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DE1745862U - Vorrichtung zum durchschmieren des oberen pleuelauges. - Google Patents

Vorrichtung zum durchschmieren des oberen pleuelauges.

Info

Publication number
DE1745862U
DE1745862U DE1957H0024478 DEH0024478U DE1745862U DE 1745862 U DE1745862 U DE 1745862U DE 1957H0024478 DE1957H0024478 DE 1957H0024478 DE H0024478 U DEH0024478 U DE H0024478U DE 1745862 U DE1745862 U DE 1745862U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting rod
oil
eye
upper connecting
rod eye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957H0024478
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Heinkel AG
Original Assignee
Ernst Heinkel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Heinkel AG filed Critical Ernst Heinkel AG
Priority to DE1957H0024478 priority Critical patent/DE1745862U/de
Publication of DE1745862U publication Critical patent/DE1745862U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum DurohsehsieFen des oberen Pleuelauges
    Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Durehaehmieren
    des oberen Pleuelauges. Sowohl bei zwargsgezehmierten Motoren
    als auch bei gemisch-oder sehleudergesehmierten Motoren
    bildete bisher aas Durchsehmieren des oberen Pleuelauges
    eine erhebliche Schwierigkeit. Bei Rollenlagern am unteren
    Pleuelauge ist keine Druckschmierung des oberen kleinen
    Pleuelauges möglich. Die Gemischsehmierung und die Sehleu-.
    derschmierimg sind beide imstande, ausreichende Mengen
    von Schmierstoff zwischen dem oberen Pleuelauge und dem
    Kolbenbolzen einsubringen. Insbesondere der untere Teil des
    oberen Pleuelauges erhält zu wenig Ölsufuhr, teils egen
    des Arbeitsdruckes zwischen Pleuelauge und Kolbenbolzen so-
    wohl im Verbrennungstakt als auch in den Spültakteny und
    teils wegen der hohen Temperatur. Der aufgespritzte Bohmier-
    atoff bzw. der im Zweitaktmotor vorhandene Oldunst wird
    nur zu einem geringen Teil em oberen Pleuelauge aufgefangen 9
    sondernlandetüberwiegendamKolbenselbeswodie hohe
    Temperatur einen Niederschlag des Oldunstes als Ölfilm ver-
    hindertbsw. das Öl verdünnt und das Verdampfen b&w. Xer-
    stäuben su sehr erleichterte
    Die bekannten Anordnungen zur Behebung dieses Ubelstandes be-
    stehen darin, daß das obere Pleuelauge Bohrungen aufweist,
    .
    die von oben, von unten oder seitlich vom Umfang des Pleuel-
    auges und bis ur Pleuellagerlaufbabn führen. Alle diese
    Maßnahmen haben jedoch nicht zu einer Behebung der vorher beschriebenen Mängel führen können, da sie an dem Grundübel vorbeigingen. Es wurde eben nicht dafür Sorge getragen, das Öl in ausreichender Menge am Pleuelauge aufzufangen.
  • Die Neuerung hat zum Ziel ? den oben bezeichneten Ubelstand zu beseitigen ? indem genügende Schmierstoffmengen unmittelbar am oberen Pleuelauge abgefangen und auf die Pleuellagerlaufbahn geleitet werden. Am äußeren Umfang des oberen Pleuellagers ist neuerungsgemäß ein Auffangdach angeordnet, das eine tangentiale, vom Umfang des Pleuelauges bis zur Pleuellagerlaufbahn führende Aussparung Überdacht. Von der
    Aussparung führt vorzugsweise eine Ölführungsbahn tangential
    nach unten und biegt sodann nach dem Pleuelsteg hinein, an
    welchen die Ölführungsbahn befestigt wird. Die Olführungs-
    bahn kann an ihrem unteren Ende als Gabel ausgebildet sein
    und umschließt beiderseits reiterförmig den Pleuelsteg und
    diePleuelflanschen.
  • Die Neuerung gewährleistet nicht nur daß die häufigen Anfressungen am oberen Pleuelauge praktisch vollständig vermieden werden9 sondern sie bedingt ebenfalls eine erhebliche Einsparung von öl.
    Ind@r eiehnmig wid ein Ausfühxmgsbeispiel de ? Neeung
    dargestellt und erläutert. Es seigen :
    Figur 1 eine Pleuelstange In einer Draufsicht u n d
    Figur 2 die Pleuelstange in einer Seitenansieht.
    2 2 die Pleue hzs
    Die Pleuelstange 1 weist ein unteres Lagerauge 2, einen
    Pleueleteg 3 und ein oberes Lagerauge 4 auf. Das Lagerauge 4
    besitzt eine Bohrung 5 ? die durch die Pleuellagerlaufbahn 6
    eingefaßt wirdo Am Oberteil des Pleelaugea 4 ist ein Af-
    fangdach 7 derart angeordnete daß es sieh tangential vom
    Pleuelauge 4 nach außen erstreckt. Das Auffangdaeh 7 über-
    dachtentweder nur eine Bohrung oder eine tangentiale sehlits-
    förmige Aussparung 8 ? die sich vom Umfang des Pleuelauges 4
    bis zur PleuellageL ufbahn 6 erstreckt nd mi-thin einen
    Kanal darstellt, der von außen bis zur Bohrung 5 führt.
    Unmittelbar am Anfang der Aussparung 8 ist eine Ölführungs-
    bahn 9 befestigte die sunäshst tangential nach unten ver-
    läuft und sodann einwärts nach dem Pleuelsteg 3 hineinbiegt.
    Die Ölführungsbahn kann getrennt vom Anffangdaeh ausgeführt
    werden. Sie dient hauptsächlich zum Auffangen des vom An-
    werdene ß. en Dl ZM A
    saugschlitzhereinströmenden KFaftstoffSIgemiaehes. Das Öl
    schlägt sich nieder und krieeht de ? Olführungsbahn entlang
    zum oberen Pleuelauge.
  • Wenn der Motor läuft, werden Ölspritzer nach oben in die Kolbenhöhle geaohleudert. Ein Teil dieser Ölspritzer wird vom Auffangdach 7 aufgefangen und durch die Aussparung 8 auf die Pleuellagerlaufbahn gebracht. Von der Kurbelstange abgeschleu-
    darms ölspritzer werden auf der ölfuhrungsbahn 9 landen, von wo
    aus sie ebenfalls in die Aussparung 8 geleitet werden. Da die Aussparung 8 am Oberteil der Pleuellagerlaufbahn 6 einmündet, ist an diesem besonders gefährdeten Punkt für ausreichende Schmierung gesorgt. Grundsätzlich kriecht das Öl auf der der Bewegungsrichtung abgekehrten Seite des Pleuels am Pleuelflansch hoch, und zwar entgegen der in der Pleuelmitte (Pleuelsteg) vorwiegenden Dichtung. Durch langsames Drehen des Kolbenbolzens im Betriebszustand wird das durch die Aussparung 8 hineingeführte Öl dauernd weiter auf die Pleuellagerlaufbahn hineingedrängt.
    ehe
    3Sehntsjorüehe

Claims (1)

  1. Se h u t a n 0 r ü o h o 1. Vorrichtung zum Duehsehmieren des oberen Pleuelauges, dadurch gekennzeichnet, daß am änßeren Umfang des oberen Pleuelauges (4) ein Auffangdaeh (7) angeordnet isis s einetangentiale vom Umfang des Pleuelauges (4) bis su Pleuellagerlaufbahn (6) führende Aussparung (8) überdacht. 2cVorrichtung nach Anspruch 19 gekennzeichnet dureh eine Öl- führungsbahn (99 10) 9 die von der Aussparung (8) zunächst tangential nach unten verläuft sodann nach dem Pleuelateg (3) hineinbiegt und ari diesem befestigt isto 3.Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2 dadureh gekennseiehnot daß die Ölführungsbahn (9) an ihrem unteren Ende (10) gabelförmig ausgebildet ist und beiderseits rittlings am Pleuelsteg (3) verläuft.
DE1957H0024478 1957-03-25 1957-03-25 Vorrichtung zum durchschmieren des oberen pleuelauges. Expired DE1745862U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1957H0024478 DE1745862U (de) 1957-03-25 1957-03-25 Vorrichtung zum durchschmieren des oberen pleuelauges.

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Publication Number Publication Date
DE1745862U true DE1745862U (de) 1957-05-29

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957H0024478 Expired DE1745862U (de) 1957-03-25 1957-03-25 Vorrichtung zum durchschmieren des oberen pleuelauges.

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