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DE1061857B - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von elektrischen oelgefuellten Metallmantelkabeln - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von elektrischen oelgefuellten Metallmantelkabeln

Info

Publication number
DE1061857B
DE1061857B DEB46626A DEB0046626A DE1061857B DE 1061857 B DE1061857 B DE 1061857B DE B46626 A DEB46626 A DE B46626A DE B0046626 A DEB0046626 A DE B0046626A DE 1061857 B DE1061857 B DE 1061857B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
core
pipe
pull
drying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB46626A
Other languages
English (en)
Inventor
George Thomas Wilson Grieve
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Balfour Beatty PLC
Original Assignee
BICC PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BICC PLC filed Critical BICC PLC
Publication of DE1061857B publication Critical patent/DE1061857B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen elektrischer ölgefüllter Metallmantelkabel, bei welchen der Kabelkern getrocknet, daraufhin in ein überdimensioniertes Metallrohr eingezogen und das Rohr dann durch Reduzieren seines Querschnitts dicht auf den Kabelkern aufgelegt wird. Wie beispielsweise auf den Seiten 189 bis 191 des im Springer-Verlag, 1956, veröffentlichten Buches »Kabelherstellung« (E hl er s) beschrieben ist, ist es bei der Herstellung solcher Kabel bekannt, den papierisolierten Leiter (oder die Leiter) zu trocknen, bevor ein Metallmantel aufgebracht wird, dann den Mantel aufzubringen und daraufhin den ummantelten isolierten Leiter (oder die Leiter) zu evakuieren, um dadurch den ummantelten isolierten Leiter (oder die Leiter) mit einem Öl niedriger Viskosität zu imprägnieren bzw. zu tränken. Im Falle von Aluminiummantelkabeln ist es bekannt, die Ummantelung in der Weise vorzunehmen, daß der getrocknete Kern — oder die Kerne — in eine ausgelegte Länge von Aluminiumrohr eingezogen und daraufhin der Querschnitt des Rohres dadurch verjüngt wird, daß es durch ein Niederziehwerkzeug — oder andere Ziehwerkzeuge oder sonstige Verformungswerkzeuge oder sonstwie — gezogen wird, um dadurch einen dichten Abschluß oder Sitz — ohne irgendwelche Longitudinalkanäle unter dem Mantel — auf dem Kabelkern oder der Gruppe von Kernen herzustellen. Der gesamte Arbeitsgang der Herstellung ist ein in die Länge gezogener bzw. zeitraubender, da die Evakuierungs- und Tränkungsverfahrensstufen oder -arbeitsgänge sehr lange andauern, weil es schwierigist, ein hohes Vakuum über die gesamte Kabellänge hinweg zu erzielen oder aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung befaßt sich mit der Verbesserung eines solchen Herstellungsverfahrens für aluminiumummantelte ölgefüllte Kabel, welches die Zeitdauer der Herstellung verkürzt und das Evakuieren und Tränken des Kabels erleichtert. Ferner wird ein verbessertes Gerät oder eine Einrichtung für die Ausübung des verbesserten Herstellungsverfahrens angegeben.
Dieses Verfahren ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelseele, wie an sich bekannt, in einer Vakuumtrockenkammer evakuiert wird, daß das überdimensionierte Metallrohr an den Innenraum der Vakuumtrockenkammer angeschlossen und der Innenraum des Metallrohres getrocknet und evakuiert wird, daß dann die Kabelseele unter Vakuum in das Rohr eingezogen wird und daß während des Reduzierens des Rohrquerschnitts das Vakuum aufrechterhalten und danach öl in das Metallrohr eingelassen wird.
Das verbesserte Verfahren hat den Vorteil, die Verfahren und Einrichtung
zur Herstellung von elektrischen
ölgefüllten Metallmantelkabeln
Anmelder:
British Insulated
Callender's Cables Limited,
London
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen (Westf.), Oranienstr. 14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 31. Oktober 1956
George Thomas Wilson Grieve, London,
ist als Erfinder genannt worden
Handhabung bzw. die Arbeitsgänge zu reduzieren, und zwar verglichen mit der Ausführung bekannter Herstellungsmethoden, bei welchen der Kern getrocknet werden muß, -dann vom Trockner abgenommen, in ein Rohr eingezogen und das Rohr niedergezogen werden muß, wobei das so hergestellte Kabel auf eine Trommel aufgewickelt und zum Tränkungsgerät gefördert werden muß, wo es wieder erwärmt und durch die Enden des dicht aufsitzenden Mantels evakuiert werden muß, bevor das Öl eingelassen wird, um dadurch die Räume innerhalb des Mantels zu füllen und die Papierisolation zu tränken. Die Einrichtung zur Ausübung des verbesserten Herstellungsverfahrens besteht aus einem Trocknungsbehälter, welcher Mittel innerhalb des Behälters für die Drehhalterung einer Trommel oder Spule, welche den zu trocknenden Kabelkern bzw. die Gruppe von Kernen hält oder trägt, aufweist und in seiner Umfangswandung eine Aussparung hat, welche sich über die volle effektive Breite der Trommel oder Spule hinweg erstreckt. Diese Aussparung wird durch eine Haube verschlossen, welche sich in Richtung auf ein relativ kleines Mundstück hin verjüngt, durch
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welches hindurch der Kern von der Trommel ab und leine am Vorderende des getrockneten Kabelkerns anaus dem Behälter heraus abgezogen wird. Die Achse gekuppelt oder befestigt werden kann, weist diejenige dieser Haube ist vorzugsweise etwa tangential zur Seite des Ventils am Mundstück der Haube, welche Mantelfläche der Trommel oder zu einer zylindrischen dem Behälter abgewandt ist, eine sich verjüngende Fläche, welche einen Durchmesser zwischen dem- 5 Bohrung oder Aussparung auf, welche durch einen jenigen der Mantelfläche und demjenigen der Flansch- entsprechend verjüngt ausgebildeten Pfropfen oder stücke der Trommel hat. Am Mundstück der Haube Stopfen zu verschließen ist. An seinem weiteren oder sind Mittel für die Herstellung einer luftdichten Ver- breiteren Ende hat dieser Pfropfen oder Stopfen einen bindung zwischen dem Mundstück und dem einen Durchmesser, der kleiner als der Innendurchmesser Ende einer ausgelegten Länge von Aluminiumrohr io des Rohres ist, in welches hinein der Kern eingezogen vorgesehen. Bei der Verwendung des insoweit be- werden soll; an seinem Schmalende sind sein Durchschriebenen Gerätes wird der Kabelkern auf seiner messer und derjenige seiner Sitzfläche größer als der-Trommel in den Behälter eingebracht, welcher dann jenige des Kerns. An das innere und kleinere Ende verschlossen wird, und das eine Ende einer ausgeleg- dieses Pfropfens ist ein isolierender Zugstrick beten Länge des Rohres, welches eine Zugleine enthält, 15 festigt, welcher die Verbindung desselben mit dem wird mit dem Mundstück der Haube oder an dieses Kabel bewirkt. Das äußere und größere Ende des gekuppelt. Das abgewandte Ende des Rohres wird Pfropfens ist für die Aufnahme oder Befestigung an luftdicht verschlossen. Der Kern wird dann durch Zu- der Zugleine eingerichtet, über welche der Kern in das führung von Wärme getrocknet, und der Behälter Rohr eingezogen wird. Bei dieser Anordnung kann bei wird evakuiert. Wenn das Trocknen beendet ist, wird 20 offenem Ventil und in der Arbeitsstellung befindder Kern von seiner Trommel abgezogen und aus dem lichem Pfropfen der Kabelkern im Behälter evakuiert Behälter heraus in das Rohr gebracht. Das Rohr und getrocknet werden, bevor das Rohr ausgelegt wird dann in seinem Querschnitt reduziert bzw. ver- wird. Nach dem Herauslaufen oder Ausbringen des jungt, und das öl wird durch das eine Ende hindurch Rohres wird das Ende der Zugleine mit dem Pfropfen zugelassen oder zugeführt, bis die Tränkung eine 25 gekuppelt sowie das Ende des Rohres mit dem vollständige ist. Pfropfengehäuse in Verbindung gebracht. Das Rohr
Die ursprüngliche Länge des Rohres kann eine wird dann evakuiert, und wenn ein Vakuum der ersolche sein, daß der gesamte Kern in dieses eingezogen forderlichen Stärke erreicht ist, wird die Zugleine gewerden kann, bevor das Rohr niedergezogen wird. Es nügend angezogen, um den Pfropfen herauszuziehen wird jedoch im allgemeinen bevorzugt, das Rohr an- 30 und das Vakuum auszugleichen, wonach der Kern in fänglich kürzer als den Kern, und zwar um den Be- das Rohr eingezogen werden kann, welches dann trag oder das Ausmaß, zu machen, um welchen oder niedergezogen wird, bevor öl zugelassen wird,
welches die Länge des Rohres infolge der Verjüngung Die hermetisch dichte Abdichtung am entfernten
oder Verkleinerung seines Durchmessers zunimmt. In Ende des Rohres kann so aufgebaut sein, daß Mittel diesem Falle beginnt der Arbeitsgang der Reduzie- 35 für das Zurückholen der Zugleine, um dadurch den rung des Rohrdurchmessers, nachdem das Vorderende Kern (oder die Gruppe von Kernen) in das Rohr hindes Kerns durch das Rohr nach seinem abgelegenen einzuziehen, vorhanden sind. In diesem Falle wird Ende hin durchgezogen worden ist und während das die Abdichtung dadurch erzielt, daß das Ende des restliche Ende des Kerns sich noch im Behälter be- Rohres an eine öffnung oder Aussparung in findet. Das restliche Ende des Kerns wird dann selbst- 40 einem sonstigen oder sonstwie vakuumdichten Betätig in dem Maße in das Rohr eingezogen, wie die halter angekuppelt wird, welcher eine Winde enthält, Länge des Rohres progressiv zunimmt. vorzugsweise eine hydraulisch betriebene Winde.
Vorzugsweise wird das eine Ende des Rohres mit Alternativ kann das Ende des Rohres mit einer Art dem Mundstück der Haube über ein Ventil verbunden. Labyrinthdichtungsmuffe ausgestattet werden, durch Durch Schließen dieses Ventils wird es ermöglicht, 45 welche hindurch das Vorderende der Zugleine hindaß das anfängliche Trocknen des Kabelkerns durch- durchführt, und zwar nach einer Winde hin. Zwecks geführt werden kann, bevor das Rohr angekuppelt Erleichterung der Herstellung einer vakuumdichten wird, in welches hinein der vollständig getrocknete Abdichtung kann eine Zugleine zur Verwendung Kern eingezogen werden kann; aber dadurch entsteht kommen, welche eine glatte zylindrische Oberfläche die Notwendigkeit, daß eine Verbindung zwischen 30 hat, welche frei von rückspringenden Kurven oder dem restlichen Ende der Zugleine und dem Vorder- Formen ist, beispielsweise eine mit einem Plastikstoff ende des Kabels oder einer kurzen Länge eines Tau- überzogene Zugleine oder eine Stange, welche aus endes, das zuvor angebracht worden ist, hergestellt Glasfasern, die mit einem gegen Öl widerstandswerden muß. Dies kann vorgenommen werden, bevor fähigen Kunstharz abgebunden sind, besteht,
das Rohr angekuppelt wird, und zwar durch Öffnen 55 Nach dem Ziehen des getrockneten Kernes — oder des Ventils, nachdem das Vakuum im Behälter da- der Gruppe von gekoppelten Kernen — in das durch eine Unterbrechung erfahren hat, daß trockene evakuierte Rohr hinein wird das Rohr im Querschnitt Luft oder Gas eingelassen wird. Nach dem Ankuppeln verkleinert. Dies wird vorzugsweise vermittels eines des Rohres, welches zuerst mit trockner Luft oder Gas beweglichen Niederziehwerkzeuges vorgenommen, gefüllt werden sollte, kann das Vakuum wiederher- 60 welches dazu gebracht wird, eine Bewegung entlang gestellt werden. Alternativ kann das anfängliche dem Rohr vom entfernten Ende her in Richtung auf Trocknen des Kabelkerns in einem anderen Trock- dasjenige Ende zu auszuführen, welches mit dem nungsgerät durchgeführt werden, welches eine nor- Trocknungsbehälter gekuppelt ist. Diese Bewegung rriale Bauweise haben kann, und der Kabelkern kann, kann mit Hilfe von Zwillingshaspeln bzw. -seilen und wenn teilweise getrocknet, von diesem Trockengerät 65 einer Winde (im nachfolgenden als die »Innenwinde« nach dem erfindungsgemäßen Gerät für die endgültige bezeichnet) bewirkt werden, wobei die Haspeln mit Trocknung und Evakuierung übergeführt werden. dem Niederziehwerkzeughalter gekuppelt sind, welcher
Bei einer abgewandelten Ausführungsform, welche auf Rollen gelagert ist. Bei dieser Arbeitsweise der die Notwendigkeit vermeidet, eine Unterbrechung des Querschnittsverkleinerung des Rohres ergibt sich eine Vakuums im Behälter vorzunehmen, damit die Zug- 70 Längung. Eine Berücksichtigung derselben erfolgt
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durch eine dritte Winde, deren Funktion darin be- ende des Kernleiters in seiner Stellung zu halten,, steht, das entfernte Ende des Rohres zurückzuziehen während das Hinterende der Zugleine angekuppelt sowie, wo vorgesehen, die Zugleinenwinde und ihr wird, und zwar in den Fällen, wo ein teilweises Trockhermetisch abgedichtetes Gehäuse. nen stattfindet, bevor das "Aluminiumrohr an den Nachdem das Rohr niedergezogen oder sonstwie 5 Trocknungsbehälter angekuppelt wird. Diese Kuppquerschnittverkleinert worden ist, wird das Öl zu- lung kann als Schnellkupplung ausgebildet sein, geführt oder zugelassen, um dadurch das evakuierte welche zwei Teilstücke aufweist, von denen das eine Rohr zu füllen und den Kern (oder die Kerne) zu zuvor am Außenende des aufgewickelten isolierten tränken. Um eine Verschwendung von öl hintan- Leiters befestigt wird, während das andere zuvor am zuhalten oder zu vermeiden und den Trocknungs- io Hinterende der Zugleine angebracht werden kann, behälter für weiteren Gebrauch freizugeben, wird es Die Erfindung soll nunmehr ausführlicher an Hand bevorzugt, das Rohr gegenüber dem Trocknungs- der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung, die behälter abzudichten sowie gegenüber dem Behälter- sich auf die Herstellung eines ölgefüllten Aluminiumgehäuse die Zugleinenwinde, wo eine solche vorhan- mantelkabels bezieht, erläutert werden, und zwar zeigt den ist. Das erstere wird vorzugsweise dadurch durch- 15 bzw. zeigen die
geführt, daß das Rohr an den Trocknungsbehälter Fig. 1 bis 4 in Diagrammform fünf aufeinanderüber ein Gleitventil angekuppelt wird, dessen Gleit- folgende Arbeitsstufen des Herstellungsvorgangs, stück an seinem Vorderende ein Schneidwerkzeug Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise in Schnittträgt oder als solches ausgebildet ist, welches mit darstellung, des Trocknungsbehälters, einer zusammenwirkenden Scherplatte in der Ventil- so Fig. 6 eine Draufsicht auf die Anordnung nach kammer so zusammenarbeitet, daß beim Schließen des Fig. 5,
Ventils das hintere Zugtau, welches zurück vom Rohr Fig. 7 eine Ansicht eines Einzelteils des Behälters,
in den Trocknungsbehälter sich erstreckt, durchge- in Richtung des Pfeiles VII in Fig. 6 gesehen,
schnitten wird. Dieses Ventil wird vorzugsweise Fig. 8 ein Einzelteil, und zwar im Schnitt und in
hydraulisch betätigt. Das Rohr kann gegenüber dem as vergrößertem Maßstab, der Anordnung nach Fig. 5,
Zugleinenwindenbehälter durch ein ähnliches Ventil Fig. 9 eine Ansicht eines Teilstückes der Anord-
abgedichtet oder abgeschlossen sein, welches bei nung nach Fig. 8, in Richtung des Pfeiles IX in dieser
seinem Schließen die vordere Zugleine durchschneidet Figur gesehen,
oder durchtrennt. Nach dem Schließen kann das eine Fig. 10 in Schnittdarstellung die Geräte für das
Ventil vom Trocknungsbehälter abgetrennt werden 30 Handhaben desjenigen Endes des Kabelmantels,
und das andere vom Windenbehälter, und Öl wird welches dem Trocknungsbehälter abgewandt ist,
durch Verbindungen in dem einen Ventil zugelassen während
oder eingelassen. Das Öl fließt gewöhnlich durch das Fig. 11 eine Alternativausführungsform eines EinKabel hindurch und aus ihm heraus durch eine Ver- zelteiles des Gerätes veranschaulicht, bindung im anderen Ventil, um eine vollständige 35 Eine Wicklung 1 des Kabelkerns 1, welcher umTränkung sicherzustellen. Nach dem Tränken des mantelt werden soll, ist auf einer Trommel 3 in der Kabels, welches immer noch die Ventile aufweist, die üblichen Weise aufgewickelt, und die Trommel wird mit ihm noch gekuppelt sind, wird es auf einer Auf- mit lotrechter Achse auf einem Tisch 4 in einem nahmetrommel aufgewickelt, und Trommelbehälter zylindrischen Trockenkessel 5 gehalten. Der Tisch 4 werden mit dem Kabel wie üblich oder notwendig 40 ist drehbar, derart, daß die Trommel sich um ihre verbunden. Achse in dem Maße drehen kann, wie der Kern abge-
Der Trocknungsbehälter kann von lotrechter oder zogen wird. Der Trockenkessel 5 ist mit einem abwaagerechter Form sein, wobei dem ersteren im all- nehmbaren Deckel 6 versehen, welcher hermetisch gemeinen der Vorzug gegeben wird. Bei einem Be- verschlossen werden kann, und der Kessel kann in der halter von lotrechter Form wird vorzugsweise im 45 üblichen Weise durch einen Seitenauslaß 7 evakuiert Grundteil des Behälters ein Drehtisch vorgesehen, auf werden. Der Tisch 4 wird über ein Mittellager 8 auf welchem eine das Kabel tragende Trommel gehalten einer Grundfläche 9 gehalten, welche am Boden der wird, wobei seine bzw. ihre Achse übereinstimmend Trommel befestigt ist. Ebenfalls an der Grundplatte 9 oder nahezu übereinstimmend mit der Tischachse ver- sitzt eine Ölpumpe 10, deren Welle 11 ein Ritzel 12 läuft. Die Einrichtung kann so getroffen sein, daß ein 50 trägt, welches mit einem zweiten Kegelrad 13 kämmt, Antriebs- und/oder ein Brems drehmoment nach dem das an der Unterseite des Tisches 4 sitzt. Eine AnTisch hin übermittelt wird, um dadurch das Abziehen zahl von Klammern 14 sind vorgesehen, um die des Kabels zu erleichtern und jeweils ein Überdrehen Trommel 3 fest auf dem Tisch 4 zu halten. Der zu verhindern. Bei einem Behälter dieser Form ist Tisch 4 weist Paare von waagerechten Trägern 15 die öffnung in seiner Umfangswandung ein lotrechter 55 (Fig. 5 und 7) auf. Eine Klammer 14 wird durch Schlitz. einen Block 16 gebildet, welcher waagerecht gleitbar
Das Trocknen des Kerns (oder der Gruppe von zwischen den beiden gegenüberstehenden lotrechten Kernen) wird im allgemeinen dadurch bewirkt, daß Flächen bzw. Stegen des einen Endes eines Paares das bekannte Verfahren (wie es beispielsweise in der von Trägern 15 sitzt. Waagerechte Führungen 17 sind britischen Patentschrift 610 576 in Vorschlag gebracht 60 an den Trägern 15 befestigt und wirken mit entwird) angewandt wird, bei welchem elektrischer sprechenden Nuten in den Seiten des Blocks 16, in Strom durch den Kabelleiter (oder die Leiter) hin- denen sie sitzen, zusammen. Der Block 16 erstreckt durchgeschickt wird. Eine Verbindung nach den sich über die Stirnfläche des Tisches 4 in die Mittelbeiden Enden eines jeden. Kernleiters kann mittels aussparung 18 des ringförmigen Trommelflansches 19 Klemmen oder Klammern hergestellt werden, welche 65 hinein. Wenn die Trommel 3 sich in ihrer Betriebsselbsttätig zu lösen sind, bevor die Trommel sich zu stellung auf dem Tisch 4 befindet, kann jeder Klemmdrehen beginnt und den Kern ausgibt bzw. abspult. block 16 dadurch dicht gegen den Innenumfang des Diese Klemmen können hydraulisch betätigt werden. Flansches 19 gezogen werden, daß man einen waage-Eine derselben kann im Mundstück der Haube unter- rechten Gewindebolzen 20 dreht, welcher eine Schraugebracht sein und außerdem dazu dienen, das Vorder- 70 benverbindung mit dem Block 16 aufweist und gegen
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Ausführung einer Längsbewegung in einer Halte- Zylinder 38 sitzt. Durch den Arbeitsmitteldruck auf rung 21 am Tisch gehalten ist. Wenn der Kern 2 von die eine Seite des Kolbens im Zylinder 38 werden die der Trommel 3 abgezogen wird, ist die Drehung der Enden der Gelenkstücke 36, 37 welche mit dem Trommel 3 zusammen mit dem Tisch 4, auf welchem Zylinder 38 und der Kolbenstange 39 verbunden sind, sie befestigt ist, abhängig von einer Bremskraft, 5 auseinanderbewegt, um dadurch die Kontakte 33 und welche durch die ölpumpe 10 hervorgerufen wird, 34 in Klemmverbindung mit dem Leiter 30 zu während diese durch den sich drehenden Tisch 4 über bringen, wie dies in ausgezogenen Linien in Fig. 9 die Getrieberäder 13 und 12 und die Welle 11 ange- angedeutet ist. Der Klemmblock wird durch Bewegen trieben wird. des Kolbens in der entgegengesetzten Richtung bein der lotrechten Umfangswandung des Trocken- io seitigt. Um eine mittlere Verschluß- und Öffnungskessels 5 ist ein Schlitz 22 vorgesehen, welcher sich stellung der Klemme sicherzustellen, ist der Zylinder über die volle effektive lotrechte Weite oder Breite 38 so gehalten, daß er eine Bewegung relativ zum der Trommel 3 erstreckt. Dieser Schlitz 22 wird von Kolben auszuführen vermag. Zu diesem Zweck wird einer Haube 23 verschlossen, welche sich zu einem der Zylinder 38 auf einer Führungsbahn 40 gehalten, verhältnismäßig kleinen Endstück 24 verjüngt, durch 15 während das Ende der Kolbenstange 39 einen Block welches hindurch der Kern 2 von der Trommel 3 ab- 41 befestigt ist, welcher sich auf einer Führungsbahn und aus dem Kessel 5 herausgezogen werden kann. 42 zu bewegen vermag. Um die erforderliche Be-Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist die Achse der Haube ziehung zwischen den Bewegungen des Zylinders 38 23 nahezu tangential zum Trommelmantel der und der Kolbenstange 39 sicherzustellen, werden die Trommel 3. Wie Fig. 5 zeigt, ist der Boden 25 der 2° Grenzwerte der Bewegung durch Anschläge 43, 44 an Haube 23 waagerecht, so daß der Auslaß sich gegen- den Enden der einen Führungsbahn 40 und durch Anüber dem unteren Teilstück des Kessels befindet. Der schlage 45 und 46 an den Enden der anderen Füh-Auslaß selbst (26 in Fig. 8) ist innerhalb der lot- rungsbahn 42 festgelegt. Die Klemme wird über rechten Verschlußwand 27 der Haube 23 vorgesehen. Mittel gesteuert oder betätigt, welche nach dem Raum Die Anordnung ist so getroffen, daß ein Erhitzen 25 außerhalb der Haube führen. Außerdem werden nach- oder Erwärmen des Kerns zum Zwecke der Track- giebige Stromleitungen durch die Wandung der nung dadurch vorgenommen werden kann, daß elek- Haube nach den Klemmbauteilen 33 und 45 geführt, trischer Strom durch den oder die Leiter geschickt welche gegenüber der Haube durch Isoliermittel isowird. Zu diesem Zweck wird ein isoliertes Zugseil 28 liert sind, welche in einem oder mehr der Schwenkan jedes Ende des Kerns 2 mittels eines Verbinders 29 30 lager untergebracht sind. Die andere Klemme 32 ist angekuppelt. Das Zugseil 28 besteht aus einem einzel- identisch mit der vorgeschriebenen Klemme 31.
nen Leiter 30, welcher von einer Schicht aus Isolation Auf der Außenfläche der Endverschlußwandung 27 umgeben ist, die vom freien Ende des Leiters rückge- der Haube ist ein Ansatz 47 vorgesehen, welcher eine schnitten ist. Durch den Verbinder 29 wird eine konische Kreisquerschnitt-Bohrung aufweist, deren mechanische Kupplung und eine elektrische Kopplung 35 Schmalende der Haube am nächsten ist. Die Bohrung zwischen dem Leiter 30 und dem oder den Leitern des ist so dimensioniert, daß sie einen sich verjüngenden Kerns 2 hergestellt, wobei der Verbinder außerdem bzw. konischen Pfropfen 48 aufzunehmen vermag, um mit einem Isolationskörper ausgestattet ist, welcher dadurch eine vakuumdichte Abdichtung zu bilden. die Enden der IsolieThüllen des Kerns 2 und des iso- Das Schmalende des Pfropfens oder Stopfens 48 ist lierten Zugleinenstücks 28 umgibt oder einhüllt. Der 40 mit dem sonst freien Ende des isolierten Zugleinen-Gesamtdurchmesser des Verbinders 29 übersteigt Stücks 28 mittels einer mit Außengewinde versehenen nicht den Durchmesser des Kerns 2. Buchse 49, welche in einer mit Innengewinde ver-Innerhalb der Haube 23 sind zwei hydraulisch be- sehenen Aussparung in diesem Ende des Haupttätigbare stromleitende Klemmen 31 und 32 befestigt, pfropfens oder der Hauptbuchse 48 sitzt, verbunden, welche dazu dienen, mit den freien Enden der Leiter 45 Die kleinere Buchse 49 hat einen mittleren Durchlaß, 30 des Zugseiles zusammenzuwirken. Die eine durch welchen das Ende des Zugleinenstückleiters 30 Klemme 31 sitzt dicht beim Auslaß 26 und dient dazu, hindurchgefädelt ist. Die Litzen des Leiters sind dann das vordere Leiterende in Linienübereinstimmung gespreizt und werden zwischen den sich gegenüber- bzw. fluchtend mit dem Auslaß 26 zu halten. Die liegenden konischen Flächen 50 an den beiden Buchsen andere Klemme 32 (Fig. 6) ist in solch einer Stellung 50 fest gegriffen bzw. festgehalten. Die Außenbuchse 48 nahe der Trommel befestigt, daß sie mit dem Ende ist aus Isolierstoff hergestellt, und die Innenbuchse 49 des hinteren Leiters zusammenwirkt und nicht den kann aus ähnlichem Werkstoff bestehen. Der Isolier-Durchlaß des Kerns 2 durch die Haube 23 hindurch stoff ist ein Material, beispielsweise ein Polyäthylen, störend beeinflußt. Wie sich aus den Fig. 8 und 9 er- welches genügend mechanische Festigkeit hat, um die gibt,, weist die Klemme 31 zwei Kontakthebel 33, 34 55 Zugkräfte übertragen zu können, welche zur Anwenauf, welche Aussparungen in den Innenflächen ihrer dung kommen, um den Kern 2 aus dem Trocknungsäußeren Enden haben, so daß der Leiter 30 in diesen kessel herauszuziehen und den Druckkräften zu widerAussparungen erfaßt oder gegriffen werden kann, stehen, welche vorhanden sind, wenn der Kessel wenn die Außenenden der Hebel aufeinander zu be- evakuiert ist, welches aber andererseits genügend wegt werden. Zwischen ihren Enden sind die Hebel 60 plastisch ist, daß der Außendurchmesser der Buchse 33., 34 so gelagert, daß sie eine Schwenkbewegung um dadurch reduziert werden kann, daß es durch ein einen gemeinsamen waagerechten Lagerzapfen 35 aus- Formwerkzeug hindurchgezogen werden kann, ohne führen können. Die Innenenden der Hebel 33., 34 sind daß die Festigkeit der mechanischen Kupplung über Gelenkstücke 36, 37 mit einem hydraulischen An- zwischen den Buchsen und dem Zugleinenstückleiter trieb verbunden, welcher einen Zylinder 38 aufweist, 65 eine wesentliche Einbuße erfährt. Ein Augenbolzen 64 in dem ein Kolben arbeitet, der mit einer Kolben- ist am breiteren Ende der Hauptbuchse 48 befestigt, stange 39 verbunden ist, die sich durch das eine Ende Die kleinste Abmessung der Bohrung im Ansatz 47 des Zylinders hindurch erstreckt. Das- eine Gelenk- ist etwas größer als der Außendurchmesser des stück 37 ist mit dem Ende der Kolbenstange 39 ver- stärksten Kernes 2, für welchen das Gerät zur Anbunden, während das andere Gelenkstück 36 am 70 wendung kommt. Die größte Abmessung der Haupt-
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buchse ist etwas kleiner als der kleinste Innendurch- Augenbolzen 88 am Gehäuse 73 oder an seinem
messer eines Aluminiumrohres 51, in welches der Kern Wagen 68 befestigt ist.
eingezogen werden soll. Das Ummanteln und Tränken des Kabels geht wie Das Außehende des Ansatzes 47 ist mit einem folgt vor sich: Wie sich aus Fig. 1 ergibt, wird die Flansch 52 des Durchlasses 53 eines hydraulisch be- 5 Trommel 3 für den Kern im Trocknungsbehälter 5 tätigbaren Verschlußventils 54 in Verbindung. Das untergebracht und der Deckel 6 aufgesetzt, während Ventilgleitstück 55, in Offenstellung in Fig. 8 gezeigt, mit den Enden des Kerns je eine kurze Länge eines ist an dem einen Ende einer Kolbenstange 56 be- isolierten Zugseils 28 verbunden wird. Das freigelegte festigt, welche mit einem Kolben 57 verbunden ist, Ende des äußeren Zugseils wird mit der Buchse 48 der sich in einem Zylinder 58 bewegt. Ein Arbeits- io gekuppelt, welche in die Bohrung des Ansatzes 47 einmittel unter Druck kann jedem Ende des Zylinders 58 gesetzt wird. Die freigelegten oder rückgeschnittenen durch Einlasse 59 und 60 zugeführt werden, wobei Enden der beiden isolierten Zugseile werden durch die der Kolben angehoben wird, um das Ventil zu öffnen, stromleitenden Klemmen 31, 32 gehalten. Das Ventil und abgesenkt wird, um es zu verschließen. Wenn 54 wird geschlossen, und die Vakuumtrocknung des geschlossen, bewirkt das Ventil eine vakuum- und 15 Kerns wird durchgeführt. Der Werkzeugwagen 67 druckdichte Abdichtung zwischen den beiden Teil- und der Zugleinen-Windenwagen 68 sind in der Nähe stücken des Durchlasses 53. des Trocknungskessels 5 untergebracht. Das Ventil 77 Am Flansch 61 sitzt am Außenende des Durch- des Innengehäuses ist offen, und an das Ende der Zuglasses 53 eine Rohrkupplung, welche jeweils innere leine 76 wird ein Verbinder 88 angesetzt. Das AIu- und äußere verjüngte oder konisch zulaufende Bau- 20 miniumrohr 51 wird von einer Trommel 89 abgezogen, teile 62, 63 aufweist, die zusammengeschraubt werden Der Verbinder 88 wird in das Rohr 51 eingeführt, können, um zwischen sich das aufgeweitete Ende des dessen Ende durch das Niederziehwerkzeug 69 hin-Aluminiumrohres 51 zu erfassen und mit diesem eine durchgefädelt und mit dem Ventil 77 über die Kuppvakuum- und druckdichte Verbindung herzustellen. lung verbunden wird. Mittels der äußeren Winde 86 Der Augenbolzen 64 an der konischen Buchse 48 ist 25 und dem Zugseil 87 wird das Windengehäuse nun in vollständig im Innenende des Durchlasses 53 unter- Richtung vom Trocknungskessel 5 wegbewegt, um dagebracht, wenn das Ventil geschlossen wird. Ein durch die gewünschte Länge des Rohres 51 auszu-Durchlaß 72 in der Wandung des anderen Endes des ziehen oder auszulegen. Der Werkzeugwagen 67 kann Durchlasses 53 ermöglicht das Zuführen von Trän- dabei durch das Rohr 51 während dieser Arbeitsstufe kungsöl. Wie sich aus Fig. 8 ergibt, ist das untere 30 längsbewegt oder entlanggezogen werden. Das Rohr Ende des Ventilgleitstücks 55 mit einer Schneidkante 51 wird ausgezogen, bis ein Arbeitsspalt zwischen 65 ausgebildet. . seinem hinteren oder festlichen Ende und dem Ventil Sich in Richtung vom Trocknungskessel 5 weg er- 54 am Trocknungskessel 5 vorhanden ist. Durch streckend ist eine Führungsbahn, in Fig. 10 durch die Unterdrucksetzen des Innern des Zugleinenwinden-Rollen 66 angedeutet, vorgesehen, auf welcher zwecks 35 gehäuses 73 wird der Verbinder 88 durch das Rohr Ausführung einer Bewegung auf den Kessel zu und hindurchgeblasen bzw. hindurchgeschossen und an von diesem weg ein Niederziehwerkzeugwagen 67 und seinem hinteren Ende herausbewegt, derart, daß die ein Windengehäusewagen 68 sitzen. Auf dem erst- Zugleine durch das Rohr 51 hindurchbewegt oder genannten Wagen 67 befindet sich ein Niederzieh- durchgefädelt wird. Dieses ist die Arbeitslage, wie werkzeug 69. Der Werkzeugwagen 67 kann in Rieh- 40 sie durch Fig. 2 veranschaulicht ist.
tung· auf den Trocknungskessel mittels einer Innen- Der Verbinder 88 wird nun vom Ende der Zugleine winde 71 gezogen oder bewegt werden, welche in der 76 abgenommen, und dieses Ende wird mit dem Nähe des Trockenkessels ortsfest angeordnet ist und Augenbolzen 64 an der konischen Buchse 48 verbundazu dient, zwei Haspeln bzw. Zugseile 70 aufzu- den, wobei das Ventil 54 zu diesem Zweck geöffnet wickeln, welche an jeder Seite des Werkzeugwagens 45 wird und die Klemmen 30 und 31 ebenfalls frei-67 befestigt sind. Der andere Wagen 68 trägt ein Ge- gegeben werden. Das hintere Ende des Rohres 51 häuse 73 für eine Zugleinenwinde 74 und ihren wird nun zurückgezogen und mit dem Ventil 54 hydraulischen Motor 75. Die Zugleinenwinde 74 be- mittels der konischen Kupplungsteile 63, 62 angedient eine Zugleine 76, welche vom Gehäuse durch ein kuppelt. Dies ist die Arbeitslage, wie sie Fig. 3 hydraulisch betätigbares Schnei dventil 77 hindurch- 50 wiedergibt. Durch die Windenkammer 73 wird nun geführt werden kann, das im wesentlichen identisch das Rohr 51 evakuiert. Bei aufrechterhaltenem mit dem anderen Ventil 54 (bereits beschrieben) ist. Vakuum in der Trockenkammer 5, dem Rohr 51 und Außerdem ist an der Außenseite des Ventils 77 eine der Windenkammer 73 wird die Winde 74 in Betrieb Rohrkupplung 78 vorgesehen, welche das Vorderende gesetzt, um die Buchse 48 von ihrem konischen Sitz des Aluminiumrohres 51 in der gleichen Weise erfaßt 55 wegzuziehen und daraufhin den Kern 2 in die Länge wie die Rohrkupplungsbauteile 62,63, die dem anderen des Rohres einzuziehen, bis das Vorderende des Ventil 54 zugeordnet sind. Das Gehäuse 73 ist ein Kerns 2 sich im Gebiet des Werkzeuges 69 befindet vakuum- und druckdichter Behälter. Eine elektrisch und das isolierte Zugseil am Vorderende in die Winangetriebene hydraulische Pumpe 79 sitzt am Kopf- denkammer 73 durch das Ventil 77 hindurch sich erende des Gehäuses 73 und beliefert den hydraulischen 60 streckt. Fig. 11 zeigt den Betriebszustand, welcher Windenmotor 75 über einen Kontroller oder ein vorhanden ist, wenn man sich dieser Verfahrensstufe Steuergerät 80 und ein Rohr 181. Die Pumpe 79 nähert. Während dieses Arbeitsganges wird die Spanliefert außerdem Arbeitsmittel bzw. Druckflüssigkeit nung im Kern 2 durch die Bremswirkung der hydraunach den Einlassen 81 und 82 des Zylinders 83 des lischen Pumpe 10 eingeregelt, welche mit dem Abschneidventils 77 über ein Rohr 84 und " einen 65 Trommelhaltetisch 4 verbunden ist. Es ist zu ersehen, Regler 85. Am ganz außen gelegenen Ende der daß dann, wenn das Rohr 51" im Durchmesser redu-Rollenführungsbahn 66 befindet sich ortsfest eine ziert wird, indem es durch das Niederziehwerkzeug Außenwinde 86, welche dazu dient, das Gehäuse 73 69 gezogen wird, die Länge des Rohres größer wird, entlang der Führungsbahn vermittels eines Außenseils Infolgedessen ist das Rohr 51 mit einer anfänglichen zu bewegen, das an seinem Innenende mit einem 70 Länge hergestellt, welche kurzer als die Kernlänge ist,

Claims (5)

I 061 und zwar um den Betrag, um welchen die Länge des Rohres später zunimmt. Infolgedessen verbleibt, wenn das Vorderende des Kerns bis zum am weitesten vorn gelegenen Ende des Rohres gezogen worden ist, ein Teilstück des Hinterendes des Kerns im Trockenkessel. In diesem Betriebszustand wird die Zugleinenwinde 74 angehalten, und der Werkzeugwagen 67 wird in Richtung auf den Trockenkessel 5 mittels der Innenwinde 71 und der Zugseile 70 gezogen bzw. bewegt. Die Folge davon ist^daß das Rohr 51 auf den Kern progressiv vom Vorderende her niedergezogen wird. In diesem Augenblick verbleibt das Teilstück des Rohres, welches sich zwischen dem Niederziehwerkzeug 69 und dem Trocknungskessel 5 erstreckt, ortsfest. Jedoch ist eine kontinuierliche Vorwärtsbewegung oder Vorschubbewegung des Reststückes des Rohres in dem Maße vorhanden, als seine" Länge infolge seines abnehmenden Durchmessers zunimmt. Um diesen Längenzuwachs zu berücksichtigen, wird die Zugleinenwmdenkammer nach außen durch die Außenwinde 86 gezogen bzw. bewegt. Fig. 4 zeigt den Betriebszustand, während sich diese Verfahrensstufe abspielt. Da die Länge des Kerns 2 unverändert bleibt, bewegt sich sein hinteres Ende in das Rohr 51 in dem Maße hinein, wie sich das Werkzeug 69 in Richtung auf die Trocknungskammer zu bewegt. Die Länge des Rohres ist so bemessen, daß dann, ■ wenn das Werkzeug 69 seine Grenzstellung erreicht hat, der gesamte Kern 2 in das niedergezogene Rohr eingezogen ist, und das hintere Zugseilstück, welches am hinteren Ende des Kerns befestigt ist, erstreckt sich aus dem Rohr heraus und durch das Ventil 77- hindurch. Beide Ventile 54 und 77"werden nun geschlossen, so daß sie die isolierten Zugseilstücke abtrennen und auch das Innere des Rohres in druckdichter Weise vom Innern des Windengehäuses und der Trocknungskammer isolieren bzw. abtrennen. Ein Tränkungsmedium wird nun in das Innere des Rohres durch den Durchlaß 72 im Innenventil 54 eingelassen, und es kann durch das Rohr zirkulieren bzw. umlaufen sowie austreten, bis die Tränkung eine vollständige geworden ist, und zwar durch den entsprechenden Auslaß 72 im Außenventil 77 hindurch. Das vordere oder äußere Ende des ummantelteö Kerns kann nun vom Außenventil 77 abgetrennt werden, wobei dieses Ende des Mantels vermittels eines geeigneten Stopfens verschlossen wird. Das Kabel wird nun von diesem Ende aus auf eine Aufnahmetrommel oder -haspel aufgewickelt. Wenn das hintere Ende des Kabels die Trommel erreicht, wobei das Ventil 54 immer noch verbunden ist, dann kann dieses A'entil ebenfalls abgenommen und der Mantel mittels eines entsprechenden Stopfens verschlossen werden. Bei einem Alternativ-Herstellungsverfahren und -gerät wird an das freigelegte oder rückgeschnittene Ende 30 des vorderen isolierten Zugseilstücks das eine.Ende einer Kupferverbindungsstange 100 (Fig. 11) angeschlossen bzw. angelötet. An seinem anderen Ende ist die Stange 100 mit einer Bohrung versehen, welche ein Innengewinde aufweist. Während des Hauptarbeitsganges der Trocknung unter Vakuum wird der Trocknungskessel dadurch verschlossen, daß das Ventil 54, wie zuvor, geschlossen wird. Das vordere Ende der Zugleine, welche durch das Metallrohr durchgefädelt worden ist, wird am Augenbolzen 101 an dem einen Ende einer Verbinderschiene 102 befestigt. Das andere Ende der Schiene oder Stange 102 wird über ein Außengewinde 103 in das Innengewindeloch in der Verbindungsstange 100 eingeschraubt. Nach dem Haupttro.eknungsvorgang wird das Vakuum im Trocknungskessel dadurch unterbrochen, daß Trockenluft oder Gas zugelassen wird. Das Ventil 54 wird nun geöffnet, und die Verbinderstange 102 wird in die Verbinderstange 100 eingeschraubt. Das Metallrohr 51 wird, vorzugsweise nachdem es ebenfalls mit Trockenluft oder Gas gefüllt worden ist, nun mit dem Ventil 54 gekuppelt, das Vakuum wird wiederhergestellt, und das Herstellungsverfahren findet seinen Fortgang in der bereits beschriebenen Weise. PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen ölgefüllten Metallmantelkabels, bei dem die Kabelseele getrocknet, danach in ein überdimensioniertes Metallrohr eingezogen und dieses durch nachfolgendes Reduzieren des Querschnitts dicht auf die Kabelseele aufgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelseele (2), wie an sich bekannt, zunächst in einer Vakuiuntrockenkammer (5) evakuiert wird, daß dann das überdimensionierte Metallrohr (51) an den Innenraum der Vakuumtrockenkammer (5) angeschlossen und der Innenraum des Metaüronres (51) getrocknet und evakuiert wird, daß dann die Kabelseele (2) unter Vakuum in das Rohr (51) eingezogen wird und daß während des Reduzierens des Rohrquerschnitts das Vakuum aufrechterhalten und danach Öl in das Metallrohr eingelassen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenende der Kabelseele (2) durch das Rohr (51), welches kurzer als die Länge der Kabelseele ist, hindurch nach dem Außenende des Rohres gezogen wird, so daß das Rohr die Kabelseele über seine ganze Länge hinweg enthält, und daß der Querschnitt des Rohres so fortschreitend von seinem äußeren Ende her verkleinert wird, daß die Länge des Rohres zunimmt und bewirkt wird, daß der Restteil der Kabelseele in das Rohr eingezogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelseele (2) auf einer Trommel (3) aufgewickelt wird, welche drehbar um ihre Achse in dem Trocknungskessel (5) gelagert ist, daß eine luftdichte Verbindung (54) zwischen dem Innern des Kessels und dem einen Ende der Länge eines Metallrohres hergestellt wird, welches eine Zugleine (76) enthält, während das andere Ende des Rohres verschlossen oder abgedichtet wird, wobei die Abdichtung (77) an diesem Ende solcherart ist, daß die Zugleine (76) aus dem Rohr während des Arbeitsganges der Verwendung der Zugleine, um dadurch den Kern in das Rohr einzuziehen, herauszuziehen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vortrocknung der Kabelseele (2) vorgenommen wird, bevor sie in das Innere des Trocknungskessels (5) eingebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verbinden des Rohres (51) mit dem Trocknungskessel (5) das Vakuum im Kessel (5) unterbrochen wird, daraufhin die Zugleine (76) mechanisch mit dem Ende der Kabelseele (2) gekuppelt wird und daß das die Zugleine (76) enthaltende Rohr (51) mit dem Kessel in luftdichter Weise gekuppelt wird, worauf das Vakuum im Kessel wiederhergestellt wird, um das Rohr zu evakuieren, und daß die Kabelseele
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