DE1062657B - Einrichtung zur Foerderung des in Untertageverladestellen in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerkes - Google Patents
Einrichtung zur Foerderung des in Untertageverladestellen in einer ausgehobenen Grube gesammelten HaufwerkesInfo
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- DE1062657B DE1062657B DEG18101A DEG0018101A DE1062657B DE 1062657 B DE1062657 B DE 1062657B DE G18101 A DEG18101 A DE G18101A DE G0018101 A DEG0018101 A DE G0018101A DE 1062657 B DE1062657 B DE 1062657B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/06—Transport of mined material at or adjacent to the working face
- E21F13/063—Loading devices for use in mining
- E21F13/065—Scrapers
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Description
- Einrichtung zur Förderung des in Untertageverladestellen in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerkes Es ist üblich, an den Verladestellen in Untertagebetrieben, z. B. in FÖrderstrecken, an den Stellen, an denen das Strebfördermittel die Kohle an die Fördermittel der Strecke übergibt, das Streckenffirdermittel - Förderwagen - beim Beladen zu rütteln, um ihn möglichst voll zu beladen und eine dichte Lagerung des Haufwerks für den Transport zu erreichen. Bekanntlich kann durch Rüttler das Füllge-wicht von Förderwagen wesentlich erhöht werden. Es ergeben sich aber die Nachteile, daß. bei. der Rüttlung Teile des Haufwerks über den Rand des Fördermittels gerüttelt werden, welche die Förderung an der Beladestelle behindern und die Staubentwicklung fördern. Die Nachteile hat man dadurch zu verhindern versucht, daß im Bereich der Verladestelle eine Grube ausgehoben und in letzterer das über das Fördermittel fallende Fördergut gesammelt wird. Das Entleeren der Fördergrube von dem schlammigen, angenäßten und unregelmäßig anfallendenÜberlaufgut bereitet erhebliche Schwierigkeiten, weil die dazu angesetzten Schaufler nicht nur eine schmutzige, sondern auch gefährliche Arbeit zu verrichten haben.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, an Verladestellen überlaufendes und in einer Grube ge- sammeltes, schlammiges Haufwerk in das ortsübliche Fördermittel zu transportieren. Die Erfindung macht dabei von Erfahrungen mit in Untertagebetrieben ge- bräuchlichen Auflaufschurren für Kratzergefäße Gebrauch, mit denen deren Inhalt auf die Höhe von Grubenwagen gehoben und darin abgeworfen wird.
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Förderung des in Untertageverladestellen übergelaufenen, schlammigen und in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerkes in die ortsüblichen Färd,2T-mittel. Sie besteht darin, die Grube zur Bildung einer Schrapperbahn mit Stahlblech auszulegen, so daß sie in eine parallel zu dem Streckenfördermittel verlaufende Schrägauflaufzunge ausläuft, an die sich eine Schurre bis oberhalb der Beladungsstelle für den Inhalt eines auf dem Boden der Grube und der Schurre geführten Schrappergefäßes anschließt. Einebevorzugte Ausführungsforrn der erfindungsgemäßen Einrichtung ist gekennzeichnet durch eine im Bereich der Verladestelle angeordnete Einschaltvorrichtung für das Schrappergefäß, die bei Erreichung seiner Bereitschaftsstellung unterhalb. der Verladestelle den Schrapperhaspel selbsttätig ausschaltet.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind in der Förderung von unregelmäßig anfallendem Haufwerk zu sehen, unter das sich das Schrappergefäß pendelnd bei seiner Rückführung in die Bereitschaftsstellung bewegt. Die Aufgabe ist somit mit einfachen und raumsparenden Mitteln so gelöst worden, daß z. B. bei einer Streckenförderung mit zwei Fördergleisen deren Förderung in keiner Weise beeinträchtigt wird.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer .ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert; es zeigt Fig. 1 die Anordnung einer Einrichtung nach der Erfindung an einer Streckenverladestelle im Aufriß und Fig. 2 einen dazugehörigen Grundriß.
- Unterhalb der i#örderrutsche 1, axis der Kohlen auslaufen, sind Förderwagen aufgestellt, die durch die Schurre. 1 beladen und während der Beladung durch einen nicht gezeichneten Rüttler auf dichteste Ladung gerüttelt werden. Dabei fällt Ladegut seitlich vom Fördermittel herab und wird in der innerhalb der Strecke entlang dem Fördermittel ausgehobemen Grube 2 gesammelt. Die Grube 2 ist durch Stahlbleche 6 zur Bildung einer Schrapperbahn mit Schrägauflaufzunge ausgelegt und außerhalb der Grube 2 durch eine Schurre, 7 bis zu einer Abwurfstelle Oberhalb des Fördermittels verlängert. Der Schrapper besteht aus dem Seilzug 5 mit daran befestigtem Schrappergefäß 4, das in Bereitschaftsstellung gezeichnet ist. Das Schrappergefäß schrappt das in der Grube angehäufte Haufwerk bis zur Auslaufschurre 8, durch diees in Förderwagen fällt.
- Der Schrapperhaspel 9 wird durch einen Elektro-oder Luftmotor angetrieben, der durch den Schalter 10 von dem Bedienungsmann an der Ladestelle ein-Z, Creschaltet wird. Nach Beendigung des Schrappervorganges wird das Schrappergefäß 4 wieder in seine gezeichnete Bereitschaftsstellung zurückgebracht, bei deren Erreichen sich der Schrapperhaspel 9 selbsttätig ausschaltet. je nach Bedarf kann der Schrapper für einen neuen Arbeitsvorgang vom Verladungsmann wieder eingeschaltet werden. Über die Schrappergrube 2 ist das Schutzgitter 11 gelegt, welches so großmaschig ist, daß das Haufwerk gut durchfallen kann.
Claims (2)
- PATFNTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Förderung des in Untertageverladestellen übergelaufenen, schlammigen und in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerks in die ortsüblichen Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Grube zur Bildung einer Schrapperbahn mit Stahlblech (6) ausgelegt ist und in eine parallel zu dem Streckenfördermittel verlaufende Schrägauflaufzunge ausläuft, an die sich eine Scharre (7) bis oberhalb der Beladungsstelle für den Inhalt eines auf dem Boden der Grube und der Schurre geführten Schrappergefäßes (4) anschließt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekenn7,eichnet durch eine im Bereich der Verladestelle angeordnete Einschaltvorrichtung (10) für den Antrieb des sich selbsttätig bei Erreichen der Bereitschaf tsstellung des Schrappergefäßes (4) unterhalb der Ladestelle ausschaltenden Schrapperhaspels (9). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr, 408 996.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG18101A DE1062657B (de) | 1955-10-06 | 1955-10-06 | Einrichtung zur Foerderung des in Untertageverladestellen in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerkes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG18101A DE1062657B (de) | 1955-10-06 | 1955-10-06 | Einrichtung zur Foerderung des in Untertageverladestellen in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerkes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062657B true DE1062657B (de) | 1959-08-06 |
Family
ID=7120968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG18101A Pending DE1062657B (de) | 1955-10-06 | 1955-10-06 | Einrichtung zur Foerderung des in Untertageverladestellen in einer ausgehobenen Grube gesammelten Haufwerkes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1062657B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE408996C (de) * | 1925-01-29 | Lauritz Dorenfeldt Jenssen | Fahrbarer Verlader fuer Foerdergut mit von einem endlosen Seil hin und her gezogener Schaufel |
-
1955
- 1955-10-06 DE DEG18101A patent/DE1062657B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE408996C (de) * | 1925-01-29 | Lauritz Dorenfeldt Jenssen | Fahrbarer Verlader fuer Foerdergut mit von einem endlosen Seil hin und her gezogener Schaufel |
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