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DE1062471B - Vorrichtung zur Veraenderung der Triebachsbelastung bei Ackerschleppern, insbesondere beim Pfluegen - Google Patents

Vorrichtung zur Veraenderung der Triebachsbelastung bei Ackerschleppern, insbesondere beim Pfluegen

Info

Publication number
DE1062471B
DE1062471B DEK35238A DEK0035238A DE1062471B DE 1062471 B DE1062471 B DE 1062471B DE K35238 A DEK35238 A DE K35238A DE K0035238 A DEK0035238 A DE K0035238A DE 1062471 B DE1062471 B DE 1062471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
drive
slip
tractor
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35238A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dieter Kratzenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIETER KRATZENBERG DIPL ING
Original Assignee
DIETER KRATZENBERG DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIETER KRATZENBERG DIPL ING filed Critical DIETER KRATZENBERG DIPL ING
Priority to DEK35238A priority Critical patent/DE1062471B/de
Publication of DE1062471B publication Critical patent/DE1062471B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
    • A01B63/114Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements to achieve a constant working depth
    • A01B63/1145Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements to achieve a constant working depth for controlling weight transfer between implements and tractor wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei schweren Zugarbeiten, insbesondere beim Pflügen, ist die Leistungsfähigkeit des Ackerschleppers im wesentlichen durch die Motorleistung und durch die Zugleistung begrenzt. In der Regel werden Ackerschlepper heute so ausgelegt, daß die Motorleistung, auch bei günstigen Kraftschlußbeiwerten zwischen Rad und Boden, ausreichend ist.
Beginnt der Schlepper jedoch zu rutschen, so kann man dann seine Leistung nur dadurch verbessern, daß man die Triebachse zusätzlich belastet. Dieses kann durch Zusatzgewichte oder Wasserfüllung der Reifen geschehen. Damit wird jedoch das ganze Aggregat Schlepper—Pflug sehr schwer, was eine Verteuerung der Betriebskosten zur Folge hat.
Eine andere Möglichkeit, die Achslast zu erhöhen, besteht in der Verlagerung der Sohlenkräfte des Pfluges auf die Triebachse des' Schleppers. Dieses wird bei allen Schleppern, die mit einem Kraftheber versehen sind, von dem Fahrer an- schwierigen Stellen mit Hilfe der Bedienungseinrichtung des Krafthebers, meist unbewußt, ausgeführt. Durch leichtes kurzzeitiges Anheben des Anbaupfluges wird die Sohlenkraft abgebaut und die Achslast des Schleppers entsprechend erhöht.
Es ist eine Einrichtung bekannt, bei der durch Einbau eines Drosselventils in den Hydraulikkreislauf die Achslasterhöhung nur in einem solchen Maße erfolgt, daß der Pflug nicht unbeabsichtigt gänzlich aus dem Boden herausgezogen wird, was bei Bedienung der normalen Steuerventile sehr häufig der Fall ist.
Alle diese vorherbeschriebenen Möglichkeiten sind jedoch von dem Bedienungsmann abhängig, der sein Verhalten nach dem optischen Eindruck, den er erhält, einrichtet.
Nachfolgend wird eine Erfindung beschrieben, bei der die Achslaständerung der Triebachse des Schleppers in Abhängigkeit vom Schlupf der Triebräder des Schleppers selbsttätig geregelt wird.
Die Erfindung beruht darauf, daß zwei Drehzahlen, beispielsweise diejenigen der fahrabhängigen Zapfwelle des Schleppers und diejenige eines schlupffrei am Pflug mitlaufenden Stützrades miteinander verglichen werden. Die Drehzahl Ji1 der fahrabhängigen Zapfwelle ist bei gleicher Motordrehzahl und gleichem Gang unveränderlich, ganz gleich, wieviel Schlupf die Triebräder des Schleppers aufweisen. Die Drehzahl W2 des Stützrades am Pflug verringert sich jedoch bei zunehmendem Schlupf. Werden beide Drehzahlen in ein Getriebe eingeleitet, wie wir sie seit längerem in Form der Ausgleichsgetriebe an den Triebachsen von Kraftfahrzeugen kennen, so kann man an der verbleibenden freien Welle dieses Ausgleichsgetriebes eine Drehzahl w3 abnehmen, die ihrer Größe nach von den eingeleiteten Drehzahlen W1 und W2 der fahr-
Vorrichtung
zur Veränderung der Trieb achsbelastung bei Ackerschleppern,,
insbesondere beim Pflügen
Anmelder:
Dipl.-Ing. Dieter Kratzenberg,
Aue (Kr. Eschwege), Rasenstr. 83
Dipl.-Ing, Dieter Kratzenberg, Aue (Kr. Eschwege),
ist als Erfinder genannt worden
abhängigen Zapfwelle und des Pflugstützrades abhängt. Ändert sich bei zunehmendem Schlupf die Drehzahl W2 des Pflugstützrades, so ändert sich die Abtriebsdrehzahl w3 entsprechend umgekehrt. Diese Drehzahländerung kann man nun zum Antrieb eines Reglers, beispielsweise eines einfachen Fliehkraftreglers, benutzen, mit dessen Hilfe über ein Gestänge ein geeignetes Ventil im Hydraulikkreislauf bedient werden kann.
Die Anordnung der vorher beschriebenen Elemente kann so gewählt werden, daß bei einer Änderung der Abtriebsdrehzahl w3 die Regulierung des Ölstromes so erfolgt, daß der Olstrom gedrosselt oder verstärkt wird, womit auf den Kolben des Krafthebers ein mehr oder minder großer Öldruck ausgeübt wird, dadurch erfolgt ein Anheben oder Senken des Pfluges, was gleichbedeutend mit einer Verlagerung des Sohlendruckes des Pfluges auf die Achse des Schleppers oder von ihr weg ist.
In der Zeichnung ist im Prinzip die vorher beschriebene Vorrichtung dargestellt.
Oben in der Abbildung ist ein einfacher hydraulischer Kreislauf, wie er an einem Ackerschlepper zu finden ist, eingezeichnet. Vom Ölvorratsbehälter 1 fließt das öl durch die ölpumpe 2 in das Leitungsnetz 3. Sind die Steuerventile 4 und das Drosselventil 5 gesperrt, so erfolgt auf den Kolben 6 ein Öldruck, der ihn verschiebt und somit das Anheben des Gerätes bewirkt.
Die gezeichnete Anordnung ist nur ein Beispiel dafür, wie ein hydraulischer Kreislauf ausgebildet sein kann. Je nachdem, wie der Steuerblock mit den Steuerventilen 4 ausgeführt ist, kann man sich auch eine ganz andere Anordnung der einzelnen Aggregate zueinander denken.
" " " 909 579/126

Claims (4)

1 Unten in der Abbildung ist die Regeleinrichtung eingezeichnet. Von der fahrabhängigen Zapfwelle wird die Drehzahl nt in das Getriebe 7 eingeleitet. Die fahrabhängige Zapfwelle eines Schleppers ist deswegen besonders vorteilhaft, weil bei ihr, ganz gleich in welchem Gang · der Schlepper fährt, das Übersetzungsverhältnis zwischen Triebrad und Zapfwelle immer das gleiche ist. Außerdem gibt sie ein Maß über den Schlupf .beider Triebräder. Da es sich hierbei um kleine Drehmomente handelt, können für die Übertragung biegsame Wellen herangezogen werden, die eine besonders einfache Weiterleitung der Drehbewegung gestatten. Auf gleiche Weise wird die Drehzahl M2 vom Pflugstützrad her in das Getriebe eingeleitet. An der freien Welle 8 wird die Drehzahl M3 abgenommen. Wird der Schlupf des Schleppers größer, so verringert sich die Drehzahl M2, und die Drehzahl ns wird um denselben Betrag größer. Das hat zur Folge, daß die Fliehgewichte 9 des Reglers weiter auseinandergehen und die Muffe 10, über die eine geeignete Lagerung mit einem Steuerkolben 11 verbunden ist, nach oben verschoben wird. Durch diese Verschiebung ändert sich der Druck auf das Drosselventil 5, wodurch der Druck auf den Kolben in Abhängigkeit von dem am Drosselventil erfolgenden öldurchlaß geregelt wird, was gleichbedeutend mit einem Heben oder Senken des Gerätes ist. Schließlich kann man durch Veränderung der Länge des Kolbens 11 an der Stelle 12 den Druck auf "das Drosselventil 5 unabhängig von der Reglerstellung ändern, womit man grundsätzlich in der Lage ist, die Größe des zulässigen Schlupfes einzustellen. Die Abmessungen der Zahnräder 13 im Getriebegehäuse 7 brauchen selbstverständlich nicht so zu sein, wie in der Zeichnung angegeben, sondern sie werden so gewählt, daß sich für den vorliegenden Fall günstige Verhältnisse ergeben. Eine starke Änderung der Drehzahl M3 in Abhängigkeit von M1 und M2 ist sicher zweckmäßig. Außerdem ist es nicht erforderlich, die Eingangsdrehzahl M1 und M2 unbedingt von der Zapfwelle und einem Pflugstützrad abzunehmen. Es ist denkbar, die Drehzahl M2 vom Vorderrad des Schleppers abzuleiten, und die Drehzahl M1 kann auch an irgendeiner anderen Stelle des Getriebes abgenommen werden. Das hat den Vorteil, daß sich dann für das ganze Aggregat ein geschlossenes kleines Bauelement ergibt, welches mit dem Steuerblock des Krafthebers unter Umständen vereinigt werden kann. - PATENTANSPRÜCHE:-
1. Vorrichtung zur Veränderung der Triebachsbelastung bei Ackerschleppern, insbesondere beim Pflügen, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebachslast in Abhängigkeit vom Schlupf der Triebräder selbsttätig regelbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schlupfbehaftete Drehzahl M1 der Triebräder und eine schlupffreie Drehzahl M2 eines mitlaufenden Rades-. in ein Differentialgetriebe eingeleitet werden, von welchem eine Drehzahl M3 abnehmbar ist, die zum Antrieb eines Reglers dient. " · - '
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler den Hydraulikkreislauf so steuert, daß bei zunehmendem Schlupf der Triebräder der Kraftheber des Schleppers einen Impuls erhält, der einem Anheben des angebauten Pfluges entspricht. :
4. Vorrichtung nach - Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpuls des Reglers auf den Hydraulikkreislauf: unabhängig von der Reglerdrehzahl von außen:einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©. 909 579/126 7.
DEK35238A 1958-07-07 1958-07-07 Vorrichtung zur Veraenderung der Triebachsbelastung bei Ackerschleppern, insbesondere beim Pfluegen Pending DE1062471B (de)

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DE1062471B true DE1062471B (de) 1959-07-30

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DEK35238A Pending DE1062471B (de) 1958-07-07 1958-07-07 Vorrichtung zur Veraenderung der Triebachsbelastung bei Ackerschleppern, insbesondere beim Pfluegen

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DE (1) DE1062471B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204945B (de) * 1959-11-07 1965-11-11 Eberhardt Geb Vorrichtung zum Verhindern des Aufbaeumens infolge Entlastung der Vorderachse bei Schleppern
DE2315408A1 (de) * 1973-03-28 1974-10-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Landwirtschaftlich nutzbare zugmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204945B (de) * 1959-11-07 1965-11-11 Eberhardt Geb Vorrichtung zum Verhindern des Aufbaeumens infolge Entlastung der Vorderachse bei Schleppern
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