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DE1063530B - Wirbelbetttrockner - Google Patents

Wirbelbetttrockner

Info

Publication number
DE1063530B
DE1063530B DEF17366A DEF0017366A DE1063530B DE 1063530 B DE1063530 B DE 1063530B DE F17366 A DEF17366 A DE F17366A DE F0017366 A DEF0017366 A DE F0017366A DE 1063530 B DE1063530 B DE 1063530B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
stirrer
bed dryer
fluid bed
sieve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF17366A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Freudenberger
Dipl-Ing Dr Lutz Ziegler
Josef Westenberger
Dr-Ing Paul Dietrich
Dipl-Ing Gerhard Schloemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF17366A priority Critical patent/DE1063530B/de
Publication of DE1063530B publication Critical patent/DE1063530B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/02Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air
    • F26B3/06Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried
    • F26B3/08Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried so as to loosen them, e.g. to form a fluidised bed
    • F26B3/092Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried so as to loosen them, e.g. to form a fluidised bed agitating the fluidised bed, e.g. by vibrating or pulsating
    • F26B3/0923Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by convection, i.e. heat being conveyed from a heat source to the materials or objects to be dried by a gas or vapour, e.g. air the gas or vapour flowing through the materials or objects to be dried so as to loosen them, e.g. to form a fluidised bed agitating the fluidised bed, e.g. by vibrating or pulsating by mechanical means, e.g. vibrated plate, stirrer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Wirbelbetttrockner Gegenstand der Erfindung ist ein Wirbelbetttrockner für in feuchtem Zustand klebende und nicht rieselfähige Pulver insbesondere thermoplastischer Kunststoffe, z. B. Perlpolymerisat. Dieses ist in diesem Zustand nicht rieselfähig, läßt sich wie Schnee leicht zusammenballen und klebt bereits bei schwacher Erwärmung zu Klumpen.
  • Es ist bekannt, Kunststoffpulver in Trocknungsschränken auf Horden zu trocknen. Die meisten Kunststoffpulver kleben, backen oder fließen während des Trocknens in derartigen Schränken zu Platten zusammen, die nur langsam durchtrocknen und die am Ende des Trocknungsverfahrens wieder zerkleinert werden müssen. Die Trocknen in Schränken ist daher sehr unwirtschaftlich, und es ist darüber hinaus in den Fällen, in denen das getrocknete Produkt in Form von Kügelchen oder Perlen verlangt wird, auch dann nicht anwendbar, wenn die Perlen beim Trocknen nicht zu einer homogenen Platte zusammenfließen, sondern nur verkleben, weil die Veränderungen in Form und Qualität der Perlen als erheblicher Nachteil empfunden werden.
  • Auch bei Anwendung anderer bekannter Trockner, z. B. der Band-, Trommel-, Walzen- oder Muldentröckner, treten die oben bezeichneten Mängel auf. Zudem kleben die Kunststoffteilchen an den Gehäusewänden, bewegten Teilen und sonstigen Einbauten zu schwer lösbaren Krusten fest, oder sie ballen sich zu Klumpen zusammen. Umständliche Reinigungsarbeiten, Produktverluste, Qualitätsminderungen und nachträgliches Zerkleinern sind unvermeidlich.
  • In jüngerer Zeit wird zur Trocknung pulverförmiger oder feinkörniger Stoffe vielfach das Wirbelbettverfahren angewendet. Die zur Durchführung dieses Verfahrens üblichen Apparate bestehen im wesentlichen aus einem zylindrischen oder kegelig verjüngten Oberteil, das über einen Siebboden als Warmluftverteiler mit einem kegelig verjüngten Unterteil verbunden ist. Unter dem Einfluß der durch den Siebboden zuströmenden Warmluft bildet das zu trocknende Gut im Oberteil ein Wirbelbett mit flüssigkeitsähnlichen Eigenschaften. Zur Trocknung von Kunststoffpulvern, z. B. Perlpolymerisaten, sind die bekannten Apparate dieser Art nicht geeignet. Es bilden sich in kurzer Zeit Verkrustungen an der Schachtwand, die Verteiler verstopfen sich; in den toten Winkeln, insbesondere an der Verbindungsstelle Schachtwand-Siebboden treten Zusammenballungen ein, und im Wirbelbett entstehen Luftdurchbrüche, die zu Ungleichmäßigkeiten in der Trocknung und zu teilweiser Überhitzung empfindlichen Gutes führen. Durch Einbau von Rührern konventioneller Art gelingt es nicht, die geschilderten Mängel zu beheben, sie werden vielmehr noch vermehrt, weil durch die Rührer die Zugänglichkeit, die Entleerung und Reinigung des Apparates stark behindert sind.
  • Es wird nun ein Wirbelbetttrockner für die eingangs genannten Stoffe vorgeschlagen. Dieser Wirbelbetttrockner besteht aus einem nach unten verjüngten Schacht, durch dessen Siebboden das Behandlungsgas aufwärts strömt und der absatzweise mit Stoff beschickt wird. Erfindungsgemäß ist der Wirbelbetttrockner gekennzeichnet durch einen die gesamte vom Stoff bedeckte Schachtwand und den Siebboden in geringem Abstand von Schachtwand und Siebboden bestreichenden Rührer, dessen Rührwirkung zugleich auch den gesamten vom Gut gefüllten Schachtraum erfaßt.
  • Der neue Trockner kann einen Rührer besitzen, bestehend aus einem an einer zentralen lotrechten Welle befestigten, der Trocknungsraumform angepaßten äußeren Rahmen, an dem den Trocknungsraum durchsetzende, vorzugsweise horizontal und radial gerichtete Stäbe mit Abstand übereinander angeordnet sind.
  • Die Zeichnung zeigt den neuen Wirbelbetttrockner in einer Ausführungsform. Der kegelige Schacht ist mit 1, der Siebboden mit 2 und der Rührer mit 3 bezeichnet. Die Warmluft strömt über einen Diffusor 4 zu, an dessen Unterteil ein Entleerungsstutzen 5 angeordnet ist. Der Schacht 1 läuft in einen Beruhigungsraum 6 aus, zu dem ein Füllstutzen 7 führt. 8 stellt ein Schlauchfilter dar, das in eine ringförmige Kammer 9 in bekannter Weise eingesetzt ist. Mit 10 ist ein Abluft- oder Abgasstutzen bezeichnet, mit 11 der Antrieb des Rührers.
  • Zum Betrieb des Trockners wird das Feuchtgut durch den Stutzen 7 in den Schacht 1 eingetragen. Die über den Siebboden 2 zuströmende Warmluft bläht den Eintrag zu einem Wirbelbett auf, das mittels des Rührers 3 fortlaufend durchmischt wird. Der von der Abluft aus dem Beruhigungsraum 6 mitgerissene Feinstanteil des Gutes wird von dem Filter zurückgehalten und durch Rütteln in den Schacht 1 zurückgefördert. Nach beendeter Trocknung werden Rührer und Luftzufuhr abgestellt, das Wirbelbett stürzt zusammen, das trockene Gut rieselt durch die Verteilerplatte und kann aus dem Stutzen 5 in Behälter üblicher Art abgefüllt werden. Durch Wiederingangsetzen des Rührers läßt sich der Entleerungsvorgang abkürzen. Zur Erleichterung der Entleerung kann der Siebboden in bekannter Weise ein Schieber sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRACHE: 1. Wirbelbetttrockner für im feuchten Zustand klebende und nicht rieselfähige Pulver, insbesondere thermoplastische Kunststoffe, z. B. Perlpolymerisate; bestehend aus einem nach unten verjüngten Schacht, durch dessen Siebboden das Behandlungsgas aufwärts strömt und der absatzweise mit Stoff beschickt wird, gekennzeichnet durch einen die gesamte vom Stoff bedeckte Schachtwand und den Siebboden in geringem Abstand von Schachtwand und Siebboden bestreichenden Rührer, dessen Rührwirkung zugleich auch den gesamten vom Gut gefüllten Schachtraum erfaßt.
  2. 2. Trockner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Rührer, bestehend aus einem an einer zentralen lotrechten Welle befestigten, der Trocknungsraumform angepaßten äußeren Rahmen (3), an dem den Trocknungsraum (1) durchsetzende, vorzugsweise horizontal und radial gerichtete Stäbe mit Abstand übereinander angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 444 847, 473 367, 555 219, 875 475, 887 178; britische Patentschrift Nr. 729 186; USA.-Patentschriften Nr. 1255 843, 1984 380, 2 212 120, 2 485 024; Chemie Ingenieur Technik, 1951, S, 445.
DEF17366A 1955-04-20 1955-04-20 Wirbelbetttrockner Pending DE1063530B (de)

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