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DE1062541B - Verschluss fuer fotografische Kameras mit zwei Objektiven - Google Patents

Verschluss fuer fotografische Kameras mit zwei Objektiven

Info

Publication number
DE1062541B
DE1062541B DER19757A DER0019757A DE1062541B DE 1062541 B DE1062541 B DE 1062541B DE R19757 A DER19757 A DE R19757A DE R0019757 A DER0019757 A DE R0019757A DE 1062541 B DE1062541 B DE 1062541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shutter
diaphragm
disks
lever
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER19757A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Louis Otto Roehrig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FREDERICK LOUIS OTTO ROEHRIG
Original Assignee
FREDERICK LOUIS OTTO ROEHRIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FREDERICK LOUIS OTTO ROEHRIG filed Critical FREDERICK LOUIS OTTO ROEHRIG
Priority to DER19757A priority Critical patent/DE1062541B/de
Publication of DE1062541B publication Critical patent/DE1062541B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für fotografische Kameras mit zwei Objektiven, denen zwei getrennte Schichtträger so zugeordnet sind, daß sie gleichzeitig oder unabhängig voneinander belichtet werden können.
BeiStereokameras mit einem einzigen Schichtträger hat man bereits den Verschluß so ausgebildet, daß einzelne sowie stereoskopische Bilder erhalten werden können.
Es sind auch Stereokameras bekannt, bei denen unmittelbar neben den den Objektiven zugeordneten Verschlußscheiben von diesen teilweise überdeckte, gemeinsam bewegbare Blendenscheiben schwenkbar gelagert sind, die mehrere Öffnungen von verschiedenem Durchmesser aufweisen und mit einem Stellhebel versehen sind, durch den jeweils eine öffnung der Blendenscheibe in Deckung mit den Objektivöffnungen gebracht werden kann. Hierbei sind die Verschlußscheiben federnd mit einem schwenkbaren Betätigungshebel verbunden, der mit einem Auslöse- ao hebel in Wirkverbindung steht.
Ferner sind Verschlußeinrichtungen für Stereokameras bekannt, bei denen die Verschlüsse der beiden Objektive einzeln, aber nicht in beliebiger Reihenfolge betätigt werden können.
Es ist häufig besonders in der Amateurfotografie erwünscht, mit einer Kamera wahlweise Stereoaufnahmen oder schwarzweiße bzw. farbige Einzelaufnahmen zu machen, was bisher drei getrennte Kameras erforderte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese drei verschiedenen Funktionen mit nur einer einzigen Kamera zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird nach dem Erfindungsgedanken im wesentlichen dadurch gelöst, daß in der Nähe der den Objektiven zugeordneten Verschlußscheiben je eine von diesen teilweise überdeckte, für sich bewegbare Blendenscheibe schwenkbar gelagert ist, die mehrere öffnungen von verschiedenem Durchmesser aufweist und mit einem über die Grundplatte der Kamera hinausragenden Stellhebel versehen ist, durch den jeweils eine Öffnung oder ein undurchbrochener Teil der Blendenscheibe in Deckung mit den Objektivöffnungen gebracht werden kann, wobei beide Verschlußscheiben in an sich bekannter Weise über Federn mit einem zwischen ihnen schwenkbar gelagerten Betätigungshebel verbunden sind, der mit einem gleichachsig zu ihm gelagerten Auslösehebel gekuppelt ist.
Ein nach der Lehre der Erfindung ausgestalteter Verschluß ermöglicht wahlweise eine gleichzeitige oder voneinander unabhängige Belichtung der beiden Schichtträger, wobei die Belichtungszeit der Empfindlichkeit der Schichtträger und den Lichtverhältnissen Verschluß für fotografische Kameras
mit zwei Objektiven
Anmelder:
Frederick Louis Otto Roehrigr
San Bernardino, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Schonierus1 Patentanwalt,
Hannover, Theaterstr1 2
Frederick Louis Otto Roehrig1
San Bernardino, Calif. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
angepaßt oder stets gleichgehalten werden kann. Der Verschluß kann im Sinne der Erfindung auch in Verbindung mit der Synchronisierungseinrichtung einer Blitzlichtlampe zum gleichzeitigen oder unabhängigen Belichten der beiden Schichtträger Anwendung finden.
Die vorgeschlagene Ausgestaltung des Verschlusses gestattet eine wirtschaftliche Herstellung aus verhältnismäßig einfachen Teilen, so daß er auch bei billigen Kameras vorgesehen und preiswert auf den Markt gebracht werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verschlusses veranschaulicht. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Vorderansicht des Verschlusses im teilweisen Schnitt in größerem Maßstab, wobei verschiedene Teile der besseren Klarheit wegen ausgelassen sind,
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich derjenigen der Fig. 1 in einer Stellung kurz vor Auslösen des Verschlusses,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich derjenigen der Fig. 2 in einer Stellung unmittelbar nach Auslösen des Verschlusses,
Fig. 4 eine Seitenansicht bzw. einen teilweisen Längsschnitt des in Fig. 1 gezeichneten Verschlusses,
Fig. 5 einen teilweisen Schnitt in der Ebene V-V der Fig. 1,
Fig. 6 einen teilweisen Schnitt in der Ebene VI-VI der Fig. 2 mit einer Einrichtung zum Synchronisieren der beiden Verschlüsse und zum Konstanthalten ihrer Verschlußgeschwindigkeiten,
Fig. 7 eine teilweise Draufsicht des Verschlusses in der Stellung für eine Blitzlichtaufnahme,
Fig. 8 eine Draufsicht einer der Blendeiischeiben.
Der Verschluß weist eine Grundplatte 10 auf, die aus Kunststoff oder Metall durch Spritzguß oder auf
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andere Weise hergestellt und an einem Kamerakörper 11 befestigt sowie durch ein Gehäuse 12 abgedeckt ist. In dem Kamerakörper 11 ist ein Objektiv 13 in üblicher Weise angebracht, das Lichtstrahlen auf die lichtempfindliche Oberfläche eines in dem Kamerakörper 11 untergebrachten Schichtträgers leitet. Ein zweites Objektiv 14 ist in gleicher Weise vorgesehen, um Lichtstrahlen auf einen zweiten in dem Kamerakörper 11 untergebrachten Schichtträger zu leiten. Die Grundplatte 10 ist mit einer über dem Objektiv 13 Hegenden Öffnung 15 sowie mit einer zweiten über dem Objektiv 14 liegenden öffnung 16 versehen. Die öffnungen 15 und 16 bilden lichtführende Wege, die durch den erfindungsgemäßen Verschluß nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden.
An der Grundplatte 10 ist an der Seite der Objektiv-Öffnung 15 ein Stift 17 angebracht, auf dem eine im wesentlichen kreisförmige Verschlußscheibe 18 drehbar gelagert ist. Der Belichtungsausschnitt der Verschlußscheibe 18 weist eine Kante 19 auf, zu deren beiden Seiten vorspringende Teile 20, 21 vorgesehen sind.
Zwischen Verschlußscheibe 18 und Grundplatte 10 ist eine Blendenscheibe 22 angeordnet, die drehbar auf einem aus der Grundplatte 10 ragenden Zapfen 23 gelagert ist. Die Blendenscheibe 22 ist an einem Ende mit einem über die Grundplatte 10 ragenden Stellhebel 24 versehen.
Wie Fig. 8 zeigt, hat die Blendenscheibe 22 eine große öffnung 25, eine kleine Öffnung 26 und eine zweite große öffnung 27 sowie mehrere dicht nebeneinanderliegende kleine Rastlöcher 28 und ist mit ihrem die öffnungen 25, 26 und 27 enthaltenden Teil zwischen Verschlußscheibe 18 und Grundplatte 10 angeordnet, so daß diese öffnungen wahlweise in Dekkung mit der in der Grundplatte befindlichen Objekt! vöffnung 15 gebracht werden können. In der in Fig. 1 veranschaulichten S-tellung der Blendenscheibe 22 überdeckt die öffnung 27 die Objektivöffnung 15, wodurch eine Farbaufnahme ermöglicht wird, die durch den auf die Marke '-A- weisenden Stellhebel 24 angezeigt ist. Wenn man einen schwarzweißen Schichtträger belichten wili,' wird die Blendenscheibe 22 so verschwenkt, daß irfre öffnung 26 in Deckung mit der Objektivöffnung liegt und der Stellhebel 24 auf die Marke B weist.
Eine der Verschlußscheibe 18 gleiche zweite Verschlußscheibe 29 ist drehbar auf einem aus der Grundplatte 10 ragenden Zapfen &0 gelagert, der sich neben der Objektivöffnung 16 befindet, während eine der Blendenscheibe 22 gleiche ^felendenscheibe 31 drehbar auf einem neben der Objektivöffnung 16 befindlichen Zapfen 32 gelagert ist. :'Verschlußscheibe 29 und Blendenscheibe 31 nehmen dieselben relativen Stellungen ein wie VerschluBschelJbe 18 und Blendenscheibe 22. Die Blendenscheibe 31:' hat ebenfalls eine große Öffnung 33, eine kleine öffnung 34 und eine zweite große öffnung 35 sowie eine Reihe kleinerer dicht nebeneinanderliegender Rastlöcher 71 und weist einen Stellhebel 36 auf, durch den die entsprechenden öffnungen 33, 34 oder 35 in Deckung mit der Objektivöffnung 16 gebracht werden können.
In der Mitte zwischen-'den Objektivöffnungen 15 und 16 ist in der Grundplätte 10 ein Zapfen 37 angebracht, auf dem ein Betätigungshebel 38 drehbar gelagert ist. Dieser weist an: seinem oberen Ende einen seitlichen Flügel 39 auf, an dem ein Ende einer Blattfeder 40 angreift, deren anderes Ende bei 41 an der Verschlußscheibe 18 verankert ist. Bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Betätigungshebels 38 wird die
Verschlußscheibe 18 in einer Lage gehalten, in der ihr Ansatz 20 die Objektivöffnung 15 abdeckt und dadurch den Durchtritt von Licht verhindert. An dem Flügel 39 des Betätigungshebels 38 befindet sich eine Anschlagleiste 42, die mit einem Anschlag 43 des Ansatzes 20 der Verschlußscheibe 18 in einer nachstehend beschriebenen Weise zusammenwirkt.
Das untere Ende des Betätigungshebels 38 ist mit einem analogen seitlichen Flügel 44 versehen, der entgegengesetzt zum oberen Flügel 39 verläuft und an dem das Ende einer Blattfeder 45 angreift, deren anderes Ende bei 46 an der Verschlußscheibe 29 befestigt ist. Bei der in Fig. 1 gezeigten Lage des Betätigungshebels 38 befindet sich der vorspringende Teil 47 der Verschlußscheibe 29 über der Objektivöffnung 16 und verhindert den Durchtritt von Licht. Der Flügel 44 weist eine Anschlagleiste 48 auf, die mit einem Anschlag 49 des Teiles 47 der Verschlußscheibe 29 in der nachstehend beschriebenen Weise zusammenwirkt.
An der Verschluß scheibe 29 befindet sich noch ein Ansatz 50, der dem Ansatz 21 der Verschlußscheibe 18 gleicht. Der Betätigungshebel 38 wird normalerweise in der in Fig. 1 gezeichneten Lage durch eine Feder 51 gehalten, deren eines Ende an einem Stift 52 der Grundplatte 10 und deren anderes Ende 53 an dem Betätigungshebel 38 befestigt ist.
Die Mitte des Betätigungshebels 38 ist als seitlicher Arm 54 ausgebildet, an dem zwei Anschlagkanten 55 mit Abstand voneinander angebracht sind. Auf dem Zapfen 37 ist ferner ein Auslösehebel 56 drehbar gelagert, der einen zwischen den Anschlagkanten 55 befindlichen Teil 57 und an seinem Außenende eine Fingertaste 58 hat. Das entgegengesetzte Ende 59 des Auslösehebels 56 ragt unter den Zapfen 37 und ist mit einer Zugfeder 60 verbunden, deren anderes Ende 61 an einem Stift der Grundplatte 10 verankert ist. Die Feder 60 hält den Auslösehebel 56 nachgiebig in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, in der dessen Teil 57 an der rechten Anschlagkante 55 des Seitenarms 54 des Betätigungshebels 38 anliegt.
Wenn man gleichzeitig zwei Farbaufnahmen machen will, wird die Blendenscheibe 22 in die in Fig. 1 gezeichnete Lage gebracht, in der ihre Öffnung 27 die Objektivöffnung 15 überdeckt, während die Öffnung 35 der Blendenscheibe 31 über der Objektivöffnung 16 liegt. Zum Auslösen der Verschluß scheiben 18 und 29 wird der Auslösehebel 56 in Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeiger nach unten bewegt, wie Fig. 1 zeigt, wodurch seine Kante die linke Anschlagkante 55 des seitlichen Arms 54 des Betätigungshebels 38 berührt und diesen gegen die Wirkung der Feder 51 entgegen der Richtung des Uhrzeigers in die in Fig. 3 gezeigte Lage bringt. Während dieser Bewegung des Betätigungshebels 38 werden die Blattfedern 40 und 45 in solcher Weise gespannt, daß sie die Verschlußscheiben 18 und 29 in Richtung des Uhrzeigers verdrehen wollen, wie durch die Pfeile angedeutet ist. Die Drehung der Verschluß scheiben 18 und 29 wird jedoch durch das Anliegen des Anschlages 43 der Verschluß scheibe 18 an der Anschlagleiste 42 des Betätigungshebels 38 und durch das Anliegen des Anschlages 49 der Verschlußscheibe 29 an der Anschlagleiste 48 des Betätigungshebels 38 gesperrt, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
Nachdem der gegen die Richtung des Uhrzeigers bewegte Betätigungshebels 38 die in Fig. 3 gezeigte Lage eingenommen hat, werden die obenerwähnten Anschläge außer Eingriff gebracht, und die\7erschlußscheiben 18 und 29 drehen sich gleichzeitig in die in

Claims (4)

Fig. 3 gezeichnete Lage, wobei die Blattfedern 40 und 45 eine Schnappwirkung verursachen. Diese Drehbewegung der Verschlußscheiben 18 und 29 hat zur Folge, daß die Kante 19 des Belichtungsausschnittes der Verschlußscheibe 18 über die ObjektivöfFnung 15 und die Kante 62 des Belichtungsausschnittes der Verschlußscheibe 29 über die Objektivöffnung 16 bewegt werden, so daß die beiden hinter den Objektivöffnungen befindlichen Schichtträger gleichzeitig belichtet werden. Unter der Wirkung der Feder 51 wird der Betätigungshebel 38 in die in Fig. 1 gezeigte Ausgangslage zurückbewegt, wobei auch die Verschlußscheiben 18 und 29 in ihre Ausgangslage gelangen. Während dieser Rückwärtsbewegung sind die Objektivöffnungen 16 und 15 durch die Endteile 63 und 64 des Betätigungshebels 38 überdeckt, wodurch eine doppelte Belichtung der Schichtträger vermieden wird. Wenn man gleichzeitig schwarzweiße Aufnahmen machen will, werden die öffnungen 26 und 34 der Blendenscheiben 22 und 31 über die Objektivöffnungen 16 und 15 gebracht und der Verschluß, wie oben beschrieben, betätigt. Wenn man nur einen einzigen Schichtträger belichten will, wird die entsprechende Blendenscheibe 22 oder 31 so verschwenkt, daß ihr undurchbohrter Teil die anliegende Objektivöffnung 15, 16 bedeckt, worauf der Verschluß betätigt wird, um einen der Schichtträger zu belichten. Der Verschluß gemäß der Erfindung ist auch mit Mitteln ausgerüstet, um einen oder beide Schichtträger beliebig lange zu belichten. Zu diesem Zweck sind die Blendenscheiben 22 und 31 mit Anschlaglippen 65 und 66 versehen, die in der der »Ballbelichtung« entsprechenden Stellung der Blendenscheiben (Fig. 7) während des Ablaufs an der Kante 19 oder 62 des Belichtungsausschnittes der Verschlußscheiben 18 oder 29 anschlagen. Dadurch erhält die Verschluß scheibe eine Lage, in der sie die zugehörige Objektivöffnung 15 oder 16 so lange offenhält, wie der Auslösehebel 56 in Auslösestellung gehalten wird. Diese Ballbelichtung ist durch die Marke C für den Stellhebel 24 angezeigt. Bei Rückkehr des Auslösehebels 56 in die Ausgangslage der Fig. 1 gelangen die Verschlußscheiben in die in Fig. 1 gezeichnete Schließstellung. Zum Halten der Blendenscheibe 22 in der durch ihren Stellhebel 24 bestimmten Lage dient eine an der Grundplatte 10 verankerte Bügelfeder 67, deren gebogenes Ende 68 in die Rastlöcher 28 der Blendenscheibe 22 einrastet. In gleicher Weise ist die Blendenscheibe 31 in der durch ihren Stellhebel 36 bestimmten Lage durch eine an der Grundplatte 10 verankerte Bügelfeder 69 gehalten, deren gebogenes Ende 70 in die Rastlöcher 71 der Blendenscheibe 31 einrastet. Die Einzelheiten dieser Rastvorrichtung sind in Fig. 5 veranschaulicht. Da man häufig zur Erzielung einer ausreichenden Helligkeit zum Belichten des Schichtträgers eine elektrische Blitzlichtlampe verwendet, die in völligem Synchronismus mit dem Verschluß betätigt werden muß, können Mittel vorgesehen werden, um eine solche Synchronisation herbeizuführen. Diese Mittel bestehen aus einer festen Kontaktfeder 72, die an der Grundplatte 10 befestigt ist und deren Kontaktfläche 73 mit einer beweglichen Kontaktfläche 74 zusammenwirkt, die von einer an der Grundplatte 10 befestigten Kontaktfeder 75 getragen ist. Kontakte 73 und 74 sind durch Leiter 76 und 77 an den elektrischen Stromkreis der Blitzlichtlampe angeschlossen. Der Betätigungshebel 38 des Verschlusses ist mit einem seitlichen Ansatz 78 versehen, der, wie in Fig. 3 und 7 dargestellt ist, die Kontaktfeder 75 so bewegt, daß Kontakt 74 an Kontakt 73 anliegt, wenn der Auslösehebel 56 in Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeiger in die in diesen Figuren dargestellte Lage bewegt worden ist. Hierdurch wird der Stromkreis der Blitzlichtlampe gleichzeitig mit der Betätigung der Verschlußscheiben 18 und 29 geschlossen. Diese Stellung ist durch die Marke D für die Stellhebel 24 bzw. 36 angezeigt. Durch die vorstehend beschriebene Erfindung wird ein narrensicherer Verschluß geschaffen, der wahlweise zum gleichzeitigen Belichten von zwei Schichtträgern, zum Belichten eines einzigen Schichtträgers oder für eine Blitzlichtaufnahme u. dgl. geeignet ist, wobei die Belichtungszeit entsprechend der Empfindlichkeit des Schichtträgers und den Lichtverhältnissen eingestellt werden kann. Die Wirkung des Verschlusses ist nicht von dem Spannen einer Feder abhängig, und außerdem können alle Teile in wirtschaftlicher Weise durch verhältnismäßig einfache Spritzguß- und Stanzvorgänge hergestellt werden. Der Zusammenbau der Teile ist verhältnismäßig einfach und kann auch von ungeübten Kräften durchgeführt werden. Es wird daher eine Einrichtung geschaffen, die bei billigen Kameras verwendet werden kann und besonders preiswert ist. Patentansprüche:
1. Verschluß für fotografische Kameras mit zwei Objektiven, denen zwei getrennte Schichtträger so zugeordnet sind, daß sie gleichzeitig oder unabhängig voneinander belichtbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der den Objektiven (13, 14) zugeordneten Verschlußscheiben (18, 29) je eine von diesen teilweise überdeckte, für sich bewegbare Blendenscheibe (22, 31) schwenkbar gelagert ist, die mehrere Öffnungen (25, 26, 27 bzw. 33, 34, 35) von verschiedenem Durchmesser aufweist und mit einem über die Grundplatte (10) der Kamera (11) hinausragenden Stellhebel (24, 36) versehen ist, durch den jeweils eine Öffnung oder ein undurchbrochener Teil der Blendenscheibe in Deckung mit den Objektivöffnungen (15, 16) gebracht werden kann, wobei beide Verschluß scheiben (18, 29) in an sich bekannter Weise über Federn (40, 45) mit einem zwischen ihnen schwenkbar gelagerten Betätigungshebel (38) verbunden sind, der mit einem gleichachsig zu ihm gelagerten Auslösehebel (56) gekuppelt ist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Blendenscheiben (22, 31) mehrere Rastlöcher (28, 71) vorgesehen sind, in die an der Grundplatte (10) befestigte bügeiförmige Federn (67, 68 und 69, 70) einrasten und die Blendenscheiben in der durch ihren Stellhebel (24, 36) bestimmten Lage halten.
3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Enden des Betätigungshebels (38) angeordneten Flügel (39, 44) mit den zugehörigen Verschluß scheiben über je eine Feder (40, 45) verbunden sind, wobei in der Ausgangslage die Flügel einen Teil der Verschlußscheiben (18, 29) und die Objektivöffnungen (15, 16) überdecken.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Betätigungshebel (38) ein seitlicher Arm (54) ausgebildet ist, der mit zwei
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Cited By (1)

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DE1622652B1 (de) * 1962-11-14 1972-03-16 Mead Corp Reihenbildkamera mit mehreren Objektiven

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DE46040C (de) * L. MEYER in Berlin W., 3 Corneliusstrafse Photograpbische Camera
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DE945605C (de) * 1951-06-22 1956-07-12 Wilhelm Witt Stereoaufnahmekamera mit wahlweise auch einzeln ausloesbaren Objektivverschluessen

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