DE1201271B - Kohlesortiereinrichtung fuer Handklaubung - Google Patents
Kohlesortiereinrichtung fuer HandklaubungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
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Description
- Kohlesortiereinrichtung für Handklaubung Es ist bekannt, Ringförderer, z. B. als Drehteller ausgeführt, zum Fördern, zum Verteilen und zum Speichern von Fördergut oder auch zur Änderung der Förderrichtung zu benutzen. Der Ringförderer kann dabei anstelle eines Lesebandes, z.B. in der Steinkohlenaufbereitung, zum Auslesen eingesetzt werden. Hier sind aus dem über den Förderer geleiteten Kohlenstrom die Fremdteile (Berge, Holz usw.) von Hand auszuklauben, um die Kohlen verkaufsfertig zu machen und zugleich die nachgeschalteten Fördereinrichtungen zu schonen und die Kohlenwäsche zu entlasten.
- Benutzt man als eine solche Kohlensortiereinrichtung ein Leseband, so ist parallel zu ihm ein Bergeband vorzusehen. Man kann diese Anordnung sinngemäß auf Ringförderer übertragen, also zwei nebeneinanderliegende Förderbahnen vorsehen, von denen die eine als Lesebahn und die andere als Bergebahn benutzt wird. Zur besseren Raumausnutzung ist es auch bekannt, die Förderbahnen in zwei übereinanderliegenden Ebenen anzuordnen. Dadurch wird der benötigte Raum für die Gesamteinrichtung wesentlich kleiner. Die bisherigen Lösungen benötigten jedoch für die Zu- und Abfördereinrichtungen verhältnismäßig viel Platz. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kohlensortiervorrichtung in Form eines Ringförderers zu schaffen, der bei bester Raumausnutzung einen optimalen Förderbetrieb zuläßt und die Klaubearbeit erleichtert, wobei zur Zuleitung des Fördergutes an die obere Ringbahn ein zugleich als Rutsche dienendes Sieb vorgesehen ist. Die neue Lösung besteht darin, daß das Sieb sich oberhalb der Ringbahn befindet und das feinkörnige Fördergut in einen innerhalb der Ringbahn angeordneten Trichter durchfallen läßt, der zusätzlich die Zuführung des auf der oberen Ringbahn von Fremdteilen, z. B. Bergen, Holz oder Eisenteilen, befreiten grobkörnigen Fördergutes zuläßt.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele.
- Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 3 ist über dem Bunker 1, der mit einer Wendel 2 versehen ist, in einem runden Gebirgsausbruch3 der Ringförderer 4 angeordnet. Er wird über die Rutsche; mit grobem Fördergut von einem Sieb 6 beschickt, das das feinkörnige Fördergut absiebt und über eine Rutsche 7 dem Bunker 1 zuleitet. Aus der Zufuhrrutschen, in die z.B. ein Wagenkipper9 aufgibt, wird das Fördergut kontinuierlich ausgetragen, da das Sieb 6 als Förderbahn verlängert ist und gleichzeitig als Schüttelrutsche 6 a arbeitet.
- Auf der oberen Förderbahn 10 des Ringförderers 4 werden die mitgeführten Fremdkörper, z. B.
- Holzstücke u. a., von Klaubern ausgelesen und durch Klaubetaschen 11 der unteren Förderbahn 12 zugeführt. Der Ringförderer ist, wie in F i g. 3 gezeigt, als Trogrinne gestaltet; die obere Förderbahn 10 und die untere Förderbahn 12 sind mit ihren innenliegenden Seitenwänden untereinander zur gemeinsamen Wand 13 verbunden, die mit den daran gelagerten Rädern 14 auf einer kreisförmigen Gleisbahn 15 läuft und von dem Antrieb 16 angetrieben wird. Die äußere Seitenwand 17 ist ortsfest verlagert und besitzt Öffnungen 18 für die Klaubetaschen 11. Der oberen FörderbahnlO und der unteren Förderbahn 12 ist je ein Abstreifer 19, 20 zugeordnet, der das von Fremdteilen ausgeklaubte Fördergut dem Bunker 1 bzw. die Fremdteile einem Sammelbehälter 21 oder einem Band od. dgl. zuführt.
- In F i g. 4 ist eine Abwandlung des beschriebenen Ringförderers dargestellt. Die Wand 13 ist in zwei getrennte Wände 13 a und 13 b unterteilt. Die obere Förderbahn 10 liegt mit einer daran über Stützen 13 a' befestigten kreisförmigen Schiene22 auf den mit der unteren Förderbahn 12 verbundenen Laufrädern 14 auf. Der Antrieb 16 treibt unmittelbar die obere Förderbahn 10 über einen mit ihr verbundenen Zahnkranz23 an und dadurch mittelbar auch die untere Förderbahnl2, jedoch nur mit der halben Geschwindigkeit gegenüber der Geschwindigkeit der oberen Förberbahn 10, wie das schon oben erwähnt ist.
- Es besteht auch die Möglichkeit, bei der Ausführung nach F i g. 4 statt eines gemeinsamen Antriebes gesonderte Antriebe für die beiden Ringbahnen 10 und 12 vorzusehen oder den gemeinsamen Antrieb über eine andere als die dargestellte Getriebeordnung für die beiden Ringbahnen arbeiten zu lassen, derart, daß die beiden Ringbahnen gleichzeitig mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben werden können. Des weiteren empfiehlt es sich, den Antrieb oder die Antriebe regelbar einzurichten, um die Geschwindigkeiten der Förderbahnen den jeweiligen Verhältnissen anpassen zu können.
- Der neue Ringförderer mit seinen zwei übereinanderliegenden Förderbahnen ist nicht nur als Klaubeeinrichtung, sondern allgemein verwendbar, beispielsweise auch zum Beschicken von Fördergefäßen einer zweitürmigen Bergbau-Schachtförderanlage.
- Die in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Ausführung kann auch einer Schachtgefäßförderung für die Kohleförderung vorgeschaltet werden. Das untertägige Ausklauben der Berge hat den Vorteil erhöhter Schachtkapazität, verkürzter Transportwege der Berge und Schonung der beteiligten Transporteinrichtungen. Bei zeitweise anfallendemgeringemBergeanteil im Fördergut, der ein Ausklauben überflüssig macht, kann am Sieb 6 der Boden teilweise - bei 6 b der F i g. 1 - aufklappbar eingerichtet werden und so das Fördergut aus der Rutsche 8 über die Rutsche 7 unmittelbar dem Bunker 1 zugeführt werden. Dieser Vorteil, die Möglichkeit der beispielsweise schichtweisen Außerbetriebsetzung der Klaubeeinrichtung, ist bei Lesebandanlagen nicht gegeben, da in diesem Fall zwischen der Rutsche 8 und dem Bunkerl ein Abstand entsprechend der Länge des Lesebandes vorhanden wäre. Infolgedessen muß das Leseband als Fördereinrichtung ständig in Betrieb gehalten werden, was bei einer etwaigen Beschädigung die Blockierung des gesamten Förderweges bedeutet.
- Für die vorbeschriebene Klaubevorrichtung wird bei Verwendung unter Tage ein Raum in vorzugsweiser runder Ausführung mit vertikaler Achse benötigt, der im Schachtbau üblich und weitgehend druckfest ist. Es kann auch der obere Teil eines Rundbunkers dafür verwendet werden.
Claims (8)
- Patentansprüche: 1. Kohlesortiereinrichtung für Handklaubung mit zwei übereinander angeordneten Ringbahnen, bei der zur Zuleitung des Fördergutes an die obere Ringbahn ein zugleich als Rutsche dienendes Sieb vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (6) sich oberhalb der Ringbahn (10) befindet und für das feinkörnige Fördergut ein innerhalb der Ringbahn (10) angeordneter Trichter mit Rutsche (7) vorgesehen ist.
- 2. Kohlesortiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringbahnen (10, 12) an einen drehbar gelagerten Zylinder, der um eine lotrechte Achse drehbar ist, gehaltert sind bzw. ihn als gemeinsame seitliche Innenwand (13) haben.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringbahnen (10,12) an je einem Zylinder (13a; 13 b), die um eine lotrechte Achse drehbar sind, gehaltert und an gesonderte Antriebe oder über eine Getriebeanordnung an einen gemeinsamen Antrieb angeschlossen sind.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Antrieb (16) unmittelbar in Antriebsverbindung mit der oberen Klauberingbahn (10) steht, und zwar über einen mit ihr verbundenen Zahnkranz (23), und daß die obere Ringbahn (10) mit einer an ihr befestigten kreisförmigen Schiene (22) auf den mit der unteren Berge-Ringbahn (12) verbundenen Laufrädern (14) aufliegt, so daß die untere Ringbahn (12) mittelbar, und zwar mit der halben Geschwindigkeit gegenüber der Geschwindigkeit der oberen Ringbahn (10).
- 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oberen Ringbahn (10), die als Lesebahn dient, Klaubetaschen (11) zugeordnet sind, die auf die untere Ringbahn (12) ausmünden.
- 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebrutsche (6) mit einer aufklappbaren Abdeckung(6b) ausgerüstet ist, die je nach ihrer Stellung das Sieb ganz oder teilweise wirksam sein läßt oder abdeckt.
- 7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringbahn (10, 12) Abstreifer (19, 20) zugeordnet sind.
- 8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufstellung an einem untertägigen Füllort eines Förderschachtes die Kohlesortiereinrichtung im Bereich eines Wagenkippers (9) aufgestellt ist, welchem eine Rutsche (8) zugeordnet ist, die ihrerseits unmittelbar iiber dem Sortiergerät angeordnet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 827626, 1 039445; USA.-Patentschriften Nr. 1 324491, 1444359, 1473365.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES65288A DE1201271B (de) | 1959-09-30 | 1959-09-30 | Kohlesortiereinrichtung fuer Handklaubung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1201271B true DE1201271B (de) | 1965-09-23 |
Family
ID=7497930
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1201271B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1324491A (en) * | 1919-12-09 | A cobp | ||
| US1444359A (en) * | 1922-01-18 | 1923-02-06 | James H Rand | Conveyer apparatus |
| US1473365A (en) * | 1919-11-24 | 1923-11-06 | Heyl & Patterson | Picking table |
| DE827626C (de) * | 1950-07-12 | 1952-01-10 | Wilhelm Stoehr Spezialfabrik F | Paket-Beschreiber- und -Verteiler-Anlage |
| DE1039445B (de) * | 1955-10-08 | 1958-09-18 | Holstein & Kappert Maschf | Foerderbahnkreuzung fuer mehrere Zulauf- und mehrere Ablaufbahnen |
-
1959
- 1959-09-30 DE DES65288A patent/DE1201271B/de active Pending
Patent Citations (5)
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