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DE1061902B - Polarisiertes Relais mit in Schutzrohren angeordneten Ankerkontakten - Google Patents

Polarisiertes Relais mit in Schutzrohren angeordneten Ankerkontakten

Info

Publication number
DE1061902B
DE1061902B DEI14624A DEI0014624A DE1061902B DE 1061902 B DE1061902 B DE 1061902B DE I14624 A DEI14624 A DE I14624A DE I0014624 A DEI0014624 A DE I0014624A DE 1061902 B DE1061902 B DE 1061902B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
spacers
armature
leaf spring
protective tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI14624A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Dal Bianco
Mario Scata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1061902B publication Critical patent/DE1061902B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/287Details of the shape of the contact springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

DEUTSCHES
Das Hauptpatent 1 046 190 betrifft ein polarisiertes Relais mit Ankerkontakten, die in vorzugsweise aus Glas hergestellten Schutzrohren angeordnet sind und durch außerhalb des Schutzrohres von einem Dauermagneten und einer Spule erzeugten Magnetflüssen gesteuert werden.
Der Anker besteht hierbei aus zwei parallelen, koaxial im evakuierten oder gasgefüllten Gehäuse angeordneten Stäben aus magnetischem Material, die durch Teile aus magnetischem Material in der Nähe ihres Schwerpunktes in Abstand gehalten werden, und zwischen diesen Stäben befindet sich ebenfalls in Längsrichtung des Gefäßes eine Blattfeder aus nichtmagnetischem Material, die durch die gleichen Abstandsstücke von den Stäben getrennt ist, die als Ganzes in der Umgebung des Schwerpunktes aufgehängt sind und durch die Blattfeder getragen werden. Die Blattfedern weisen am freien Ende Kontakte auf, die mit den magnetischen Stäben zwischen den an Stützen aufgebrachten festen Gegenkontakten bewegbar sind. Die gesamte Anordnung steht unter der Einwirkung der Felder von mindestens zwei Permanentmagneten, die den vier Enden der parallelen magnetischen Stäbe gegenüberstehen, und ein außerhalb des Gefäßes erzeugtes, längs der Achse einwirkendes elektromagnetisches -Feld steuert die- bewegbaren Kontakte.
Zur Bildung eines Umschaltekontaktes sind in der einen Stirnseite des Schutzrohres zwei elektrische Anschlußleitungen als feste Gegenkontakte und in der anderen Stirnseite eine elektrische Leitung als Träger des beweglichen Ankerkontaktes angeordnet. Die Ausdehnungskoeffizienten dieser elektrischen Leiter entsprechen dem Ausdehnungskoeffizienten des Schutzrohres. An dem einen Leiter ist eine Blattfeder befestigt, an der zur Vergrößerung des Querschnittes des Magnetkreises und damit zur Erhöhung der Magnetkraft schmale Stäbe aus magnetischem Material angeordnet sind. Die Blattfeder-ragt mit ihrem freien Ende über Stäbe bis in den Bereich der festen Gegenkontakte hinaus. Um Prellungen des Ankerkontaktes an den Gegenkontakten zu verhindern, wird entweder zwischen der Blattfeder und dem zur Kontaktstelle gerichteten Ende der Magnetstäbe ein elastisches Einsatzstück angeordnet, oder am freien Blattfederende sind zwei elastische Blechstreifen befestigt, die sich gegen die Innenseite der freien Enden der Magnetstäbe anlehnen und bei der Bewegung des Ankerkontaktes an diesen reiben.
Da nach Schließen des Schutzrohres die einzelnen Kontaktteile nicht mehr zugänglich oder auswechselbar sind, andererseits aber die angeführten Maßnahmen zur Verhinderung von Prellungen verhältnismäßig schnell in ihrer Wirksamkeit nachlassen, besteht die Polarisiertes Relais mit in Schutzrohren
angeordneten Ankerkontakten
Zusatz zum Patent 1 046 190
Anmelder:
International
Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt, Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität: Italien vom 5. April 1957
Bruno Dal Bianco, Mailand, und Mario Scatä, Monza (Italien), sind als Erfinder genannt worden
Gefahr, daß derartige Ankerkontakte in kurzer Zeit nicht mehr betriebssicher sind. Dies kann bei den elastischen Einsatzstücken durch Nachlassen der Elastizität hervorgerufen werden. Bei den elastischen Blechstreifen sind zwei Reibungsstellen vorhanden, so daß ein verhältnismäßig starker Abrieb (Staubteilchen) entsteht, der eine große Gefahr für die Kontaktgabe darstellt.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung der Anordnung zur Verhinderung des Prellens der Kontakte sowie des Ankerkontaktes selbst dar. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Magnetstäbe und die Abstandsstücke an dem freien Ende des Ankerkontaktes befestigt sind und daß zwischen den Magnetstäben und den Abstandsstücken Kontaktfedern eingespannt sind, die sich unter Vorspannung an ihren freien, die Kontaktstücke tragenden Enden berühren. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Querschnitt des Schwingungssystems derart dem Querschnitt des Schutzrohres angepaßt, daß bei Betätigung des Ankerkontaktes das Schwingungssystem gegen die Innenwand des Schutzrohres leicht anschlägt und dadurch unerwünschte Schwingungen verhindert.
·.- ..; \, 909 578/334

Claims (1)

Die Erfindung wird an Hand zweier in den Fig. 1 bis 3 dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. In Fig. 1 ist in vergrößertem Maßstab eine in einem Schutzrohr 1 angeordnete Kontakteinrichtung dargestellt. Zur Betätigung der Kontakte werden Dauermagneten und Elektromagneten verwendet, die der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind. Auf der einen Stirnseite des Glasrohres 1 sind zwei elektrische Leiter 18 und 19 eingeschmolzen, die an ihren in das Glasrohr hineinragenden Enden Kontaktniete 16 und 17 tragen. Auf der anderen Stirnseite des Glasrohres 1 ist ein elektrischer Leiter 2 eingeschmolzen, auf dessen in das Schutzrohr hineinragendes Ende eine Blattfeder 4 mit Hilfe des Niets 3 befestigt ist. Auf dem freien Ende dieser Blattfeder 4 sind zwei Magnetstäbe 8' und 9' angeordnet. Zwischen den Stäben 8' und 9' und der Blattfeder 4 sind Abstandsstücke 5' und 6' aus elektrisch und magnetisch leitendem Material angeordnet. Zwischen diesen Abstandsstücken und den äußeren Magnetstäben sind zwei Blattfedern 10 und 11 eingeklemmt, die derart an ihren freien Enden gegeneinander abgebogen sind, daß sie sich an ihren vorderen Enden berühren. Das ganze Schwingungssystem wird durch die Niete 12 und 13 zusammengehalten. Auf den freien Enden der Blattfedern 10 und 11 sind Kontaktniete Mund 15 befestigt. Auf dem Teil der Blattfeder 4 zwischen dem freien Ende und der Einspannstelle sind zwei Formstücke 20 und 21 aus nichtmagnetischem federndem Material befestigt, die mit ihren abgewinkelten Enden, gegen die Innenwand des Schützrohres 1 drücken, so daß dadurch unerwünschte !Schwingungen des beweglichen Systems verhindert werden. Die eigentlichen Kontaktschwingungen werden dadurch gedämpft,^ daß die freien Enden der KontaktfedernlO und, 1,1-sich bei Berührung entweder mit dem festen Kontakt 16 oder dem Kontakt 17 gegeneinander reiben. DerJn den Fig. 2 und 3 dargestellte Ankerkontakt unterscheidet sich gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten dadurch, daß die besonderen Formstücke 20 und 21 (FigM) entfallen imd die gesamte Masse des Schwingungssystems kleiner gehalten ist. Um auch bei dieser Anordnung eine Vergrößerung des Querschnittes des Magnetkreises zu erhalten, sind zwei Leitstäbe 5 und 6 direkt auf der Blattfeder 4 befestigt (Niete 7, 12 und 13). Bei dieser Anordnung sind die Kontaktfedern 10 und 11 zwischen diesen Leitstäben 5 und 6 und zwei kleinen Stäben 8 und 9 eingespannt. Diese kleinen Stäbe 8 und 9 haben im wesentlichen die Aufgabe, unerwünschte Schwingungen des Schwingungssystems durch leichten Anschlag an der Innenseite des Schutzrohres 1 zu verhindern. Der Querschnitt des Schwingungssystems entlang der Liniey2-^4 ist in der Fig. 3 dargestellt. Auch dieser in dem. Schutzrohr 1 angeordnete Ankerkontakt wird durch einen außerhalb des Schutzrohres 1 etwa im Bereich der Blattfeder 4 angeordneten Dauermagneten in Verbindung mit einer Erregerspule gesteuert. Patent a nsph tu: he.
1. Polarisiertes Relais mit in Schutzrohren angeordneten Ankerkontakten, bei denen der bewegliche Ankerkontakt in zwei Kontaktstellungen einstellbar ist und mit parallel angeordneten Stäben versehen ist, die durch Abstandsstücke an dem beweglichen Ankerkontakt bef estigt sind, nach Patent 1 046 190, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetstäbe (8', 9') und die Abstandsstücke (5', 6') an dem freien Ende des- Ankerkontaktes (4) befestigt sind und daß zwischen den Magnetstäben (8', 9') und den Abstandsstiicken (5', 6') Kontaktfedern (10, 11) eingespannt sind, die sich unter Vorspannung an ihren freien, die Kontaktstücke (14, 15) tragenden Enden berühren.
2, ::Polarisiertes Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -daß die" Abstandsstücke (5, 6) selbst zur - Vergrößerung, des Mägnetkreisquerschnitts dienen und daß der Ankerkontakt (4) bis auf einen kleinen, zur Federung notwendigen Teil zwischen den elektrisch.'und' magnetisch leitenden AbstandsstScken (5, ..6)-:angeO'rdnet'ist.
3·. Polarisiertes Relais nach Anspruch 1-und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Magnetstäbe (8, 9) und die Abstandsstücke (5, 6) am freien Ende des Ankerkontaktes (4) " gebildete Querschnitt (Fig. 3); derart' dem Querschnitt des Schutzrohres (1) angepaßt-ist, daß bei Betätigung des Ankerkontaktes (4) das Schwingungssystem an der Innenwand des Schützrohres (1) leicht anschlägt und dadurch UnerwrAnschte Schwingungen verhindert. .. . ri-.z
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI14624A 1957-04-05 1958-03-29 Polarisiertes Relais mit in Schutzrohren angeordneten Ankerkontakten Pending DE1061902B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1061902X 1957-04-05

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DE1061902B true DE1061902B (de) 1959-07-23

Family

ID=11430130

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI14624A Pending DE1061902B (de) 1957-04-05 1958-03-29 Polarisiertes Relais mit in Schutzrohren angeordneten Ankerkontakten

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