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DE1062241B - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der 1, 1-Dimethyloctahydronaphthalinreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der 1, 1-Dimethyloctahydronaphthalinreihe

Info

Publication number
DE1062241B
DE1062241B DED28457A DED0028457A DE1062241B DE 1062241 B DE1062241 B DE 1062241B DE D28457 A DED28457 A DE D28457A DE D0028457 A DED0028457 A DE D0028457A DE 1062241 B DE1062241 B DE 1062241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dimethyloctahydronaphthalene
derivatives
preparation
general formula
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED28457A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Guenther Ohloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dragoco Gerberding and Co GmbH
Original Assignee
Dragoco Gerberding and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dragoco Gerberding and Co GmbH filed Critical Dragoco Gerberding and Co GmbH
Priority to DED28457A priority Critical patent/DE1062241B/de
Publication of DE1062241B publication Critical patent/DE1062241B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C46/00Preparation of quinones

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Erfindungsgemäß werden Derivate der 1,1-Dimethyloctahydronaphthalinreihe dadurch gewonnen, daß man die durch Dien-Synthese erhaltenen Addukte des Myrcens mit dienophilen Verbindungen, welche die allgemeine Formel
Verfahren zur Herstellung
von Derivaten
der 1,1- Dimethyloctahydronaphthalinreihe
Zusatz zum Patent 1 045 393
CO-R1
III
besitzen, in der R2 bis R4 Wasserstoffatome, Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-, Cycloalkyl- oder heterocyclische Reste bedeuten und R1 = OH oder einen Ätherrest, wie OCH3, bedeutet, in an sich bekannter Weise in Gegenwart von H3PO4 oder BF3 bzw. deren Gemischen bei etwa —30 bis +75° C cyclisiert.
Grundsätzlich gilt das gleiche Arbeitsschema wie im Patent 1045 393:
Anmelder:
DRAGOCO
Spezialfabrik konz. Riech- u. Aromastoffe
Gerberding & Co. G. m. b. H.,
Holzminden/Wes er
Dipl.-Chem. Dr. Günther Ohloff, Holzminden/Weser, ist als Erfinder genannt worden
+ C-C-R1
II
'R.
-C-R1
0
IV
Beispiel 1
1,1 -Dimethyloctahydronaphthalin^-carbonsäuremethylester
In einer Lösung von 224 g Ester der allgemeinen Formel III (R1 = OCH3; R2 bis R4 = H) in 500 ecm absolutem Toluol wurde unter gutem Rühren und Feuchtigkeitsausschluß bei 00C Bortrinuorid eingeleitet. Mit fortschreitendem Ringschluß stieg die Temperatur an. Bei +180C wurde das Reaktionsgemisch wieder auf 00C abgekühlt und dann mit der restlichen Bortrifluoridmenge versetzt. Die gesamte Einleitungszeit für die benötigten 70 g Bortrinuorid betrug x/2 Stunde. Danach wurde das Umsetzungsgemisch zur Zersetzung des Bortrifluoridanlagerungsproduktes so langsam mit 600 ecm einer 10%igen wäßrigen Natronlaugelösung versetzt, daß die Temperatur +50C nicht überschritt. Dabei trennte sich die Reaktionslösung in zwei Schichten. Die wäßrige Lösung wurde verworfen und die Lösungsmittelschicht mit Wasser neutral gewaschen und anschließend vom Toluol befreit. Der rohe bicyclische Ester wurde über eine kurze Kolonne destilliert und ergab 204 g eines Produktes, das dem nach Beispiel 7 hergestellten sehr ähnlich war. Konstanten:
Kp.0,2 = 110 bis 112°C; D.2° = 1,0150; nf = 1,4941; Estergehalt: 99,8%.
45
Beispiel 2
!,l-Dirnethyl^-carbonsäuremethylester-octalin
300 g Ester der allgemeinen Formel III (R1 = OCH3; R2 bis R4 = H) wurden unter starkem Rühren so schnell in 1000 g einer auf 00C abgekühlten 85°/0igen Phosphorsäure eingetragen, daß die Temperatur +60C nicht überstieg. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch schnell auf +55° C erhitzt und 15 Minuten bei dieser Temperatur belassen. Danach goß man den Inhalt des Reaktionsgefäßes auf eine große Menge Eis und extrahierte mit Äther. Nach dem Neutralwaschen der ätherischen Lösung mit Wasser und dem Absieden des Lösungsmittels wurden
909 579/442
10
290 g (96°/oige Ausbeute) bicyclischer Ester mit einem Gehalt von 96,7 % erhalten.
Konstanten:
Kp.0,4 = 118 bis 1200C; D.*S = 1,0060; n<g = 1,4920; Estergehalt: 99,7%.
Das bicyclische Produkt (Formel IV: R1 = OCH; R2 bis R4 = H) zeigte einen feinen Geruch und bestand hauptsächlich aus einem Isomeren mit der Doppelbmdung entweder in α-, γ- oder <5-Stellung.
Beispiel 3
!,!,o-Trimethyloctahydronaphthalin^-carbonsäuremethylester
Zu 300 ecm einer stark gerührten 85%igen Phosphorsäure tropfte man bei etwa +6° C 80 g Ester der allgemeinen Formel III (R1 = OCH3; R2 und R3 = H; R4 = CH3).
Anschließend wurde das Reaktionsgemisch auf +750C erwärmt und 30 Minuten bei dieser Temperatur kräftig weitergerührt. Man arbeitete das Gemisch auf und erhielt 78 g des entsprechenden bicyclischen Esters der allgemeinen Formel IV, von dem folgende Konstanten ermittelt wurden:
Kp.0,e = 110 bis 112°C; D.2,0 = 0,9816; ng" = 1,4867; Estergehalt: 93%.
Für die Herstellung der Ausgangsverbindungen wird Schutz im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht beansprucht.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewonnenen neuen Verbindungen stellen wertvolle Riechstoffe dar, die sich durch neue und gegenüber bekannten Verbindungen durch andersartige Geruchsnoten und gegenüber bekannten Octahydronaphthalinderivaten durch besonders gute Haftfähigkeit auszeichnen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Derivaten der 1,1-Dimethyloctahydronaphthalinreihe nach Patent 1 045 393 durch Cyclisierung von Verbindungen der allgemeinen Formel
    CO-R1
    in der R1 bis R4 Wasserstoffatome, Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-, Cycloalkyl- oder heterocyclische Reste bedeuten, in der jedoch nicht alle Reste R1 bis R4 gleichzeitig Wasserstoffatome bedeuten dürfen, mit Schwefelsäure, Phosphorsäure, Bortrifhiorid und Ameisensäure bei etwa —30 bis +750C, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsstoffe Verbindungen der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel, in der R1 jedoch OH oder einen Ätherrest, wie OCH3, bedeutet, verwendet und diese, lediglich mit Phosphorsäure oder Bortrifluorid bzw. deren Gemischen cyclisiert.
    > 909 579/442 7.59
DED28457A 1956-05-04 1956-05-04 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der 1, 1-Dimethyloctahydronaphthalinreihe Pending DE1062241B (de)

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