DE1062049B - Rechenrad - Google Patents
RechenradInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D80/00—Parts or details of, or accessories for, haymakers
- A01D80/02—Tines; Attachment of tines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rechenrad für ein Gerät zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden
Ernteguts, z. B. von Heu, Gras od. dgl., das am Radumfang mit nachgiebigen Zinken versehen ist, die
von an einem Mittelteil des Rechenrades befestigten Drähten od. dgl. gebildet werden. Die bekannten
Rechenräder haben im allgemeinen eine Felge, außerhalb der die nachgiebigen Zinken angeordnet sind. Es
sind auch Rechenräder bekannt, die keine Felge haben, sondern aus nur wenigen, in verhältnismäßig
großem Abstand voneinander angeordneten, sich bis zur Radnabe erstreckenden Drähten bestehen, die nur
in der Nähe der Nabe miteinander verbunden sind.
Die Erfindung bezweckt die Herstellung eines Rechenrades mit sehr großer Nachgiebigkeit, so daß
die Drähte praktisch unabhängig voneinander senkrecht zur Radebene ausweichen können und trotzdem
das Rechenrad einen genügenden Zusammenhang behält.
Gemäß der Erfindung besteht die gesamte mit dem Erntegut in Berührung kommende Fläche des Rechenrades
aus Federstahlstäben, die derart gegeneinander beweglich miteinander verbunden sind, daß eine Felge
oder ein ähnliches konzentrisch zur Rechenradachse angeordnetes Organ entfallen kann. Die gegeneinander
bewegliche Verbindung der Federstahlstäbe kann verschieden ausgeführt sein, beispielsweise
können einige Stäbe mit ösenartigen Umbiegungen versehen sein, durch die andere Stäbe geführt werden,
oder die Stäbe können mit Abbiegungen ineinandergehakt sein. Die Enden der Stäbe bilden die Zinken.
Die Rechenräder gemäß der Erfindung eignen sich besonders als durch Berührung mit dem Boden bzw.
dem Erntegut in Drehung versetzte Rechenräder für Seitenrechen oder dergleichen Geräte.
Es ist erwünscht, den Mittelteil des Rechenrades klein zu halten, da sonst die Nachgiebigkeit des
Rechenrades zu gering ist. Gemäß der Erfindung ist zweckmäßig die Oberfläche des Mittelteils des Rechenrades
höchstens ein Viertel der zwischen Zinkenenden und Radachse liegenden Gesamtoberfläche des Rechenrades.
Zur Erzielung einer guten Rechenwirkung ist gemäß der Erfindung die zwischen den Zinkenenden
und den gegenseitigen Verbindungspunkten der Federstahlstäbe liegende ringförmige Fläche größer als die
Hälfte der zwischen Zinkenenden und Radachse liegenden Gesamtoberfläche des Rechenrades.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung haben die Federstahlstäbe der einen Gruppe eine
tangentiale Abbiegung und eine ösenartige Umbiegung und nach einem weiteren tangentialen Verlauf eine
die Zinke bildende Abbiegung, wobei die Federstahl
stäbe der einen Gruppe mit ihren Abbiegungen ineinandergehakt sind, während die Federstahl stäbe der
Rechenrad
Anmelder:
C van der Lely N.V.,
Maasland (Niederlande)
C van der Lely N.V.,
Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz und Dipl.-Ing. W. Florack,
Patentanwälte, Düsseldorf, Schumannstr. 97
Patentanwälte, Düsseldorf, Schumannstr. 97
Beanspruclite Priorität:
Niederlande vom 5. April 1956
Cornells van der Lely und Ary van der Lely,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
anderen Gruppe durch die ösenartigen Umbiegungen der ersten Gruppe geführt sind.
Zwei Ausführungsbeispiele werden an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Axiaischnitt durch einen Teil eines Rechenrades, wobei ein Federstahldraht in der
Normallage in vollen Linien und in einer abweichenden Lage gestrichelt dargestellt ist;
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht zu Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine teilweise Vorderansicht einer anderen Ausführungsform.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist eine Radbüchse 1 in Lagerschalen 2, 3 um eine Achse 4 drehbar. Mit der
Büchse 1 sind eine kleine durchlochte Scheibe 5 und eine große durchlochte Scheibe 6 verschweißt. Der
äußere Teil der Scheibe 6 ist auf der der Scheibe 5 zugewendeten Seite 7 konkav und auf der anderen
Seite8 konvex. Die Büchsei mit den LagerschalenZjS und den Scheiben 5, 6 bildet die Nabe eines Rechenrades.
Die Scheibe 5 und die Scheibe 6 haben im dargestellten Beispiel sechs Bohrungen. Mittels sechs durch
die Scheiben 5, 6 gesteckter Bolzen 9, 10 kann in verschiedenen Lagen ein Ring 11 gegen die Scheibe 6 angezogen
werden. Weiterhin sind in der Nähe des Umfangs der Scheiben 5, 6 Bohrungen 12, 13 bzw. 14, 15,
im dargestellten Beispiel vierundzwanzig, vorgesehen. Durch je eine Durchbohrung der Scheibe 5 und der
Scheibe 6 ist das rechtwinklig abgebogene Ende eines Stahldrahtes 17 geführt. Die Stahldrähte 17, 18, 19
werden bei der Zusammensetzung des Rechenrades
909 578/27
Claims (6)
1. Rechenrad für Heuwerbungsmaschinen, mit am Radumfang vorgesehenen Zinken, die von an
einem Mittelteil des Rechenrades befestigten Drähten oder Stäben gebildet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die gesamte mit dem Erntegut in Berührung kommende Fläche des Rechenrades aus Federstahlstäben besteht, die derart gegeneinander
beweglich miteinander verbunden sind, daß eine Felge oder ein ähnliches konzentrisch zur
Rechenradachse angeordnetes Organ entfallen kann.
2. Rechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Mittelteils des
Rechenrades höchstens ein Viertel der zwischen Zinkenenden und Radachse liegenden Gesamtoberfläche
des Rechenrades ist.
3. Rechenrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der mit
einem Ende an den Mittelteil befestigten Federstahlstäbe über einen Teil ihrer Länge radial zur
Rechenradachse verlaufen.
4. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den
Zinkenenden und den gegenseitigen Verbindungspunkten der Federstahlstäbe liegende ringförmige
Fläche größer ist als die Hälfte der zwischen Zinkenenden und Radachse liegenden Gesamtoberfläche
des Rechenrades.
5. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei
Gruppen von Federstahlstäben (31, 32) mit verschiedener Formgebung vorgesehen sind, von
denen jeweils ein Draht (31) der einen Gruppe mit einem Draht (32) der anderen Gruppe gegeneinander
beweglich und abstützend verbunden ist.
6. Rechenrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstahlstäbe der einen Gruppe
(32) eine tangentiale Abbiegung (35) und eine ösenartige Umbiegung (37) und nach einem weiteren
tangentialen Verlauf eine die Zinke (39) bildende Abbiegung (38) haben, wobei die Federstahlstäbe
der einen Gruppe (32) mit ihren Abbiegungen (35, 38) ineinandergehakt sind, während
die Federstahlstäbe der anderen Gruppe (31) durch die ösenartigen Umbiegungen (37) der
ersten Gruppe geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 578/27 7.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1062049X | 1956-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062049B true DE1062049B (de) | 1959-07-23 |
Family
ID=19868132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL27310A Pending DE1062049B (de) | 1956-04-05 | 1957-04-04 | Rechenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1062049B (de) |
-
1957
- 1957-04-04 DE DEL27310A patent/DE1062049B/de active Pending
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