DE1062026B - Magnetkopf mit lamelliertem Kern - Google Patents
Magnetkopf mit lamelliertem KernInfo
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- DE1062026B DE1062026B DEG21505A DEG0021505A DE1062026B DE 1062026 B DE1062026 B DE 1062026B DE G21505 A DEG21505 A DE G21505A DE G0021505 A DEG0021505 A DE G0021505A DE 1062026 B DE1062026 B DE 1062026B
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
- G11B5/187—Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Magnetic Heads (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Magnetköpfe, insbesondere Aufnahme- und/oder Wiedergabeköpfe für Magnettongeräte.
Die verschiedenen Anforderungen bei der Herstellung derartiger Köpfe bestehen in der Bildung
eines mechanischen exakten Spaltes genau gleicher Breite über die gesamte Länge und bei allen Köpfen,
der möglichst einfachen und billigen Herstellung der Köpfe und der Vermeidung von Ausschuß. Das Problem
der Bildung eines mechanisch exakten Kopfspaltes ist deshalb immer bedeutsamer und schwieriger
geworden, weil die aus Gründen der Einsparung von Aufzeichnungsträgermaterial wiederholt erfolgten
Senkungen der Aufzeichnungsträgergeschwindigkeit eine weitgehende Verringerung der Kopfspaltbreite
auf Werte von etwa 0,004 bis 0,007 mm herunter er- 1s forderlich machten, um auch noch die höheren hörbaren
Frequenzen möglichst weitgehend aufzeichnen und wiedergeben zu können.
Es ist bei der Herstellung von Magnetköpfen bekannt, ein oder mehrere den Magnetkopf bildende
Blechteile unter Zwischenlage der unmagnetischen Spaltfolie mittels einer Spannvorrichtung gegeneinanderzudrücken
und in dieser Lage zu verspannen. Derartige Magnetköpfe mit Spannvorrichtungen haben
jedoch wegen ihrer Unförmigkeit und der Möglichkeit der nachträglichen Entspannung, bei der schon Spaltbreiteänderungen
in der Größenordnung von 0,001 mm sich störend auswirken, in der Praxis keine Bedeutung
Magnetkopf mit lamelliertem Kern
Anmelder:
Max Grundigr
Fürth (Bay.)r Kurgartenstr. 37
Max Grundigr
Fürth (Bay.)r Kurgartenstr. 37
Dr. Emst Christian, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
erlangt.
Bei einem weiteren bekannten Magnetkopf wird ein unmagnetisches Distanzstück mit zwei hochpermeablen
Polstücken und Hochfrequenzeisenmasse zu einem Magnetkopf verpreßt. Dabei läßt sich weder die erforderliche
Maßhaltigkeit erreichen, bei der über eine lange Betriebsdauer die genauestens einzuhaltende
Kopfspaltbreite unverändert erhalten bleibt, noch die hohe Herstellungsgüte, die die Herstellung von
Magnetköpfen höchster Maßhaltigkeit des Kopfspaltes mit einer denkbar geringen Ausschußzahl
sicherstellt.
Ferner ist ein Verfahren zum Herstellen von Magnetköpfen für Magnettongeräte bekannt, bei denen
der Kopfspalt durch die eine zwischengelegte Folie enthaltende Stoßstelle zweier zusammengesetzter
Winkel aus hochpermeablem Blech gebildet ist, wobei das zunächst aus einem Stück bestehende hochpermeable
Blech unter Zwischenlage der Spaltfolie zusammengefaltet eingespannt wird, die freien Endstücke
winkelig abgebogen werden, dann eine gegenseitige mechanische Festlegung der freien Enden
durch Löten und danach eine Zweiteilung des Blechstücks durch Abtrennen des Faltstückes, vorzugsweise
bis auf ein Reststück, erfolgt. Dieses Herstellungsverfahren hat sich als für die Massenfertigung der in
Rede stehenden Magnetisierungsköpfe zu kompliziert und deshalb zu teuer erwiesen.
Es ist ferner ein lamellierter Ringkopf bekannt, dessen aus zwei Polstücken mit zwischengelegter unmagnetischer
Spaltfolie gebildeter Kopfspalt mittels Keilwirkung zusammenpreßbar ist. Bei diesem bekannten
Ringkopf sind die auf zwei Hälften verteilten Lamellen mit ihren größten Flächen in Richtung der
Spaltlänge geschichtet. Die beiden Ringhälften werden unterhalb und oberhalb der mittig auf ihnen aufgebrachten
Magnetspulen durch kurze, gegen das mittlere Ringkopfdrittel anliegende Keilflächen zweier
Laschen zusammengepreßt, die dagegen im Bereich der Spaltfolie keinen unmittelbaren Druck gegen die
beiden Polstücke ausüben und deren Bleche somit nicht gegen ein mögliches seitliches Spreizen im vorgenannten
Bereich zusammenhalten. Es fehlen deshalb bei diesem Magnetisierungskopf Mittel gegen das seitliche
Spreizen der Lamellen der Polstücke im Spaltfolienbereich. Dieses seitliche Spreizen der Lamellen
gegeneinander führt jedoch zur Bildung von Nebenspalten, die ein Absinken des Wirkungsgrades des
Kopfes, d. h. ein Absinken der Empfindlichkeit aller Frequenzen zur Folge haben. Durch das seitliche
Spreizen der Pollamellen wird ferner die Bildung eines an den beiden Enden exakt maßhaltigen Nutzspaltes
und damit die Möglichkeit der Herstellung unverzerrter Aufzeichnungen hoher Güte in Frage
gestellt.
Die Erfindung vermeidet die vorerwähnten Mängel bekannter Magnetköpfe. Sie betrifft einen Magnetkopf
mit lamelliertem Kern, dessen von zwei Polstücken mit zwischengelegter unmagnetischer Spaltfolie
gebildeter Nutzspalt mittels Keilwirkung zusammenpreßbar ist, insbesondere einen Aufnahme-
und/oder Wiedergabekopf für Magnettongeräte, der erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß dem
Zusammenhalt der Lamellen eine Schlitzplatte aus
909 578/208
Claims (3)
1. Magnetkopf mit lameliiertem Kern, dessen von zwei Polstücken mit zwischengelegter unmagnetischer
Spaltfolie gebildeter Nutzspalt mittels Keilwirkung zusammenpreßbar ist, insbesondere
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabekopf für Magnettongeräte, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Zusammenhalt der Lamellen eine Schlitzplatte (5) aus ünmagnetischem Material derart
dient, daß in dem aus Lamellenteil (1) und Keilteil (4) bestehenden Schlitz in der Schlitzplatte (5)
die beiden vorzugsweise parallel zur Spaltfolie geschichteten Polstücke (3) mittels eines eingepreßten
Haltekeils (6) od. dgl. befestigt sind.
2. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz als mehrteiliger
Parallelschlitz ausgebildet ist, dessen einer Parallelschlitzteil, der Keil teil (4), für die Aufnahme
des Haltekeils (6) od. dgl. etwas länger ist als der der Aufnahme der Lamellen der Polstücke (3)
dienende Lamellenteil (1).
3. Magnetkopf nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein in den Parallelschlitz zwischen
die Polstücke (3) einerseits und dem einzupressenden Haltekeil (6) od. dgl. andererseits einhängbares
Schutzblättchen (7), insbesondere aus unmagnetischem Metall oder Kunststoff.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 574 707.
USA.-Patentschrift Nr. 2 574 707.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 578/208 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG21505A DE1062026B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Magnetkopf mit lamelliertem Kern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG21505A DE1062026B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Magnetkopf mit lamelliertem Kern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062026B true DE1062026B (de) | 1959-07-23 |
Family
ID=7121730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG21505A Pending DE1062026B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Magnetkopf mit lamelliertem Kern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1062026B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134215B (de) * | 1960-07-26 | 1962-08-02 | Grundig Max | Anordnung fuer mehrspurigen Magnetkopf zur magnetischen Signalaufzeichnung und/oder -wiedergabe |
| DE1174842B (de) * | 1962-03-15 | 1964-07-30 | Grundig Max | Verfahren zur Herstellung von Einspur- oder Mehrspur-Magnetkoepfen |
| US4398229A (en) * | 1981-08-03 | 1983-08-09 | Eastman Kodak Company | Magnetic head with versatile gap |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2574707A (en) * | 1948-12-29 | 1951-11-13 | Rca Corp | Magnetic head and mount therefor |
-
1957
- 1957-02-15 DE DEG21505A patent/DE1062026B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2574707A (en) * | 1948-12-29 | 1951-11-13 | Rca Corp | Magnetic head and mount therefor |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134215B (de) * | 1960-07-26 | 1962-08-02 | Grundig Max | Anordnung fuer mehrspurigen Magnetkopf zur magnetischen Signalaufzeichnung und/oder -wiedergabe |
| DE1174842B (de) * | 1962-03-15 | 1964-07-30 | Grundig Max | Verfahren zur Herstellung von Einspur- oder Mehrspur-Magnetkoepfen |
| US4398229A (en) * | 1981-08-03 | 1983-08-09 | Eastman Kodak Company | Magnetic head with versatile gap |
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