DE588197C - Einrichtung zum Anwerfen eines nicht selbst anlaufenden Synchronmotors fuer Uhren - Google Patents
Einrichtung zum Anwerfen eines nicht selbst anlaufenden Synchronmotors fuer UhrenInfo
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- DE588197C DE588197C DEB154802D DEB0154802D DE588197C DE 588197 C DE588197 C DE 588197C DE B154802 D DEB154802 D DE B154802D DE B0154802 D DEB0154802 D DE B0154802D DE 588197 C DE588197 C DE 588197C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C15/00—Clocks driven by synchronous motors
- G04C15/0009—Clocks driven by synchronous motors without power-reserve
- G04C15/0018—Clocks driven by synchronous motors without power-reserve provided with hand-actuated starting device
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
7 ./
Synch^onmotoren zum Betrieb von Uhren sind schön lange bekannt und in Verwendung.
Es gibt hierbei Motoren, die nicht von selbst anlaufen, sondern durch äußere mechanische
Einflüsse auf die der Polwechselzahl entsprechende Drehzahl gebracht werden müssen,
um synchron zu laufen; jedoch das Anwerfen dieser Motoren ist mit gewissen Schwierigkeiten
verknüpft.
to Man kann solche Motoren nicht einfach dadurch in Betrieb setzen, daß man ihren Anker
mit einer höheren als der synchronen Drehzahl anwirft, um dann abzuwarten, bis die
Drehzahl von selbst so weit abfällt, bis der Synchronismus erreicht ist. Ein auf diese
Weise angeworfener Anker bleibt, trotzdem er zweifellos, wenigstens für einen Moment,
die richtige Drehzahl erreicht, stets stehen, weil sich die an seinem Umfang angebrachten
so Erhöhungen im Moment der synchronen Drehzahl nicht in der richtigen Stellung zu den
Vorsprüngen des Ständers befinden. Der Anker ist also in bezug auf die .an seinem
Umfang und am Ständer angebrachten Vor-
S5 Sprünge nicht im Tritt, obgleich seine
momentan erreichte Drehzahl der synchronen Drehzahl entspricht, und dies bewirkt ein
plötzliches-Abbremsen und Stehenbleiben des Ankers gerade in dem Moment, wo die synchrone
Drehzahl erreicht ist.
Bei der vorliegenden Erfindung ist es gelungen, dem Anker gerade in diesem kritischen
Moment einen zusätzlichen Antrieb zu erteilen, so daß er sich weiter dreht, richtig
in Tritt kommt und für die Folge synchron läuft.
Zu diesem Zweck werden zwei Anker verwendet, die an ihrem Umfang mit der gleichen
Anzahl von Einschnitten und Erhöhungen versehen sind und lediglich im Durchmesser
eine Kleinigkeit voneinander abweichen. Der eine Anker ist fest mit der Achse verbunden,
während der andere Anker drehbar darauf gelagert. ist, und beide Anker sind elastisch,
miteinander gekuppelt.
Der Durchmesserunterschied der beiden Anker bewirkt, daß der größere Anker
wesentlich stärker durch den Feldmagnet beeinflußt wird als der kleinere. Bringt man
die Ankerachse bei erregtem Magnetfeld in Umdrehung, und zwar so, daß sie sich mit
höherer als synchroner Geschwindigkeit dreht, dann wird bei erreichter synchroner Drehzahl
der große Anker nicht in Tritt fallen, sondern er wird plötzlich abgebremst, während 5S
der kleinere Anker, der ja, wie oben erwähnt, nicht so stark durch den Feldmagnet beeinflußt
wird, seine Rotation um ein geringes weiter fortsetzt, und dies genügt, um dem großen Anker mittels der elastischen Kupplung
eine zusätzliche Drehbewegung zu erteilen, so daß er in Tritt fällt, und für die
Folge laufen dann beide Anker mit synchroner Drehzahl.
Diese Einrichtung bringt gegenüber den bekannten zum Uhrenbetrieb verwendeten
Synchronmotoren ähnlicher Bauart den technischen Fortschritt, daß der zweite, etwas
kleinere Anker, obwohl er von dem magnetischen Feld etwas schwächer beeinflußt wird,
tatsächlich als arbeitsleistender Anker anzusehen ist und nicht lediglich das Anwerfen
erleichtert, wie dies bei den sonst verwendeten, durch Reibung oder Elastizität mit dem
Anker gekuppelten Schwungmassen der Fall ist.
Es wird daher eine größere Kraftleistung
erzielt, so daß man Uhrwerke, die mit dem der Erfindung entsprechenden Synchronmotor
ausgerüstet sind, für entsprechend größere Uhren verwenden kann.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Der größere, in diesem Fall mit
der Achse fest verbundene Anker ist mit A, und der kleinere, auf der Achse drehbar
gelagerte Anker ist mit α bezeichnet.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Anwerfen eines nicht selbst anlaufenden Synchronmotor für Uhren von Hand oder mechanisch durch Beschleunigen des Läufers auf eine über der synchronen liegende Drehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer aus zwei synchronen Teilen mit gleicher Zahnteilung besteht, deren Durchmesser nur um einen geringen Wert voneinander abweichen und von denen der eine Teil fest, der andere drehbar mit der Welle verbunden ist und die mittelbar oder unmittelbar miteinander elastisch gekuppelt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB154802D DE588197C (de) | 1932-03-12 | 1932-03-12 | Einrichtung zum Anwerfen eines nicht selbst anlaufenden Synchronmotors fuer Uhren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB154802D DE588197C (de) | 1932-03-12 | 1932-03-12 | Einrichtung zum Anwerfen eines nicht selbst anlaufenden Synchronmotors fuer Uhren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588197C true DE588197C (de) | 1933-11-16 |
Family
ID=7003137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB154802D Expired DE588197C (de) | 1932-03-12 | 1932-03-12 | Einrichtung zum Anwerfen eines nicht selbst anlaufenden Synchronmotors fuer Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE588197C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061425B (de) * | 1957-10-30 | 1959-07-16 | Licentia Gmbh | Getriebanordnung fuer Synchronkleinstmotoren |
-
1932
- 1932-03-12 DE DEB154802D patent/DE588197C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061425B (de) * | 1957-10-30 | 1959-07-16 | Licentia Gmbh | Getriebanordnung fuer Synchronkleinstmotoren |
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