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DE1063862B - Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen - Google Patents

Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen

Info

Publication number
DE1063862B
DE1063862B DEH29842A DEH0029842A DE1063862B DE 1063862 B DE1063862 B DE 1063862B DE H29842 A DEH29842 A DE H29842A DE H0029842 A DEH0029842 A DE H0029842A DE 1063862 B DE1063862 B DE 1063862B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting rod
oil
eye
rod eye
lubricating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH29842A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Warth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Heinkel AG
Original Assignee
Ernst Heinkel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Heinkel AG filed Critical Ernst Heinkel AG
Priority to DEH29842A priority Critical patent/DE1063862B/de
Publication of DE1063862B publication Critical patent/DE1063862B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M9/00Lubrication means having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M7/00
    • F01M9/06Dip or splash lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C7/00Connecting-rods or like links pivoted at both ends; Construction of connecting-rod heads
    • F16C7/02Constructions of connecting-rods with constant length
    • F16C7/023Constructions of connecting-rods with constant length for piston engines, pumps or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges. Sowohl bei zwangsgeschmierten Motoren als auch bei gemisch- oder schleudergeschmierten Motoren bildete bisher das Durchschmieren des oberen Pleuelauges eine erhebliche Schwierigkeit: Bei Rollenlagern am unteren Pleuelauge ist keine Druckschmierung des oberen kleinen Pleuelauges möglich. Die Gemischschmierung und die Schleuderschmierung sind beide nicht imstande, ausreichende Mengen von Schmierstoff zwischen dem oberen Pleuelauge und dem Kolbenbolzen einzubringen. Insbesondere der untere Teil des oberen Pleuelauges erhält zu wenig Ölzufuhr, teils wegen des Arbeitsdruckes zwischen Pleuelauge und Kolbenbolzen sowohl im Verbrennungstakt als auch in den Spültakten und teils wegen der hohen Temperatur. Der aufgespritzte Schmierstoff bzw. der im Zweitaktmotor vorhandene Öldunst wird nur zu einem geringen Teil am oberen Pleuelauge aufgefangen, sondern landet überwiegend am Kolben selber, wo die hohe Temperatur einen Niederschlag des Öldunstes als Ölfilm verhindert bzw. das Öl verdünnt und das Verdampfen bzw. Zerstäuben zu sehr erleichtert.
  • Es ist bekannt, durch die Wand des Pleuelauges eine Bohrung vorzusehen, an dieser Bohrung eine Ölauffangschale anzuordnen, deren Becheröffnung gegen die Zylinderwand gerichtet ist, und gegenüber der Auffangschale ein Ölführungsorgan vorzusehen, das an der Außenseite der Zylinderwand als Ölschaber ausgebildet ist und einen gegen die Auffangschale gerichteten Ölkanal aufweist. Das Öl wird mittels eines besonderen Ölspritzorgans eingespritzt, das in die Zylinderwand eingebaut ist und diese schwächt. Außerdem ist eine Ölzufuhr an die Zylinderwand notwendig, die nur über irgendein Drucksystem funktionieren kann. Für einen gemischgeschmierten Motor ist die Einrichtung nicht verwendbar.
  • Es ist ferner eine Druckschmiervorrichtung bekannt, durch die Schmieröl auf das Lagerauge eines Motors mit horizontal angeordneten Zylindern aufgebracht -werden kann. Von einem zur Erzeugung des Schmierdruckes erhöht angebrachten Ölbehälter wird das Öl über eine nach unten offene Rohrleitung bis zur Innenseite der Zylinderwand geführt und gelangt einmal in jedem Arbeitstakt über eine in der Kolbenwand angebrachte Bohrung und eine von dieser bis zur Pleuelstange reichende Ölleitung in eine entsprechende Bohrung im Kolbenauge. Auch diese Einrichtung gewährleistet bei Schleuderschmierung oder Gemischschmierung keine ausreichende Ölzufuhr an das Pleuelauge.
  • Schließlich ist es bekannt, das obere Pleuelauge mit zwei radial verlaufenden Flügeln zu versehen, an denen sich je eine durch das Pleuelauge bis zum Pleuellager führende Bohrung befindet, deren Oberkanten an einer am Oberteil des Kolbenhohlraumes angeordneten zylindrischen Schale gleiten und zwischen die ein bis zur Pleuelstange herunterragendes Mittelstück an der Schale angeordnet ist, so daß zwei Räume entstehen, die bei jedem Arbeitstakt wechselweise vergrößert bzw. verkleinert werden und wie eine Pumpe wirken. Voraussetzung für die Wirkung der Einrichtung ist, das große Ölmengen im Kolbenhohlraum vorhanden sind. Bei Gemischschmierungen würde sie nicht ausreichen, um das Pleuelauge zu schmieren.
  • Die Erfindung vermeidet die den bekannten Einrichtungen anhaftenden Nachteile dadurch, daß am äußeren Umfang des oberen Pleuelauges ein tangential angeordnetes Auffangdach angeordnet ist, das eine ebenfalls tangentiale, vom Umfang des Pleuelauges bis zur Pleuellagerlaufbahn führende Aussparung überdacht. Von der Aussparung führt vorzugsweise eine Ölführungsbahn tangential nach unten und biegt sodann nach dem Pleuelsteg hinein, an welchem die Ölführungsbahn befestigt wird. Die Ölführungsbahn kann an ihrem unteren Ende als Gabel ausgebildet sein und umschließt beiderseits reiterförmig den Pleuelsteg und die Pleuelflansche.
  • Die Erfindung gewährleistet nicht nur, daß die häufigen Anfressungen am oberen Pleuelauge praktisch vollständig vermieden werden, sondern sie bedingt ebenfalls eine erhebliche Einsparung von Öl.
  • In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Pleuelstange in einer Draufsicht und-Fig. 2 die Pleuelstange in einer Seitenansicht. Die Pleuelstange 1 weist ein unteres Lagerauge 2, einen Pleuelsteg 3 und ein oberes Lagerauge 4 auf. Das Lagerauge 4 besitzt eine Bohrung 5, die durch die Pleuellagerlaufbahn 6 eingefaßt wird. Am Oberteil des Pleuelauges 4 ist ein Auffangdach 7 derart angeordnet, daß es sich tangential vom Pleuelauge 4 nach außen erstreckt. Das Auffangdach 7 überdacht entweder nur eine Bohrung oder eine tangentiale schlitzförmige. Aussparung 8, die sich vom Umfang des Pleuelauges 4 bis zur Pleuellagerlaufbahn 6 erstreckt und mithin einen Kanal darstellt, der von außen bis zur Bohrung 5 führt. Unmittelbar am Anfang der Aussparung 8 ist eine Ölführungsbahn 9 befestigt, die zunächst tangential nach unten verläuft und sodann einwärts nach dem Pleuelsteg 3 hineinbiegt. Die Ölführungsbahn kann getrennt vom Auffangdach ausgeführt werden. Sie dient hauptsächlich zum Auffangen des vom Ansaugschlitz hereinströmenden Kraftstoff-Öl-Gemisches. Das Öl schlägt sich nieder und kriecht die Ölführungsbahn entlang zum oberen Pleuelauge.
  • Wenn der Motor läuft, werden Ölspritzer nach oben in die Kolbenhöhle geschleudert. Ein Teil dieser Ölspritzer wird vom Auffangdach 7 aufgefangen und durch die Aussparung 8 auf die Pleuellagerlaufbahn gebracht. Von der Kurbelstange abgeschleuderte Ölspritzer werden auf der Ölführungsbahn 9 landen, von wo aus sie ebenfalls in die Aussparung 8 geleitet werden. Da die Aussparung 8 am Oberteil der Pleuellagerlaufbahn 6 einmündet, ist an diesem besonders gefährdeten Punkt für ausreichende Schmierung gesorgt. Grundsätzlich kriecht das Öl auf der der Bewegungsrichtung abgekehrten Seite des Pleuels am Pleuelflansch hoch, und zwar entgegen der in der Pleuelmitte (Pleuelsteg) vorwiegenden Richtung. Durch langsames Drehen des Kolbenbolzens im Betriebszustand wird das durch die Aussparung 8 hineingeführte Öl dauernd weiter auf die Pleuellagerlaufbahn hineingedrängt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des oberen Pleuelauges (4) ein tangential angeordnetes Auffangdach (7) angeordnet ist, das eine ebenfalls tangentiale, vom Umfang des Pleuelauges (4) bis zur Pleuellagerlaufbahn (6) führende Aussparung (8) überdacht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ölführungsbahn (9, 10), die von der Aussparung (8) zunächst tangential nach unten verläuft, sodann nachdem Pleuelsteg (3) hineinbiegt und an diesem befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölführungsbahn (9) an ihrem unteren. Ende (10) gabelförmig ausgebildet ist und beiderseits rittlings am Pleuelsteg (3) verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1772 461, 2 893 649; britische Patentschrift Nr. 122 602.
DEH29842A 1957-04-09 1957-04-09 Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen Pending DE1063862B (de)

Priority Applications (1)

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DEH29842A DE1063862B (de) 1957-04-09 1957-04-09 Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen

Applications Claiming Priority (1)

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DEH29842A DE1063862B (de) 1957-04-09 1957-04-09 Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1063862B true DE1063862B (de) 1959-08-20

Family

ID=7151212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH29842A Pending DE1063862B (de) 1957-04-09 1957-04-09 Vorrichtung zum Durchschmieren des oberen Pleuelauges bei Schleuderschmierungen

Country Status (1)

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DE (1) DE1063862B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9828939B2 (en) 2013-03-26 2017-11-28 Mahle International Gmbh Piston comprising a piston head cooled by splash lubrication
CN115681302A (zh) * 2022-10-27 2023-02-03 北京理工大学 一种具备高效集油孔的连杆

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB122602A (en) * 1918-09-06 1919-01-30 Noel Evelyn Dufty Improvements in and relating to the Lubrication of Engine Gudgeon Pins and Pistons.
US1772461A (en) * 1927-01-03 1930-08-12 Fairbanks Morse & Co Lubrication means
US2893649A (en) * 1958-02-17 1959-07-07 Myron S Mischanski Grinding mill

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