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DE1061539B - Maschine zum Pruefen oder Dehnen von Rohren - Google Patents

Maschine zum Pruefen oder Dehnen von Rohren

Info

Publication number
DE1061539B
DE1061539B DEH16935A DEH0016935A DE1061539B DE 1061539 B DE1061539 B DE 1061539B DE H16935 A DEH16935 A DE H16935A DE H0016935 A DEH0016935 A DE H0016935A DE 1061539 B DE1061539 B DE 1061539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
seal
fixed part
connection head
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH16935A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard P Krause
Leo Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baldwin Lima Hamilton Corp
Original Assignee
Baldwin Lima Hamilton Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baldwin Lima Hamilton Corp filed Critical Baldwin Lima Hamilton Corp
Priority to DEH16935A priority Critical patent/DE1061539B/de
Publication of DE1061539B publication Critical patent/DE1061539B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/28Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds
    • G01M3/2846Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds for tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Maschine zum Prüfen oder Dehnen von Rohren Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Prüfen oder Dehnen von Rohren unter hydraulischem Innendruck mit zwei zur Aufnahme der Rohrenden dienenden Anschlußköp fen.
  • Es sind sowohl Maschinen bekannt, bei denen diese Anschlußköpfe mit Klemmvorrichtungen für die Rohrenden ausgerüstet sind und das Rohr daher unter eine Zugspannung zu setzten vermögen, als auch Maschinen, deren Anschlußköpfe keine erheblichen Zugspannungen auf das Rohr ausüben sollen und daher mit Reibung an den Innen- und Außenflächen der ein-oder aufgeschobenen Rohrenden anliegen. Bei diesen Maschinen wäre es daher mangels besonderer Vorkehrungen zu befürchten, daß, wenn sich das Rohr bei seiner Prüfung infolge elastischer Verformung durch den Innendruck verkürzt oder wenn das die Anschlußköpfe tragende Bett sich unter dem hydraulischen Druck verlängert, eines der beiden Rohrenden in seinem Anschlußkopf auf der darin befindlichen Dichtung gleitet. Das muß aber verhindert werden, weil jede Relativbewegung zwischen dem Rohrende und der an seinem Außen- oder Innenumfang anliegenden Dichtung zu einem unerwünschten Verschleiß dieser Dichtung führt. Es hat sich gezeigt, daß, wenn Rohre von 12 m Länge mit einem Druck von 350 bis 700 Atmosphären geprüft werden, die Verschiebung des Rohrendes bis zu 60 mm betragen kann. Gleitet der Dichtungsring über die rauhe Oberfläche der Röhre unter hohem Druck, dann unterliegt die Dichtung einem sehr starken Verschleiß und wird bald undicht.
  • Bei Maschinen, deren Anschlußköpfe keine Klemmvorrichtung für die Rohrenden aufweisen, ist es bekannt, die unerwünschte Relativbewegung zwischen dem Rohrende und der Dichtung dadurch zu vermeiden, daß einer der Anschlußköpfe als eine zweiteilige Ausgleichsvorrichtung ausgebildet ist, die aus einem festen und aus einem in der Richtung der Rohrachse beweglichen Teil besteht. Dabei trägt der bewegliche Teil die am Rohrumfang anliegende Dichtung und kann selbsttätig jeder Verschiebung des eingesetzten Rohrendes folgen, etwa bei Verkürzung des Rohres infolge elastischer Verformung durch den Innendruck.
  • Auf eine derartige Maschine bezieht sich die Erfindung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des als Ausgleichsvorrichtung ausgebildeten Anschluß kopfes in seiner Ruhestellung bei nicht eingesetztem Rohr seinen kleinsten Abstand von dem festen Teil hat. Dadurch unterscheidet sich der Ge genstand der Erfindung von einer bekannten Maschine, bei welcher der bewegliche Teil des als Ausgleichsvorrichtung ausgebildeten Anschlußkopfes in seiner Ruhestellung, d. h. in der Stellung, die er vor dem Einsetzen des Rohres einnimmt, durch eine Feder in der Lage seines größten Abstandes von dem festen Teil gehalten wird. Diese bekannte Anordnung zwingt den Benutzer der Prüfmaschine, besonders darauf zu achten, daß der bewegliche Teil der Ausgleichsvorrichtung vor Beginn der Prüfung genügend weit zum festen Teil hin verschoben wird, was durch einen Antrieb des Anschlußkopfes geschehen kann. Diese Bedienungsmaßnahme erübrigt sich beim Gegenstand der Erfindung, weil der bewegliche Teil der Ausgleichsvorrichtung vor dem Beginn der hydraulischen Druckprüfung bereits seinen kleinsten Abstand von dem festen Teil hat, ohne daß der Benutzer der Maschine hierzu eine Skala abzulesen oder entsprechende über legungen anzustellen braucht.
  • Zweckmäßig sind hydraulische Hilfsmotoren, wie an sich bekannt, am Hauptkörper des Anschlußkopfes vorgesehen, um den die Dichtung tragenden Teil in die Ruhestellung zurückzuführen und gegebenenfalls seine Verschiebung von dem festen Teil fort zu unterstützen.
  • Ferner ist vorzugsweise die Maschine mit einem Auslaß versehen, der freigegeben wird, sobald der die Dichtung tragende Teil bei seiner Verschiebung in Richtung von dem festen Teil fort eine bestimmte Stellung erreicht hat. Das bietet den Vorteil, daß das zu prüfende Rohr selbsttätig vom Innendruck entlastet wird, wena das Maß seiner elastischen Verkürzung diejenige Grenze überschreitet, für welche die Ausgleichseinrichtung bemessen ist.
  • In den Zeichnungen, in denen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, zeigt Fig. 1 einen schematischeti Aufriß einer Rohrprüfmaschine, auf welche die Erfindung anwendbar ist, Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt durch den ortsfesten Anschlußkopf der in Fig. 1 gezeigten Maschine, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt des verschiebbaren Anschlußkopfes der in Fig. 1 gezeigten Maschine mit der Ausgleichsvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 4 einen teilweise im Schnitt gehaltenen Aufriß des Anschlußkopfes der Fig. 3, Fig. 5 einen Teilschnitt einer anderen Ausführungsform des Anschlußkopfes, auf welche die Erfindung anwendbar ist, Fig. 6 einen Teilschnitt eines Anschlußkopfes zum Prüfen eines Rohres mit einer Kupplungsmanschette und Fig. 7 eine Stirnansicht des in Fig. 6 gezeigten Anschluß kopfes.
  • Die Rohrprüfmaschine der Fig. 1 besteht aus einem Bett 10, einem ortsfesten Gehäuse 11 mit einem daraufsitzenden äußeren Anschlußkopf 12 und aus einem verschiebbaren Schlitten 13, der einen äußeren Anschlußkopf 14 trägt und längs des Bettes durch nicht näher dargestellte Mittel verschoben werden, aber in jeder gewünschten Lage verriegelt werden kann. Der Abstand des Schlittens 13 vom ortsfesten Gehäuse 11 richtet sich nach der Länge des zu prüfenden Rohres.
  • Die Verriegelung des Schlittens 13 erfolgt durch Verriegelungsmittel 15, welche in entsprechend ausgewählte Löcher einer Lochreihe 16 eingreifen. Zum Gehäuse 11 gehört ein hydraulischer Antrieh 16A, mit dessen Hilfe der Anschlußkopf 12 gegenüber dem Gehäuse verschoben werden kann. Statt dessen kann der hydraulische Antrieb auch dem Schlitten 13 zugeordnet werden. Der Anschlußkopf 12 ist mit dem hydraulischen Motor 16 A durch einen Halter 12 A verbunden. Dem Innern des zu prüfenden Rohres wird die Druckflüssigkeit von einer äußeren Quelle aus iiber ein Ventil auf dem Halter 12 A und über einen Durchpaß 20 im Anschlußkopf 12 zugeführt.
  • Auf dem Bett 10 sind zwischen den beiden Anschlußköpfen 12 und 14 mehrere Klemmschlitten 17 angeordnet, welche das Rohr nach dem Aufschieben der beiden Anschlußköpfe in ihrer Lage festhalten.
  • Der Anschlußkopf 12 hat eine Bohrung 13 X (Fig. 2), die zur Aufnahme des Endes 14 A des zu prüfenden Rohres bestimmt und mit einer inneren Ringnut versehen ist, welche einen Dichtungsring 19 aufnimmt.
  • Auf diese Weise wird eine völlige Abdichtung zwischen der Außenseite des Rohres und dem Anschlußkopf 12 erzielt.
  • Der Anschlußkopf 14 ist als eine zweiteilige Ausgleichsvorrichtung ausgebildet, die aus einem festen Teil 24, 25 und aus einem in der Richtung der Rohrachse beweglichen Teil 21 besteht, der eine am Rohrumfang anliegende Dichtung 23 trägt und unter Ausschluß einer Relativbewegung zwischen dieser Dichtung 23 und dem eingeschobenen Ende des Rohres 14A selbsttätig jeder etwaigen Verschiebung des eingesetzten Rohrendes folgen kann, etwa bei Verkürzung des Rohres infolge elastischer Verformung durch den Innendruck. Bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel hat der feste Teil der Ausgleichsvorrichtung einen kolbenförmigen Ansatz 24, während der bewegliche Teil 21 der zweiteiligen Ausgleichsvorrichtung als ein Zylinder ausgestaltet ist, der das Ende des zu prüfenden Rohres aufnimmt und den Dichtungsring 23 in einer Innennut trägt. Auf diese Weise wird ein dichter Abschluß zwischen dem Rohr und dem Prüfkopf 14 erzielt. Die Dichtungsringe 19 und 23 können selbsteinstellbar ausgestaltet sein.
  • Der kolbenförmige Ansatz 24 ist bei 26 auf dem Rahmen 25 des Schlittens 13 angeschraubt.
  • Erfindungsgemäß hat nun der bewegliche Teil 21 der Ausgleichsvorrichtung in seiner Ruhestellung bei nicht eingesetztem Rohr 14 A seinen kleinsten Abstand von dem festen Teil 24, 25 und liegt daher mit seiner rechten Stirnfläche an dem die- Löcher für die Schrauben 26 enthaltenden Flansch des kolbenförmigen Ansatzes 24 an, wie esFig. 3 zeigt.
  • Der zylinderförmige bewegliche Teil 21 der Ausgleichsvorrichtung kann eine auswechselbare Buchse 27 mit einer Schulter 28 haben, die an einer inneren Schulter 29 des zylinderförmigen Teiles 21 anliegt und dadurch die axiale Verschiebbarkeit der Buchse gegenüber dem Teil 21 begrenzt. Die Buchse 27 ist in ihrer Lage durch eine Packung 30 und einen Ring 31 gesichert, der in ein Innengewinde 32 des Zylinders 21 eingeschraubt ist. Die Buchse 27 ist abdichtend auf den kolbenförmigen Ansatz 24 aufgepaßt, wobei die Paßflächen verchromt sein können, um die Reibung auf ein Mindestmaß zu verringern. Der kolbenförmige Teil 24 hat einen Durchlaß 33, der zu einem Kanal 34 des Bettes 25 führt. Dieser Kanal 34 steht mit einem im Schlitten 13 vorgesehenen Steuerventil in Verbindung. Ferner hat der kolbenförmige Ansatz 24 eine Querbohrung 35, die mit dem Kanal 33 in Verbindung steht. Sollte sich das Rohr bei seiner Prüfung infolge elastischer Verformung durch den Innendruck weiter verkürzen, als. es erwünscht ist, dann wird die äußere Mündung der Bohrung 35 durch den äußeren Rand der Buchse 27 freigegeben, so daß die Druckflüssigkeit durch den Durchlaß 33 und die Bohrung 35 austritt und das Innere des geprüften Rohres entlastet.
  • Gewünschtenfalls können beiderseits des Prüft kopfes 21 für die hier beschriebenen Zwecke hydraulische Antriebe 36 vorgesehen werden, die aus Zylinder und Kolben bestehen. Die Zylinder sind am Rahmen 25 befestigt, während die Kolben durch Kolbenstangen 37 und Böcke 38 am Prüfkopf 21 befestigt sind.
  • Gewünschtenfalls können der Durchmesser des kolbenförmigen Ansatzes 24 und somit auch die lichte Weite der Buchse 27 größer bemessen werden als der Außendurchmesser des zu prüfenden Rohres. In diesem Falle entsteht eine in der Längsrichtung wirksame Flüssigkeitsdruckfläche zwischen den beiden Durchmessern. Daher wird der bewegliche Teil 21 der Ausgleichsvorrichtung mit einer inneren Schulter 56 zur Anlage am Rand des zu prüfenden Rohres 14 A versehen. Der in der Längsrichtung auf den beweglichen Teil 21 der Ausgleichsvorrichtung wirkende Flüssigkeitsdruck hält dann die Schulter 56 in ständiger Anlage an dem Rand des zu prüfenden Rohres, wenn sich dieses beim Prüfen verkürzt. Dadurch wird die Dichtung 23 von der Kraft entlastet, die sie anderenfalls bei einer Verkürzung des zu prüfenden Rohres aufbringen müßte, um die Reibung des beweglichen Teiles 21 auf dem festen Teil 24, 25 zu überwinden. Fehlt aber das Merkmal, daß der wirksame Durchmesser des kolbenförmigen Ansatzes 24 größer bemessen ist als der Außendurchmesser des zu prüfenden Rohres, dann kann die Reibung zwischen den beiden Teilen 21 und 24, 25 der Ausgleichsvorrichtung -auch durch die hydraulischen Antriebe 3(5 überwunden werden, um dadurch die Dichtung 23 von der durch diese Reibung bedingten Kraft zu entlasten.
  • Die Wirkungsweise der in den Fig. 1 bis 4 gezeig ten Maschine ist- die folgende: Bereits-in der Ruhestellung, bevor das zu prüfende Rohr eingesetzt wird, nimmt der bewegliche Teil 21 die in Fig. 3 veranschaulichte Lage ein, in welcher er den kleinsten Abstand von dem festen Teil 24, 25 hat. Man bringt dann das zu prüfende Rohr zwischen die Anschlußköpfe 12 und 14 und richtet es diesen gegenüber aus. Dann schiebt man den Anschluß kopf 12 über das eine Ende des Rohres mit Hilfe des hydraulischen Antriebes 16 « 4. Dieser Antrieb verschiebt dann den Anschlußkopf nebst dem Rohr 14A so lange weiter, bis dessen anderes Ende in den Anschluß kopf 14 eintritt und dort gegen die Schulter 56 stößt, sofern diese vorhanden ist. Alsdann wird das Innere des Rohres über den Durchlaß 20 mit der Druckflüssigkeit beschickt und das Verhalten des Rohres unter Druck geprüft.
  • Wenn sich das Rohr infolge elastischer Verformung durch den Innendruck verkürzt oder wenn sich der Zylinder des hydraulischen Antriebes 16A unter dem Flüssigkeitsdruck und unter dem Einfluß von Lufteinschlüssen im Zylinder oder anderen Teilen des hydraulischen Systems ausdehnt oder wenn sich das Bett 10 unter dem hydraulischen Druck dehnt, dann verschiebt sich der Teil 21 der Ausgleichsvorrichtung gegenüber dem Teil 24, 25, und zwar in der Richtung von dem Teil 25 fort. Der Teil 21 folgt also dem Ende des Rohres, so daß jede Verschiebung zwischen dem Rohrende und der Dichtung 23 vermieden ist. Das Ende 14A des Rohres bleibt dabei unbeeinflußt in seinem Sitz innerhalb der Bohrung 13 A des Anschlußkopfes 12. Auch dort findet keine gegenseitige Verschiebung zwischen dem Dichtungsring 19 und dem Ende 14 A des Rohres statt.
  • Der Hub der verschiebbaren Teile 21 gegenüber dem festen Teil 24, 25 in Richtung von diesem fort ist durch die auf den Kolbenstangen 37 sitzenden Kolben und durch die Deckel der Zylinder 36 begrenzt.
  • Nach Beendigung des Prüfvorganges kann der bewegliche Teil 21 der Ausgleichsvorrichtung durch Ingangsetzen der hydraulischen Antriebe 36 in seine Ausgangslage zurückverstellt werden.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 5 läuft auf einem Bett 41 ein Schlitten 40, der als Zylindere ausgestaltet ist und einen Tauchkolben 42 aufnimmt. Dieser trägt den einen Anschluß kopf, der als zweiteilige Ausgleichsvorrichtung ausgebildet ist.
  • Diese Ausgleichsvorrichtung besteht wiederum aus einem festen Teil und aus einem in Richtung der Rohrachse beweglichen Teil. Der feste Teil wird von einem Kolben 43 gebildet, der einen Gewindeschaft 44 aufweist und mit diesem in eine Gewindebohrung eines am Kolben 42 vorgesehenen Kopfes 45 eingeschraubt ist. Der bewegliche Teil der Ausgleichsvorrichtung besteht aus einer Buchse 46, die auf dem Kolben 43 gleitend geführt ist und sich abdichtend an Dichtungsringe 49 und 51 legt, die auf dem Kolben 43 durch eine Mutter 50 gesichert sind. Ein am linken Ende der Buchse 46 befestigter Ring 43 a begrenzt die Strecke, um welche der bewegliche Teil 46 auf dem festen Teil 43 der Ausgleichsvorrichtung verschoben werden kann.
  • Die Buchse 46 hat rechts einen kolbenförmigen Ansatz mit einer Dichtung 48, über die das zu prüfende Rohr 47 geschoben werden kann. Die Dichtung 48 kann kegelig gestaltet sein, um Rohre verschiedener Gestalt aufnehmen zu können, insbesondere auch mufferiförmige Rohrenden. Die Kegelgestalt der Dichtung eignet sich auch zum Dehnen von Rohren.
  • In der Stirnfl-äche des Kolbens 43 sind Nuten angeordnet, welche-die Druckflüssigkeit aus dem Innern des Rohres 47 zur Innenfläche der Muffe 46 leiten, welche dem Kolben 43 zugewandt ist.
  • Der wirksame Außendurchmesser des Kolbens 43 ist ebenso groß oder etwas größer als die lichte Weite des zu prüfenden Rohres 47 bemessen. Im letzteren ~Falle entsteht eine Längskraft, welche den beweglichen Teil 46 der Ausgleichsvorrichtung in das Rohr 47 hineindrückt.
  • Auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung können die beiden Teile der Ausgleichsvorrichtung durch einen Hilfsantrieb verbunden sein, der dem Antrieb 36, 37 und 38 der Fig. 3 entspricht.
  • Die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausgleichsmittel eignen sich auch zum Prüfen eines Rohres mit einer aufgeschobenen Kupplungsmuffe. In diesem Falle muß der wirksame Durchmesser des kolbenförmigen Teiles der Ausgleichsvorrichtung etwas größer bemessen werden als der Außendurchmesser der Muffe. Das zu prüfende Rohr 55 wird dann mit der auf ihm sitzenden Muffe 56 bis in Anlage an eine Schulter 64 des ortsfesten Anschlußkopfes 57 verschoben, dessen Dichtung 58 an der Außenfläche der Muffe 56 anliegt.
  • Beim Prüfen wirkt der Innendruck auf den großen Durchmesser der Muffe 64 und sucht daher das Rohr 55 aus dem Anschlußkopf 57 herauszudrücken. Um das zu verhindern, kann man eine Verriegelung in Gestalt zweier Schieber 60 und 61 vorsehen, die in Nuten 62 gleiten und durch hydraulische Zylinder 63 verschiebbar sind.
  • Der bewegliche Anschlußkopf, der das andere Ende des Rohres 55 aufnimmt, kann den Fig. 2,3 und 4 entsprechen, wobei der kolbenförmige Ansatz 24 denselben Durchmesser hat, wie man ihn zum Prüfen einfacher Rohre wählt, nämlich einen Durchmesser, welcher dem Außendurchmesser des Rohres entspricht oder ihn etwas übertrifft. Die einzige Schubkraft, der das Rohr unterworfen ist, ist dann diejenige, die von der Schulter 65 im Anschlußkopf 14 ausgeübt wird und dem hydraulischen Druck entspricht, der auf die Ringfläche zwischen dem Ausgleichskolben und dem Innendurchmesser des Rohres wirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Maschine zum Prüfen oder Dehnen von Rohren unter hydraulischem Innendruck mit zwei zur Aufnahme der Rohrenden dienenden Anschlußköpfen, deren einer als eine zweiteilige, keine Klemmvorrichtung für das Rohr aufweisende Ausgleichsvorrichtung ausgebildet ist, die aus einem festen Teil und aus einem in der Richtung der Rohrachse beweglichen Teil besteht, der eine am Rohrumfang anliegende Dichtung trägt und unter Ausschluß einer Relativbewegung zwischen dieser Dichtung und dem Rohrende selbsttätig jeder etwaigen Verschiebung des eingesetzten Rohrendes folgen kann, etwa bei Verkürzung des Rohres infolge elastischer Verformung durch den Innendruck, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (21 oder 46) des als Ausgleichsvorrichtung ausgebildeten Anschlußkopfes (14 oder 40) in seiner Ruhestellung bei nicht eingesetztem Rohr seinen kleinsten Abstand von dem festen Teil (32 oder 43) hat.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hydraulische Hilfsmotoren (36, 37) am Hauptkörper (25) des Anschlußkopfes (14) vorgesehen sind, um den die Dichtung (23) tragenden Teil (21) in die Ruhestellung zurückzuführen und gegebenenfalls seine Verschiebung von dem festen Teil (24, 25) fort zu unterstützen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Auslaß (35), der freigegeben wird, sobald der die Dichtung (23) tragende Teil (21) bei seiner Verschiebung in Richtung von dem festen Teil (24, 25) fort eine bestimmte Stellung erreicht hat.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 864 766 ; USA.-Patentschriften Nr. 2 445 876, 2 493 061; deutsche Patentanmeldung Sch 8658 IX/42k (bekanntgemacht am 18. 6. 1953).
DEH16935A 1953-07-03 1953-07-03 Maschine zum Pruefen oder Dehnen von Rohren Pending DE1061539B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445876A (en) * 1945-03-31 1948-07-27 Baldwin Locomotive Works Apparatus for testing tubes by fluid pressure
US2493061A (en) * 1946-07-23 1950-01-03 John U Devine Hydraulic pipe testing machine
DE864766C (de) * 1951-07-22 1953-01-29 Westdeutsche Mannesmannroehren Vorrichtung zum Pruefen von Rohren durch Innendruck

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