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DE1061425B - Getriebanordnung fuer Synchronkleinstmotoren - Google Patents

Getriebanordnung fuer Synchronkleinstmotoren

Info

Publication number
DE1061425B
DE1061425B DEL28963A DEL0028963A DE1061425B DE 1061425 B DE1061425 B DE 1061425B DE L28963 A DEL28963 A DE L28963A DE L0028963 A DEL0028963 A DE L0028963A DE 1061425 B DE1061425 B DE 1061425B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
gear arrangement
arrangement according
backlash
runner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28963A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Huettig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL28963A priority Critical patent/DE1061425B/de
Publication of DE1061425B publication Critical patent/DE1061425B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/118Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with starting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Getriebanordnung für Synchronkleinstmotoren Der Selbstanlauf von Synchronkleinstmotoren wird manchmal durch einen zu hohen Getriebewiderstand in Frage gestellt, sofern z. B. nach längerer Betriebszeit durch verschiedene Ursachen bedingte Widerstände im Getriebe auftreten. Diese Hemmungen sind im allgemeinen nur während des Anlassens wirksam, während bei Dauerbetrieb der Motor störungsfrei arbeiten kann.
  • Wie sich nn durch eingehende Untersuchungen gezeigt hat, ist diese Erscheinung darin begründet, daß das Anlaufdrehmoment von Synchronkleinstmotoren in hohem Maße von der Anfangslage des permanentmagnetischen Läufers abhängt, und zwar wie folgt: Innerhalb einer doppelten Polteilung gibt es im allgemeinen zwei Maxima und zwei Minima. Es wäre natürlich am günstigsten für den Anlauf, wenn sich der Läufer in diejenige Lage einstellt, welche dem Maximaldrehmoment entspricht. Dies ist im allgemeinen kaum erreichbar. Der Läufer bleibt, sobald der Ständerstrom abgeschaltet ist, in einer solchen Lage stehen, welche durch die Form des Magnetsystems (Dauermagnetläufer und Ständerpolanordnung) gegeben ist. Diese Haltelage bei unbelastetem Läufer ist sogar vorausbestimmbar, da sie dem Gesetz der magnetischen Anziehung, d. h. dem Bestreben der magnetischen Kraftlinien, sich im Luftspalt zu verkürzen, folgt. Es ist hierbei vorausgesetzt, daß eine mechanische Gegenkraft nicht vorhanden ist. Man kann nun das Magnetsystem eines Motors so auslegen und bemessen, daß dieser eindeutig fixierte Haltepunkt in der Nähe des maximalen Anlaufdrehmomentes liegt. Unbelastete oder unterbelastete Antriebe sind aber die Ausnahme; in der Regel hat man es mit voll belasteten Motoren zu tun. In dem Augenblick, da der Ständer abgeschaltet wird und das während des Betriebes wirksame Moment, sogenannte Synchronmoment, aufhört, sind zwei Kräfte im Spiel, nämlich die Magnetkraft, welche bestrebt ist, den Läufer in eine günstige Anlauflage zu ziehen, und die Gegenkraft (Reibung) des angeschlossenen Getriebes (wenn man die Massenkräfte vernachlässigen will). Es ist keineswegs eine Gewähr dafür vorhanden, daß die Magnetkraft ausreicht, um den Läufer tatsächlich entgegen der Getriebereibung in die für den Wiederanlauf günstige Stellung zu ziehen. Von dieser Voraussetzung geht eine bekannte Anordnung aus, mittels welcher die Magnetwirkung so verstärkt wird, daß die Magnetkräfte bei allen Betriebsbedingungen ausreichen, um den Läufer in die gewünschte Lage zu bringen. Die Lösung der Aufgabe wird also durch eine Verteuerung des Motors erkauft. Man hat nämlich, um dem Läufer die nötige Kraft zum Einstellen in die günstige Anfangslage zu erteilen, den Motor im ganzen verstärkt, d. h. ein Betriebsmoment (Synchrondrehmoment) erzielt, welches nach Maßgabe der Verhältnisse nicht erforderlich wäre.
  • Eine von allen hergebrachten Methoden abweichende Lösung gibt die vorliegende Erfindung an. Der Motor wird nicht stärker gebaut, als es für das Synchronmoment erforderlich ist. Dagegen wird das Einspielen in die günstige Anlaufstellung durch eine Getriebeanordnung für Synchronkleinstmotoren mit permanentmagnetischem Läufer, bei denen- das Anlaufdrehmoment von der Anfangslage des Läufers abhängt dadurch erzielt, daß der Läufer gegenüber dem Ständer frei drehbar angeordnet und mit dem Abtrieb über einen Totgang verbunden ist, bei welchem ein fester Mitnehmerteil in einen in der Drehrichtung verlaufenden Schlitz eingreift. Bei dem mit geringem Werkstoffaufwand gebauten Motor kann sich also der Läufer - ungehindert von seiten des Getriebes - in die durch die Magnetkräfte gegebene Lage einspielen.
  • Es sind Antriebe bekanntgeworden, bei denen gleichfalls zwischen dem Motorläufer und der Arbeitswelle keine starre Verbindung besteht. Bei diesen Anordnungen wird aber kein Totgang benutzt, sondern eine elastische Verbindung, welcher auch nicht die Aufgabe zugrunde liegt, den Motorläufer selbsttätig in die für den Wiederanlauf günstige Ruhelage zu bewegen, sondern das Intrittfallen beim Anwurf zu erleichtern. Die bekannten Motoren laufen mit niedrigem Drehmoment an, wobei die Anfangsstellung des Läufers gegenüber dem Ständer nebensächlich ist. Die Erzielung der erforderlichen Anlaufbedingungen erfolgt während der Anfahrbewegung des Läufers. Der Anlauf wird dadurch sichergestellt, daß die Motoren ohne Last anlaufen können und bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl, d. h. nach Aufspeicherung einer genügenden Menge lebendiger Energie, mit der Last gekuppelt werden.
  • Die Erfindung beruht demgegenüber auf der Erkenntnis, daß die Synchronkleinstmotoren einen sogenannten magnetischen Haltepunkt haben, d. h. eine Anfangslage des Läufers, in die der letztere sich von selbst bewegt, sobald er freies Spiel hat und wenn die Ständerwicklung abgeschaltet ist. Diese selbsttätige Einstellung in der Lage des magnetischen Haltepunktes wird dadurch veranlaßt, daß der Läufer permanentmagnetisch ist und daher in eine gegenüber dem Eisen des Ständers eindeutig bestimmte Lage gebracht wird. Eine weitere Erkenntnis, auf der die Erfindung beruht, ist die, daß dieser magnetische Haltepunkt stets außerhalb des Bereiches des geringsten Einlaufdrehmomentes des Motors liegt, d. h. also, daß beim Einschalten der Ständerspule der Motor ein hohes Anlaufdrehmoment entwickelt, sofern der Läufer sich in diesem Zeitpunkt in der Lage des magnetischen Haltepunktes befindet. Dieses Moment ist erfahrungsgemäß genügend hoch, um das allenfalls auftretende Widerstandsmoment des Getriebes mit Sicherheit zu überwinden.
  • Dadurch, daß nun gemäß der Erfindung ein Totgang vorgesehen ist, hat der Läufer die Möglichkeit, nach dem Stillsetzen des Motors sich in eine Lage zu bewegen, welche dem magnetischen Haltepunkt nahe liegt. Der Winkel des Totganges muß dabei mindestens so groß sein, daß der Läufer, sofern er beim Stillsetzen zufällig in der Nähe des niedrigsten Drehmomentes ankommt, genügend Spielraum hat, sich aus diesem für den Wiederanlauf ungünstigen Bereich in Richtung zum magnetischen Haltepunkt herauszubewegen. Es hat sich gezeigt, daß für diesen Zweck 40 elektrische Grade (d. h. bei einem 16poligen Läufer 5 Bogengrade) ausreichen. Will man aber das höchsterreichbare Drehmoment für den Wiederanlauf sicherstellen, so wird man den Totgang mit 180 elektrischen Graden (bzw. 22,5 Bogengraden) bemessen. Es ist klar, daß die genannten Winkel auf den Läufer zu beziehen sind. Wenn also mit einer Übersetzung gearbeitet wird, so wird man den Winkel mit dem Übersetzungsverhältnis multiplizieren.
  • Man kann den Totgang künstlich durch Bemessung der Zahnflanken des Läuferritzels herstellen. Arbeitet man z. B. mit zehn Zähnen mit einem Abstand von 36° von Zahn zu Zahn, so wird man das Spiel zwischen den Zähnen mit 5 bis etwa 12° bemessen.
  • Günstiger arbeitet die in der Zeichnung dargestellte Freilaufkupplung, bei der eine Scheibe mit einem kreissektorartigen Schlitz versehen ist. Der Läufer 1 (Fig. 1) läuft frei auf der Welle 2, auf welcher die Kupplungsscheibe 3 fest aufgesetzt ist. In den Schlitz 4 greift ein Bolzen 5, welcher fest am Läufer sitzt. Von der Welle 2 erfolgt der nicht dargestellte Abtrieb zu dem zu treibenden Gerät, z. B. Uhr, Anzeigevorrichtung usw. Wird nun das Getriebe stillgesetzt und kommt der Läufer in der dem niedrigsten Drehmoment entsprechenden Lage zum Stillstand, so erlaubt das Spiel im Schlitz 4 eine Ausrichtung des Läufers, welcher sich aus dieser ungünstigen Lage hinweg in Richtung zum magnetischen Haltepunkt bewegt. Wie weit er an diesen günstigen Punkt herankommt, ist lediglich von der Größe des Schlitzes abhängig, also eine Bemessungsfrage, die je nach den gegebenen Betriebserfordernissen zu lösen ist. Fig. 2 zeigt eine Getriebeanordnung, bei welcher die Kupplung unmittelbar hinter dem Abtrieb liegt. 6 ist das vom nicht dargestellten Läufer angetriebene Ritzel, welches das Zahnrad 7 antreibt. Das letztere läuft mit seiner Buchse 8 frei auf der Getriebewelle 9. Das Zahnrad 7 greift mit dem Bolzen 5 in eine Aussparung 10 der Kupplungsscheibe 11, die das fest auf der Welle 9 sitzende Ritzel 12 und darüber das Zahnrad 13 antreibt, welches den Antrieb auf eine nicht dargestellte Welle weitergibt.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung der Kupplung hinter dem Abtrieb ist insofern besonders günstig, als man durch einen verhältnismäßig kleinen Winkel einen großen Freilaufwinkel für den Läufer erzielen kann, da das Übersetzungsverhältnis - im vorliegenden Falle 1 : 7 - den dem Läuferspiel zur Verfügung stehenden Winkel entsprechend erhöht. Man erhält z. B. bei einem Totgang von nur 3 Bogengraden bei acht Polpaaren ein Spiel für den Läufer von drei, geteilt durch Übersetzungsverhältnis mal Polpaarzahl, d. h. also 3 . 7 . 8=168 elektrische Grade.
  • Besonders vorteilhaft wirkt sich die Erfindung bei solchen Antrieben aus, die mit einer Rücklaufsperre versehen sind. Eine solche Sperre ist im allgemeinen eine läuferangelenkte Klinke, welche bei einer Bewegung in der falschen Richtung eine Sperrung bewirkt, indem sie durch Fliehkraft in hierzu bestimmte Teile des Ständers eingreift. Es wurde vorgeschlagen, eine derartige Sperre so zu bemessen, daß sie den Läufer in der Stellung des höchsten Anlaufdrehmomentes festhält. Wird beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine solche Sperre benutzt, dann wird die Anordnung besonders wirksam, da der Läufer in der falschen Richtung durch die Rücklaufsperre gehemmt ist, dagegen durch den Freilauf die Möglichkeit hat, vollkommen widerstandslos in der vorgeschriebenen Richtung anzulaufen, und zwar hat er dabei das maximale Anlaufdrehmoment.
  • Für den Fall, daß der Läufer sofort in der gewünschten Drehrichtung anläuft, ist die Wirkungsweise des Getriebes so, wie bei den in den Figuren dargestellten Anordnungen beschrieben wurde, auch wenn eine Sperrklinke vorgesehen ist.
  • Es ist übrigens besonders vorteilhaft, bei Benutzung einer Sperrklinke (und auch ohne diese) den Freilauf über 288 elektrische Grade (entsprechend 36 Bogengraden bei einem 16poligen Läufer) festzusetzen. Dieser Winkel entspricht dem Abstand zwischen der Läuferlage bei Höchstdrehmoment bis zu dem übernächsten magnetischen Haltepunkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Getriebeanordnung für Synchronkleinstmotoren mit permanentmagnetischem Läufer, bei denen das Anlaufdrehmoment von der Anfangslage des Läufers abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer gegenüber dem Ständer frei drehbar angeordnet und mit dem Abtrieb über einen Totgang verbunden ist, bei welchem ein fester Mitnehmerteil in einen in der Drehrichtung verlaufenden Schlitz eingreift.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlaufdrehmoment in einem bestimmten Bereich von Läuferanfangslagen unter dem Widerstandsmoment des Getriebes liegt und daß der Winkel des Totganges mindestens so groß ist wie der genannte Bereich.
  3. 3. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Totgang etwa 40 elektrische Grade, bezogen auf den Läufer, beträgt.
  4. 4. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Totgang 180 elektrische Grade, bezogen auf den Läufer, beträgt.
  5. 5. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Freilaufküpplung im Abtrieb des Motors.
  6. 6. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe mit einem dem Totgangswinkel entsprechenden Schlitz (4) versehen ist, in welchen ein auf dem Läufer (1) sitzender Mitnehmerbolzen (5) eingreift.
  7. 7. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerbolzen (5) in einem mit herabgesetzter Drehzahl laufenden Teil (7, 11) des Getriebes angebracht ist. B. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rücklaufsperre mit einer solchen Bemessung vorgesehen ist, daß sie den Läufer bei Anlauf in der falschen Drehrichtung in der Stellung des höchsten Anlaufdrehmomentes festhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 588197, 605 364, 649 031, 823 758, 894 281; französische Patentschrift Nr. 391202; USA.-Patentschrift Nr. 1535 639; »E und M«, 1944, S. 319.
DEL28963A 1957-10-30 1957-10-30 Getriebanordnung fuer Synchronkleinstmotoren Pending DE1061425B (de)

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DE (1) DE1061425B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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