallengehäuses 34 gelagert, das von dem Schenkel 24 des Schloßrahmens nach außen ragt. Fig. 2 zeigt, wie
die Falle 28 und das Fallengehäuse 34 durch eine öffnung 35 aus der Türanschlagkante herausstehen. Der
Kunststoffbeutel 20 ist um die Falle und um das Fallengehäuse ausgeschnitten, wodurch eine öffnung
entsteht, durch die beide Teile hindurchragen.
An dem Flansch 24 des Schloßrahmens ist bei 37 ein Sperrhebel 36 drehbar gelagert, der einen Fuß 38
aufweist, welcher in das Nockenrad 30 eingreifen kann, um die Falle 28 in einer Richtung an einer
Drehung zu hindern, so daß die Tür — wie üblich — durch den Eingriff der Fallenzähne in entsprechende
Zähne des Schließkeils geschlossen gehalten wird. Um die Tür zu öffnen, wird der Sperrhebel, in der Darstellung
nach Fig. 5, im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Fuß 38 von dem Nockenrad freikommt und
die Falle sich frei drehen kann.
In dem Flansch26 des Schloßrahmens ist auf einem Bolzen 42 ein Winkelhebel 40 drehbar gelagert, aus
dessen einem Arm 40 a ein Führungsstift 44 herausragt, und ein Aussetzerhebel oder Ausklinkhebel 46
ist auf dem Führungsstift 44 gleitend gelagert. Der Führungstift 44 ragt durch einen Längsschlitz 46 a in
dem Ausklinkhebel hindurch, und ein Stellring48 hält den Ausklinkhebel auf dem Führungsstift. In der
Nähe seines unteren Endes hat der Ausklinkhebel eine Schulter 50, die an einen vorspringenden Arm 36 a des
Sperrhebels angreifen kann, so daß, wenn sich die Teile in der nicht verriegelten Stellung befinden, in
der sie dargestellt sind, eine Gleitbewegung des Ausklinkhebels den Sperrhebel außer Eingriff mit dem
Nockenrad 30 dreht. Ein loser Sitz des Ausklinkhebels 46 auf dem Winkelhebel verhindert, daß sich
der Ausklinkhebel festfrißt, und vermindert außerdem die Reibung bei der Betätigung des Ausklinkhebels.
Die vorgesehenen Mittel zum Verschieben des Ausklinkhebels von außen weisen einen Betätigungshebel
52 auf, der mit einem Bolzen 54 drehbar in dem Flansch 24 des Rahmens gelagert ist. Von dem inneren
Ende des Betätigungshebels reicht ein Finger 56 durch eine öffnung 58 in dem Ausklinkhebel 46. Die
öffnung 58 ist größer als der Finger 56, so daß ein loser Sitz gewährleistet ist, damit der Ausklinkhebel
46 um den Finger 56 schwenken kann, wenn der Ausklinkhebel, wie weiter unten beschrieben, in die Verriegelungsstellung
bewegt wird. Das äußere Ende des Betätigungshebels ist an einer Stoßstange 60 befestigt,
die, wie aus Fig. 1 hervorgeht, zu einem Hebel 61 an der Tür führt. Ein Druckknopf 62 üblicher Konstruktion
ist an der Tür in einem festen Handgriff 63 gelagert und so angeordnet, daß beim Eindrücken des
Knopfes das äußere Ende des Betätigungshebels 52 angehoben wird. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, reicht die
Stoßstange 60 durch eine öffnung in der Wandung des Kunststoffbeutels 20, in den das Schloß eingehüllt
ist, hindurch. Eine Schwenkbewegung des Hebels 52 drückt den Finger 56 nach unten und verschiebt den
Ausklinkhebel 46 abwärts, so daß die Schulter 50 an diesem Ausklinkhebel an dem Arm 36 a des Sperrhebels
angreift und den Sperrhebel aus dem Nockenrad 30 herausdreht, so daß sich die Falle in beiden
Richtungen frei drehen kann.
Um die Tür zu verriegeln, wird der Ausklinkhebel 46 um die durch den Finger 56 gebildete Achse gegen
den Uhrzeigersinn geschwenkt. In dieser Stellung geht die Schulter 50 an dem Ausklinkhebel an dem
Arm 36a des Sperrhebel^ vorbei, wenn der Druck-926
knopf 62 eingedrückt wird. Um den Ausklinkhebel 46 in die Verriegelungsstellung zu schwenken, wird der
Winkelhebel 40, in der in Fig. 5 veranschaulichten Darstellung, gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Ein
Arm 40 b des Winkelhebels 40 ist mit einem Bolzen 64 mit einem drehbar gelagerten inneren Schließhebel 65
und außerdem mit einem Glied 66 verbunden, welches einen Teil der außenliegenden Verriegelungsmittel
bildet.
Der innere Schließhebel 65 ist über eine Stange 68 mit einem Druckknopf 70 an der Fensterleiste (Fig. 1)
verbunden, der, wenn man ihn eindrückt, den Schließhebel 65 im Uhrzeigersinn dreht, wodurch der Winkelhebel
40 gegen den Uhrzeigersinn geschwenkt wird und der Ausklinkhebel 46 um die durch den Finger
56 gebildete Achse in seine Verriegelungsstellung geschwenkt wird, in der die Schulter 50 bei einer
Gleitbewegung des Ausklinkhebels an dem Arm 36 α des Sperrhebels vorbeigeht. Bei dieser Stellung läßt
sich der außenliegende Druckknopf 62 eindrücken, ohne daß er die Falle freigibt. Eine Schnappfeder 72
hält den inneren Schließhebel 65 entweder in der verriegelten oder in der nicht verriegelten Stellung. Die
Stange 68 geht durch eine öffnung in der Wandung des Kunststoffbeutels 20 hindurch.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, reicht das Glied 66 durch eine öffnung des Schloßrahmens hindurch und
geht nach unten bis an die Unterkante des Rahmens, wo es drehgelenkig mit einem außenliegenden Verriegelungshebel
74 verbunden ist, der bei 76 an dem Rahmen drehbar gelagert ist. Das äußere Ende des
Verriegelungshebels ist durch eine Stange 78 und einen Hebel 79 (Fig. 1) mit einem Schließzylinder 81
verbunden. Die Stange 78 geht durch eine öffnung in der Wandung des Kunststoffbeutels 20 hindurch.
Die inneren Ausklinlcmittel für das Türschloß weisen einen mehrarmigen Hebel 80 auf, der mit einem
Bolzen 82 an dem Flansch drehbar gelagert ist. Ein Arm 80 a des Hebels 80 ist mit dem einen Ende einer
Spiralfeder 84 verbunden, die um den Bolzen 82 herumgelegt ist und deren anderes Ende an einer aus
der Unterkante des Schloßrahmenflansches 26 abgebogenen Zunge 86 befestigt ist. Diese Feder drückt
den Hebel 80 im Uhrzeigersinn und hält durch eine Verbindung zwischen dem Hebel 80 und dem Sperrhebel
36 den Sperrhebel nachgiebig im Eingriff mit dem Nockenrad 30. Ein anderer Arm 80 & ist an
seinem Ende mit einer Kerbe 80 c versehen, durch die der Arm 36 a des Sperrhebels hindurchgeht. Ein
dritter Arm 80 a* des Hebels 80 endet in einer abgebogenen Flansch 80 e, der in der Nähe des Endes des
einen Armes 88 α eines Winkelhebels 88 liegt, welcher bei 90 in dem Rahmen drehbar gelagert ist. Der
zweite Arm 88 & des Winkelhebels 88 ist mit einer Stange 92 verbunden, die an den üblichen inneren
Türgriff 94 an der Tür führt (s. Fig. 1). Die Stange 92 geht durch eine öffnung in der Wandung des
Kunststoffbeutels 20 hindurch. Ein weiterer Arm 80 f des mehrarmigen Hebels 80 endet in einem Flansch,
der in der Nähe eines Vorsprungs 96 des Ausklink hebels 46 liegt.
Das Schloß kann von außen durch Eindrücken des Druckknopfes 62 ausgeklinkt werden, der die Stange
60 nach oben zieht und den Ausklinkhebel 46 abwärts schiebt, so daß seine Schulter 50 den Arm 36 a des
Sperrhebels aufnimmt und den Sperrhebel im Uhrzeigersinn dreht und außer Eingriff mit dem Nockenrad
30 bringt.
Das Schloß kann vom Innern des Fahrzeugs ausgeklinkt werden, indem man an dem Türgriff 94 dreht
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Schutz eines Schloßeingerichtes gegen Eindringen von Feuchtigkeit in
Schlösser von Kraftfahrzeugtüren, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Türwände auf
den Schloßblechschenkeln (24, 26) des Schlosses (10) angeordneten Teile von einem flexiblen,
wasserdichten Beutel (20) eingeschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible, transparente und
wasserdichte Beutel (20) an seinem unteren Ende offen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (28), die Betätigungs stangen
(60, 68, 92, 78) für das Schloß und die das Schloß in der Tür haltenden Schrauben (25)
durch Löcher in dem Beutel hindurchgehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 114 913, 2 261 472.
USA.-Patentschriften Nr. 2 114 913, 2 261 472.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 608/50 8.59
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|---|---|---|---|
| US1063926XA | 1956-01-16 | 1956-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1063926B true DE1063926B (de) | 1959-08-20 |
Family
ID=22311164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG21294A Pending DE1063926B (de) | 1956-01-16 | 1957-01-15 | Vorrichtung zum Schutz eines Schlosseingerichtes gegen Eindringen von Feuchtigkeit in Schloesser von Kraftfahrzeugtueren |
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| Country | Link |
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