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DE1063871B - Verfahren zur Verhuetung der Korrosion von Metallen - Google Patents

Verfahren zur Verhuetung der Korrosion von Metallen

Info

Publication number
DE1063871B
DE1063871B DEF20658A DEF0020658A DE1063871B DE 1063871 B DE1063871 B DE 1063871B DE F20658 A DEF20658 A DE F20658A DE F0020658 A DEF0020658 A DE F0020658A DE 1063871 B DE1063871 B DE 1063871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corrosion
metals
fluorinated
hydrocarbons
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20658A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Lessenich
Dipl-Ing Bernd Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF20658A priority Critical patent/DE1063871B/de
Publication of DE1063871B publication Critical patent/DE1063871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/08Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in other liquids
    • C23F11/10Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in other liquids using organic inhibitors
    • C23F11/16Sulfur-containing compounds
    • C23F11/164Sulfur-containing compounds containing a -SO2-N group

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren -zur Verhütung der Korrosion von Metallen Pluorierte Kohlen- und. fluorierte Chlürkohlenwasserstoffe, die z. B. als Kältemittel, Wärmeübertragungsmittel, Feuerlöschmittel oder -als Treibgas ffit. Aero-sole',Verwendung finden, unterliegen bei Gegenwart von Wasser mehr oder weniger stark der .H#dtolyse. Die' dabei entstehenden Halögenwasserstoffsäuren können im allgemeinen eine starke Korrosion der verwendeten Behält-er, Bauelemente, Rohrleitungen usw. bewirken.
  • um diese :§ehwi . erigkelten- möglichst'= vermeiden, hat man diese Verbindungien z. B. bei ihrer Verwendung als Kält-emittel oder als Wärmeüberträger in Heizungsanlagen bisher stark getrocknet, jedoch läßt sich bei der Montage das Eindringen von Luftfeuchtigkeit selten vollständig vermeiden. Beim Einsatz der fluorierten Kohlen- oder fluorierten Chlorkohlenwasserstoffe als Treibgas für Aerosole ist sehr häufig die Vermeidung eines Wassergehaltes des zu versprühenden Wirkstoffes aus Rezepturgründen nicht möglich.
  • Diese Beispiele zeigen, dhß das Problem der Wechselwirkung zwischen den fluorierten Kohlen-oder Chlorkohlenwasserstoffen einerseits und Wasser andererseits praktisch bei allen Anwendungsgebieten dieser Verbindungen existiert.
  • Es wurde nun gefunden, daß -die Korrosion von Metallen, die bei Gegenwart von Feuchtigkeit mit Kälteinitteln, Feuerlöschmitteln, Wärmeübertragungsmitteln oder verflüssigten Treibgasen für Aerosole auf der Basis von fluorierten Kohlen- oder fluerierten Chlorkohlenwasserstoffen in Berührung kommen, verhindert oder stark verzögert werden kann, wenn Salze von Alkvlsulfamidocarbonsäuren, die wenigstens einen Alkylrest mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen enthalten, gegebenenfalls im Gemisch mit aliphatischen Kohlenwasserstoffen, zugegeben werden. Die erfindungsgemäß wirksamen Stoffe werden zweckmäßig in Konzentrationen von 0,05 bis 2% zugegeben, jedoch können auch davon abweichende geringere Mengen noch gute Ergebnisse zeigen, ebenso wie auch größere Mengen angewendet werden können. Als Salze der Alkylsulfamidocar,bonsäuren kommen z. B. die Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Mono-, Di- und Triäthanolammoniumsalze in Frage.
  • Es ist bereits bekannt, daß die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbindungen Korrosionssehutzmittel für Mineralöle oder fette Öle darstellen, jedoch ist es auch für den Fachmann nicht vorauszusehen gewesen, daß ein Zusatz dieser Stoffe zu Kältemitteln, Wärmeübertragungsmitteln, Feuerlöschmitteln oder verftüssigten Treibgasen auf der Basis von fluorierten Es sind ferner schon Reinigungsmittel auf Basis von wasserunlöslichen organischen Lösungsmitteln, wie halogenierter aliphatischer Kohlenwasserstoffe, bekannt, die Sulfamidocarbonsäuren mit wenigstens einem aliphatischen Rest mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen oder deren wasserlösliche Salze enthalten. Wegen der gänzlich anderen Anforderungen, die man an Reinigungsmittel zu stellen hat, konnte man hieraus nicht schließen, daß durch einen Zusatz der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Stoffe auch die Korrosion von Metallen bei längeren Berührungszeiten mit Wasser enthaltenden fluarierten Kohlen- oder Chlorkohlenwasserstüffen, die als Kältemittel, Wärmeübertragungsmittel, Feuerlöschmittel oderverflüssigte Treibgase für Aerosole drienen, verhindert wurde.
  • Als fluorierte Kohlenwasserstoffe bzw. fluorierte Chlorkohlenwasserstoffe, denen die erfindungsgemä..ß vorgeschlagenen Stoffe als Zusatz zur Verhütung von Korrosionen gegen Metalle zugesetzt werden können, kommen beispielsweise in Frage.: Fluortrichlormethan, Difluordichlormethan, Trifluorchlormethan, Fluordichlormethan, Difluorchlorrnethan, Trifluormethan, Tetrafluordichloräthan, Trifluortrichloräthan, Difluortetrachloräthan, Hexafluordichlorr-yclo'butan, Difluorchlorbrommethan, Difluordibrommethan, Trifluorbrommethan, Tetrafluordibromäthan.
  • Beispiel 1 A) Ein geschmirgeltes und entfettetes Eisenblech wurde in eine Mischung von 250g Monofluortrichlormethan und 100 g Wasser gestellt. Nach etwa 2 Stun-
    leh '-war"" an'- d#'i" Gr#ggf UE-ch y e -eine deutliche l#Öst-
    #iitwicklung am Eisentle . ch--,ii, beobachten,. und nach
    2 Wochen war das Eisenblech stark verrostet.
    B) Ein Eisenblech wurde gemäß A) in e«ine Mi-
    ge4ung vqn Monpfluortrichlun-nethan tmd Wasser ge-
    eeUt, -deT7- 0,197o -'#bezog'eTf- auf Monofluortrichlor-
    methan), eines Produktes zu-gegeben wurde, das wie
    folgt-hergestellt worden war:
    Eine Fraktion aliphatischer Kohlenwasserstoffe, die
    b,eis#ielsweise' die Si#ideg'renzen von 200 bis 350' C
    besitzt, wurde durch` katälytische 1-Iochdrudffiydrie-
    rung von ungesättigten,A-ht#ll##ri befreit und zur Uin-
    #vandlung in. Sglfochtöhcl#-, i#i7jf'Chlo-i und Schwefel-
    caoxyd, Zweck m-a#ßig-'u-nt'er Seitrahlung mit kurz-
    welligem Licht, b-eh-atidch-.-D-;ig-Reaktionsgehiisch, das-
    hauptsächligl# Monosulfoel(>ri#cle neben Disulfochlori-
    den tiiid nicht' unig6#ä±iimi- aliphatischen Kohlen-
    wasserstoff enthielt, vin'd - #d mit. Axnmoniak behandelt
    und das Reaktionsprodukt in Gegenwart von Alkali mit
    Nfoncych-Icyressigsätire umgesetzt und idli-Natrönlauü
    neutralisiert. Man erhält eine Mischung, bestehend
    aus alkylsulfamidoessigsaurem Natrium, Alkylsulf-
    imid#en, Kohlenwasg # en " x - der gegebenenfalls
    etwas Wasser zugesetzt werden kann.
    Ae,ii,e§err# Eisen e -eb wü r den erst.nach -6, Mä#aten.
    die ersten Rosispuren beobachtet. Diese Korrosion
    entsprach in,- ihrer Stärke etwa der gemäß Beispiel A) nach 2 Stui#die-n.
  • Beispiel 2 Es wurden 0,3 % der im Beispiel 1, B) beschriebenen Substanz zugegeben. Nach einer Einwirkungszeit von 6 Monaten war das Eisenblech noch metallisch blank. Es konnte keine Korrosion daran festgestellt worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verwendung von Salzen von Alkylsulfamidoearbonsäuren, die wenigstens einen Alkylrest mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen -enthalten, als -Zusätz-,e zu fluo rierten Kohlen- oder fluorierten Chlorkählenwasserstoffen, wie Kältemittel, Wärmeübertragungsmittel, Feuerlöschmittel -und verflüssigte Treibgase, zur Verhütung der Korrosion von Metallen in Gegenwart-von. Wasser. # 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß die Salze von Alkylsulfamidocarbonsauren in einer Menge-von 0,05 bis 2% zugegeben werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 905 303, 856 774.-
DEF20658A 1956-06-29 1956-06-29 Verfahren zur Verhuetung der Korrosion von Metallen Pending DE1063871B (de)

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DEF20658A DE1063871B (de) 1956-06-29 1956-06-29 Verfahren zur Verhuetung der Korrosion von Metallen

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DEF20658A DE1063871B (de) 1956-06-29 1956-06-29 Verfahren zur Verhuetung der Korrosion von Metallen

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DE1063871B true DE1063871B (de) 1959-08-20

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DEF20658A Pending DE1063871B (de) 1956-06-29 1956-06-29 Verfahren zur Verhuetung der Korrosion von Metallen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856774C (de) * 1942-11-02 1952-11-24 Hoechst Ag Waessrige Kuehl- und Gleitmittel fuer die Metallbearbeitung
DE905303C (de) * 1942-03-20 1954-03-01 Hoechst Ag OEle fuer die Metallverarbeitung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905303C (de) * 1942-03-20 1954-03-01 Hoechst Ag OEle fuer die Metallverarbeitung
DE856774C (de) * 1942-11-02 1952-11-24 Hoechst Ag Waessrige Kuehl- und Gleitmittel fuer die Metallbearbeitung

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