DE1061598B - Vorrichtung zum Mahlen von hartem, stueckigem Gut, insbesondere von Koks - Google Patents
Vorrichtung zum Mahlen von hartem, stueckigem Gut, insbesondere von KoksInfo
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- DE1061598B DE1061598B DEST8625A DEST008625A DE1061598B DE 1061598 B DE1061598 B DE 1061598B DE ST8625 A DEST8625 A DE ST8625A DE ST008625 A DEST008625 A DE ST008625A DE 1061598 B DE1061598 B DE 1061598B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/04—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
DEUTSCHES
Gegenstand der Hauptpatentanmeldung St 8128 III/50 c ist eine Vorrichtung zum Mahlen von hartem,
stückigem Gut, insbesondere Koks, mit einer geschlossenen, ständig eine bestimmte Mahlgutmenge ohne
Mahlkörper enthaltenden, mit hoher, die Bildung eines ständigen Mählgutringes an ihrer inneren Mantelfläche
bewirkender Drehzahl umlaufenden Trommel, in der wenigstens eine mit Abstand von der inneren
Mantelfläche quer zur Bewegungsrichtung des Mahlgutringes verlaufende, dessen Dicke bestimmende
feststehende Wand vorgesehen ist, die Teile des Mahlgutes zurückhält und dadurch eine Reibwirkung
zwischen diesen Teilen und dem Mahlgutring bewirkt, und aus der das gemahlene Gut durch einen Luftstrom
ausgetragen wird. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die sich zwischen den Stirnwänden
erstreckende Wand so gegen den Trommelumfang gerichtet ist, daß sich vor ihr eine im wesentlichen stationäre
Mahlgutanhäufung bildet und daß in Trommeldrehrichtung vor der Stauwand keine Einbauten
vorgesehen sind, die im äußeren Bereich die Bildung einer frei liegenden rückwärtigen Fläche der Anhäufung
behindern. Den bisher bekannten Vorrichtungen zum Mahlen von hartem und stückigem Gut
gegenüber zeichnet sich diese MahlvoTrichtung durch eine besonders wirtschaftliche Arbeitsweise, vor allem
aber ganz wesentlich geringere Abnutzung aller mit dem Mahlgut in Berührung kommenden Vorrichtungsteile
aus. Die Mahlwirkung beruht auf dem Prinzip der Verwendung des Mahlgutes selbst zum Mahlen
weiteren Gutes, insofern nämlich, als in ständigem Wechsel Mahlgutteile verschiedener Geschwindigkeit
miteinander in gleitende Berührung gebracht und durch die dabei auftretende Reibung aneinander zerrieben
werden. In der mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Trommel wird ein Teil des aufgegebenen
Mahlgutes unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft als umlaufender Ring nach Art einer zusätzlichen und
rauhen Wandauskleidung am Trommelumfang festgehalten und unter dem jeweils vor der in der Trommel
befindlichen Stauwand angestauten Mahlgut hindurchbewegt, teils mit diesem vermischt und teils
gegen Teile aus dieser Anhäufung ausgetauscht.
Das Ganze wird dabei nach und nach zu feinstem Staub zermahlen, der in bekannter Weise durch einen
durch die Trommel hindurchgeführten Luftstrom, vorzugsweise durch Warmluft, aus der Trommel ausgetragen
wird. Die als Staub ausgetragenen Mahlgutmengen werden fortlaufend durch frisch zugeführtes
Mahlgut ersetzt. Die Trommel der Mahlvorrichtung nach dem Hauptpatent läuft um eine waagerechte
Achse um.
Es hat sich gezeigt, daß man eine gleiche Wirkung wie bei der Vorrichtung nach der Hauptpatentanmel-Vorrichtung
zum Mahlen von hartem, stückigem Gut, insbesondere von Koks
Zusatz zur Patentanmelduiig St 8128 III/50 c (Auslegeschrift 1 057 419)
Anmelder: '
Stadt Düsseldorf, Stadtwerke, vertreten durch ihren Qberstadtdirektor, Düsseldorf, Luisenstr. 105
Alfred von Weihe, Düsseldorf,. ist als Erfinder genannt worden
dung erzielt und sich ein besonders einfacher Aufbau der Vorrichtung ergibt, wenn man die Trommel so
anordnet, daß sie sich um eine lotrechte Achse dreht. Das Zerkleinerungsprinzip, wie es das Hauptpatent
unter Schutz stellt, wird dabei nicht verändert. Auch hier entsteht nämlich unter dem Einfluß der Fliehkraft
am Innenumfang der Trommel eine mit dieser umlaufende Mahlgutschicht, auf der sich weiter zugeführtes
Gut vor einer stehend angeordneten Stauwand oder vor mehreren solchen Wänden in entgegen
der Drehrichtung frei liegender Anhäufung anstaut, wobei dann Mahlgutteile aus der Anhäufung vor jeder
Stauwand und aus dem umlaufenden Mahlgutring sich gegenseitig zerreiben. Zugleich kommen auch infolge
der Bewegung zwischen Mahlgutring und Mahlgutanhäufung und dem dabei stattfindenden Energieaustausch
Teile innerhalb des Ringes und innerhalb der Anhäufung in gegenseitige Bewegung und zerreiben
sich dabei mehr oder weniger vollkommen aneinander.
Vorzugsweise sind mehrere Stauwände um die Drehachse der Trommel verteilt angeordnet. Ihre
Form ist der des Trommelumfanges angepaßt, SO' daß sie wie beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung
in praktisch der gesamten radialen Ausdehnung des umlaufenden Mahlgutringes mit der Trommelinnenwand
einen überall gleichmäßigen, die Dicke des Mahlgutringes bestimmenden Spalt bilden.
Wie beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung wird auch hier die Trommel von einem Gasstrom
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Mahlen von hartem, stückigem Gut, insbesondere Koks, mit einer geschlossenen,
ständig eine bestimmte Mahlgutmenge ohne Mahlkörper enthaltenden, mit hoher, die Bildung
eines ständigen Mahlgutringes an ihrer inneren Mantelfläche bewirkender Drehzahl umlaufenden
Trommel, in der wenigstens eine mit Abstand von der inneren Mantelfläche quer zur Bewegungsrichtung
des Mahlgutringes verlaufende, dessen Dicke bestimmende feststehende Wand vorgesehen ist,
die Teile des Mahlgutes zurückhält und dadurch eine Reibwirkung zwischen diesen Teilen und dem
Mahlgutring bewirkt, und aus der das gemahlene Gut durch einen Luftstrom ausgetragen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einer Vorrichtung dieser Art, bei der nach Patentanmeldung St 8128
III/50c die sich zwischen den Stirnflächen der Trommel erstreckende Wand so gegen den
Trommelumfang gerichtet ist, daß sich vor ihr eine im wesentlichen stationäre Mahlgutanhäufung
bildet, und bei der in Trommeldrehrichtung vor der Stauwand keine Einbauten vorgesehen sind,
die im äußeren Bereich die Bildung einer frei liegenden rückwärtigen Fläche der Anhäufung behindern,
die Mahltrommel (1) um eine lotrechte Achse (2) umläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Aufgabetrichter
(3) für das zu mahlende Gut axial in die Trommel (1) mündet und die Stauwand bzw. die Stauwände
(4, 4') an seinem Außenumfang trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 591 782, 37 817;
USA.-Patentschrift Nr. 2 592 994.
Deutsche Patentschriften Nr. 591 782, 37 817;
USA.-Patentschrift Nr. 2 592 994.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/240 7.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST8625A DE1061598B (de) | 1954-08-17 | 1954-08-17 | Vorrichtung zum Mahlen von hartem, stueckigem Gut, insbesondere von Koks |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST8625A DE1061598B (de) | 1954-08-17 | 1954-08-17 | Vorrichtung zum Mahlen von hartem, stueckigem Gut, insbesondere von Koks |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1061598B true DE1061598B (de) | 1959-07-16 |
Family
ID=7454548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST8625A Pending DE1061598B (de) | 1954-08-17 | 1954-08-17 | Vorrichtung zum Mahlen von hartem, stueckigem Gut, insbesondere von Koks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1061598B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288888B (de) * | 1964-01-09 | 1969-02-06 | Zifferer Lothar Robert | Vorrichtung zum Mahlen von stueckigem Gut |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE37817C (de) * | E. PACKARD in Brooklyn, New-York, V. St. A | Zerkleinerungs-Vorrichtung | ||
| DE591782C (de) * | 1932-11-16 | 1934-01-26 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Mahlvorrichtung mit liegender Trommel |
| US2592994A (en) * | 1942-05-28 | 1952-04-15 | Smidth & Co As F L | Method and apparatus for grinding by the use of grinding bodies subjected to centrifugal force |
-
1954
- 1954-08-17 DE DEST8625A patent/DE1061598B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE37817C (de) * | E. PACKARD in Brooklyn, New-York, V. St. A | Zerkleinerungs-Vorrichtung | ||
| DE591782C (de) * | 1932-11-16 | 1934-01-26 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Mahlvorrichtung mit liegender Trommel |
| US2592994A (en) * | 1942-05-28 | 1952-04-15 | Smidth & Co As F L | Method and apparatus for grinding by the use of grinding bodies subjected to centrifugal force |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288888B (de) * | 1964-01-09 | 1969-02-06 | Zifferer Lothar Robert | Vorrichtung zum Mahlen von stueckigem Gut |
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